Ewald Arenz Ein Lied über der Stadt

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Inhaltsangabe zu „Ein Lied über der Stadt“ von Ewald Arenz

Eine Kleinstadt im Sommer 1929. Die Pfarrerstochter Luise Anding kennt keine größere Sehnsucht als das Fliegen. Obwohl es in diesen Jahren für ein Mädchen alles andere als einfach ist, Pilotin zu werden, gelingt es Luise, ihren Traum gegen alle Widerstände zu verwirklichen. Sie verlässt die Stadt und wird eine gefeierte Kunstfliegerin. Als sie jedoch Jahre später die Fliegerei als Beruf aufgeben muss und die Gestapo ihren Vater bedroht, kehrt sie in ihren Heimatort zurück. Vieles hat sich hier verändert. Die politische Lage spitzt sich zu, ihre Familie, aber auch Georg, der beste Freund aus Jugendzeiten und nun im Widerstand aktiv, geraten zunehmend in Gefahr. So kommt der Tag, an dem Luises Liebe und ihr fliegerisches Können auf die Probe gestellt werden. Ein Roman, dessen zarte Poesie verzaubert und der die bittersüße Melodie der Sehnsucht singt.

Eine mutige junge Frau, die sich für die Freiheit und gegen die Enge entschieden hat, geht ihren Weg. Ich fand das Buch lesenswert!

— gst
gst

Ein Roman über Freiheit und Verantwortung - großartige Sprache!

— SullyPoet
SullyPoet

Naiver Kitsch!

— wandablue
wandablue

„Ein Lied über Stadt“ ist ein großartiger Roman über eine starke mutige junge Frau. Über das Fliegen und die Liebe. Ich kann es nur jedem an

— nirak03
nirak03

Die Geschichte fesselt und wird so bald nicht mehr loslassen. Ein einzigartig gutes Buch.

— moorlicht
moorlicht

Ein absolut geniales Buch, gefühlvoll und doch so erschreckend! ICH LIEBE ES!!!!

— sonjastevens
sonjastevens

Mein Lese-Highlight 2013

— brenda_wolf
brenda_wolf

ein überraschendes, stimmiges Juwel - da kann keiner dran vorbei, der poetische, gut geschriebene und tiefe Geschichten liebt.

— Bri
Bri

Eine sehr berührende Mischung! Die ungewöhnliche Lebensgeschichte einer mutigen Frau verbindet sich mit kritischer Zeitgeschichte. Fesselnd!

— rumble-bee
rumble-bee

Luise ist eine junge Frau die in 1930 Jahren frei und unbekümmert seien möchte. Sie ist die Tochter eines Pastors und steht vor den Abschlus

— daskleinebuechercafé
daskleinebuechercafé

Stöbern in Historische Romane

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Ein packender, kurzweiliger und sehr abenteuerlicher Roman, der noch Raum für eigene Fantasien und Schlußfolgerungen läßt

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1088
  • Vom Fliegen träumen?

    Ein Lied über der Stadt
    Samuel_Pickwick

    Samuel_Pickwick

    Sommer in einer fränkischen Kleinstadt der 20er Jahre. Ein Pfarrer, seine Familie und vor allem seine Tochter Luise auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Ist ihr Traum vom Fliegen nur Backfisch-Spinnerei oder ist es "ihr Traum"? Bruder Paul verhilft ihr zu einer Flugschau in Würzburg, wo sie ihrem Traum so nahe kommt, dass keine Zweifel mehr bleiben. Der diabolische Autor lässt uns diesen Traum miterleben, um uns am Ende in das eigentliche Thema von Wahrheit, Freiheit und Verantwortung zu werfen: Wir erfahren zum ersten Mal, dass wir uns im Jahr 1929 befinden, vier Jahre vor dem Beginn der ewigen Schande der Barbarei in Deutschland. Mehr zu sagen wäre ein Vergehen. Der Autor ist ein Meister der Erzählung, aber auch der Weglassung. Das Buch ist kurz, 300 Seiten mit großzügig bemessener Schriftgröße und Zeilenabstand. Eigentlich mehr eine Novelle als ein Roman. Man könnte darüber diskutieren, ob dieses Buch nicht auch mit dem doppelten Umfang denkbar gewesen wäre, Stoff und Autor hätten es hergegeben. Am Ende ist somit nur wenig geschrieben, aber vieles gesagt, und mir wieder einmal schmerzhaft klar, warum ich so gerne lese. Ein tolles Buch, unbedingt lesen, empfiehlt Samuel_Pickwick.

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  • Der Drang nach Freiheit

    Ein Lied über der Stadt
    gst

    gst

    „Die Tiere auf der Wiese waren frei. Die Vögel waren frei. Nur ihre Welt, die dazwischen lag, wurde jeden Tag enger.“ (Seite 176) 1929: Die 18jährige Pfarrerstochter Luise träumt vom Fliegen. Denn das bedeutet für sie die Freiheit an sich. Gemeinsam mit ihrem Kameraden Georg baut sie nachts heimlich an einem Flugzeug. Tagsüber kämpft sie in ihrer engstirnigen fränkischen Kleinstadt für Gerechtigkeit. Auch wenn sie sich anfänglich sträubt, nimmt sie nach ihrem Schulabschluss ihr Lehramtsstudium in München auf. „Weil im Käfig die Freiheit größer war als draußen“, kehrt sie 1935 in die Heimat zurück. Damals sollen Professoren zu ihren Studentinnen gesagt haben: „Die Verweigerung der Mutterschaft ist völkische Fahnenflucht“. Frauen sollten „zurück an den Herd“, Lehrerinnen wurden entlassen, Ärztinnen durften keine Praxen eröffnen und Bücher wurden verbrannt. Luise bekam keine Gelegenheit mehr, ihrem Hobby, dem Fliegen, zu frönen. „Luise dachte, dass diese ganze neue Zeit wie ein Fasching war, in dem die Diener auf einmal Herren sein durften. Nur hörte der Fasching nie auf.“ (Seite 167) Der mit mehreren Förderpreisen ausgezeichnete Ewald Arenz scheint Kopfbedeckungen zu lieben. Zumindest finden sich im Netz mehr Bilder mit Hut oder Mütze als ohne. Vielleicht hat der 1965 in Nürnberg geborene Schriftsteller deshalb auch so liebevoll über Luises Fliegermütze geschrieben? Auf jeden Fall muss er für dieses eindrückliche Zeitdokument akribisch recherchiert haben. Als Sohn eines evangelischen Landpfarrers hat der Geschichtslehrer an einem Nürnberger Gymnasium wahrscheinlich auch ein paar eigene Erfahrungen in diesen Roman einfließen lassen – obwohl sein Buch in der nicht selbst erlebten Vergangenheit spielt. Mir hat er jedenfalls spannende Lesestunden geschenkt. Je weiter ich in diese Materie vordrang, desto schwerer fiel es mir, das Buch aus der Hand zu legen. Fazit: eindeutige Leseempfehlung!

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  • Naive Schwarzweissmalerei

    Ein Lied über der Stadt
    wandablue

    wandablue

    Fliegergeschichten sind eigentlich immer interessant und ich liebe sie seit Exupéry. „Ein Lied über der Stadt“ verspricht eine solche, denn die evangelische Pastorentochter Luise will fliegen und sie lernt es auch, geht nach München zum Studium und verlobt sich mit dem SA-Piloten Greben, d.h. der Autor beginnt seinen Roman in den allerersten Anfängen des Nationalsozialismus und lässt die Neue Zeit heranreifen mit all ihren Komplikationen und deren Ungeheuerlichkeiten. Was hätte das für ein Wurf sein können, wenn der Autor nicht ... ja, was hat er denn? Mit der Luise eine Figur geschaffen, die mich mit ihrer Kindlichkeit an Magda Trotts Pucki erinnert!!! Man nehme ein bisschen schwülstige Naivität, die Heimatverbundenheit Ganghofers, eine Spur Heroismus, rühre einmal um und voilà, es entsteht eine Heldengeschichte, die in ihrer Oberflächlichkeit echt, echt peinlich ist! Puh! Wäre der Autor doch ein bisschen tiefer eingestiegen! Wie bei einem Kinderbuch wird der Konflikt des Vaters mit dem bigotten Glauben des Mesner geschildert. Arenz Figuren sind überkonstruiert, nicht authentisch – und völlig unglaubwürdig. Niemals würde ein Pfarrer jemanden öffentlich vorführen, das verstößt sowohl gegen die Ethik und die Seelsorge, also gegen das Amt des Hirten, als auch gegen die Psychologie und den gesunden Menschenverstand: so bringt man einen Menschen gegen sich auf und nicht zur Vernunft, was vom Autor ja gewollt war, aber echt: Lachkrampf! Dieser Roman hat natürlich das Pech, dass ich ihn direkt nach Christian Haller, dem Meister der Erzählkunst in die Hände bekam und dann auch noch neben Terézia Moras „Das Ungeheuer“ her lese. Einmal wortgewaltige Nüchternheit, einmal Klischee pur, einmal Ausformung von Charakteren bis in die Fingerspitzen, einmal Plaste und Aufblaspuppe. Zwei Arten zu Schreiben, die man eigentlich nicht vergleichen kann. Im zweiten Teil, als die Fliegerin ins Forsthaus nach Hause kehrt , Verzeihung ins Pfarrhaus natürlich, gescheitert oder geläutert, wie man will, wird es etwas besser, wenn sich das Pfarrhaus stärker mit dem Nationalsozialismus konfrontiert sieht und entsprechend bedrängt wird: aber nicht sehr! Die Schwarzweissmalerei des Autors, die Guten sind gut (aussschliesslich) und die Bösen sind böse (auch ausschliesslich), dazu lächerlich, aber leider am Drücker, am längeren Hebel, warum denn nur und was für ein Pech aber auch! verhindert eine lebensechte Auseinandersetzung des Lesers mit diesem bleiernen Teil deutscher Geschichte, es gibt nur Stereotypen wie man sie bestenfalls im Kinderbuch verwendet, um gut und böse zu erklären. Keine einzige Figur ist facettenreich und mehrschichtig. Die Sprache des Autors ist, das muss ich ihm lassen, grammatikalisch völlig in Ordnung (wenigstens!), obwohl ich angesichts seines Hangs zu Phrasen und der Ganghofermanier manchmal schaudere. In Arenz Fall ist es die Plumpheit, mit der er sein Thema anpackt, die diesen Roman als Trivialliteratur abstempelt. Fazit: „Ein Lied über der Stadt“ ist ein naiver Hausfrauenroman mit Heimatcharakter, der einen Schmökernachmittag garantiert, wenn einem so was liegt, aber mir hat es nicht gefallen. Zeitverschwendung.

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    sursulapitschi

    sursulapitschi

    09. January 2015 um 10:19
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Igelmanu66

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    „Du wirst sehen, Tochter…du wirst sehen. Wenn es wirklich mal nötig ist, wirst du auch wissen, was richtig ist.“ Luises Vater weiß, was er zu tun hat. Und was er nicht zulassen darf. Dazu gehört beispielsweise, sich für Nazi-Propaganda einspannen zu lassen. Eine Haltung, die Mitte der 30er Jahre in Deutschland ausgesprochen gefährlich ist. Aber seine Lebenseinstellung verlangt nach „Freiheit der Rede, Freiheit des Glaubens und Freiheit des Herzens“ – danach lebt er, auch wenn er sich damit Feinde macht. Schon Jahre zuvor, noch vor 1933, hat er mit seiner liberalen Haltung nicht wenige brave Bürger seiner Gemeinde in einer bayrischen Kleinstadt vor den Kopf gestoßen. Seiner Tochter Luise jedoch kam diese Haltung zugute. Seit frühester Kindheit hatte sie nur einen Wunsch: Sie wollte fliegen! „Wenn man in den Himmel sah, dann wusste man doch: Er war so weit und so offen und vor allem so unendlich wie nichts anderes auf der ganzen Welt. Und weil Luise sich nach der Unendlichkeit sehnte, so sehr, dass es manchmal wehtat, wollte sie fliegen, seit sie das erste Flugzeug gesehen hatte.“ Ihre ganz persönliche Freiheit sollte über den Wolken stattfinden und Luises Vater ermöglicht ihr diesen Traum. Ein paar glückliche und unbeschwerte Jahre als gefeierte Kunstfliegerin liegen vor ihr, doch die politische Lage ändert sich und Luise muss in ihr Heimatstädtchen zurückkehren. Anfänglich ist sie nur traurig, weil sie nun nicht mehr fliegen kann, doch dann wird sie mit der harten Realität „auf dem Boden“ konfrontiert, die darin besteht, dass ihrem Vater ob seiner Haltung mit dem KZ gedroht wird und ihr bester Freund Georg als Kommunist im Widerstand agiert… Ein großartiges Buch über einige großartige Menschen! Toll geschrieben, ich fühlte mich zu jeder Zeit mitten im Geschehen! Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, wobei der erste Teil in den Jahren vor 1933 spielt und die Realisierung von Luises großem Traum zum Thema hat. Das alleine war schon toll zu lesen: Mit welchem Enthusiasmus und mit wie viel Einsatz sie sich in dieser von Männern beherrschten Domäne behauptete, oder wie sie in nächtlicher Schufterei gemeinsam mit ihrem Freund Georg an einem Flugzeug baute. Der zweite Teil behandelt dann die Zeit ab 1935, als sie gezwungenermaßen ins Haus des Vaters zurückkehren muss. Ab da stieg die Spannung unaufhörlich an. Während der letzten 100 Seiten hatte ich eigentlich ziemlichen Durst, konnte mich aber nicht überwinden, meine Lektüre auch nur für ein paar Minuten zu unterbrechen. Es war völlig klar, dass dies alles nicht gut ausgehen könnte, dass alles auf ein schlimmes Ende zusteuern würde. Aber wie genau würde dies aussehen? Und sollte wirklich nur die böse Seite siegen? Am Ende wird Luise wieder fliegen. Und sie wird wissen, was richtig ist.

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    Sabine17

    Sabine17

    04. March 2014 um 18:13
  • Leserunde zu "Zeit der großen Worte" von Herbert Günther

    Zeit der großen Worte
    Gerstenberg Verlag

    Gerstenberg Verlag

    Leserunde „Zeit der großen Worte“ 2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Um auch den jugendlichen Lesern diesen Teil der Weltgeschichte näher zu bringen, möchten wir zusammen mit euch das Jugendbuch „Zeit der großen Worte“ von Herbert Günther lesen und besprechen. Es eignet sich für Leser ab 14 Jahren, aber auch für Erwachsene. Zum Buch: Sarajevo - ein Wort mit einem wunderbar weichen Klang. Der vierzehnjährige Paul schnappt es im Vorübergehen auf. Doch was in seinen Ohren wie eine Zauberformel klingt, kündigt die erste große Katastrophe des 20. Jahrhunderts an. Pauls Alltag ist geprägt von ganz anderen, von pathetisch aufgeladenen Worten, die die Kriegsbegeisterung schüren. Pauls Vater und sein bewunderter großer Bruder melden sich als Freiwillige. "Weihnachten sind wir wieder zu Hause!" Mit diesen Worten verabschieden sie sich. Doch alles kommt ganz anders als erwartet und Pauls Familie zerbricht fast an diesem Krieg, der sich vier Jahre hinziehen wird. Immer dringlicher wächst in Paul die Frage danach, wie seine Zukunft aussehen wird, danach, was sich hinter den großen Worten verbirgt, und welches seine, Pauls Worte, sein könnten. (Gerstenberg Verlag) Über den Autor: Herbert Günther, geb. 1947, lebt in Friedland bei Göttingen. Nach einer Buchhandelslehre arbeitete er als Lektor sowie als Leiter einer Kinderbuchhandlung. Herbert Günther schreibt Kinderbücher, Jugendbücher und Bücher für Erwachsene sowie Drehbücher für Kinderfilme im ZDF. Seit 1988 ist er freier Schriftsteller. Zusammen mit seiner Frau Ulli übersetzt er auch Kinder- und Jugendbücher aus dem Englischen ins Deutsche. www.herbertguenther.de Ihr möchtet mehr über Paul und seine Familie erfahren? Dann bewerbt euch jetzt bis zum 15.01.2014 für eines von 15 Exemplaren indem ihr uns folgende Frage beantwortet: Warum ist es wichtig, noch heute über den Ersten Weltkrieg zu sprechen? Unter allen Bewerbern werden dann am 16.01.2014 die 15 Gewinner ausgelost. Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen mit euch! **Für die Bewerbung wird ein zeitnahes Lesen und Rezensieren vorausgesetzt. Für die Post übernehmen wir keine Haftung. **

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  • Die große Leserpreis 2013 - Buchverlosung!

    doceten

    doceten

    Buchverlosung: Gewinnt eure beliebtesten Bücher 2013 In den letzten Wochen konntet ihr auf LovelyBooks eure beliebtesten Bücher für den Leserpreis nominieren und in der Finalrunde für die 35 Favoriten in 15 verschiedenen Kategorien abstimmen. Die Resonanz beim diesjährigen Leserpreis war einfach überwältigend. Hunderte Blogbeiträge, viele Tausende Beiträge bei Facebook und Twitter und über 37.000 abgegebene Stimmen machen den Leserpreis 2013 zu einem der größten Publikumspreise im deutschsprachigen Raum. Als kleines Dankeschön an alle leidenschaftlichen Leser da draußen möchten wir zum Abschluss zehn feine Buchpakete mit vielen nominierten Büchern verlosen. So kannst du mitmachen Du nimmst automatisch am Gewinnspiel teil, wenn du unter diesem Beitrag folgende Frage beantwortest: Welches Buch ist dein absolutes Lieblingsbuch 2013? Damit wir bei der Verlosung deine Vorlieben berücksichtigen können, gib bitte auch gleich drei verschiedene Buchpakete an, über die du dich am meisten freuen würdest. Wir haben folgende Pakete für euch zusammengestellt: Romane Fantasy Krimi und Thriller Kinderbuch Jugendbuch Erotik Hörbuch Humor Liebesromane Historische Romane EDIT: Vor lauter Leserpreisfieber habe ich den Teilnahmeschluss vergessen. Alle Mitglieder, die hier bis zum Donnerstag, 5.12., kommentrieren, nehmen automatisch an der Verlosung teil. :-)

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  • Leserunde zu "Ein Lied über der Stadt" von Ewald Arenz

    Ein Lied über der Stadt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Einige von euch durften Ewald Arenz hier schon in einer Leserunde zu seinem Roman "Das Diamantenmädchen" kennen lernen. Und jetzt können sich alle Liebhaber wirklich gut geschriebener Bücher freuen, denn sein neuer Roman "Ein Lied über der Stadt" ist im Februar bei ars vivendi erschienen. Hierin überzeugt er mit einer sehnsuchtsvollen Geschichte und feiner Poesie! Mehr zum Buch: Eine Kleinstadt im Sommer 1929. Die Pfarrerstochter Luise Anding kennt keine größere Sehnsucht als das Fliegen. Obwohl es in diesen Jahren für ein Mädchen alles andere als einfach ist, Pilotin zu werden, gelingt es Luise, ihren Traum gegen alle Widerstände zu verwirklichen. Sie verlässt die Stadt und wird eine gefeierte Kunstfliegerin. Als sie jedoch Jahre später die Fliegerei als Beruf aufgeben muss und die Gestapo ihren Vater bedroht, kehrt sie in ihren Heimatort zurück. Vieles hat sich hier verändert. Die politische Lage spitzt sich zu, ihre Familie, aber auch Georg, der beste Freund aus Jugendzeiten und nun im Widerstand aktiv, geraten zunehmend in Gefahr. So kommt der Tag, an dem Luises Liebe und ihr fliegerisches Können auf die Probe gestellt werden … Möchtet ihr euch von "Ein Lied über der Stadt" ins Jahr 1929 entführen und verzaubern lassen? Dann habt ihr jetzt die Gelegenheit, Testleser zu werden. Zusammen mit dem ars vivendi Verlag vergeben wir 25 Leseexemplare. Im Gewinnfall müsstet ihr nur zeitnah am Austausch in den Leseabschnitten teilnehmen und abschließend eine Rezension zum Buch schreiben. Beantwortet für eure Chance auf ein Exemplar des Buches die folgende Frage bis zum 24. März 2013: Luise möchte sich ihren Traum vom Fliegen gegen alle Widerstände verwirklichen. Welche Träume habt ihr, die ihr euch unbedingt noch erfüllen möchtet?

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  • Ein Lied über der Stadt

    Ein Lied über der Stadt
    moorlicht

    moorlicht

    29. July 2013 um 22:43

    Wenn man an die Zeit um 1930 denkt, denkt man fast automatisch an steifgekleidete Herren im Anzug, strenges Reglement in der Gesellschaft und das Aufkommen der Naziherrschaft. Ganz anders da der Vater von Luise Anding. Frei von allem steht der Pfarrer im Garten beim Aufgang der Sonne und singt den Sonnengruß. Nicht nur der Glaube ist ihm wichtig... oder besser gesagt, die anthroposophische Lehre ist ihm ein Teil des Glaubens. Auch, daß die Freiheit des Menschen wichtig ist. Genau so wichtig wie das Folgen der eigenen Überzeugungen. Zu tun, woran man glaubt. Gerade in dieser Zeit keine einfache Sache. Freiheit. Für Luise ist es das Fliegen. Nur dort kann sie frei sein von dem Druck der Nazi-Gesellschaft, der immer stärker wird. Frauen sollen heiraten und die Kinder großziehen. Fliegen - das geht nur, wenn man sich der Partei anschließt. Zu groß ist schon die Macht der Nazis geworden. Wer sich - wie Luise's Vater - den Forderungen wiedersetzt, kommt schon damals in das KZ. Einen Ausweg gibt es nur dann, wenn man eine Schweigeerklärung unterzeichnet. Kein Wort über daß, was man hinter den Mauern gesehen und erlebt hat. Was geschieht, wenn man das Schweigen bricht, muß nicht lange überlegt werden. Die Beklemmung greift immer mehr um sich. Immer enger ziehen sich die Stricke. Nicht nur um Luise und ihre Familie. Um jeden Menschen. Und kaum Möglichkeiten, sich dem zu entziehen. Die Gründe dafür sind so manigfaltig wie die Menschen selber. Mich hat die Geschichte nicht losgelassen. Was ist Freiheit? Wie bekommt man sie und was ist man bereit dafür zu tun? Luise bekommt ihre Freiheit. Für mich ist beim Lesen alles um mich herum versunken. Erst nach dem letzten Wort kam ich wieder zurück von Luise's Flug. Das Buch hat mich komplett in ihre Welt gezogen. Auch oder gerade weil ich am Ende erst einmal durchatmen musste.

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  • Das schönste Buch des Jahres!

    Ein Lied über der Stadt
    sonjastevens

    sonjastevens

    25. July 2013 um 16:00

    Auch wenn das Jahr noch lange nicht zu Ende ist, bin ich mir sicher, dass es das wunderschönste Buch ist, welches ist dieses Jahr gelesen habe bzw. noch lesen werde! Ich weiß gar nicht wie ich dem Buch jemals in dieser Rezension gerecht werden kann, inhaltlich und sprachlich, da der Autor so eine wunderschöne poetische Sprache benutzt ohne auch nur ein bisschen schnulzig oder aufdringlich zu werden. Es ist einfach nur ein absoluter Lesegenuss, der einen auch inhaltlich total fesselt! Das Buch ist die Geschichte einer jungen Frau, die so sehr vom Fliegen träumt und alles dran tut um ihren Wunsch in Erfüllung zu werden zu lassen. Und das Glück ist zuerst auf ihrer Seite, die lernt einen Kunstflieger kennen, der ihr in München alle Chancen eröffnet und sie ihren Traum zum Beruf macht. Jedoch spielt die Zeit gegen sie, denn das Buch spielt kurz vor dem zweiten Weltkrieg, die politische Lage wird so kritisch, dass ihr Vater, der Pfarrer ist, große Probleme bekommt... Die Themen vom Fliegen, von der Liebe und Freiheit in der Zeit der es in Deutschland alles andere als frei zu geht sind wunderbar miteinander verbunden. Als Leser begeht man eine Zeitreise, man sieht durch Luises Augen aber auch die schönen Seiten der Welt. Dennoch nimmt es einen mit, wie sich die Situation immer mehr zuspitzt. Man empfindet so sehr mit der Protagonistin mit: das Buch ist wie ein Sog! Nur eine kleine Kritik habe ich: ich hätte gerne in der Mitte des Buches noch mehr über Luises Zeit in München gelesen. Überhaupt könnte das Buch unendlich sein!! Es ist wirklich eins der schönsten Bücher die ich jemal gelesen habe, da frag ich mich nur, warum man nicht 500 Sterne, sondern nur 5 vergeben kann? Eine absolute Leseempfehlung an alle Leser!!!

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  • Ein wunderbares Buch, über eine starke Frau

    Ein Lied über der Stadt
    AyuRavenwing

    AyuRavenwing

    Luise Anding, Pfarrerstochter, wünscht sich nichts sehnlicher, als zu fliegen. Sie wächst 1929 in einem kleinen Städtchen auf, wo sie zusammen mit ihrem Vater Gottfried, ihrem Bruder Paul und ihrer Schwägerin Luana lebt. Alles, was sie über das Fliegen in ihre Finger bekommt, verschlingt sie geradezu. Sie hat auch begonnen, mit ihrem Freund Georg ein Flugzeug selbst zu bauen. Lange schon träumt sie davon, es den Mauerseglern gleich zu tun und im weiten, freien, grenzenlosen Himmel zu fliegen. Nachts schleicht sie sich heimlich aus dem Haus und verbringt die Nächte bei Georg in der Werkstatt. Als sie den Piloten Arthur Greben kennenlernt, scheint sich ihr Traum zu erfüllen und sie geht nach München, um dort zu studieren und das Fliegen zu erlernen. Doch ist es eine Zeit des Umbruchs und als sie nach Hitlers Machtergreifung und sechs Jahre später in ihre zurück in ihre Heimatstadt kommt, ist nichts mehr so wie es war. Und Luise muss sich entscheiden. Lusie ist eine starke, junge Frau, mit der man sich leicht identifizieren mann. Ihre Trauer, Wut, Angst und ihr Glück empfindet man leicht nach, sie wirkt menschlich und real, ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich auch wütend wurde, auf die Personen, die etwas gegen sie haben, da sie nicht perfekt ist, den Nationalsozialismus ablehnt und einfach nur leben und glücklich sein will. Doch dies passt nun mal nicht jedem, so gibt es Neider, und Menschen die sie und ihre Familie hassen und alles dafür tun würden, um sie los zu werden. Sie ist bereit, für ihre Wünsche und Ziele, ihre Freunde und ihre Familie zu kämpfen. Ich hätte mir zwar gewünscht, etwas mehr über Luises Zeit in München zu erfahren, und wie sie zu der Frau wurde, die sie ist, als sie nach Hause heimkehrt, doch wäre das Buch dann sicher sehr viel länger gewesen. Die Zeiten der Nationalsozialisten kenn ich nur ein wenig aus den Erzählungen meiner Großmutter. Heute wissen wir nicht, wie sehr ein Mensch damals für seine Freiheit und seine Rechte kämpfen musste, dafür einfach so leben zu können, wie er oder sie es wollte und auch frei seine Meinung äußern zu dürfen. Das Buch hat eine starke Hauptcharakterin, einen poetischen Schreibstil und eine wunderbare Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt.

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  • Ein Lied über der Stadt

    Ein Lied über der Stadt
    FallenAngel11

    FallenAngel11

    02. May 2013 um 12:03

    1929, in einer Kleinstadt in Franken. Die Pfarrerstochter Luise möchte fliegen lernen. Das ist ihr größter Traum. Ihr Vater möchte aber lieber, das sie in München studiert. Studieren ist eins der Privilegien die sich die Frauen damals sehr hart erkämpft haben. Luise bekommt von ihrem Bruder, eine Karte zur Flugschau in Würzburg. Sie lernt dort den Flieger Greben kennen, der auch eine Flugschule in München hat. Am Ende der Veranstaltung wird Luise von Greben sogar nach Hause geflogen, und ihr Entschluss fliegen zu lernen ist fester geworden. Eine glückliche Fügung, ermöglicht es Luise in München zu studieren und fliegen zu lernen. 6 Jahre später kehrt Luise in ihre Heimatstadt zurück. Hitlers Partei gewinnt am Macht. Studierende und berufstätige Frauen werden nicht mehr gerne gesehen. Und Luise bekommt keine Aufträge mehr als Kunstfliegerin. Hitlers Partei ist mächtig, man muss aufpassen was man sagt, und zu wem. Ihr Vater und ihre Jugendliebe Georg kommen da in ziemliche Gefahr. Und Luise muss alles auf eine Karte setzen um ihre Lieben und ihre Liebe zu schützen. Meinung: Der Anfang des Buches hat mich gefesselt. Was mich dann aber ziemlich gestört hat, war ein großer Zeitsprung. Ich habe mir beim lesen einen anderen Verlauf vorgestellt. Was aber sehr gut beschrieben war, war die bedrückende Zeit von Hitler und seiner Partei. Leute durften keine Meinung mehr äußern, wurden Mundtot gemacht. Frauen sollten am besten, heiraten, Kinder bekommen und in der Küche sein. Arbeiten und studieren wurde da gar nicht gerne gesehen. Auch die Angst die einige sehr wohl damals empfunden haben, ist für mich sehr realistisch rüber gekommen. Und dieser zweite Teil des Buches hat mich eigentlich auch wieder begeistert und auch den Titel verstehen lassen. Auch wenn das Ende recht schnell und ziemlich unerwartet war. 5 Sterne.

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  • Was ist Freiheit ?

    Ein Lied über der Stadt
    Arwen10

    Arwen10

    01. May 2013 um 13:43

    Ich gestehe, ich habe ein wenig darüber nachdenken müssen, wie ich das Buch nun bewerten soll !? Ein großartiger Schreibstil, der in vergangene Zeiten entführt, Protagonisten, die einem nahegehen. Das alles in einer Zeit, die zu den dunkelsten unserer Geschichte zählt. Gerade was diese Zeit angeht, hat man heute oft das Gefühl, dass der Einzelne in der Masse untergeht. In dem Roman von Ewald Arenz wird deutlich, dass auch einzelne Personen durchaus etwas bewirken konnten. Heute genießen wir alle Freiheiten, doch schätzen wir sie kaum. In der NS Zeit war die Freiheit ein kostbares Gut. Die meisten Menschen hatten keine Freiheit oder mussten Opfer bringen, um frei zu sein. In der Person von Luise lernen wir einen Menschen kennen, der für seine Wünsche und Ziele kämpft und bereit ist, einiges zu riskieren. Das wird besonders am Ende des Buches deutlich, wo Luise mehr als Mut beweist. Eigentlich gefällt mir das Ende gar nicht, aber es gibt trotzdem volle Punktzahl von mir, weil der Autor es geschafft hat, die Gründe dafür so darzustellen, dass man nicht anders kann, als Luises Entscheidung zu akzeptieren, wie man die Entscheidung eines anderen Menschen akzeptieren muss. Das ist ein Zeichen dafür, wie nahe der Autor die Personen in diesem Buch am Leben gezeichnet hat. Es ist auch ein Buch, das in Erinnerung bleibt und über das man immer wieder nachdenkt. Ich wünsche mir, dass wir solche Zeiten nicht mehr erleben müssen und das wir bald wieder ein so tolles Buch vom Autor zu lesen bekommen !

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  • Die Geschichte einer mutigen Familie

    Ein Lied über der Stadt
    TheBook

    TheBook

    25. April 2013 um 22:26

    Das Buch hat meine Erwartungen erfüllt, sowohl inhaltlich als auch in der Sprache. Ewald Arenz hat eine schöne flüssige Sprache verwendet, gleichzeitig die Situationen, die Ereignisse so beschrieben, dass man es direkt vor seinen Auge hatte. Ewald Arenz baut die Charaktere ruhig und anschaulich auf und läßt die Geschichte sich ruhig entwickeln. Das Buch erzählt zwei Geschichten. Einerseits handelt von einem jungem Mädchen, einer Pfarrerstochter, die in der Zeit des 3. Reiches versucht, seinen Traum zu leben und fliegen zu lernen. Gleichzeitig wird die Geschichte einer mutigen Familie erzählt, die versucht in einer schwierigen Zeit ihren Grundsätzen treu zu bleiben. Die Familie widersetzt sich der Staatsmacht und bekommt dies entsprechende zu spüren. Das Ende hatte ich nicht erwartet und hat mich schier umgehauen. Ich bin nicht unbedingt der emotionalste Mensch, aber das Ende hat mich schon sehr mitgenommen. Ein sehr empfehlenswertes Buch und ein dicker, dicker Tipp an alle, die sich mal abseits von Krimis, Thriller und Liebesgeschichten bewegen möchten.

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