Der Teezauberer

von Ewald Arenz 
3,4 Sterne bei46 Bewertungen
Der Teezauberer
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Positiv (24):
MaraWinters avatar

wunderbar

Kritisch (12):
DieDadas avatar

Nicht mein Fall. Habe mehr erwartet und Fand Handlung und Charaktere leider eher langweilig...

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Inhaltsangabe zu "Der Teezauberer"

Eigentlich müsste Jakob glücklich sein: Er liebt seine Frau, seine kleine Teehandlung und er hat eine ganz besondere Fähigkeit: Er kann auf Worten reisen. Wenn er vorliest, werden die Geschichten vor den Augen seiner Zuhörer zu Bildern. Er selbst träumt von einem Leben auf Tucholskys ›Schloß Gripsholm‹ oder im Chicago alter Filme. Getrieben von diesen Wunschbildern reist er in die Stadt, die schon immer ein Tor zu anderen Welten war: Hamburg. Dort wird ihm ein geheimnisvoller Tee serviert und das Wunderbare geschieht. Seine Traumwelt wird zur Wirklichkeit.
»Eine hinreißende Erzählung.« Süddeutsche Zeitung
»Was bei Patrick Süskind die Nase ist, wird bei Ewald Arenz der Gaumen. Der Sinn des Lebens wird zum Geschmackstest, die Sinnlichkeit eine Frage des Überlebens.« Abendzeitung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423139786
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.04.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Lorelais avatar
    Lorelaivor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Plätschert unspektakulär vor sich hin, langweilige Charaktere und sehr seltsame & verwirrende Handlung. Leider einfach nur schlecht...
    Höchst seltsam

    Der Teezauberer erzählt die Geschichte von Jakob, einem passionierten Teehändler in einer nicht genannten deutschen Stadt. Jakob ist unzufrieden: mit sich und mit seinem leben. Während einer Kurzreise nach Hamburg trinkt er einen Tee, der ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Von da an wandelt sich sein Denken und Handeln...

    Leider hat mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Es ist beinahe eine Zumutung zu lesen, was Jakob alles treibt und wie  er sich seiner Frau gegenüber verhält. Man hat das Gefühl, er sei die meiste Zeit auf einem Drogen-Trip und habe Halluzinationen.

    Der Schreibstil ist absolut schlecht. Es gibt keinen Spannungsaufbau und die Handlung plätschert nur vor sich hin. Alles geschieht einfach und ehe man es sich versieht werden schwerwiegende Geschehnisse innerhalb von wenigen Zeilen abgearbeitet.
     Ich konnte mit diesem Buch gar nichts anfangen und habe es nur zu Ende gelesen, weil es lediglich 150 Seiten hat.

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    ElaDs avatar
    ElaDvor 5 Jahren
    Absolut begeistert total verträumte Geschichte

    Der Titel der Teezauberer passte wie die Faust aufs Augen ich nahm es mit ohne irgendetwas davon auf Klappentext oder Buchrücken zu lesen, als absolute Teeliebhaberin musste dieses Buch einfach sein. 

    Ich brühte mir meinen Lieblingstee auf und fing an zu lesen. Ich war sofort im Buch und besonders in der Geschichte sowie beim Protagonisten. Jede Seite war für mich ein Genuß, spannend und einfach spritzig und frisch, jede Seite erwärmte mich. 

    Verdiente 5 Sternen eines meiner Lieblingsbücher in meiner Buchsammlung welches ich immer und immer mal wieder lesen werde, gerade wenn die kalte Jahreszeiten kommen. 

    Ich spreche selten Empfehlungen aus, aber ich sage mal ich empfehle es einfach weiter vieilleicht finden sich ja auch Liebhaber dieses Buches und dessen Autors. 

    Der Autor war mir absolut unbekannt, aber er schaffte es unter meine TOP20 meiner beliebstesten Autoren zu kommen.

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    Heanes avatar
    Heanevor 5 Jahren
    Auf Worten reisen...

    Als sie einschliefen, ineinandergegossen, dachte Marietta: und trotzdem träumst du. Und Jakob: Und trotzdem träume ich. (S. 55)

    Jakob ist ein erfoglreicher Tee- und Kaffeehändler, mit seiner Familie führt er ein beschauliches Leben. Seine Leidenschaft für Tee und Kaffee aus aller Welt erfüllt sein Dasein und er kann Menschen mit einer guten Tasse Tee und seinen Worten auf Reisen schicken.

    Doch was er für andere schafft, fehlt ihm selbst immer mehr. Er fühlt sich leer und leerer, schließlich begibt Jakob sich auf eine Suche um seine Sehnsucht nach Wahrheit zu stillen.

    Ewald Arenz beschreibt mit wunderschönen Worten die Geschichte eines Mannes, der auf der Suche nach sich selbst sich immer mehr verliert und dabei doch auf den Kern seines ureigensten Seins stößt.

    Dabei gelingt es ihm surreale Szenen mit der Kraft von Bildern auszudrücken, sodass die LeserInnen bald meinen selbst mitten in der von Jakob erschaffenen Welt zu stecken.

    Mit dem Protagonisten verschmelzen die LeserInnen direkt zu Beginn des Buches und so ist es nicht verwunderlich, dass der Ausstieg aus demselben wiederum schwer fällt und man noch gerne weiter mit Jakob auf Worten reisen und mehr über die Geschichte des Tees erfahren möchte.

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    Sevothartes avatar
    Sevothartevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Auch ich bin auf Worten gereist und die Reise war eine Offenbarung. Mehr davon ...
    Eine Offenbarung ...

    Ich muss gestehen, dass mir ein bisschen die Worte fehlen, um dieses Buch zu beschreiben. Von daher werde ich mich diesmal kurz halten.

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass dieses Buch, in meinen Augen, ein MUSS für alle Teeliebhaber ist. Ich habe in diesem Werk einiges über die Geschichte des Tees gelernt und möchte kein einziges Wort davon mehr missen. Wirklich wunderbar und für mich das Highlight schlechthin.

    Zur Geschichte an sich kann ich einfach nicht viel sagen. Der Autor weiß wirklich mit Worten umzugehen und eine Symphonie daraus zu entwickeln. Ich habe so viele Sätze wahrlich genossen und inhaliert, dass ich oft das Gefühl hatte, mich in einem Rausch zu befinden. Irgendwie mutet die Geschichte am Ende auch stark an, dass der Protagonist gerade eine Drogenerfahrung durchmacht und doch ist und bleibt es einfach ein Gesamtkunstwerk, dass ich nicht mehr vergessen möchte.

    Ich kann nur sagen, ich bin auch auf Worten gereist und die Reise war wahrhaftig eine Offenbarung. 

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    Kendalls avatar
    Kendallvor 5 Jahren
    Lädt zum Träumen ein

    Ein sehr schönes Buch für verregnete Tage auf der Couch! Man taucht in eine wunderbare Welt ein, in der Tee alles möglich macht. Es ist so feinfühlig geschrieben, dass es trotz fehlender Spannung nie langweilig wird es zu lesen; man verliert sich einfach so in der Geschichte, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

    "Der Teezauberer" ist das ideale Buch für alle Teeliebhaber oder Kaffeemenschen, die auch gerne mal auf Tee umsteigen. Und auch sonst ist es ein pures Lesevergnügen.

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    bookscolorsandflavors avatar
    bookscolorsandflavorvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Teezauberer" von Ewald Arenz

    Eine ganz klar romantisch angehauchte Geschichte, die in die Welt des Tees verführt und auch Kaffeetrinker verzaubern kann.
    Ewald Arenz hat für mich einen ganz eigenen Schreibstil der sich nicht so einfach vergleichen lässt.
    Leider wurde mir der Protagonist Jakob mir einfach nicht sympathisch, vor allem weil er einfach keine Tiefen besitzt. Ich fand ihn sehr oberflächlich und auch komisch in seiner Handlung. Von seiner Frau und dessen gemeinsamer Tochter erfahren wir nicht viel. Die Tochter hat keinen Namen und wird auch nur mit "Tochter" angesprochen. Für mich war das alles etwas seltsam und hat mir die Stimmung für die Geschichte etwas kaputt gemacht.
    Auch seine verzweifelte Suche nach der Vollkommenheit und der Portugiesin kann ich leider nicht ganz nachvollziehen.
    Das Buch konnte mit sehr informativen Texten über die Geschichte des Tees (unabhängig von der eigentlichen Geschichte) bei mir punkten.
    Trotz allem war das Buch leider nicht nach meinem Geschmack.

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    Dupsis avatar
    Dupsivor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Teezauberer" von Ewald Arenz

    „Tee, geliebtes Weib“, sagte Jakob mit halben Ernst, „ist etwas anderes . Kaffee ist auch etwas anderes. Kakao und Gewürze… das kann man nicht im Laster mit tausend anderen Sachen zu uns bringen. Das ist, als ob du Liebesbriefe mit dem Computer schreiben würdest oder mit diesem unmöglich hässlichem Auto zur Kirche fahren würdest.“ (S. 20)

    Jakob ist glücklich verheiratet, hat eine süße Tochter und übt seinen Traumberuf aus. Er ist Teehändler geworden, denn Tee und auch Gewürze, Kaffee und Kakao sind etwas Einmaliges für ihn. Er ist im Land der Düfte zu Hause, schafft es, in ferne Länder zu reisen, wenn er das Wort „Tee“ nur ausspricht. Und doch fehlt ihm etwas in seinem Leben. Es fehlt ihm, sich nach etwas zu sehnen, die Liebe absolut und ohne Zögern zu erleben. Eines Tages wacht er auf und stellt fest, dass für ihn der Geschmack des Tees verloren gegangen ist, ebenso wie die Fähigkeit, mit Wörtern zu reisen…

    „Der Teezauberer“ ist vor allem eines: eine Geschichte des Sehnens, des Liebens. Mit seiner einmalig schönen Schreibweise, die mich schon bei „Der Duft von Schokolade“ und „Das Diamantenmädchen“ begeistert hat, schafft es Ewald Arenz auch diesmal, mich vollkommen in seinen Bann zu ziehen. Er schafft es, die Grenzen zwischen Traum und Realität sosehr zu verwischen, dass ich mich manchmal wirklich gefragt habe, wo ich mich gerade befinde. Genauso schafft er es, die Orte, die er beschreibt, förmlich vor dem Leser erscheinen zu lassen, so dass ich das Gefühl hatte, wirklich im Teegeschäft von Jakob zu stehen oder mit ihm durch die Straßen zu irren und nach etwas zu suchen, von dem er selbst nicht wusste, was es ist.

    Von mir gibt es für dieses traumhaft schöne Leseerlebnis fünf Sterne, auch wenn es schon ein paar Tage her ist, dass ich den Duft von Tee und Gewürzen in der Nase haben durfte.

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    SomeBodyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Teezauberer" von Ewald Arenz

    Autor Ewald Arenz versteht es, den Leser mit seiner hinreißenden Wortwahl und seinen wunderbar leichten Sätzen zu verzaubern. Zu dieser Sommerlektüre passt einfach nur eine duftende Tasse Tee, um hierbei den Lärm der Welt um sich herum für einen kurzen Augenblick vollkommen zu vergessen.

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Teezauberer" von Ewald Arenz

    Beim besten Willen, es werden bei mir nicht mehr als drei Sterne. Ich hatte mich so angestrengt, und war, durch viele begeisterte Leserstimmen befeuert, mit der festen Absicht an die Lektüre herangegangen, das Buch zu mögen. Doch im Nachhinein wird mir klar, warum schon allein das Bewertungsprofil so durchwachsen ist.

    Das Buch zerfällt für mich in drei Teile, drei Absichten. Jede für sich ist ganz gut bis sehr gut, aber alle zusammen - etwas "too much". Das Buch hat für mich nicht recht zu einer Einheit werden wollen; mir war nicht letztlich klar, was die Absicht dahinter gewesen sein soll...

    Absicht Eins: Jakob und sein Teeladen. Diese Handlung ist wirklich allerliebst! Jakob hat wundersame Fähigkeiten, erweckt durch seine Stimme Gerüche und Farben zum Leben. Und er verkauft Tee nach einer höchst unorthodoxen Methode! Falls es diesen Laden wirklich gäbe, würde ich ihn liebend gern besuchen.

    Absicht Zwei: eine Geschichte des Tees. Durch das ganze Buch hindurch werden Episoden eingestreut, die sich mit der Geschichte des Teeanbaus befassen. Über Anbau, Handelswege und allerlei Herstellungsmarotten. Ich bin selber ein ziemlicher Tee-Narr, und konnte hier zumeist zustimmend nicken. Alles korrekt. Zusammen mit der ersten Handlung, hätte dies ein "rundes" Buch ergeben.

    Aber nun kommt Absicht Drei... hier hat es bei mir einfach gehakt. Ein Mann mittleren Alters in der berühmten "Midlife Crisis", der sich nach einem erfüllteren Leben sehnt, und vor allem nach mehr Leidenschaft... das alles hat für mich Haruki Murakami mit seiner "Gefährlichen Geliebten" tausendmal besser umgesetzt. Doch bei Ewald Arenz wirkt dieser Handlungsaspekt sehr quälend und verworren. Immer wieder gleiche oder ähnliche Formulierungen, und eine Handlung, bei der man im letzten Drittel nur noch schwer zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann. Die zeitlichen Abläufe bleiben dabei weitestgehend unklar, immer nur geht es um quälende, dräuende Stimmungen, trübes Wetter, völlig rätselhafte Frauengestalten, und unmotivierte Wutausbrüche des Helden. Die Sprache allein hat mich auch durch diese Abschnitte getragen - sonst wären sie für mich ein wenig unverdaulich gewesen.

    Ich möchte nun gar nicht sagen, dass das Buch "schlecht" war. Wie gesagt, die Sprache allein hat schon so manches wieder "herausgerissen". Aber das Buch krankte für mich an einer gewissen Strukturlosigkeit und "Überfrachtung". Es gibt auch keine wirklichen Kapitel, eher lose Abschnitte. Jeder einzelne davon liest sich wie eine zuckersüße Praline - aber von einem Dutzend Pralinen auf einmal bekommt man eben auch Bauchschmerzen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Teezauberer" von Ewald Arenz

    Eigentlich müsste Jakob glücklich sein: Er liebt seine Frau, seine kleine Teehandlung und er hat eine ganz besondere Fähigkeit: Er kann auf Worten reisen. Wenn er vorliest, werden die Geschichten vor den Augen seiner Zuhörer zu Bildern. Er selbst träumt von einem Leben auf Tucholskys ›Schloß Gripsholm‹ oder im Chicago alter Filme. Getrieben von diesen Wunschbildern reist er in die Stadt, die schon immer ein Tor zu anderen Welten war: Hamburg. Dort wird ihm ein geheimnisvoller Tee serviert und das Wunderbare geschieht. Seine Traumwelt wird zur Wirklichkeit. (dtv)

    Romantisch angehaucht webt Ahrenz seine Geschichte um Jakob, den Teezauberer. Er schafft es mit Worten, Bilder und Gerüche zu malen, die den Leser immer tiefer in die Geschichte des Tees ziehen.

    ++ tolle, eher seltene Idee aus Duft und Worten solch kräftige Wörter zu malen
    ++ romantischer und damit abtauchender Schreibstil
    ++ auf Worten zu reisen

    +/- eigentlich wunderbare Informationen über die Geschichte des Tees, mir persönlich ist es etwas zu viel geworden

    -- Ahrenz benutzt die eine oder andere Rückblende zu viel, um uns Jakobs Welt zu zeigen. Zusammen mit der wundersamen Veränderung sorgt es leider für ein wenig Stolpergefahr.

    Während des Lesens taucht man in eine surreale Welt aus Tee, Gerüchen und Worten, die zum Reisen verleiten. Doch wenn man das Buch zuklappt bleibt der Geschmack von kaltem Tee auf der Zunge zurück.
    Als modernes Märchen mit einer heißen Tasse Tee sorgt es aber gerade zur Adventszeit für eine kleine Auszeit.

    Drei von fünf Sternen

    (c) Kristin

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