Félix J. Palma Die Landkarte der Zeit

(591)

Lovelybooks Bewertung

  • 721 Bibliotheken
  • 9 Follower
  • 23 Leser
  • 140 Rezensionen
(165)
(174)
(131)
(73)
(48)

Inhaltsangabe zu „Die Landkarte der Zeit“ von Félix J. Palma

Eine Reise durch die Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Wunder. London, 1896: Die Vergangenheit ändern, die Zukunft sehen – alles scheint möglich durch Expeditionen in die vierte Dimension. Andrew, ein wohlhabender Fabrikantensohn, reist in der Zeit zurück, um seine große Liebe vor Jack the Ripper zu retten. Claire, frustriert vom viktorianischen London, flieht dagegen in die Zukunft – und verliebt sich dort. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden der Geschichte laufen zusammen bei einem dämonischen Bibliothekar. Denn nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit ... Ein Fest für alle Zeitreise-Fans.» brigitte

Unglaublich spannend, fantastisch und trotzdem romantisch ohne Kitsch

— ulrikeu

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher

— Wolf1988

Ein toller Schmöcker zum Mitdenken

— Das_Leseleben

Leider eher enttäuschend und verwirrend, als ein wirkliches Leseerlebnis. Schade. Hätte toll werden können.

— schokokaramell

Leider nicht mein Buch!

— Kristin84

Ein abenteuerlicher Schmöker für Zeitreisefans - mir war's - trotz tollem Schreibstil - leider ein wenig zu viel des Guten.

— soahC

Total weitschweifig und gähnend langweilig. Leider wenig lesenswert ...

— Book_Bug

Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob es gut oder schlecht war.

— JuliRade

Der Erzähler in diesem Buch ist sehr präsent, was die Lektüre zum Teil ins stocken bringt, aber am Ende geht die Methode dann doch auf.

— nikaniema

Sehr spannender Beginn einer Trilogie, die auch zum Schmunzeln einlädt

— SaintGermain

Stöbern in Romane

Alles wird unsichtbar

„Alles wird unsichtbar“ von Gerry Hadden ist keine leichte Kost, sondern eine anspruchsvolle, lesenswerte Lektüre

milkysilvermoon

Die Schlange von Essex

Opulent und sprachgewaltig. Grandiose Lektüre.

ulrikerabe

Ein Engel für Miss Flint

eine herzerwärmende Geschichte

teretii

Rocket Boys. Roman einer Jugend.

Eine wunderbar menschliche Erfolgsgeschichte, die zu Herzen geht. Ich habe viel gelernt und große Freude beim Lesen gehabt!

Schmiesen

Der Weihnachtswald

Ein angenehm, stilles Buch, welches sehr gut in die Weihnachtszeit passt.

Freyheit

Die Farbe von Milch

Eine der berührendsten, außergewöhnlichsten Geschichten des Jahres. Mary bleibt im Kopf und im Herzen.

seitenweiseglueck

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Doctor Who - Die vier Doctoren" von Paul Cornell

    Doctor Who - Die vier Doctoren

    Luftpost

    • 1286

    Nelebooks

    25. November 2017 um 21:01
  • Spannende Geschichte

    Die Landkarte der Zeit

    Rebii

    28. October 2017 um 08:47

    Eine sehr verworrene, aber spannende Geschichte über die Zeit. Es steht das Zeitreisen im Fokus und es werden unterschiedliche Charaktere beleuchtet, die mit anderen in Kontakt kommen. Sehr lange Geschichte, wodurch gewisse Personen vergessen gehen und man die Namen am Ende nicht mehr zuordnen kann.Alles in allem eine schöne Geschichte, die verschiedene Sichten des Lügens, Zeitreisens und der Liebe beleuchten. Regt zum Nachdenken an.  

    Mehr
  • ...Spannung und Liebe...

    Die Landkarte der Zeit

    Lesebegeisterte

    17. June 2017 um 10:24

    Können wir die Zeit zurückdrehen um einen Mord ungeschehen zu machen? Dieser Roman beschäftigt sich mit dem Thema Zeitreise! Sehr spannend. Steigen Sie ein in eine Reise durch die Jahrhunderte!!! Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen.

  • Leserunde zu "Der Krieg der Welten" von H. G. Wells

    Der Krieg der Welten

    Apfelgruen

    Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur". Im Juni lesen wir zusammen "Der Krieg der Welten" von H.G. Wells.Über den Autor:H.G.Wells wurde 1866 in Bromley bei London geboren. Er studierte Naturwissenschaften und war Mitbegründer der Royal College of Science Association. Nach einer Lungenblutung, die ihn zu ausschließlich sitzender Tätigkeit zwang, widmete er sich vermehrt dem Schreiben – sowohl wissenschaftlicher wie fiktiver Werke. Wells war einer der ersten, der Phänomene wie Zeitreisen und die Invasion der Erde durch Wesen aus dem All in die Literatur einführte und so die Entwicklung der Science-fiction-Literatur entscheidend mitprägte. H.G.Wells starb 1946 in London.Die Leserunde beginnt am 1. Juni und wir freuen uns über jeden, der mit uns liest!

    Mehr
    • 255
  • Wer hat an der Uhr gedreht?

    Die Landkarte der Zeit

    simonfun

    24. November 2016 um 03:46


    Eintönig, schwülstig, voller Selbstgespräche. Schade, irgendwie kann ich mit spanischen Autoren nichts anfangen....
    Wie auch immer - nö!

  • Wo ist nur der rote Faden geblieben?

    Die Landkarte der Zeit

    Book_Bug

    10. August 2016 um 11:46

    Da es ein Tipp von einer Bekannten war, hatte ich mich drauf gefreut, das Buch zu lesen. Klappentext klang spannend und die Thematik interessiert mich auch sehr. Leider musste ich schon auf den ersten paar Seiten feststellen, dass der Erzählstil nichts für mich ist. Sehr umständlich und langatmig. Ich kann verstehen, dass einigen diese Art gefällt, doch mir war es zu viel des Guten. Stellenweise hatte ich das Gefühl, es ginge nur darum, sprachlich schöne Sätze zu bauen, unabhängig davon, ob es für den Inhalt förderlich ist oder nicht. Zum Inhalt kann ich leider auch nicht viel Positives sagen: Das Buch ist in drei Teile geteilt, die eher wenig miteinander zu tun haben. Ich habe den ersten beendet und nach wenigen Seiten des zweiten Teils dann abgebrochen, da es wieder nur um jemanden gehen sollte, der Lust hat zu sterben. Nachdem der erste Teil mich einfach nur enttäuscht hat - es brauchte 230 Seiten, bevor jemand überhaupt durch die Zeit reist -, hatte ich auf eine weitere Geschichte ohne Anschluss zur ersten keine Lust mehr, weiterzulesen. Ich breche nur ungern Bücher ab, aber das war so eine langweilige Kiste, dass ich es gern wieder aus der Hand gelegt habe. Für mich ist es eine zusammenhangslose Aneinanderreihung von Geschichten, die einen roten Faden gut hätten gebrauchen können. Fazit: Ich bin absolut kein Fan, gebe aber zu, dass es stark Geschmackssache ist und sicher einige dieses Buch lieben werden. Vom Kauf würde ich abraten, leiht es euch besser in einer Bibliothek.

    Mehr
  • Hommage an H.G. Wells - Teil 1

    Die Landkarte der Zeit

    SaintGermain

    08. March 2016 um 15:27

    Nach der Lektüre des Klappentextes konnte ich es kaum erwarten, Félix J. Palmas Roman "Die Landkarte der Zeit", im spanischen Original unter dem Titel El mapa del tiempo" erschienen, auszupacken und mich gemütlich damit zum Lesen zurückzuziehen; erschien mir doch die Kombination einer Kriminalhandlung im viktorianischen London verknüpft mit dem phantastischen, abenteuerlichen Element der Zeitreisen nahezu unwiderstehlich. Um es vorweg zu nehmen: meine hohen Erwartungen wurden nicht nur reich belohnt sondern sogar weit übertroffen. Félix J. Palma versteht es seine Leser in einem wunderbar phantasiereichen Verwirrspiel immer wieder zu überraschen, staunen zu lassen, köstlich zu amüsieren und sie auf eine abenteuerliche, teilweise atemberaubende Reise mitzunehmen. Den Roman "Die Landkarte der Zeit" zu lesen, kommt dabei fast der Vielfalt der Eindrücke nostalgischer Jahrmarktbesuche gleich; der Roman wirkt, als führe uns der Autor durch Irrgärten, über die Achterbahn, in die dämonische Geisterbahn und liesse uns durch Kaleidoskope schauen. Bereits die ersten Sätze des Romans "Die Landkarte der Zeit" haben mich für den Autor Félix J. Palma eingenommen, zeigen sie doch, dass er es versteht, die Möglichkeiten, die Sprache bietet, auszuschöpfen. Sein Erzählstil erinnert an eine Mischung aus Charles Dickens und Carlos Ruiz Zafón, mit denen er die wundervolle Schilderung auch düsterer Atmosphären gemeinsam hat. Sein allwissender Erzähler blendet sich mal mehr, mal weniger in die erzählte Handlung ein und würzt die Geschichte mit einer ordentlichen Portion eines herrlich ironischen Untertons. Insbesondere in handlungsarmen Passagen greift der allwissende Erzähler ein und verkürzt diese mit zunächst wenig relevant erscheinenden amüsanten Einschüben zur Vergangenheit handelnder Personen in Dickensscher Ausführlichkeit. Auch wenn der Leser auf den ersten hundert Seiten scheinbar nichts Neues erfährt, da sie ja lediglich die Geschichte von Jack the Ripper aus anderer Sicht neu erzählen, ist auch dieser Teil so gut erzählt, dass er nicht nur auf das Folgende vorbereitet sondern auch gut unterhält. Ein Schwachpunkt des Romans ist zweifellos, dass der Leser sehr lange im Dunkeln tappt, wozu er das, was er erzählt bekommt, überhaupt erfährt und wo ihn dies überhaupt hinführen könnte, weshalb sich auch einige Längen einstellen. Dieser Schwachpunkt wird aber mehr als wett gemacht, wenn man sich auf das Geheimnisvolle und Rätselhafte einlässt, bis im dritten Teil das furiose Finale erreicht wird. Vieles was in den ersten beiden Teilen als nebensächlich oder gar überflüssig erscheint, erschließt sich erst im dritten Teil und führt dort zu unglaublichem Lesevergnügen. "Die Landkarte der Zeit" ist eine phantastische, humorvolle Hommage an H. G. Wells und den Beginn des literarischen Genres der Zukunftsromane, später irgendwann Science Fiction genannt, und an die Kraft der Liebe. Félix J. Palma überzeugt in seinem Roman mit intelligenter Konzeption, sprachlicher Versiertheit und phantasievoller Verwendung von Elementen aus Abenteuerroman und Steamfantasy, und lässt dabei Raum für tiefgründige Gedanken. Schon lange hat mir kein Roman ein derartiges Lesevergnügen beschert, schon lange wurde ich nicht mehr so sehr vom Zauber einer Geschichte und deren Welt eingehüllt, dass ich mich in ihrem Labyrinth hätte verlieren können. Um den spitzohrigen Helden einer Science Fiction - Reihe des 20. Jahrhunderts zu zitieren: "Faszinierend".

    Mehr
  • Konnte mich nicht überzeugen

    Die Landkarte der Zeit

    j125

    27. October 2015 um 09:41

    Meine Meinung: Ich finde Zeitreisen sehr spannend und lese zwischendurch gern mal etwas zu diesem Thema. Dieser Roman ist sehr bekannt und mir schon häufiger begegnet und empfohlen worden, weshalb ich ihn endlich mal lesen wollte. Das Buch ist in drei Teile unterteilt, die relativ wenig miteinander zu tun haben. Das finde ich sehr schade, weil ich so das Gefühl hatte eher einen Erzählband zu lesen, als einen Roman. Zwar tauchen einige Figuren in mehreren Teilen auf, aber es besteht trotzdem kein unmittelbarer Zusammenhang. Die Handlung war mal mehr, mal weniger interessant. Das Thema wurde anders umgesetzt als ich es erwartet hatte, was mich anfangs ein wenig enttäuscht hat. Mittlerweile finde ich die Ideen aber gar nicht mehr so schlecht, es ist mal was anderes. Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung des Viktorianischen Londons, da ich sonst wenig aus dieser Zeit lese. Auch hier habe ich also etwas Neues gelesen. Der Schreibstil ist ebenfalls positiv hervorzuheben. Er passte zu der Zeitepoche, war teilweise poetisch, aber immer sehr gut verständlich. Das Ende des letzten Teils hat mir dann leider nicht mehr so gut gefallen, weil es für meinen Geschmack ein einziges Chaos war. Während die Geschichte vorher eher langsam vor sich hin plätschert und nur ab und an kleine Höhepunkte erlebt, passiert am Ende viel auf einmal. Mir war das alles viel zu viel und ich bin irgendwann auch nicht mehr wirklich hinter die ganzen Zeitebenen gekommen. Fazit: Wer sich für das Viktorianische London und Zeitreisen interessiert, kann sich das Buch näher anschauen. Für mich war es allenfalls ein mittelmäßiges Buch, was mich nicht vollkommen überzeugen konnte.

    Mehr
  • Überraschend (gut) und so vieles mehr

    Die Landkarte der Zeit

    EmelyAurora

    19. October 2015 um 22:22

    Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und der Autor selbst mischt sich auch gelegentlich ein. Die Geschichte baut sich nach und nach auf, was den Anfang zugegebenermaßen etwas langatmig macht. Nichtsdestotrotz finde ich das Buch wirklich lesenswert! Im Verlauf der Geschichte wird der ein oder andere Leser mit Wendungen überrascht. Diese Überraschungen sind wirklich sehr gelungen, muss ich sagen. Man bekommt viele Hintergrundinformationen, die erst am Ende wichtig werden oder einen Sinn ergeben. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, zum Beispiel ist Andrew, der erste Protagonist, eine sehr traurige und verzweifelte Person, Claire ist sehr Naiv und liebenswert (bis zu einem bestimmten Grad) und Wells ist ein einigermaßen auf dem Boden gebliebener "normaler" Mann... Am Anfang jedenfalls. Die Verstrickungen der verschiedenen Schicksale sind gekonnt verknüpft und stellen die Gundlage des Romans dar. Streckenweise muss man wirklich nachdenken, wenn man den Gedankengang des Autors nachvollziehen will, doch dies lohnt sich - seine Denkweise ist sehr interessant! Das Paralleluniversum, das Palma geschaffen hat gibt einen kleinen Denkanstoß. Was ist Zeit? Inwieweit hat eine kleine Entscheidung eines Menschen verheerenden Einfluss auf die Zukunft? Ich kann den Roman jedem nur ans Herz legen, der sich nicht von etwas wirren Gedankengängen abschrecken lässt und unvoreingenommen an eine Geschichte wie diese herangeht, denn wer mit speziellen Erwartungen an diesen Roman herangeht, der wird wahrscheinlich enttäuscht werden. (Denn dies ist kein herkömmlicher Zeitreiseroman, in dem wild in der Zeit gereist wird. Das Buch beschäftigt sich viel mehr mit dem Paradoxon der Zeit und dem Menschlichen Bezug dazu.)

    Mehr
  • Furchtbar !!!

    Die Landkarte der Zeit

    FAMI_Anke

    28. June 2015 um 18:44

    Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber welcher Autor vergleicht schon seine Protagonisten, die aufgeregt sind, mit Bratkartoffeln in einer Pfanne? Ich kann dem ganzen Buch nichts abgewinnen. Als ich mir das Buch in meiner Bibliothek ausgeliehen hatte, wusste ich nicht, dass es in drei Geschichten unterteilt ist, denn dann hätte ich mir die Schlepperei nach Hause auch ersparen können. Hätte ich es im Buchhandel erworben, hätte ich mich geärgert. Die kurze Inhaltszusammenfassung auf dem Buchrücken ließ sich gut lesen und allem in allem fand ich es spannend. Aber schon nach den ersten 100 Seiten verging mir alles und ich quälte mich nur noch durch das Buch. Die Logik hat dann irgendwann mehr als gefehlt und nur der Erzählstil des Autors hat mich weiterhin ermutigt. Wer nicht in einer Bibliothek angemeldet ist und es sich dort ausleihen kann, der sollte es im Buchhandelregal stehen lassen!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Landkarte der Zeit" von Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

    kubine

    London, 1896: Die ganze Stadt kennt nur ein Thema: Zeitreisen. Auslöser dafür ist der neue Roman von H.G. Wells - „Die Zeitmaschine“. Und eine kleine Firma, die Zeitreisen anbietet. Zeitreisen Murray wirbt damit, eine Reise ins Jahr 2000 zu organisieren, wo man Zeuge eines atemberaubenden Kampfes werden kann: dem Kampf zwischen Mensch und Maschine, der darüber entscheidet, wie es mit der Menschheit weitergeht. Nur einer interessiert sich nicht dafür. Andrew Harrington trauert immer noch um seine Geliebte, Mary Kelly – das letzte Opfer von Jack the Ripper. Er macht sich Vorwürfe, dass er nie den Mut besessen hat, zu ihr zu stehen. Aber eine Prostituierte und der Sohn eines reichen Fabrikanten – dass ging einfach nicht. Und als er sich dazu durchgerungen hatte, auf alle Konventionen zu pfeifen und mit ihr durchzubrennen, war es zu spät. Nun, 8 Jahre später, möchte er seiner Geliebten folgen und im Tode mit ihr vereint sein. Andrews Cousin Charles will ihn davon abhalten, mit Hilfe der Firma Zeitreisen Murray. Denn wenn man in die Zukunft reisen kann, dann doch wohl auch in die Vergangenheit... Claire Haggerty, eine junge wohlerzogene Dame, hat andere Zukunftspläne als ihre Eltern. Sie möchte nicht irgendeinen ihrer Verehrer heiraten, Kinder bekommen und über Dienstpersonal wachen. Sie möchte Abenteuer erleben, selbst über ihr Leben bestimmen. Und am liebsten wäre sie in einer anderen Zeit geboren. Warum also nicht einfach in die Zukunft reisen und dort bleiben? Gemeinsam mit ihrer Freundin Lucy nimmt sie an einer Zeitreise ins Jahr 2000 teil. Nachdem alle Expeditionsteilnehmer den Kampf Mensch gegen Maschine erlebt haben und sich auf den Rückweg zu ihrem Gefährt machen, dass sie in die Zukunft gebracht hat, gelingt es Claire, sich heimlich abzusetzen. Nach ein paar Metern trifft sie auf Hauptmann Derek Shackleton, den sie in einer etwas peinlichen Situation überrascht. Obwohl sie nicht mehr als ein paar Worte wechseln können, bevor Claire von den anderen gefunden und zurückgebracht wird, ist sie von ihm hingerissen. Doch sie muss zurück ins viktorianische London. Um so erstaunter ist sie, als ein paar Tage später Hauptmann Shackleton vor ihr steht und behauptet, sie beide seien seit einiger Zeit ein Liebespaar – über alle Zeitgrenzen hinweg... Scotland-Yard-Inspektor Colin Garrett steht vor einem Rätsel. Innerhalb weniger Tage wurden in London 3 Leichen gefunden, ermordet durch eine Waffe, die in der viktorianischen Zeit nicht bekannt war. Ist etwa jemand aus der Zukunft gekommen, um diese Menschen umzubringen? Aber warum? Und wie? Ihm fällt nur einer ein: Hauptmann Derek Shackleton, der Held der Zukunft. Und so beschließt Garrett, in die Zukunft zu reisen und Shackelton festzunehmen, bevor er seine Taten verüben kann... Nach Beendigung des Buches weiß ich eigentlich nicht so recht, was ich davon halten soll. Es hat mich nicht wirklich überzeugt, aber es war auch nicht schlecht. Das Buch ist in drei Handlungsstränge geteilt, bei denen der Schriftsteller H.G. Wells jeweils eine wichtige Rolle spielt. Felix J. Palma lässt in den 3 Geschichten die Vergangenheit lebendig werden, schildert eine aus damaliger Sicht grausame Zukunft ( da wir jetzt bereits im Jahre 2010 leben, wissen wir, dass es noch keinen Kampf gegen Maschinenmenschen gegeben hat) und verknüpft alles sehr gekonnt zum Schluss miteinander. Allerdings fand ich das Ende der Geschichte nicht wirklich gelungen, auch wenn es wahrscheinlich die einzige Möglichkeit war, einen halbwegs plausiblen Schluss hinzubekommen. An den Schreibstil des Autors musste man sich auch erst mal gewöhnen. Sehr nett fand ich, dass der Leser auch mal hier und da vom Erzähler mit angesprochen wird, als sei man selbst Teil der Geschichte. Auch kann er sehr poetisch erzählen, vorallem bei Beschreibungen. Aber dies auch sehr ausschweifend. So wird zum Beispiel die Augenfarbe eines Protagonisten beschrieben – eine Viertelseite lang. So wird man als Leser rausgebracht aus dem eigentlichen Thema und auf die Dauer ist das sehr ermüdend. Es bremst den Lesefluss, ohne dass dies nötig wäre, denn so aufregend fand ich das Ganze nicht. Ich wollte zwar schon wissen, wie es mit den einzelnen Protagonisten weitergeht und wie sich alles fügt, hatte aber auch keine Probleme, das Buch für längere Zeit aus der Hand zu legen. Und nach der Lektüre bin ich auch nicht glücklicher als vorher, wie der Klappentext verspricht. Kann ich es empfehlen oder sollte ich vom Lesen abraten? Das kann ich so gar nicht sagen. Für mich scheint es das falsche Buch zu falschen Zeit gewesen zu sein. Aber dies sollte jeder potenzielle Leser selbst herausfinden.

    Mehr
    • 4
  • Wunderschönes Buch, das man so schnell nicht vergessen wird

    Die Landkarte der Zeit

    CabotCove

    04. May 2015 um 10:10

    London, 1896: Andrew will sich das Leben nehmen, weil seine große Liebe Marie von Jack the Ripper umgebracht wurde. Als er jedoch von einer Zeitreisen-Agentur erfährt, will er in die Vergangenheit reisen, um den Mord an seiner Geliebten zu verhindern, doch bislang waren leider nur Reisen in die Zukunft möglich und das auch nur zu einem bestimmten Datum...   Claire fühlt sich als aufgeschlossene und neugierige junge Dame, die ihrer Zeit weit voraus ist, im viktorianischen England nicht wohl und verliebt sich dann in einen Mann aus dem Jahr 2000...   Inspektor Garrett muss sich mit einer Mordserie beschäftigen, die mit Waffen begangen wurde, die es noch gar nicht geben kann...   Wird Andrew es schaffen, in die Vergangenheit zu reisen und seine Liebe zu retten ? Hält Claire´s Liebe mit dem Mann aus der Zukunft ? Kann die Mordserie aufgeklärt werden ?   Der Klappentext hat mich so neugierig gemacht, dass ich dieses Buch einfach lesen musste und Felix J. Palma hat mich nicht enttäuscht. Er schafft es, einen phantastischen Roman in drei Erzählsträngen zu kreieren, die miteinander so verwoben sind, dass der Leser umfassenden Einblick in die diversen Charakter erhält, die sehr detailliert beschrieben und so gut „mit Leben“ gefüllt werden. Der Autor überrascht mit Wendungen, wie man sie nicht erwartet hätte und beeindruckt mit einer eleganten, schönen Sprache, die mich sehr an Carlos Ruiz Zafon erinnert hat, dessen Bücher mich immer wieder beeindruckt haben. Nach jedem der drei Teile lässt Felix J. Palma den Leser nur kurz durchatmen, um dann erneut fesselnd in den nächsten Teil abzutauchen, was ihm ganz vortrefflich gelingt. Nach und nach erfährt der Leser, wie alles zusammenhängt. Das Thema, ob Zeitreisen wirklich möglich sind und die Beleuchtung von H.G. Wells in einem ganz neuen Licht sind auch für eingefleischte Leser anderer Genre sehr interessant. Fazit: ein sehr schönes Buch mit spannenden Episoden, einer sehr schönen Sprache von einem Autor, der sich hinter ganz großen Kollegen wie Carlos Ruiz Zafon nicht verstecken braucht !  

    Mehr
  • 2 spannende Geschichten die am Ende zusammenlaufen

    Die Landkarte der Zeit

    nicole_von_o

    27. April 2015 um 15:45

    Felix J Palma entführt uns in das 19. Jahrundert, mitten ein Gewirr aus Liebe, Lüge und große Hoffnungen. Das Buch ist dreigeteilt und beginnt mit der tragischen Liebesgeschichte des reichen Andrew und seiner großen Liebe clair die eine Prostituierte ist und von Jack the Ripper getötet wurde. Doch schaft er es mit hilfe von Murray Zeitreisen seine große Liebe zu retten und kann seinen Wunsch zu sterben überwinden. Im 2. Teil des Buches will die junge Claire, die von den Zwängen denen die Frauen dieser Zeit unterliegen in die Zukunft reisen und den mutigen Hauptmann Derek Shackleton bei seinem Kampf um das überleben der Menschheit unterstützen. Sie beginnen eine Liebesgeschichte als der Hauptmann ebenfalls in ihre Zeit reist, was dahintersteckt und welcher berühmte Autor dem Hauptmann hilft seine Liebesbriefe zu schreiben erfährt man im Buch. Genau wie das Ende und was alles hinter den Zeitreisen steckt. Was ist wahr und was ist Betrug? Der Autor schafft ein großartiges Werk das den Leser in seinen Bann zieht

    Mehr
  • Schönes Thema, schlechtes Buch

    Die Landkarte der Zeit

    LeneS

    Ich hatte wirklich sehr Lust auf das Buch. Ein interessantes Thema wie ich fand. Als ich das Buch dann angefangen habe zu lesen, musste ich mich erst mit seitenlangen Beschreibungen quälen, bevor das Buch wirklich anfing. Durch das habe ich mich aber tapfer durchgeschlagen. Nach dem ersten Teil des Buches bin ich dann zum zweiten übergegangen, obwohl meine Lust an dem Buch fast bis auf den Nullpunkt gesunken war. Auch der zweite Teil war allerdings nicht besser als der erste, sodass ich in der Mitte aufgehört habe zu lesen und den dritten Teil komplett übersprungen habe zu den letzten Seiten um zu wissen, wie die Geschichte ausgeht. Denn die Themen sind durchaus spannend! Nur quält der Autor seinen Leser mit seitenlangen, unwichtigen und einfach öden Beschreibungen von Figuren oder anderem, dass man die Lust an diesem Buch verliert. Es scheint als ob er versucht habe, so viele Seiten wie möglich zu schreiben und nachdem er eine Grundstory hatte ist ihm einfach nichts mehr eingefallen und er hat wahllos weitere Geschichten in das Buch eingewickelt. Wer also auf lange Beschreibungen steht, der kann das Buch lesen. Ansonsten - Finger weg!

    Mehr
    • 3
  • Eine Reise durch die Zeit

    Die Landkarte der Zeit

    Sturmtochter

    28. January 2015 um 22:30

    Inhalt: Eine Reise durch die Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Wunder. London, 1896: Die Vergangenheit ändern, die Zukunft sehen – alles scheint möglich durch Expeditionen in die vierte Dimension. Andrew, ein wohlhabender Fabrikantensohn, reist in der Zeit zurück, um seine große Liebe vor Jack the Ripper zu retten. Claire, frustriert vom viktorianischen London, flieht dagegen in die Zukunft – und verliebt sich dort. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden der Geschichte laufen zusammen bei einem dämonischen Bibliothekar. Denn nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit Meine Meinung: Ein durchaus lesenswertes Buch. Eine Geschichte über die Zeitmachine und über den Autor des Buches "Die Zeitmachine".Die Geschichte erzählt in Abschnitten von mehreren Personen, deren Schicksale irgendwie miteinander verflochten sind. Am Ende nimmt die Erzählung dann eine überraschende Wendung..Das Ganze ist zwar sehr verschachtelt geschrieben, aber Alles in Allem ein gelungener Roman, der bis zum Ende spannend bleibt.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks