Ewald Arenz Der Duft von Schokolade

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Inhaltsangabe zu „Der Duft von Schokolade“ von Ewald Arenz

Eine unvergesslich sinnliche Liebesgeschichte - Jetzt auch bei dtv großdruck! Wien 1881. Als August Liebeskind, der soeben seinen Militärdienst quittiert hat, Elena Palffy zum ersten Mal begegnet, zieht sie ihn sofort ihren Bann. Um das Herz der unkonventionellen, geheimnisvollen Frau zu gewinnen, greift der junge Leutnant zu einer ungewöhnlichen Verführungstaktik: Er erlernt das Handwerk eines Chocolatiers.

Ein absolut bezauberndes, einnehmendes, großartiges Buch! Ein wahres Highlight!

— Maggi

Ein Buch für Träumer und Romantiker :-)

— Miamou

Meines Erachtens nicht empfehlenswert. Laaaaaaaangweilig.

— alkitabbi

schön und traurig, und man isst dabei viele pralinen

— MaraWinter

Ein sinnlicher Hochgenuss!

— rumble-bee

Wunderbare Worte formen einen einmaligen Lesegenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

— Igelmanu66

Ein durch und durch sinnliches Buch!

— SullyPoet

Eine hinreissende Lektüre, die zwar nicht durch die Liebesgeschichte an sich sondern durch den deliziösen Schreibstil des Autors betört.

— NiWa

Ein Buch wie eine Tasse heiße Schokolade: dickflüssig, bittersüß, ein klein wenig scharf und voller Sehnsucht. Schön. Sehr schön.

— mecedora

Die Düfte sind etwas besonderes. Wie weit Menschen gehen, die nicht frei sie selber sein können, ist beängstigend.

— moorlicht

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  • Schokoladensoldat...

    Der Duft von Schokolade

    Miamou

    08. September 2015 um 22:08

    Wien 1881. Als August Liebeskind, der soeben seinen Militärdienst quittiert hat, Elena Palfy zum ersten Mal begegnet, zieht sie ihn sofort ihren Bann. Um das Herz der unkonventionellen, geheimnisvollen Frau zu gewinnen, greift der junge Leutnant zu einer ungewöhnlichen Verführungstaktik: Er erlernt das Handwerk eines Chocolatiers. ************************************************************ „Der Duft von Schokolade“ hat in einigen Punkten Ähnlichkeit mit „Das Parfüm“ von Süßkind, nur dass bei ersterem der Hauptcharakter wesentlich sympathischer ist, dass es bei Weitem nicht so gewalttätig ist und dass er statt Parfüm Konfekt kreiert. Garniert wird das Ganze mit einem wunderschönen Schreibstil und die Epoche der Sisi – Zeit in Wien wird gut eingefangen. Wien war ja damals noch nicht die große Stadt, wie wir sie heute kennen und so wirkt das gesamte Setting sehr familiär. Der Spannungsbogen bleibt aber eher flach und in einigen Punkten ist die Geschichte auch vorhersehbar. Die Charaktere beschränken sich eigentlich auf ein Minimum. Besonders der Hauptcharkter August ist hervorzuheben, der eine fast unsichere aber dadurch sehr charmante Art hat seine Umwelt wahrzunehmen. Zu 90 Prozent seines Lebens lebt er in der Welt der Gerüche und Düfte, die alles für ihn sind und die ihn in seiner Kreativität keine Grenzen setzen. Er nimmt Menschen und Situationen nach Gerüchen wahr und kreiert so die herrlichsten Konfekts. Aber nicht immer ist diese Gabe ein Segen für ihn. Elena Palfy ist die selbstbewusste Frau, die ihm gegenüber steht und ihn die sich August unsterblich verliebt. Sie ist ein Charakter der für mich keine einzige Sekunde greifbar wurde. Ab einem gewissen Punkt der Geschichte hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich nur vom Lesen zunehme, weil man wirklich ständig Lust auf Schokolade, Kakao oder Kaffee hat. Ein Buch vor allem für Träumer und Romantiker…

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  • Laaaaaaaangweilig

    Der Duft von Schokolade

    alkitabbi

    12. June 2015 um 14:38

    Inhalt: Im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts greift Leutnant Liebeskind zu einer ungewöhnlichen Verführungsstrategie: Aus edler Schokolade, exotischen Gewürzen und viel Liebe kreiert er himmlische Pralinen für die geheimnisvolle Elena. Meine Meinung: Dieses Buch zieht sich dermaßen in die Länge. Unfassbar. Ich verstehe überhaupt nicht was mir der Autor vermitteln möchte. Es gibt noch nicht mal ein richtiges Ende. Alles so unaufgelöst und wiederum werden Dinge explizit beschrieben, die mich mal so gar nicht interessieren. Hinzu kommt der Schreibstil, der nicht meiner war. Jedoch eine gute Sache hat das Buch, ein wunderschönes Cover. Jedoch, sonst kann ich dieses Buch nicht empfehlen.

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  • Der Duft von Schokolade von Ewald Arenz

    Der Duft von Schokolade

    Svarta

    Inhalt: "Wien 1881. Als August Liebeskind, der soeben seinen Militärdienst quittiert hat, Elena Palffy zum ersten Mal begegnet, zieht sie ihn sofort ihren Bann. Um das Herz der unkonventionellen, geheimnisvollen Frau zu gewinnen, greift der junge Leutnant zu einer ungewöhnlichen Verführungstaktik: Er erlernt das Handwerk eines Chocolatiers." Ein bezauberndes und fesselndes Buch, das ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte! Der Autor hat mich mit seinem Schreibstil, der poetischen und elegante Sprache und detailreiche Beschreibungen völlig in den Bann ziehen können. Er hat es geschafft viele besonderen Momente, Stimmungen, und auch die beschriebenen Jahreszeiten perfekt einzufangen... sie waren für mich fast schon richtig greifbar und ich konnte richtig schön in die Geschichte und die erzeugte Stimmung des Buches eintauchen. Man kann sich auch darauf einstellen beim Lesen wirklich dauerhaft Lust auf Schokolade und Süßes zu haben! :D Aber man weiß doch, dass alles was man in einem "normalen" Geschäft bekommen kann, nicht ausreichen wird und an die beschriebenen Köstlichkeiten nicht herankommen... Alles in allem kann ich sagen: ich bin wirklich begeistert, und das hätte ich vorher echt nicht erwartet! Der einzige Wehrmutstropfen bei diesem Buch war das Ende, es war mir einfach nicht genug... es war mir zu wenig, zu viel unklar... aber das war wohl Absicht. ;) Das Buch klingt lange nach, es ist jetzt schon einige Zeit her und ich denke immer noch viel darüber nach bzw. ich erinnere mich an Textpassagen und die Bilder, die bei mir hervorgerufen wurden. Fazit: Ein wirklich überzeugendes Buch, das ich jedem nur ans Herz legen kann... besonders natürlich auch den Leuten, die Schokolade lieben... Ich vergebe 5 Sterne und Favoriten-Status!

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    • 6

    Svarta

    23. May 2015 um 12:40
  • Eigentlich drei Bücher in einem

    Der Duft von Schokolade

    rumble-bee

    02. March 2015 um 14:49

    Ewald Arenz hat hier ein echtes Meisterstück abgeliefert. Er war mir schon als Autor zartfühlender, poetischer Bücher bekannt, aber dieses hier stellt zum jetzigen Zeitpunkt für mich den Gipfel dar! Eigentlich enthält es gleich mehrere verschiedene Bücher. Einmal die Geschichte von August Liebeskinds Selbstfindung, die Liebesgeschichte zwischen August und Elena, ein Schokoladen- und Pralinen-Brevier, sowie einen exzellenten Zeitspiegel von Wien und Berlin Ende des vorletzten Jahrhunderts. Nicht zu vergessen, hat der Autor sich auch von berühmten Werken inspirieren lassen, so scheint mir. Ich erkenne hier ganz deutliche Anklänge an "Das Parfum" und "Chocolat", wenn nicht auch an den "Schatten des Windes"... Das Buch ist für mich reine Sinnlichkeit gewesen. Es quillt über von detaillierten Schilderungen... Stimmungen, Düfte, Farben. Dazu noch eine Liebesgeschichte, die nicht zu süßlich ist, sondern mit einem angenehmen Schuss Dramatik aufwartet. Ja, und dann noch die übersinnliche Gabe von August, Menschen und ihre Schicksale anhand ihrer Düfte zu erkennen... so manches mal habe ich mitgefiebert, und schon vor unserem Protagonisten gewusst, was gleich passieren wird... Das Buch zählt nicht übermäßig viele Seiten, aber mehr hätte es auch nicht gebraucht. Die Erzählweise ist so dicht, so prallvoll an stilistischer Raffinesse, dass ich öfters zwischen den Kapiteln pausieren musste. So "reichhaltig" habe ich die Lektüre empfunden! Eigentlich kann ich das Buch nach der Lektüre nicht einfach so wegstellen. Es klingt in mir nach, ich beschäftige mich damit, lasse die Bilder in mir umherschwirren. Und habe ungeheuren Appetit auf Schokolade bekommen! Was will man von einem guten Buch mehr.

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  • Nur in den Düften…

    Der Duft von Schokolade

    Igelmanu66

    »Nur in den Düften ließen sich Erinnerungen bewahren.« »Es regnete jetzt tatsächlich, aber das machte nichts. Wenn es das tat, roch alles nur noch stärker, und August liebte die Gerüche. Wenn er die Augen schloss, konnte er sie sogar sehen. Jeder Duft hatte eine Farbe, für die es in der Sprache keine Wörter gab. Auch der Geruch von Frühlingsregen, er war wie ein blasses, unaufdringlich heiteres Lindgrün. … Wie er die Gerüche draußen liebte, so liebte er auch die Aromen im Demel, die in Schleiern in der Luft lagen, sich gemächlich umeinander drehten und alle zusammen die Atmosphäre des Kaffeehauses ausmachten. Als Erstes und am stärksten kam einem, wie als Begrüßung, schon an der Tür der Geruch des frisch röstenden und aufgebrühten Kaffees entgegen. Dann der Zigarrenrauch, der einzige Duft, den man sehen konnte. Und dann, ganz zart und jeder unverwechselbar, die vielen kleinen Düfte. Bitter, von geraspelter Schokolade. Oder geschmolzen und süß, von den Schokoladen der Damen an kühlen Tagen wie heute, mit einem Hauch Vanille darin. Tragant, der einfache, süße Geruch, der von all den Zuckerfiguren ausging. Honig. Überall, wieder wie Farben, die unterschiedlichen Gerüche des Honigs: rosigsüß im Rachat-Lougoum, blütensüß im Halwa, walddunkel in den Nonnenkrapferln, durchsichtig fein im Akazienblütenkonfekt.« Wien, 1881. Leutnant August Liebeskind hat seine Dienstzeit beendet und sucht nun eine neue Aufgabe für sich. Leutnant hin oder her – ein zackiger Typ war er nie, er selbst bezeichnet sich im Geheimen als „Schönwetterleutnant“, der – im Gegensatz zu seinen Kameraden - heilfroh war, dass er während seiner Dienstzeit in keinen Krieg ziehen musste. Dass er anders ist, als die ihn umgebenden Menschen, weiß er schon seit seiner Kindheit. August hat nämlich eine besondere Fähigkeit – den absoluten Geruchssinn. »Erst als er die Gesichter der Eltern sah, das Grinsen seines Bruders, erst da verstand er das erste Mal, dass die anderen nichts von dem rochen und sahen, was er roch und sah. Nichts.« In der Schokoladenfabrik eines reichen Onkels nimmt er eine Stelle an. Als er eines Tages der schönen Elena begegnet, bekommt sein Leben ein neues Ziel. Diese Frau will er erobern! Diese Frau, die Hochrad fährt und sich in keiner Weise um die öffentliche Meinung schert. Die überall mit ihrem frechen und an Arroganz grenzenden Auftreten aneckt! Mit Hilfe seines Sinns für Düfte kreiert er die ausgefallensten und edelsten Pralinés und nach kurzer Zeit erliegt Elena den schokoladigen Versuchungen. Doch es gibt ein Problem, denn Elena ist bereits verheiratet… Dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuss. Ich war völlig fasziniert, mit welchen Ausdrücken man Düfte beschreiben kann! Was August empfindet und „sieht“, wenn er einen Duft wahrnimmt, ist nicht selten ein Sinnesrausch. Und Ewald Arenz hat wunderbare Worte gefunden, um diese Wahrnehmungen zu Papier zu bringen. Meine Worte hingegen reichen nicht aus, um dies adäquat zu beschreiben, man muss es einfach lesen. Schön fand ich auch zu beobachten, wie sich Augusts Wahrnehmungen im Laufe seines Lebens entwickelten. Wie der kleine Junge merkte, dass er seine Fähigkeit verbergen muss. Wie der erwachsene August lernt, davon zu profitieren, wie seine Begabung ihm manchmal Segen und manchmal auch Fluch ist. Ich ziehe einen Punkt ab, da mir der Herzschmerzfaktor im Verlauf des Buches ein wenig zu hoch war. Nun bin ich aber auch kein Fan von Liebesgeschichten - wer sie mag, dürfte an diesem Buch überhaupt nichts auszusetzen haben. Fazit: Wunderbare Worte formen einen einmaligen Lesegenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

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    • 11
  • Liebe mit Stil

    Der Duft von Schokolade

    dominona

    21. October 2014 um 10:02

    Wer nach einer turbulenten Liebesgeschichte sucht, wird hier fündig. Er ist von der alten Wiener Schule, und hat ein feines Gespür für Gerüche und sie ist ungewöhnlich selbstbewusst und verheiratet. Plötzlich bringt ein Brand alles durcheinander und ein Schmuckstück führt zu berühmten Pralinen und Geheimnissen. Manches bleibt leider bis zum Ende ungeklärt, aber man kann die Personen quasi miteinander reden sehen vor seinem inneren Auge. Die Beschreibung verschiedener Düfte ist auch immer wieder sehr passend eingebunden

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  • Duftende Kaffeehaus-Romanze

    Der Duft von Schokolade

    NiWa

    Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in Wien. Leutnant August Liebeskind hat seinen Militärdienst beendet und pflegt nun in den Wiener Kaffeehäusern über seine weitere Zukunft nachzudenken. Es gibt ein Angebot vom Onkel, dem Schokoladenfabrikanten, das er kaum ablehnen kann. Da trifft er die resolute Elena Palffy, eine Dame sondergleichen, die ihn mit ihrem rüpelhaften Ton, sofort in ihren Bann zieht. Doch Elena Palffy lässt sich nicht so leicht beeindrucken, sondern nur durch herzhaftes Konfekt und feinste Schokolade bezirzen.  Obwohl die Liebe von August und Elena im Mittelpunkt der Geschichte steht, ist es eigentlich das duftende und kulinarische Drumherum, wodurch der Autor beeindrucken kann. Der Leser sitzt mit August in den Kaffeehäusern Wiens, riecht die köstlichsten Kaffeekreationen und blickt wählerisch auf das Konfekt, das zur Auswahl steht. Später macht man sich mit August daran, Schokolade-Symphonien aus feinsten Gewürzen zu schaffen und damit nicht nur Elenas Herz sondern auch sämtliche Konditoreien bis Berlin zu erobern.  Gerade diese duftende Komponente hat mir besonders gut gefallen. Kaum jemand kann sich vorstellen, wie oft ich während der Lektüre das Verlangen auf eine gute Melange verspürt habe oder mich die Lust auf Pralinen gepackt hat. Eine hinreissende Lektüre, die zwar nicht durch die Liebesgeschichte an sich sondern durch den deliziösen Schreibstil des Autors betört.  (c) NiWa

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    • 4

    Arun

    13. July 2014 um 19:24
  • Der Schokoladensoldat

    Der Duft von Schokolade

    Sabine17

    „Im Frühjahr 1881 quittierte der Leutnant August Liebeskind nach fast 10 Jahren den Dienst in der kaiserlichen und königlichen Armee Österreich-Ungarns.“ (S. 9) So beginnt dieser wunderbare und sinnliche Roman über die Düfte des Lebens. Im Herbst soll August in der Schokoladenfabrik seines Onkels eine Stelle im Kontor antreten. Dazwischen möchte er sein Leben und den Sommer in Wien genießen. „Gewogen und für zu leicht befunden. Das war es. Sein Leben hatte kein Gewicht.“ (S. 22) In dieser Phase lernt August die schöne und ungewöhnliche Elena Palffy kennen. Sie fährt Hochrad mitten in Wien, was verboten ist und für Frauen sowieso. Sie trinkt im Kaffeehaus Kaffee mit Cognac und verstößt auch damit gegen alle Schicklichkeit. Außerdem hat August Liebeskind eine besondere Gabe. Er riecht die Düfte des Lebens eines Menschen. Sogar den bevorstehenden Tod kann er riechen. Und mit dieser Gabe beginnt er Pralinés aus edler Schokolade und exotischen Gewürzen herzustellen wie kein anderer es kann. „Vielleicht sind manche Düfte auch nur Essen für die Seele.“ (S. 105) Sehr viel mehr möchte ich gar nicht über den Inhalt sagen, weil man sonst schon zu viel verrät. Treffend fand ich, was Angela Wittmann in der „Brigitte“ geschrieben hat: „Ein Hauch vom ‚Schatten des Windes‘, ein Splitter ‚Chocolat‘ und ein guter Tropfen ‚Parfum‘…Ein Festmahl für die Seele.“ Mit seinem wunderbaren und bildgewaltigen Schreibstil lässt Ewald Arenz seine Leser alle Düfte quasi mitriechen und man hat das Gefühl, man würde diesen Roman mit allen Sinnen erleben. Man spürt die Sommerhitze im Prater genauso intensiv wie die Regentropfen des einsetzenden Gewitters auf der Haut.  Fazit: ein Buch zum Genießen!

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    • 2

    NiWa

    13. March 2014 um 19:28
  • Der Duft von Schokolade von Ewald Arenz

    Der Duft von Schokolade

    Perle

    Klappentext: Im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts greift Leutnant August Liebeskind zu einer ungewöhnlichen Verführungsstrategie: Aus edler Schokolade, exotischen Gewürzen und viel Liebe kreiert er himmlische Pralinés für die geheimnisvolle Elena. "Ein Hauch vom Schatten des Windes", ein Splitter "Chocolat" und ein guter Tropfen "Parfum" ... ein Festmahl für die Seele." (Angela Wittmann in "Brigitte") "Ein Buch zum Träumen. Ewald Arenz weiß zu verführen." ("Freundin") "Ein besonderes schönes Buch." (Deutschlandradio Kultur" Eigene Meinung: Ein tolles Buch. Das kann ich nur bestätigen. Vom ersten Augenblick war ich gefesselt und gefangen von Ewald Arenz verführerischem "Duft der Schokolade". Ich las es über die Weihnachtstage vom 23.-26.12.2013 und es passte genau alles. Die Stimmung, das Wetter und der Duft von Schokolade hing im Raum. Bekam von Nachbarin zwei Tafeln meiner Lieblingsschokolade geschenkt und diese genoss ich während des Lesens. Ich hatte eine Pfütze auf der Zunge und lechzte richtig danach und genoss sie Stück für Stück. Der Duft von Schokolade und Pralinés und Gewürzen konnte ich schmecken und riechen. Es war herrlich. Ich nahm viele Gerüche wahr, auf die ich sonst nie geachtet hatte und seit des spannenden Romans liebe ich Schokolade noch mehr als vor paar Tagen. Ohne Schokolade kann ich nicht leben. Ob es im Himmel auch Schokolade gibt? Wer Schokolade genauso liebt wie ich und Spannung mag - der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Es lohnt sich. Ihr kommt voll auf eure Kosten. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Wie ich schon schrieb: Es passte alles und ich spüre den Duft von Schokolade jetzt noch und in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren. Und werde diese Nacht bestimmt von Schokolade träumen! Klasse Buch! 5 Sterne! Kompliment!

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    • 3
  • Eine sehr beeindruckende Geschichte

    Der Duft von Schokolade

    vb90

    30. December 2013 um 19:37

    August kann seit er klein ist jeden Geruch wahrnehmen. Er sieht bestimmte Bilder wenn er einen bestimmten Duft in der Nase hat. Mit diesem Talent stellt er Schokolade der besonderen Art her um seine geliebte Elena zu erobern. Ewald Arenz ist ein Wortjongleur. Ich hab die Geschichte verschlungen auch wenn sie an manchen Stellen sehr schwierig zu lesen war, sodass ich für das doch relativ dünne Buch etwas länger gebraucht hab. Trotzdem kann ich es nur jedem weiterempfehlen, der gern Schokolade mag, romantisch veranlagt ist und auch etwas historisches lesen mag. Es war wirklich ein tolles Buch.

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  • Rezension zu "Der Duft von Schokolade" von Ewald Arenz

    Der Duft von Schokolade

    SomeBody

    04. November 2012 um 16:29

    „Der Duft von Schokolade“ ist eine romantische, liebenswerte Geschichte in elegant schönem Schreibstil. In ausgewogenem Verhältnis erzählt der Autor aus Vergangenheit und Gegenwart eines Menschen mit außergewöhnlichem Geruchsinn und der Sehnsucht nach Leben. Fazit: Flüssig geschrieben nimmt Ewald Arenz den Leser mit auf eine Reise aus Düften und Faszination.

  • Rezension zu "Der Duft von Schokolade" von Ewald Arenz

    Der Duft von Schokolade

    sabatayn76

    28. December 2011 um 11:32

    Demel, Donau, Dattelhonig Inhalt: Wien gegen Ende des 19. Jahrhunderts: nach 10 Jahren quittiert Leutnant August Liebeskind seinen Dienst bei der kaiserlichen und königlichen Armee Österreich-Ungarns. Im Herbst möchte er bei seinem Onkel Josef arbeiten, welcher die erste Schokoladenfabrik Wiens besitzt. Da begegnet er der selbstbewussten und unkonventionellen Elena Palffy, verliebt sich, verführt sie mit Schokoladengeschenken und muss erfahren, dass sie bereits verheiratet ist. Mein Eindruck: Der Roman kommt meiner Meinung nach nur gemächlich in Fahrt und hat mich zu keiner Zeit ins Wien bzw. ins Berlin des 19. Jahrhundert versetzt. Auch ergab die besondere Fähigkeit Augusts für mich wenig Sinn - anscheinend soll er z.B. Blut riechen können, noch bevor ein Unfall passiert ist. Dieser versuchte magische Realismus war für mich weder magisch noch realistisch, hat mich nicht überzeugt, hat mich nicht verzaubert. Auch die Protagonisten haben mich wenig begeistert, allen voran die hochmütige, gefühlskalte, unverschämte und unfreundliche Elena, wobei auch die plötzlich und heftig aufkeimende Liebe zwischen August und Elena wenig nachvollziehbar und kaum authentisch war. Mein Resümee: Alles in allem ein zu vorhersehbarer Roman, der sich zwar recht unterhaltsam liest, aber wenig Nachhall hat.

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  • Rezension zu "Der Duft von Schokolade" von Ewald Arenz

    Der Duft von Schokolade

    aba

    Die Farben der Düfte Wien im Jahr 1881: Leutnant August Liebeskind quittiert seinen Dienst als Soldat. Das Leben ist schön, er ist frei, er hat eine gute Anstellung in der Schokoladenfabrik seines Onkels, in der er jederzeit anfangen kann. Leider ist dieses schöne Gefühl schnell verflogen. August wird schnell unzufrieden mit seinem Leben, spürt eine Leere in seinem Inneren, ein unerklärliches Verlangen… Sein Leben ist zu leicht, hat kein Gewicht, keine Tiefe. Eine mysteriöse Frau, Elena Palffy, die eine große und fast magische Anziehungskraft auf August ausübt, soll diese Leere ausfüllen, seinem Leben das nötige Gewicht geben. Elenas besonderer Duft fasziniert August, ihr exotischer Duft lässt ihn von fernen Ländern träumen. Denn August hat eine Gabe: Er kann die Düfte „sehen“. Er kann die Geschichte von jedem Mensch, jedem Gegenstand, aufgrund des Duftes ablesen. Und Elena sieht und verhält sich nicht nur mysteriös... ihr Duft verrät August, dass sie auch ein Geheimnis mit sich trägt. August Liebeskinds Gabe öffnet ihm die Türen zu einer neuen Welt, einer Berufung: Er wird Chocolatier. Gerade in Wien keine leichte Aufgabe. Für August aber kein Problem. Mit Hilfe seiner besonderen Gabe, seiner Fähigkeit, aus Düften in Wirklichkeit werdende Träume zu verwandeln, haben seine Pralinés keine Konkurrenz. Beim Kosten von Augusts besonderen Kreationen schließt man die Augen und somit öffnet sich einem eine neue Welt, eine Welt der Träume. „Der Duft von Schokolade“ von Ewald Arenz ist ein wunderschönes Buch, das ich mit großem Vergnügen gelesen habe. Ein Buch, das mich in die Wiener Welt des 18. Jahrhunderts versetzt hat. Ich konnte jederzeit die Atmosphäre der damaligen Zeit nachempfinden. August ist außerdem ein sensibler Mann, zuvorkommend und ein Ehrenmann. Seine romantische Art macht ihn sympathisch und er ist keineswegs kitschig. Man kann ihm nur Gutes wünschen. Sehr gekonnt und mit viel Gefühl beschreibt Ewald Arenz August Liebeskinds „Dufterfahrungen“. Ich musste immer wieder die Augen schließen und einen Moment lang versuchen, die Düfte zu „sehen“, so schön und glaubhaft werden Augusts Empfindungen dargestellt. Auch Elenas und Augusts Liebe ist von Düften geprägt. Exotische Düfte, mysteriöse Düfte... jeder mit einer bestimmten Bedeutung. Augusts Obsession, alles über Elena und ihre Düfte zu ergründen, fesselt, fasziniert, zieht den Leser in ihre Bann und sorgt außerdem für Überraschungen. Und an dieser Stelle möchte ich nichts mehr verraten: Jeder, der sich nach einer Welt à la „Buddenbrooks“ sehnt, der Schokolade liebt (das, weiß ich ganz genau, trifft nicht nur bei Frauen) und denkt, dass Düfte auch so viel sagen können… für den ist dieses Buch genau richtig. Während ich schreibe, wird überall die Adventssaison eröffnet… also werde ich gleich zum Weihnachtsmarkt gehen und mich von allen Düften in der Luft verzaubern lassen und an August denken, denn… welche Frau würde sich so einen Mann nicht wünschen? Einen Gentleman, der auch unglaublich traumhafte Schokolade macht?

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    • 4
  • Rezension zu "Der Duft von Schokolade" von Ewald Arenz

    Der Duft von Schokolade

    walli007

    04. November 2011 um 22:12

    Der Duftmagier Als August Liebeskind nach 10 Jahren die österreichische Armee verläßt, weiß er nicht so recht, was er mit sich anfangen soll. Ende des 19ten Jahrhunderts scheint sein weitere Leben vorgezeichnet zu sein. Sein Onkel, der eine Schokoladenfabrik besitzt, will ihn als Einkäufer einstellen. Und dann gilt es eine passende Frau zu finden, Kinder zu bekommen. Wäre da nicht die geheimnisvolle Elena mit ihrem ganz besonderen Duft, die seinem Leben zunächst eine ganz andere Richtung gibt. Wiener Schmäh, Kaffeehäuser, ein sorgenfreies Leben, das stimmt den Leser auf dieses Buch ein. Man kann sich richtig gut vorstellen, über die Straßen Wiens zu laufen, am Stephansdom vorbei, ins eines der Cafés. Gerne folgt man August und Elena auf ihren Wegen. Bittersüß wirkt diese Liebesgeschichte. August scheint ganz und insbesondere vom Duft der wunderbaren Elena gefangen. Elena dagegen erweckt den Eindruck, sie habe die Zügel fest in der Hand und steuert die Affäre. Doch dunkle Wolken bedrohen das Liebesglück. So ganz konnte mich dieses Buch zwar nicht in seinen Bann ziehen. Ein wenig fehlte mir das Lichte, das nur hin und wieder aufblitzt. Dennoch war ich gefesselt von den Düften, die das Gehirn so anregen, das es fast etwas übernatürliches zu haben scheint. Geradezu appetitanregend waren die Schilderungen der Herstellung dieser wunderbaren Pralinés, die hätte ich wahrlich gerne gekostet, um die Geschichte noch besser erspüren zu können.

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  • Rezension zu "Der Duft von Schokolade" von Ewald Arenz

    Der Duft von Schokolade

    Vanillecreme

    24. March 2011 um 07:44

    Die Geschichte, in der es um die durchaus komplizierte Liebe zwischen Elena und August ,aber auch um die Welt der Schokolade und Düfte geht, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Sie war meiner Meinung nach bis zum Schluß interessant und spannend zu lesen.
    Ein Leseerlebnis, nach dem man Lust auf Schokolade bekommt. :-)
    Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!

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