F. E. Higgins Das Gift der Schmetterlinge

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Inhaltsangabe zu „Das Gift der Schmetterlinge“ von F. E. Higgins

Rache, Schönheit und Verderben: Toxisches aus dem Higgins-Laboratorium: Hectors Vater wurde von Gulliver Truepin, einem hinterlistigen Betrüger, in den Tod getrieben. Der Waisenjunge hat Rache geschworen: Eines Tages wird er den Mörder finden. Tatsächlich entdeckt Hector, dass Truepin als Baron Bovrik auf dem Schloss der eiskalten Lady Mandible ein luxuriöses Leben führt. Hector erhält den Auftrag, für das dort geplante Mittwinterfest Schmetterlinge zu züchten. Das ist seine Chance, und er beginnt, ganz besondere Tiere zu züchten: tödlich giftige Falter. Doch am Tag des Festes kommt alles anders, als Hector es geplant hat … Der dritte Roman der britischen Spitzenautorin – fesselnd, schauerlich und großartig mit faszinierenden Figuren in hinreißender Dickens-Umgebung.

Higgins beschreibt herrlich eine Zeit aus dem früheren England. Spannend und nicht aus der Hand zu legen.

— Buecherseele79

Hat mich nicht ganz so gepackt, wie die Vorgänger, aber die Atmosphäre war wieder gut rüber gebracht.

— Tru1307

Noch brandneu aber zu empfehlen :) Wer sich ein bisschen Gruseln will ist hier richtig ;)

— KatrinVonSaiten

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  • Leider Band 3

    Das Gift der Schmetterlinge

    Reneesemee

    04. March 2014 um 20:36

           Inhalt: Hectors Vater wurde von Gulliver Truepin, einem hinterlistigen Betrüger, in den Tod getrieben. Der Waisenjunge hat Rache geschworen: Eines Tages wird er den Mörder finden. Tatsächlich entdeckt Hector, dass Truepin als Baron Bovrik auf dem Schloss der eiskalten Lady Mandible ein luxuriöses Leben führt. Hector erhält den Auftrag, für das dort geplante Mittwinterfest Schmetterlinge zu züchten. Das ist seine Chance, und er beginnt, ganz besondere Tiere zu züchten: tödlich giftige Falter. Doch am Tag des Festes kommt alles anders, als Hector es geplant hat ... Der dritte Roman der britischen Spitzenautorin - fesselnd, schauerlich und großartig mit faszinierenden Figuren in hinreißender Dickens-Umgebung.     Ich habe mir das Buch aus meiner Bücherrei ausgeliehen und habe leider Band 3 zu erst gelesen und mußte festellen das sie Band 1 nicht haben, aber vieleicht bekommen sie es ja noch. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Hector schört Rache den sein Vater ist der hinterlistigste Betrüger Guliver Truepin der in den ruin getriebne wurde und vor Gram gestorben ist. Tja und unter einen Vorwand schleicht hector sich in das schaurige Schloss der eiskalten Lady Mandible. Und trotz der haarsträubenden Dinge, deren zeuge er wird lässt er sich nicht von seine rache abbringen, aber er muß auf die vielen schönen und giftigen Schmetterlinge aufpassen. Übrings hat diese reihe Mary Higgings Clark geschrieben leider nur unter einem anderem Namen.

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  • Das Gift der Schmetterlinge

    Das Gift der Schmetterlinge

    Lalapeja

    29. July 2013 um 18:41

    Bei “Das Gift der Schmetterlinge” handelt es sich um den dritten Urbs-Umida-Roman der talentierten F.E. Higgins. Urbs Umida ist eine mysteriöse, dreckige und dunkle Stadt im Herzen Englands, in der schon “Das schwarze Buch der Geheimnisse” & “Silbertod” ihren Handlungsort fanden. Im dritten Roman der Reihe, die eigentlich keine Reihe ist, wird Hector Fitzbaudly, ein Junge aus guten Verhältnissen, Zeuge eines grausigen Verbrechens. Sein Vater, ein anerkannter Weinhändler, wird vom Halunken Gulliver Truepin beschuldigt nur billigen Gin unters Volk zu bringen. Der Branntwein gilt in Urbs Umida als gefährliche und billige Droge. Hector kann nicht glauben, was er hört, ebenso wie sein Vater. Der Schock über diese Anschuldigung bringt ihn um und Hector kommt in ein Waisenhaus. Aber er hat sich Truepins Gesicht gemerkt und schwört Rache… Wie von Frau Higgins bereits bekannt, ist auch “Das Gift der Schmetterlinge” unglaublich geheimnisvoll geschrieben. Wir begeben uns auf eine spannende und ereignisreiche Reise mit Hector. Lernen ihn und Truepin besser kennen, sowie weitere mysteriöse Gestalten aus Urbs Umida. Der Titel ist wie immer sehr passend gewählt, aber dazu müsst ihr das Buch schon selbst lesen. F.E. Higgins kann ich jedem nur empfehlen, der düstere Geschichten liebt und keine Furcht hat, die gruseligsten Verbrechen aufzudecken.  Bildgewaltig und sehr wortgewandt verzaubert F.E. Higgins. Einen vierten Teil gibt es bereits in Englisch. Ob und wann dieser jedoch ins Deutsche übersetzt werden soll, kann ich euch nicht sagen. Aber die drei Bände, die es in Deutsch gibt, müsst ihr lesen. ;o)

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  • Rezension zu "Das Gift der Schmetterlinge" von F E Higgins

    Das Gift der Schmetterlinge

    Cadiz

    29. September 2012 um 13:52

    „…Von meinem Vater habe ich gelernt, wie man einen Schmetterling tötet. Wie man ihn, wenn er nichts Böses ahnt, in die Hand nimmt und zwischen Daumen und Zeigefinger an der Brust festhält, um ihn zu betäuben. Wie man den Körper dann schnell in das Glasgefäß steckt und den Deckel schließt, damit er durch das Giftgas zu Tode kommt.“ (Seite 13) Inhalt: Hector liebt Rätsel und Schmetterlinge- die Faszination für die geflügelten Tiere hat er von seinem Vater, einem bekannten Weinhändler, der eine große Schmetterlingssammlung besitzt und Hector alles über die Tiere beibringt. Eines Tages jedoch passiert in Hectors geordnetem Leben eine Katastrophe: ein Betrüger kommt ins Haus und ruiniert das Geschäft seines Vaters. Hectors Vater stirbt verzweifelt und lässt seinen Sohn allein zurück. Hector steht plötzlich vor dem Nichts und ist froh, wenigstens in einem Waisenheim unterzukommen, wo er Polly kennenlernt, mit der er sich anfreundet. Doch Hector kann nicht lange bleiben, denn er hat sich geschworen, bittere Rache zu üben an den Betrüger, der ihm nicht nur seinen Vater sondern auch die Schmetterlingssammlung genommen hat… Zum Buch: Was für ein tolles Buch! Ich wollte „Das Gift der Schmetterlinge“ schon seit Ewigkeiten lesen, weil ich mich wirklich ins Cover verliebt habe, Schmetterlinge sehr mag und die Story sich sehr interessant anhörte. Endlich habe ich das Buch in die Hand genommen- und es so genossen! Die historische Geschichte begeisterte mich vor allem durch die tolle Hauptfigur Hector und der tollen Sprache der Autorin, die mit viel Gespür für schöne Szenen ihre Geschichte kreiert hat- von vorne bis hinten ein Hochgenuss! Schmetterlinge spielen hier eine große Rolle, und auch Rätsel, von dem der junge Hector mehr als fasziniert ist, kommen immer wieder zum Zuge. Und der Leser bekommt sogar Gelegenheit, mitzurätseln, da die Lösungen erst im Anhang verraten werden, was ich wirklich toll fand! Ich habe glatt Lust bekommen, meine Nase mal wieder tiefer in ein Rätselbuch zu stecken. Nebenbei bekommt man am Ende des Buches von der Autorin auch noch ein paar zusätzliche Informationen, zum Beispiel zur Lepidopterologie (das Sammeln, Studieren oder Beobachten von Schmetterlingen und Motten), das auch hier im Buch Erwähnung findet. Ich habe nix zu meckern- ich mochte das Buch sehr und kann es nur loben! Schön geschrieben, tolle Figuren, tolle Extras, tolles Cover. Die Autorin werde ich mir auf jeden Fall mal genauer anschauen. Sie hat ja noch mehr Bücher geschrieben, die ich gerne lesen möchte. Lese-Empfehlung!

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  • Rezension zu "Das Gift der Schmetterlinge" von F E Higgins

    Das Gift der Schmetterlinge

    Kerry

    06. August 2012 um 20:45

    Hector Fitzbaudly führt ein sehr behütetes Leben. Sein Vater, ein erfolgreicher Weinhändler, lässt ihm eine gute Erziehung angedeihen, setzt allerdings voraus, dass Hector später den Weinhandel übernimmt, etwas wozu Hector eigentlich nicht wirklich Lust hat, viel lieber würde er Abenteuer erleben. Doch er weiß auch, dass sein Erbe verpflichtet, zumal er das einzige Kind ist. Seine Mutter ist bereits vor einigen Jahren verstorben und sein Vater hat sich immer mehr von ihm und der Welt zurück gezogen. Zwar kümmerte er sich immer noch um die geschäftlichen Belange des Weinhandels, ansonsten führte er aber ein sehr karges Leben. Einzig in seiner Schmetterlingssammlung scheint er aufzugehen und da Hector nach wie vor den Kontakt zu seinem Vater sucht, hat er dieses Hobby übernommen und stellt sich sehr geschickt an im Umgang mit sowohl lebenden Exemplaren, wie auch mit Exponaten. Eines Tages sucht ein Mann namens Gulliver Truepin Hectors Vater Augustus auf und Hector bekommt mit, wie dieser mit seiner Vergangenheit erpresst wird. Mr. Fitzbaudly ist klar, dass wenn seine Vergangenheit ans Licht kommt, er im Geschäftsleben ruiniert ist. Er lässt sich auf die Erpressung ein, zahlt sogar den 3-fachen des geforderten Betrages, nur um sein Leben weiter so zu führen, wie er es seit Jahren tut und seinem Sohn sein Erbe zu erhalten. Doch Truepin verrät Fitzbaudly dennoch, sodass seine Vergangenheit in den Medien aufgebauscht wird - mit dem Ergebnis, dass der erfolgreiche Weinhandel bankrott geht und Vater und Sohn alles verlieren. Mr. Fitzbaudly ist so verzweifelt, dass er wenig später stirbt und Hector zum Waisen wird. Hector ist gezwungen, nun für sich selbst zu sorgen und verdient sich mit Helfertätigkeiten oder als Rätsellöser auf dem Markt ein täglich Brot. Durch einen Zufall trifft er auf Gulliver Truepin, der sich mittlerweile durch das erpresste Geld einen Adelstitel erschlichen hat und sich nun Baron Bovrik de Vandolin nennt. Dieser ist im Auftrag seiner Arbeitgeberin, Lady Lysandra Mandible, auf der Suche nach jemandem, der sich mit Schmetterlingen auskennt, da Mylady mit eben solchen einen großen Auftritt auf ihrem Schloss Withypitts Hall zur Feier des Mittwinterfests plant. Hector ergreift die Gunst der Stunde und lässt sich anstellen, mit dem Wissen, dass er seiner Rache mit jedem Tag ein Stück näher kommt ... Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch, das, wie alle bis dato erschienen Bücher der Autorin, im letzten Jahrhundert spielt. Den Plot fand ich gut ausgearbeitet, wobei es auch zu echt ekeligen Szenen kam (ich sag nur Katzenfresser), auf die ich hätte verzichten können. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, sodass sich das Buch förmlich wie von selbst gelesen hat, allerdings sagt mir der Schreibstil der Autorin generell zu. Protagonist Hector wurde sehr facettenreich und glaubhaft in Szene gesetzt, sodass ich seine Handlungen jederzeit nachvollziehen konnte. Alles in allem handelt es sich um ein Buch, das durch eine spannende Geschichte mit einem angenehmen Schreibstil besticht und ein paar schöne Lesestunden bereitet.

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  • Rezension zu "Das Gift der Schmetterlinge" von F E Higgins

    Das Gift der Schmetterlinge

    Wonder_

    08. January 2012 um 19:48

    Auf einen Blick Das Buch habe ich beim Adventskalender des Verlags gewonnen. Ich habe mit einem ganz netten Buch für zwischendurch gerechnet, aber das Buch ist um einiges besser als ich dachte! Ich werde mir auf jeden Fall auch die beiden anderen Bücher der Autorin kaufen, die zu diesem Buch dazugehören. (Man kann es aber als Einzelband lesen) +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Cover Das Cover sagt mir persönlich nicht wirklich zu. Es wirkt sehr wie ein Kinderbuch (was es ja auch ist, aber auch gut für ältere Leser geeignet) und hat gleichzeitig etwas Abschreckendes. (←Was perfekt zum Inhalt passt) Charaktere Wie es bei Büchern für diese Altersgruppe üblich ist, sind die Figuren nicht sonderlich tiefgründig, dafür aber umso faszinierender und sympathischer. Hector, um den es in dem Buch geht, ist ein sehr intelligenter Junge, der denkt bevor er handelt, diese Gabe jedoch aus den Augen verliert, weil er seinen Vater rächen will. Truepin und Lady Mandible sind die perfekten "Bösewichte". Ganz ehrlich: Ich fand die beiden faszinierender als alle Fieslinge, die ich in letzter Zeit in Jugendbüchern getroffen habe. Mit so einfachen Mitteln wie einem Glasauge, zu Krallen gefeilten Nägeln und Gemälden aus Blut kann man wirklich interessante Charaktere schaffen. Da sollten die Jugendbuch-Autoren doch mal einen Blick in die "Kinderbücher" werfen ;) Handlung Die Story ist einfach gestrickt, wie es für ein Buch ab 10 gehört, aber wirkungsvoll! Man begleitet Hector durch die Zeit, nachdem er seinen Vater und alles Andere verloren hat. Und zwar wegen Truepin. Hector schwört Rache und bekommt durch einen glücklichen Zufall die Gelegenheit, an Truepin ranzukommen. Sein Weg führt ihn zu Lady Mandible, die mindestens genauso gruselig ist wie Truepin selbst. Auch wenn die Story wirklich einfach gehalten ist, konnte mich das Buch dennoch fesseln. Es ist sehr spannend und auch durch die Rätsel, die Hector so liebt, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Manchmal sind die einfach Geschichten doch die Besten ;) Schreibstil Da es sich um ein Buch für jüngere Leser handelt, ist der Schreibstil wie zu erwarten nicht kompliziert oder blumig. Das Buch lässt sich super in einem Rutsch durchlesen, was doch eine ganz nette Abwechslung sein kann ;)

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  • Rezension zu "Das Gift der Schmetterlinge" von F E Higgins

    Das Gift der Schmetterlinge

    smutcop

    26. April 2011 um 11:01

    Gut, diesmal Pech mit meinem Jugendbuch.Sehr verworren, teilweise eklig, brutal. Dann wieder zusammenhanglos und fiktiv. Hmmhh konnte ich nichts mit anfangen. All zu phantastisch und durcheinander.Vielleicht bin ich aber für dieses Buch nun doch zu alt gewesen? Sinnbildlich gesprochen: Es war nie ein wärmender Bettgefährte, der mich um den Schlaf brachte:))

  • Rezension zu "Das Gift der Schmetterlinge" von F E Higgins

    Das Gift der Schmetterlinge

    Träumerin

    10. March 2010 um 19:35

    Hector sieht den Fall seines Vaters und schwört Rache! Kann er sich an dem Hochstapler auch rächen oder wird ihm das zum Verhängnis?
    Schönes Jugendbuch, schwankt zwischen Krimi und Fantasy. Higgins sollte man im Auge behalten.

  • Rezension zu "Das Gift der Schmetterlinge" von F E Higgins

    Das Gift der Schmetterlinge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. February 2010 um 12:00

    Kurzbeschreibung: Hector schwört Rache. Sein Vater ist von dem hinterlistigen Betrüger Gulliver Truepin in den Ruin getrieben worden und vor Gram gestorben. Und das wird Truepin büßen müssen. Unter einem Vorwand schleicht Hector sich auf dem schaurigen Schloss der eiskalten Lady Mandible ein, wo Truepin – inzwischen in der Maske des vornehmen Baron Bovrik – ein luxuriöses Leben führt. Die Lady bereitet gerade das jährliche Mittwinterfest vor, und Hector bekommt den Auftrag, für eine besonders spektakuläre Festüberraschung große, bunte Schmetterlinge zu züchten. Trotz der haarsträubenden Dinge, deren Zeuge er auf dem Schloss wird, harrt Hector aus. Denn die Rache an Bovrik muss gelingen – giftige Schmetterlinge sollen ihm zum Verderben werden. Doch das aufwändig geplante Fest endet gänzlich unerwartet… Zur Autorin: F.E. Higgins, in London geboren, lebt als freie Autorin in England. 2007 legte sie mit dem Roman „Das Schwarze Buch der Geheimnisse“ ein grandioses Debüt vor. Sie wurde damit für den renommierten Waterstone’s Children’s Book Prize nominiert und die Sunday Times feierte sie als „beeindruckendstes neues Autorentalent der letzten Jahre“. Mit ihren atmosphärisch dichten und präzise recherchierten Erzählungen aus dem England des ausgehenden 19. Jahrhunderts in der Tradition eines Edgar Allen Poe oder Charles Dickens setzt sich ihr Erfolg nun fort. Der Zauber wirkt! „Du Ungeheuer!, dachte Hector, und sein Widerwille gegen diesen falschen Baron steigerte sich noch einmal – er hatte nicht geahnt, dass so viel unerbittlicher Hass in ihm steckte. Sein Herz war wie ausgepresst und trotzdem ließ er sich nichts anmerken.“ (Seite 213) Rezension: Hector Fitzbaudly lebt zusammen mit seinem Vater im Nordteil der Stadt Urbs Umida ein wohlsituiertes Leben. Eines Tages aber überschlagen sich die Ereignisse: Hectors Vater wird von dem halbseidenen Gulliver Truepin erpresst, denn er war in nicht legale Geschäfte verwickelt. Um dies nicht öffentlich zu machen, geht Augustus Fitzbaudly auf die Forderungen Truepins’ ein. Doch dieser hält sich nicht an die vereinbarte Abmachung, sondern informiert die örtliche Zeitung davon, die sofort einen Artikel über Fitzbaudlys illegale Machenschaften druckt. Hectors Vater ist so außer sich, dass er einem Herzanfall erliegt und seinen Sohn allein zurücklässt. Dieser schwört Rache an Gulliver Truepin… F.E. Higgins ist mit dem vorliegenden Buch ein äußerst unterhaltsames Kinder- und Jugendbuch gelungen. Es ist abenteuerlich, spannend, mystisch und auch lustig zugleich. Die Kapitel sind sehr übersichtlich gehalten und werden sehr schön aufgelockert durch eingeflochtene Briefe, die Hector an seine Freundin Polly schreibt, und Zeitungsartikel aus dem „Nordstadt-Journal“. Hector ist ein sehr sympathischer Hauptprotagonist, mit dem der Leser mitfiebern kann. Die Handlung selbst ist für den erwachsenen Leser leicht vorhersehbar, aber schließlich handelt es sich hierbei um einen Kinder- und Jugendroman, der sich meiner Meinung für Kinder ab 10 Jahren eignet. Die Stadt Urbs Umida erinnert ein wenig an eine kindergerechte Version von Ankh-Morpork aus Terry Pratchetts „Scheibenwelt“-Romanen. Ferner zu erwähnen ist, dass es bereits zwei Vorgeschichten zu „Das Gift der Schmetterlinge“ gibt, die auch im Großraum der Stadt Urbs Umida angesiedelt sind: „Das schwarze Buch der Geheimnisse“ und „Silbertod“. Da die Geschichten aber jeweils in sich abgeschlossen sind, muss man diese nicht vorher gelesen haben (es kommen aber wohl Randfiguren vor, die in den anderen Büchern als Hauptpersonen agierten). Zur Gestaltung des Buches: Sehr schön gestaltet ist der Schutzumschlag, der Name der Autorin und der Titel des Buches sind erhaben und der blaue Schmetterlinge in Spotlack-Optik gedruckt. Auch die Buchklappe selbst wurde ähnlich gestaltet, sodaß der Roman auch ohne Schutzumschlag sehr edel aussieht. Fazit: Ich fühlte mich von Hectors Geschichte sehr gut unterhalten und werde bei Gelegenheit die anderen beiden Bände lesen. Wertung: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Das Gift der Schmetterlinge" von F E Higgins

    Das Gift der Schmetterlinge

    KatrinVonSaiten

    31. January 2010 um 17:38

    Hector Fitzbaudly lebte ein Leben auf der schöneren Seite der Stadt Urbs Umida, als plötzlich ein Fremder seinen Vater erpresst. Hectors Vater soll Gin-Leitungen in der Stadt betrieben haben, die viele Leute in die Sucht und danach in den Ruin getrieben haben sollen. Damit dieses Geheimnis geheim bleibt, fordert Gulliver Truepin von Fitzbaudly eine beträchtliche Summe. Obwohl diese gezahlt wird, erscheint dank Truepin ein Artikel in der Tageszeitung, der für Hector und seinen Vater eine existenzielle Katastrophe bedeutet. In Folge des Gesichtsverlusts verstirbt Hectors Vater und lässt ihn allein in einer herzlosen Stadt zurück. Hector, dem nicht bleibt außer seiner Vorliebe für Schmetterlingszucht und Rätsel, die ihn mit seinem Vater verband, kommt zunächst in einem Waisenhaus unter – schwört aber Rache an Gulliver Truepin. Beginnend mit einer Anmerkung der Autorin selbst, gerät der Leser auf ungewöhnliche Art in diese Geschichte um Hector und seinen Racheplan. Nämlich mit der Liste ihrer Raritätensammlung, aus deren Gegenständen sie die vorliegende Geschichte rekonstruiert hat. Neben einem Holzbein und einem gesprungenen Glasauge, erhält auch ein schwarzer Kokon an einer Lederschnur einen Platz in der Handlung. In drei große Teile geteilt, geht es mit der eigentlichen Handlung sofort los. Wie bei vielen Büchern üblich, wechseln Schrift und Perspektive von normaler Erzählung aus der ein oder anderen Sicht, über Briefform bis hin zu Artikeln aus dem “Nordstadt-Journal. Eine anspruchsvolle Tageszeitung für den kritischen Leser”. Einige von Hectors Rätseln fließen ebenfalls in die Geschichte ein und runden das Gesamtbild ab. Higgins hat einen unterhaltsamen Abenteuerroman mit einem Hauch von Mystik geschrieben, der allerdings eher an ein jüngeres Publikum gerichtet ist. Verschiedene Handlungsverläufe sind für den aufmerksamen Leser schnell vorhersehbar und auch die Schreckmomente sind nicht so grausam wie in der Erwachsenenliteratur. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass junge Leser Spaß an dem Buch haben, denn der Reiz weiter zu lesen ist auf jeden Fall gegeben und es ist auch schön, wenn am Ende des Buches alles haarklein aufgelöst wird, damit keine Frage oder Vermutung mehr offen bleibt – Agatha Christie macht es schließlich genauso. An der ein oder anderen Stelle musste ich Schlucken, denn die Gesellschaft, in die Hector auf Withypitts Hall gerät, hat äußerst sonderbare Vorlieben. Wer Tiere sehr ins Herz geschlossen hat, dem wird es an einigen Stellen ebenso ergehen. Insgesamt ist das Buch gut durchdacht, bietet Abwechslung für den Leser und eine spannende Geschichte. Aus Erwachsenensicht eine kurzweilige Unterhaltung, für Jugendliche ein Abenteuer mit Grusel-Potenzial! Aus dem Postscriptum erfuhr ich, dass die beiden vorherigen Bücher der Autorin “Das schwarze Buch der Geheimnisse” und “Silbertod” entfernt mit der Handlung zu tun haben. Ich konnte der Handlung jedenfalls ohne Probleme folgen und werde -wie von der Autorin empfohlen- vielleicht demnächst einmal zu einem der Bände greifen, wenn ich demnächst mehr aus Urbs Umida lesen möchte.

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