Eyal Kless

 4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Das schwarze Mal.

Lebenslauf von Eyal Kless

Eyal Kless ist professioneller Violinist sowie Gründer und erste Geige des »Israel Haydn Quartet«, aber auch Autor phantastischer Geschichten. Nach Stationen in England und Irland lebt Kless in Tel Aviv und unterrichtet an der Buchman Mehta School of Music. Nachdem er einen musikalischen Thriller veröffentlichte, ist der Roman »Das schwarze Mal« Kless' außergewöhnlicher Vorstoß in die Science-Fantasy. Aktuell arbeitet er an dem zweiten Band.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eyal Kless

Cover des Buches Das schwarze Mal (ISBN:9783764532086)

Das schwarze Mal

 (7)
Erschienen am 30.09.2019

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Rezension zu "Das schwarze Mal" von Eyal Kless

Einige Irritation, aber dann doch richtig toll.
wsnheliosvor 11 Tagen

Inhalt: In einer düsteren Zukunft versuchen Menschen mit allen Mitteln irgendwie zu überleben. Der Kampf um vergangene Technologien steht dabei an oberster Stelle. Menschen, die mit geheimnisvollen Tätowierungen geboren werden, haben dabei verschiedene Vorteile. Speziell die Puzzler, denn nur diese können die Schatzkammern unterm Berg öffnen, in denen sich vergangene Reichtümer befinden.
Der Beginn des Buches ist vom Stil her ziemlich holprig und gewöhnungsbedürftig, ist man aber mal drinnen, dann ist man gefesselt und kann es nicht mehr weglegen. Ich finde das Buch überaus spannend und sehr gut durchdacht. Und daher verstehe ich nicht, warum hier immer wieder das Wort „Fantasy“ genannt wird. Dieses Buch ist nicht Fantasy, sondern purste Science-Fiction! Sämtliche Elemente des Buchs, von den Tätowierungen über die Puzzles hin zu den Echsen werden logisch und nachvollziehbar mit futuristischen Technologien erklärt. Es gibt hier keine Spur von Fantasy. Und deshalb gefällt mir das Buch so gut, vor allem das Ende.
Eine weiterer Grund, weshalb ich das Buch so toll finde, ist das untypische Setting. Meistens leben die Menschen in postapokalyptischen Geschichten mit den Überresten unserer aktuellen Technologien. Hier aber nicht. Die Geschichte spielt weit in der Zukunft, nachdem die Menschheit sich technologisch atemberaubend weiterentwickelt hat. Dann kam es zur Katastrophe und die Menschen in dieser Postapokalypse suchen und benutzen die Reste dieser futuristischen Technologie. Absolut spannend und sehr ideenreich.
Ein bisschen Kritik möchte ich aber an dem Gewinnspiel anbringen. Auf dem Titelbild ist ein QR-Code, der aber nicht funktioniert. Es gibt einen Trick, ihn doch zu aktivieren, aber dann kommt man auf die gleiche Seite, wie der Link, der innen im Cover angegeben ist. Ist das jetzt ein Grafikfehler oder ein missglücktes Puzzle? Auf der Seite gab es einen Button, der zu einem Gewinnspiel führen sollte, der aber nicht funktionierte. Eine Suche durch den Quellcode der Seite hat auch keinen weiteren Hinweise ergeben und mittlerweile ist der Button wieder verschwunden. Was bitte soll denn das?
Jedenfalls hat mir das Buch für sich allein sehr gut gefallen und hat mich gut unterhalten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Rezension zu "Das schwarze Mal" von Eyal Kless

Fantastische Welten
Emmas_Bookhousevor 12 Tagen

Das schwarze Mal – Eyal Kless

Verlag:
penhaligon



Taschenbuch: 15,00 €

eBook: 9,99 €



ISBN: 978-3-7645-3208-6



Erscheinungsdatum:
30. September 2019



Genre:
Fantasy



Seiten:
672



Inhalt:



Eine unheimliche Tätowierung an den Fingerspitzen macht aus einem normalen Jungen den »Puzzler«. Nur er kann in einer Stadt voller tödlicher Rätsel überleben.

Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen – und seine ganze Welt.

Mein Fazit:

Zum Cover:

Hier haben wir ein fantastisches Cover. Mir hat es auf den ersten Blick gefallen, weshalb ich dieses Buch auch lesen wollte. Es ist in schwarz / grün gehalten und die beiden Farben harmonieren gut miteinander

Zum Buch:

Ich wurde allein durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam. Ich bin ja leider immer wieder ein Coveropfer und auch hier war dies der Fall.


Eine Stadt voller Rätsel und ein Junge namens Rafik mit Tätowierungen, das ist der Anfang und darauf baut das ganze Buch auf. Eine Reise voller mystischer Abenteuer und eine Welt die es so nicht gibt.

Der Schreibstil war mir anfangs etwas zu verwirrend, aber als ich dann endlich in der Geschichte drin war ging es Schlag auf Schlag. Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben, allerdings gab es für mich hier auch ein paar langatmige Passagen, das fand ich etwas schade. Die Idee des Buches gefiel mir gut, denn so in der Art habe ich noch keines gelesen. Man hätte manches abkürzen können, aber das ist wie immer nur meine persönliche Meinung.


Die Charaktere sind hier gut erzählt und dargestellt und, Rafik wird von seiner Familie weit weggebracht, da er in seinem Dorf abgelehnt wird. Dort werden alle die diese Tätowierungen haben abgelehnt, selbst Körperteile die befallen sind und abgetrennt werden, wachsen einfach wieder nach. Es geht in diesem Buch fast ausschließlich um Rafik, er ist ein Puzzler und was es damit auf sich hat, muss er selbst erst herausfinden.


Die bildliche Darstellung ist wirklich gut gelungen, wir haben hier eher eine Dystopie anstatt Fantasy, aber diese beide Genres lassen sich ja gut mischen. Manches wird hier sehr detailliert beschrieben und anderes nur angedeutet. Im Großen und Ganzen ist es eine gut Geschichte, die man vielleicht etwas kürzer hätte fassen können.


Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und bin gespannt ob es einen zweiten Band geben wird. 

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Rezension zu "Das schwarze Mal" von Eyal Kless

Die Macht der Symbole
bootedkatvor 21 Tagen

Eigentlich ist die Stadt der Türme ein Relikt einer längst vergangenen Zeit und Zivilisation. In den Türmen finden sich hinter vermeintlich sicher verschlossenen Türen Artefakte, die wie Zeitkapseln etwas über diejenigen verraten, die damals gelebt haben. Rafik ist zwölf als auf seinen Fingerkuppen schwarze Symbole auftauchen. Was man in seinem Heimatdorf für einen Fluch hält, ist in der Stadt der Türme äußerst nützlich. Denn die schwarzen Symbole kennzeichnen ihn als Puzzler, jemand der die Codes verschlossener Türen knacken und diese öffnen kann. An dem Tag, an dem Rafik sein Dorf verlassen muss, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise, die ihn mitten zwischen die Kämpfe der Gilden in der Stadt der Türme bringt.


Mit „Das schwarze Mal“ erschafft Eyal Kless ein Science-Fictionabenteuer auf mehreren Ebenen. Zu Beginn der Geschichte tritt Funkelauge als Ich-Erzähler auf. Auf seiner Suche nach dem Puzzler Rafik trifft er die kampfeslustige Vincha, die wiederum Rafiks Geschichte erzählt, wodurch eine Geschichte innerhalb der Geschichte und damit eine Metaebene entsteht. Vincha nimmt dabei eine allwissende Erzählerposition ein, was dafür sorgt, dass man die Ereignisse um Rafik ebenso genau verfolgen kann, wie die Handlung aus Funkelauges Perspektive.


Die erzählte Welt ist von Metall, Technik und Verfall geprägt, was sich auch in der Sprache und im Verhalten der Figuren äußert. Die Sprache ist dementsprechend rau und von Kraftausdrücken geprägt. Diese sind allerdings nicht nur aus unserem Alltag gegriffen, sondern der erzählten Welt angepasst. Ein beliebtes Schimpfwort ist beispielsweise „Rost“. Auch das Verhalten der Figuren passt mit seiner Kälte und Schnoddrigkeit in die Welt, in der sich eigentlich nur jeder selbst der nächste ist. Selbst wenn die Erzählung in sich stimmig ist und funktioniert, muss man sich auf den Ton zu Beginn einlassen und sich ein wenig daran gewöhnen.

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