Evelyne Binsack

 4.6 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Grenzgängerin, Expedition Antarctica und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Evelyne Binsack

Grenzgängerin

Grenzgängerin

 (18)
Erschienen am 08.11.2017
Schritte an der Grenze

Schritte an der Grenze

 (1)
Erschienen am 01.03.2004
Expedition Antarctica

Expedition Antarctica

 (1)
Erschienen am 01.06.2010

Neue Rezensionen zu Evelyne Binsack

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Rezension zu "Grenzgängerin" von Evelyne Binsack

Eine beeindruckende Leistung!
peedeevor 10 Monaten

Evelyne Binsack, geb. 1967, Bergführerin und Alpinistin, war im Jahr 2001 die erste Schweizerin, die auf dem höchsten Punkt der Erde, dem Mount Everest, stand. Fünf Jahre später führte sie eine Expedition von 484 Tagen zum Südpol durch: 25‘000 Kilometer auf dem Fahrrad, zu Fuss, auf Skiern und mit Schlitten. Fast zehn Jahre später dann die Expedition zum Nordpol. Doris Büchel, Journalistin, hat die Geschichte aufgezeichnet.

Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit Evelyne Binsack, auf der Rückseite ein imposanter Eisbär. Im Mittelteil des Buches hat es sehr viele Fotos – gefällt mir gut.

Einleitend muss ich sagen, dass mich der Untertitel „Ein Leben für drei Pole“ etwas irritiert hat – ich dachte immer, es gäbe nur zwei Pole. Doch Evelyne Binsack schreibt dazu, dass sie nach dem Mount Everest und dem Südpol nun den dritten Pol, den Nordpol, in Angriff nehmen würde.

Das Buch ist in vier grosse Etappen eingeteilt:
- Etappe 1: Von Geissholz bis ans Nordkap mit dem Fahrrad
- Etappe 2: Auf der Nansen-Route quer durch Grönland
- Etappe 3: Spitzbergen im Alleingang, ein Versuch
- Etappe 4: Auf zum Nordpol

Es gibt so viele interessante Punkte, hier ein paar davon:
- In der Arktis können keine richtigen Mahlzeiten gekocht werden, da der Geruch die Eisbären anlocken würde. So gibt es also gefriergetrocknete Menüs, die mit aufgekochtem Schnee übergossen und sodann weich und essbar werden.
- Wie wird mit der Gefahr „Eisbär“ umgegangen?
- Wie ist es mit der Hygiene?
- Was kann und muss man alles auf so eine Expedition mitnehmen?
- Evelyne Binsack trainiert seit 36 Jahren jeden Tag zwischen einer und fünf Stunden – wow!
- Wer zum Nordpol geht, wird jeden Tag auf dem Eis mehrere Kilometer weggetrieben.

„Das Überwinden von Ängsten und Zweifeln bedingt, mutige Schritte zu wagen, viel betretene Pfade zu verlassen und Unsicherheiten nicht zu ignorieren, sondern sie als Herausforderung anzunehmen.“

Als Schweizerin ist mir Evelyne Binsack natürlich (zumindest aus den Medien) ein Begriff. Da ich selber absolut unsportlich bin, kann ich persönlich die Faszination von solchen grossen, körperlich und psychisch herausfordernden Unternehmen nicht wirklich nachvollziehen. Ich bewundere, mit welcher Disziplin, Ausdauer und Mut sie Projekte angeht und sie auch durchzieht. Ich habe mir vor diesem Buch nie Gedanken gemacht, wie so ein Projekt geplant werden muss. Selbstverständlich war mir klar, dass man nicht einfach ins nächste Flugzeug hüpfen kann und dann eben mal zum Nordpol läuft. Es war daher sehr interessant, wie viel Planung – von der körperlichen Vorarbeit ganz zu schweigen – so ein Projekt erfordert. Eine beeindruckende Leistung!

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E

Rezension zu "Grenzgängerin" von Evelyne Binsack

Eine spannende Reise
ElfriedeKohlhasevor einem Jahr

Ein Leben für drei Pole


Man kommt ohne Probleme in die Geschichte hinein. Die Organisation, Planung und die Durchführung des Abenteuers sind so beschrieben, dass man meint jeweils live dabei zu sein. Hut ab für ihren Mut, ich hätte ihn nicht. Ein toller Bericht, der sehr Lebenswert ist und man viel Lernen kann. z.B. über die Eisbären

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I

Rezension zu "Grenzgängerin" von Evelyne Binsack

Ein Leben für das Abenteuer
Irmgardvor einem Jahr

Ich habe das Buch als Geschenk erhalten, und war vom Buch Grenzgängerin sehr angetan. Man kommt leicht in das Buch hinein, die Planung und Organisation einer solchen Reise dauert Jahre. Von Seite zu Seite habe ich Evelyne Binsack für ihren Mut, Wissen, und Kondition bewundert. Tolle Reise, eine Reise die ich mir nicht zutrauen würde.

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Gespräche aus der Community

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Evelyne Binsack, geb. 1967, ist die erste Schweizerin, die – im Jahr 2001 – auf dem höchsten Punkt unseres Planeten, dem Mount Everest, stand. Schon damals war ihr klar, dass sie auch den südlichsten Punkt der Welt erreichen wollte. Fünf Jahre später machte sie sich daher auf, die 25 000 Kilometer, die zwischen ihrer Haustür und dem Südpol liegen, mit dem Fahrrad, zu Fuß, auf Skiern und mit Schlitten zu überwinden. Dabei durchquerte sie in 484 Tagen 16 Länder. Fast zehn Jahre später folgte der dritte Streich, der nördlichste Punkt unserer Erde. Die charismatische Abenteurerin erreichte den Nordpol nach elf Monaten Planungsphase und 105 Tagen Expedition am 12. April 2017, gut einen Monat vor ihrem fünfzigsten Geburtstag. Als eine der ersten Frauen in Europa absolvierte sie 1991 zudem die Ausbildung zur diplomierten Bergführerin. Später ließ sich die gelernte Sportartikelverkäuferin noch zur Helikopterpilotin und zur Filmerin ausbilden. Die Grenzgängerin hat zudem bereits die zwei Bücher »Schritte an der Grenze« und »Expedition Antarctica« (Wörterseh) veröffentlicht. In ihrem dritten, jetzt vorliegenden Buch wird klar, warum die Frau, die in ihrem Leben auch immer wieder Rückschl.ge einstecken musste, derart erfolgreich ist. Es ist ihre emotionale Stärke und ihre fokussierte Willenskraft, ganz entscheidend aber ist ihre Fähigkeit, nicht zurück-, sondern vorwärtszuschauen. Und zumindest das können wir versuchen, ihr gleichzutun.

»Nur wenige Monate sind vergangen seit der Anfrage, Evelyne Binsacks Buch schreibend zu begleiten, bis zur Abgabe des fertigen Manuskripts. Eine intensive Zeit, in der wir – zwei Frauen, die sich bisher nicht persönlich kannten – eine Nähe aufbauen konnten, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Evelynes Vertrauen in mich, vor allem aber ihre Gabe, noch einmal tief in Erlebtes einzutauchen, und ihre lebhafte Erzählkunst machten die Arbeit mit ihr zu einem inspirierenden Erlebnis, das ich nicht mehr missen möchte. Unglaublich, was diese Frau alles geschafft hat. Schön, dass ich dabei helfen konnte, ihre Geschichte zu Papier zu bringen.«
Doris Büchel, Autorin


Doris Büchel, geb. 1971 in Buchs SG, schreibt als freischaffende Journalistin Reportagen, Porträts, Interviews und Kurzgeschichten. Gern auch rund um den Themenbereich Sport. Im März 2016 lancierte sie die »Edition Onepage«, in der sie alle zwei Monate ein »reduziertes Magazin im wunderbaren Plakatformat A1« herausgibt. Auf die Anfrage, ob sie Evelyne Binsacks drittes Buch begleiten würde, meinte sie: »Da ich Projekte mag, bei denen ich Wort an Wort reihen darf, packe ich diese Chance gern.« Doris Büchel lebt in Liechtenstein.

Mehr Infos über die Doris Büchel: http://www.onepage.li und http://www.sleepless-sheep.com
Mehr Infos über Evelyne Binsack: http://www.binsack.ch

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