Eyre Price

 4 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Roadkill, Star Killer Star und weiteren Büchern.

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Eyre PriceRoadkill
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Roadkill
Roadkill
 (12)
Erschienen am 13.01.2014
Eyre PriceStar Killer Star
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Star Killer Star
Star Killer Star
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Erschienen am 24.06.2014
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Star Killer Star
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Erschienen am 05.08.2014

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Rezension zu "Roadkill" von Eyre Price

Roadkill
viviiloveevor 3 Jahren

Klappentext
"Stell dir vor, du bist in Las Vegas. Neonlichter, Sterne am Himmel, ein atemberaubendes Wüstenpanorama. Das Problem ist nur, dass du von einem Balkon hoch oben über der Stadt hängst, gehalten von einem Muskelprotz, der deine beträchtlichen Schulden eintreiben will. Zum Glück hast du in deiner Villa noch eine Geldreserve. Doch als du später in den Safe schaust, findest du nichts außer einer CD mit seltsamen Blues-Songs. Bald merkst du, dass die Songs eine Botschaft sind. Sie weisen dir den Weg quer durch die USA zu deinem Geld. Aber du musst schnell sein. Verflucht schnell. Denn die Killer sind dir schon auf den Fersen ..."

Meine Meinung
Man wird direkt in die Geschichte "geschmissen", denn alles fängt damit an, dass der Protagonist Daniel kopfüber von einem Balkon blickt. Er ist kurz davor zu sterben, nur die Million in seinem Safe kann ihn jetzt noch retten. Zusammen mit zwei Auftragskillern, die auf ihn aufpassen sollen, macht er sich auf den Weg zu seinem Haus, um dort festzustellen, dass sein Geld nicht mehr da ist. Lediglich eine Waffe und eine CD befinden sich im Safe - doch die CD hat Daniel noch nie gesehen. Und so beginnt eine gefährliche Reise quer durch die USA, immer dem Blues nach, während man von zwei Killern gejagt wird.

Die Geschichte war sehr interessant, denn es war mal ein anderer Thriller. Ich persönlich bin kein Fan von Blues, dennoch hat mir die Geschichte ganz gut gefallen. Allein der "Roadtrip" ist schon spannend, denn man lernt im Laufe des Buches verschiedene Städte kennen, für die man sich vorher nicht so interessiert hat. Auch über die Geschichte des Blues bis zum Rock N Roll erfährt man einiges. Ich war teilweise ziemlich erstaunt, was ich so über verschiedene Musiker und Musikrichtungen erfahren habe.

Daniel hat mir gefallen. Am Anfang hält man ihn noch für das Arschloch, das er war, doch im Laufe des Buches verändert er sich immer mehr und man merkt, dass er gar nicht so doof ist, wie man gedacht hat. Wie er den Hinweisen in den Liedern nachgeht, ist schon ziemlich faszinierend. Ich hätte wahrscheinlich niemals den zweiten Hinweis gefunden :)

Leider hatte ich mir von der Geschichte ein wenig mehr erwartet, denn es wurde versprochen, dass das Buch blutig und spannend wird - dies hat mir irgendwie gefehlt. Klar, es gab ein/zwei Stellen, an denen es etwas blutiger wurde, aber auf 480 Seiten könnte da ruhig mehr passieren! Auch die Spannung war nicht durchgehend da. Teilweise fand ich das Buch sogar etwas langweilig, weil einfach nichts passiert ist. Wahrscheinlich hatte ich einfach zu viel erwartet, weil das Buch bei Heyne Hardcore erschienen ist.

Sehr cool finde ich, dass es auf der Rückseite des Buches einen QR Code findet, mit dem man sich die Songs aus dem Buch runterladen kann. Zusätzlich befinden sich auf den letzten Seiten noch die deutschen Übersetzungen für die, die nicht alles verstanden haben oder es noch mal genauer wissen wollen :)

Alles in allem ein gutes Buch, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte, weswegen es nur 3 Sterne gibt. Dennoch sehr amüsant und zu empfehlen, wenn man Roadtrips & Blues mag!

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Nenaties avatar

Rezension zu "Roadkill" von Eyre Price

Irrer Roadtrip
Nenatievor 4 Jahren

Inhalt:
Daniel Erickson war mal erfolgreich. Nun hat er allerdings ein finanzielles Problem. Nachdem seine Frau ihn verlassen hat und er fertig mit der Welt war, hat er einen letzten Versuch unternommen noch einmal durchzustarten. Eine Doku über eine alte Rockband war sein Geheimrezept. Dumm nur das er sich für die Finanzierung ausgerechnet an einen russischen Mafioso gewandt hat und die Serie ein Flop wurde. Nun hat er Schulden und der Mafioso macht Daniel klar das er auch über Leichen gehen wird um das Geld zurück zu erhalten.
Daniels letzter Ausweg ist es also auf seine ersparten Reserven zurück zu greifen. Nur das Geld ist aus seinem Save verschwunden. Stattdessen liegt im Save nur eine CD. Auf ihr ist ein Song, der Hinweise auf den Verbleib des Geldes liefert. E
in irrer Roadtrip auf der Spur der Geldes beginnt, immer entlang des berühmten Blues Highway; und immer auf der Flucht vor den Schergen des Russen: dem Profikiller Moog und dem unkontrollierbaren Irren Rabidoso

Meinung:
Eyre Price beschreibt einen sehr verrückten und nervenaufreibenden RoadTrip quer durch die USA, immer auf den Spuren des Blues. Hierbei erhält man auch einen guten Einblick in die Geschichte des Blues. Untermalt wird das ganze durch die Songs, die man auf der Homepage des Verlags anhören kann.

Das Buch ist zurecht bei Heyne Hardcore erschienen, es fließt viel Blut und alle sind nicht grade zimperlich.

Daniel war mir zu Beginn unsympathisch, er ist einfach ein Arsch. Aber im Laufe des Buches entwickelt er sich zu einem sympathischen Charakter und ich habe angefangen mit ihm zu hoffe. Die Killer Moog und Rabidoso sind gut gezeichnet, wobei mir Rabidoso ab und an doch zu überdreht dargestellt wurde. Moog wurde mir irgendwann sogar richtig sympathisch!

Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich schnell. Die Geschichte ist durchweg spannend und gleitet ab und an ins mystische ab, was unheimlich gut ins Gesamtbild passt aber vielleicht auch den einen oder anderen stören könnte.

Auf jeden Fall ist dieser Roadtrip allen zu empfehlen die gerne auf den Spuren des Blues quer durch Amerika reisen möchten und keine Angst vor Splatter haben!

Kommentare: 1
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Haverss avatar

Rezension zu "Roadkill" von Eyre Price

Schräge Tyypen und ein sattes Riff
Haversvor 4 Jahren

Ein Teilstück des unter anderem von Bob Dylan besungenen U.S. Highway 61 trägt den Beinamen „Blues Highway“ und spielt eine zentrale Rolle in „Roadkill“, dem neuen Thriller des amerikanischen Autors Eyre Price, dessen große Liebe neben dem Schreiben, wie könnte es anders sein, die Musik ist. Und dieser Blues Highway bildet den geografischen Rahmen für eine temporeiche Jagd durch die Vereinigten Staaten.

Daniels Geschäfte laufen seit einiger Zeit nicht mehr gut. Krasse Fehlentscheidungen in seinem Job als Musikpromotor haben ihn nicht nur seine Familie sondern auch einen Großteil seines Vermögens gekostet. Und zu allen Überfluss hat er sich mit der Russenmafia eingelassen und für eine gewinnversprechende Idee eine beträchtliche Menge Geld zu horrenden Zinsen geliehen, das diese an einem warmen Sommerabend in Las Vegas eintreiben wollen. Dass mit den Russen nicht zu spaßen ist merkt Daniel spätestens dann, als er im 60. Stock über einer Balkonbrüstung hängt und nur seine Zusicherung, den Notgroschen aus dem Tresor seiner Villa kurzfristig auszuhändigen, ihm das Leben rettet. Aber s*** happens - denn statt des Geldes liegt nur eine lumpige CD im Safe, deren Bluesstücke ihn auf eine Reise schicken, die er sich in seinen schlimmsten Albträumen so nicht hätte vorstellen können. Es gibt Tote, aber angeblich soll ja am Ende des Regenbogens der Topf mit Gold vergraben sein…

Zwar ist „Roadkill“ vordergründig ein spannender, blutiger Thriller, fast schon Splatter, in dem gemordet wird was das Zeug hält, aber bei genauerem Hinsehen merkt man, dass es außerdem ein Buch über die Geschichte des Blues und des Rock ‚n‘ Roll ist, gleichermaßen interessant für Laien und eingefleischte Fans.

Als Zugabe gibt es auf dem Backcover einen QR-Code, mit dem der Leser sich die entsprechenden Musiktitel passend zur Handlung anhören kann. Und dieses Angebot sollte man tunlichst auch annehmen, denn zum einen vermitteln diese Songs das passend Feeling während der Lektüre, zum anderen sind in den Liedern auch die Hinweise versteckt, die Daniel Stück für Stück seinem verlorenen Geld näherbringen.

Ein abgefahrener Roadtrip mit jeder Menge schräger Typen, literweise Blut, schwarzem Humor und einem satten Riff – klasse!

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