Ewald Kugler Wecke, was in dir steckt!

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Inhaltsangabe zu „Wecke, was in dir steckt!“ von Ewald Kugler

Jeder einzelne kann seine Persönlichkeit optimieren, sie fällt uns nicht einfach in den Schoß. Die 9 Entwicklungsbeschleuniger von Ewald Kugler machen Lust auf sofortigen Einsatz. Sie laden ein auszuprobieren, zu verändern und sich weiterzuentwickeln. Dazu gehören Qualitäten wie Mut, Lösungsorientierung, Selbstverantwortung, Flexibilität und Zielorientierung. Diese Stärken werden erläutert und durch zahlreiche Übungen ergänzt. Sie helfen Ihnen auf Ihrem ganz persönlichen Entwicklungsweg der eigenen Fähigkeiten, ihrer Kraft, Lebensfreude und Spiritualität.

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  • Neun „Entwicklungsbeschleuniger“

    Wecke, was in dir steckt!
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    30. April 2013 um 11:25

      Zu sich selbst zu finden, mit sich zumindest zufrieden zu sein, nicht das Gefühl haben, wesentliche Momente der eigenen Person und der eigenen Fähigkeiten brach liegen zu lassen, das bewegt sicherlich viele Menschen jeden Alters.   Das eigene Potential zu entfalten und damit sich als Peron zu entwickeln, zu einem Mehr an Selbstkompetenzen, aber damit auch zu einem Mehr an Zufriedenheit und ins Leben gerufener Möglichkeiten, dazu möchte Ewald Jugler mit seinem „Programm in neun Schritten“  dem Leser verhelfen. Um der „Uraufgabe“ des Menschen, sich zu entfalten und zu entwickeln, Vorschub zu leisten. Um sich der Lektüre mit Gewinn zuzuwenden, sollte der Leser dies annehmen und wollen. Eine träge Haltung, ein „mal schauen, ob es was bringt“ reicht für dieses Programm nicht, die eigene Motivation zur Selbstentfaltung ist Voraussetzung für den Erfolg der Lektüre.   In lockerer Darbietungsform, durchaus (vielleicht auch als Schwerpunkt) auf eine jüngeres Publikum zugeschnitten. Als Symbol nutzt Kugler zur Illustration die „Chilli“, „die einzige Frucht, die zurückbeißt“. Aber Menschen sind, betont Kugler, lernfähig und damit in der Lage, mit der Feurigkeit der Chilli Umgang zu finden. Ein Symbol für teils eben auch risikoreiche Lernwege mit und in sich selbst, die Erfahrung und das ein oder andere Mal auch Misserfolge mit sich bringen werden.   Ein Weg, der von Beginn an die Dialektik zwischen „Ego“ und „Selbst“ formuliert. Nicht das „Ego“ soll „aufgeblasen“ werden, sondern, im Gegenteil die nur vermeintliche „Stärke“ als Image muss mehr und mehr zurückgenommen werden, um dem „Selbst“, jenem eigentlichen Kern im Menschen, nicht ständig „im Weg“ zu stehen.   „Persönlichkeitsentwicklung heißt, mit sich selbst und anderen besser umgehen“. Seiner selbst sich bewusst sein und sich originär als Teil einer übergeordneten Gemeinschaft begreifen.   Dazu bedarf es der eigenen, Schulung, der Reflektion und der Aneignung von besagten „Entwicklungsbeschleunigern“. Flexibilität, Mut, Loslassen, Lösungsorientierung, Selbstverantwortung, Kairos, Entscheidungen treffen, Ziele setzen, Konsequenz.   Im Abgang der einzelnen Schritt wird deutlich, dass Kugler trotz der legeren Sprache durchaus Wesentliches mit auf den Weg zu geben vermag, dass in anderer Form (je mit dem Schwerpunkt auf eine der „Stufen“) durchaus auch an anderen Orten gegenwärtig vorgelegt wurde. Dass „Aussitzen“ zu nichts führt, das „festklammern“ einschränkt und nicht Sicherheit gibt, dass eine „Lösung“ wichtiger ist als ein „Festhalten an gewohnten Abläufen“, dass ein „starres System“ von Haltungen und Einstellungen einer Entwicklung per se entgegensteht und „Flexibilität“ eine Voraussetzung für neue Wege sind (die eben auch oft neue Strategien benötigen, wie schon Watzlawick nicht müde wurde, zu betonen).   Und das ganze setzt Kugler nicht als „Ratgeber“ in den Raum, sondern als „Tatgeber“. Nicht um ein intellektuelles Begreifen und Bewerten geht es in Bezug auf dieses Buch (das sind nur nötige Voraussetzungen), sondern um eine klare, gerade und praktische Umsetzung.   Mithin legt Kugler ein durchaus durchdachtes „Trainingsbuch“ vor, mit dem es sich tatsächlich sehr gut arbeiten lässt. Ein Buch, dass in der Form der Darlegung übersichtlich gehalten ist und in den Mitteilungen wie ein Konzentrat wirkt, ohne es an Verständlichkeit fehlen zu lassen. Mit Methoden wie „sich vor Augen führen“ und Kernsätze einfach wirken lassen, die nicht neu, durchaus aber bewährt sind.   So führt der Weg über eine eigene Flexibilität vor allem („wer ständig glücklich sein will, muss sich oft verändern“), die dann den Mut mit sich bringt und ein Gespür für den „rechten Zeitpunkt“ („Kairos), zuzugreifen und lösungsorientiert zu handeln.   Locker im Tonfall, komprimiert in der Darstellung, sehr auf eine „trainierende“ Praxis bezogen, bietet Kugler eine funktionales und nachvollziehbares Programm, dass sich nicht in eigener Ideologie und Dogmatik verfängt. Ein sehr empfehlenswertes Buch für Leser, die tatsächlich interessiert daran wären, zu sich, zum Leben, zu den Aufgaben und zu den Mitmenschen andere, neue, konstruktivere Zugänge zu finden.

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