Eyal Kless

 4 Sterne bei 23 Bewertungen

Lebenslauf von Eyal Kless

Eyal Kless ist professioneller Violinist sowie Gründer und erste Geige des »Israel Haydn Quartet«, aber auch Autor phantastischer Geschichten. Nach Stationen in England und Irland lebt Kless in Tel Aviv und unterrichtet an der Buchman Mehta School of Music. Nachdem er einen musikalischen Thriller veröffentlichte, ist der Roman »Das schwarze Mal« Kless' außergewöhnlicher Vorstoß in die Science-Fantasy. Der zweite Band »Die schwarze Maske« erscheint im Herbst 2020.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Das schwarze Mal

Erscheint am 18.12.2020 als Hörbuch bei Ronin-Hörverlag, ein Imprint von Omondi UG.

Alle Bücher von Eyal Kless

Cover des Buches Das schwarze Mal (ISBN: 9783764532086)

Das schwarze Mal

 (22)
Erschienen am 30.09.2019
Cover des Buches Die schwarze Maske (ISBN: 9783764532109)

Die schwarze Maske

 (0)
Erscheint am 15.09.2021
Cover des Buches Das schwarze Mal (ISBN: 9783961542222)

Das schwarze Mal

 (0)
Erscheint am 18.12.2020
Cover des Buches The Lost Puzzler: The Tarakan Chronicles (ISBN: 9781982608736)

The Lost Puzzler: The Tarakan Chronicles

 (1)
Erschienen am 18.01.2019

Neue Rezensionen zu Eyal Kless

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Rezension zu "Das schwarze Mal" von Eyal Kless

Einer der besten Bücher die ich je gelesen habe
ninawirthsvor 6 Monaten

Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen – und seine ganze Welt. 

Ich bin immernoch geflasht von diesem Buch! Obwohl ich kein reiner SciFi-Leser bin fand ich die Kombination zwischen Fantasy und SciFi-Elementen wahnsinnig gut gelungen und ich hatte nie das Gefühl, dass es zu abgespaced wirkte. So ein spannendes und mystisches Buch voller Rätsel habe ich noch nie gelesen. Aufmerksam wurde ich nicht nur durch das mystische Cover sondern auch durch den Klappentext. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen, der gigantische Schreibstil sowie die fantastische und mystische Welt hat mich einfach gepackt. Die Ideen und Techniken die es eventuell einmal geben könnte waren der Wahnsinn, wie zum Beispiel die Supertrucks oder die Modifizierungen der Menschen. Erzählt wird die Geschichte von Funkelauge, einem Gelehrten der Historikergilde welcher Versucht die Geschichte von Rafik dem Puzzler zu rekonstruieren. Vincha, die bei den Geschehnissen damals bei war erzählt wiederum die Lebensgeschichte von Rafik, demnach gibt es zwei Storylines in dem Buch was für reichlich Abwechslung sorgt. Generell waren die Protagonisten und Charaktere so unterschiedlich und durchtrieben, dass das Lesen dadurch zu einem wahren Erlebnis wurde. In dem Buch tauchen so viele Geheimnisse auf die nach und nach gelüftet werden sodass das Weglegen des Buches nahezu unmöglich ist. Die spannenden Hetzjagden, die interessanten Dialoge, den Humor an der richtigen Stelle sowie die Entdeckung und die Expdedition in das Tarakan Tals habe ich so unfassbar genossen, dass ich immer noch total fasziniert bin. Cyborgs, magische Artefakte, Monster, Menschen mit Mods sowie eine genial Setting machen das Buch definitiv zu einem meiner Best Reads. Der einzige Nachteil: Ich muss bis April 2021 warten bis der zweite Teil erscheint. 

5/5 Sterne 

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Rezension zu "Das schwarze Mal" von Eyal Kless

Eine geniale Geschichte in einer höchstfaszinierenden Welt
Lottchenvor 10 Monaten

‚Das schwarze Mal‘ von Eyal Kless ist ein großartiges Buch, das mich sehr beeindruckt hat. Er schafft es, Fantasy und Science-Fiction auf gelungene Art und Wiese miteinander zu verknüpfen und man langweilt sich keinen einzigen Moment.

Am Anfang der Geschichte wird man ein wenig ins kalte Wasser geschmissen. Als Leser weiß man nicht genau, wer man ist und wo man ist. Das wird erst nach und nach klar. Es stellt sich heraus, dass ‚Funkelauge‘, so wie er genannt wird, für die Historikergilde arbeitet und auf der Suche ist nach Vincha. Er möchte nämlich mehr über Rafik, ein sehr wichtiger Junge, erfahren und sie kann ihm dabei helfen. Für mich hat es sich so angefühlt, als ob ich die Aufzeichnungen von jemand gelesen habe, der berichtet, was ihm alles widerfahren ist und was er so alles entdeckt hat.

Der Autor hat es sehr gut hingekriegt, die beiden Handlungssträngen voneinander zu trennen, um sie dann am Ende gekonnt zusammenzuführen. Wenn wir uns in der Gegenwart, in der Geschichte von Funkelauge‘ befinden, ist alles in der Ich-Person geschrieben, weil man auch alles direkt von ihm erfährt. Während Rafiks Lebensgeschichte erzählt wird, wechselt die Erzählperspektive in der 3. Person. Beide Handlungen sind ungemein spannend. Vor allem, weil man manchmal voll und ganz in Rafiks Geschichte drin ist, dann aber wieder in der Gegenwart katapultiert wird, weil Funkelauge und seine Gefährten sich in Gefahr befinden.

Die Welt, worin diese Geschichte stattfindet, ist höchst faszinierend: einst hochtechnologisch, jetzt nur noch einen Schatten von sich selbst. Außerhalb der Städte sind viele Menschen einen religiösen Wahn verfallen und schwören alles ab, was mit Technologie zu tun hat. Falls man schwarze Male, die wie Tätowierungen aussehen, auf der Haut entwickelt, wird man als des Teufels angesehen und verstoßen oder getötet. Dies Male kennzeichnen Menschen mit besonderen Fähigkeiten, wie auch bei Rafik, und diese Personen sind zugänglicher für Technologie. In den Städten aber, gibt’s noch viele Reste von Maschinen. Niemand weiß genau, wie sie funktionieren und wie man sie reparieren kann. Trotzdem werden sie gerne benutzt. Es gibt Supertrucks mit bis zu 30 Reifen, Aufzüge, Langbahnen, womit man längere Strecke in kürzere Zeit überbrücken kann, aber auch Modifikationen, die man sich einbauen lassen kann, damit man besser hören, sehen oder kämpfen kann.

Die Gesellschaft ist roh. Alle kämpfen ums Überleben und nie ist man sicher. In dieser Geschichte reisen wir durch das ganze Land. Wir folgen Funkelauge bei seinen Erforschungen und werden erzählt, was Rafik alles widerfahren ist. Seine Lebensgeschichte ist kein schönes Märchen. Er erlebt viel in sehr kurzer Zeit und das meiste ist nicht so positiv. Mit ihm habe ich wirklich mitgelebt und bis zum Ende, war ich nicht ganz sicher, ob er es überlebt hat.

Mir hat das Ganze sehr gut gefallen. Als Leser ist man immer wieder aufs Neue überrascht. Die Protagonisten haben alle ihre guten und schlechten Seiten und unterschiedliche Motive. Funkelauge zum Beispiel fand ich am Anfang sehr sympathisch, aber irgendwann bin ich dann doch argwöhnisch geworden. Das hat zur Folge, dass man als Leser ständig auf der Hut sein muss und nicht anders kann als gebannt weiterzulesen. Ich habe mich in diese Welt verliebt. Actionreich, geheimnisvoll und mit einem sehr überraschenden Twist am Ende. Ich will einfach mehr davon.

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Rezension zu "Das schwarze Mal" von Eyal Kless

Fantasy vom Feinsten
Buchstabenrattevor 10 Monaten

Erst einmal möchte ich auf das Cover eingehen. Ich finde durch die wenigen Farben - es sind ja eigentlich nur zwei - kommt es richtig gut zur Geltung. Auch interessant ist die Integration des QR-Codes in der Mitte. Jedoch lässt sich dieser nicht umbedingt einfach scannen. Mein im Handy integrierter Scanner konnte diesen nicht scannen, jedoch ein aus dem App-Store herunter geladener konnte diesen scannen.
Doch die Website, die sich dahinter verbirgt ist enttäuschend:
Nach den Angaben im Buchinneren, soll man dort auf eine Puzzleseite kommen, jedoch landet man dort nur auf einer erweiterten Seite über das Buch. Und das finde ich echt schade, vor allem, da dass Buch erst am 30. September 2019 erschienen ist.
Nun aber zum Inhalt:
Im Grunde gibt es zwei Handlungsstränge zu zwei verschiedenen Zeiten und doch sind sie miteinander irgendwie verknüpft. Zu Beginn bekommen wir aus der Ich-Perspektive mit, wie dieser, welcher von allen nur Funkelauge genannt wird, auf der Suche nach einer bestimmten Frau ist. Diese Frau, Vincha, soll ihm die Geschichte des Puzzlers Rafik erzählen. Und da sind wir auch schon beim zweiten Handlungsstrang. Dieser spielt etwa 15-20 Jahre vorher und ist aus der dritten Person erzählt. Am Ende werden diese beiden Handlungsstränge sehr gekonnt miteinander verbunden.
Während dem Lesen dachte ich immer, ich hätte eine Ahnung, wer Funkelauge wirklich ist, jedoch wurde diese Theorie dann sehr schnell widerlegt. Diese Frage bleibt am Ende dann jedoch offen, genauso wie das Ende an sich. Da ist es sehr beruhigend, dass der Autor bereits an der Fortsetzung arbeitet. Auf diese bin ich definitiv gespannt.
Auf eine Stelle im Buch muss ich jedoch noch einmal eingehen - ohne dabei wirklich zu spoilern:
Dort reist Rafik mit der Langbahn aus der Stadt der Türme nach Norden. Dadurch landet er im "Bienenstock". Schaut man sich jedoch jetzt die Karte - welche vorne im Buch abgedruckt ist - an, sieht man, dass der Bienenstock am Ende der westlichen Langbahn liegt. Wie ist dies jedoch möglich, wenn Rafik mit der Langbahn nach Norden fährt?
Entweder ist hier ein Übersetzungsfehler passiert, es ist im Original schon falsch, es ist missverständlich formuliert worden oder die Karte ist einfach falsch.

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