F. E. Higgins Das Schwarze Buch der Geheimnisse

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Inhaltsangabe zu „Das Schwarze Buch der Geheimnisse“ von F. E. Higgins

Unwiderstehlich gruselig: das Buch von Licht und Schatten Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen … Rätsel, Krimi, Spannung! Ein außergewöhnlicher Roman, super spannend und literarisch zugleich. Aufwendig ausgestattet, Cover mit Goldprägung. „Wunderbar! Higgins hat eine einzigartige, unheimliche Welt erschaffen, vergleichbar mit Dickens oder Peake.“ (Eoin Colfer)

Spannend, mysteriös, unheimlich!

— Manuel_Deinert
Manuel_Deinert

Etwas düsterer, aber dennoch hat es mir gut gefallen. Der Autor schafft hier einfach etwas einzigartiges. ^^

— FairyOfBooks
FairyOfBooks

Ich muss sagen- alle 3 Bücher um F. E. Higgins finde ich sehr lesenswert und spannend.

— Buecherseele79
Buecherseele79

Ein geheimnisvolles Jugenddrama mit einem winzigen Hauch Magie - überraschend gut!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Richtig spannend! Allein das Cover ist schon vielversprechend. F.E. Higgins hat eine dunkle und geheimnisvolle Welt erschaffen.

— Sandra251
Sandra251

Eine geheimnisvolle, dunkle Geschichte über die Wege des Schicksals, Vertrauen, Reue, und die Kunst, vergeben zu können. Sehr gelungen!

— Aleshanee
Aleshanee

Das ist so ein tolles Buch! Das kann man doch nur gut finden :P Spannung, Mystik, Grusel, ...und eine tolle Atmosphäre!

— Primrose
Primrose

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  • Geheimnisvoll, schaurig, prägend

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Nana_the_Bookworm

    Nana_the_Bookworm

    08. October 2016 um 14:56

    Ich liebe dieses Buch von ganzem Herzen! Es ist das wohl meist gelesene Buch in meinem Regal und wird alle halbe Jahr mal wieder rausgeholt. Die Geschichte ist grandios und schön düster. Die Figuren sind hervorragend menschlich beschrieben und der Schreibstil ist genial. Ich habe dieses Buch mit 9 das erste Mal gelesen und bin seit dem nicht davon losgekommen. Besonders gut sind die Geheimnisse. Sie sind schaurig, düster und hinterhältig, manche auch leidenschaftlich, aber alle haben sie eins gemeinsam: Das Buch. Die "Jagd nach dem Buch" und das überraschende Ende sind sehr ergreifend.

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  • Und was ist DEIN Geheimniss?

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    StMoonlight

    StMoonlight

    28. May 2015 um 06:10

    Ich muss gestehen, dass mich das Cover dieses Buches wie magisch angezogen hat. Golden funkelnde Lettern prägen ein schwarzes, mit Ornamenten - und einem Frosch - verzierten Einband. Die Buchstaben sind geprägt, so das man sie nicht nur sehen, sondern auch fühlen kann. Es strahlt etwas mystisches aus. Sollte dieser wunderschöne Schutzumschlag einmal verloren gehen ist dies zwar sehr schade, doch befinden sich alle Daten noch einmal direkt auf dem Buchdeckel. Hier ist das Cover noch einmal aufgedruckt. (Leider leuchtet es dort nicht so schön.) Zum Vergleich habe ich euch ein Foto mit und eins ohne Schutzumschlag gemacht. ~ Eigene Zusammenfassung ~Bei dem Buch selbst handelt es sich um ein Jugendbuch. Die Geschichte beginnt mit Ludlow. Der Junge wächst in der Stadt auf. Seine Eltern sind Diebe und früh muss auch er sich auf den Straßen behaupten. Für seine Eltern dient Ludlow nur einem einzigen Zweck: Geld zu beschaffen, damit sie ihren Alkohol finanzieren können. Eines Tages schleppen sie ihm zu einem "Zahnarzt" der für echte Zähne eine Menge zahlt ... Das ist der Moment, in dem Ludlow flieht. An eine Pferdekutsche geklammert landet er so in einem abgelegenem Dorf. Hier lernt er Joe kennen. Er versorgt ihn mit Essen, einem warmen Schlafplatz und schließlich sogar einer Lehrstelle. Ludlow ist fasziniert von seinem Boss und vom "Schwarzem Buch der Geheimnisse". Denn Tagsüber ist Joe Zabbidou ein gewöhnlicher Pfandleiher, doch nachts verpfändet er Geheimnisse. Nach anfänglicher Skepsis nutzen die Dorfbewohner Joes Dienste. Sie gestehen Diebstähle, Betrügereien, Morde, ... Alle hoffen darauf das Joe, der bereits bei seiner Ankunft Jeremiah, einem sehr einflussreichen aber durchweg unbeliebten Mann, getrotzt hat etwas gegen eben diesen unternimmt. Doch alles was der Pfandleiher macht, ist um Geduld zu bitten. Die Dorfbewohner fühlen sich verraten und bald wenden sie sich gegen Joe und Ludlow ... ~ Eindrücke / Meinung ~Die Geschichte ist gut geschrieben und flüssig zu lesen. Durch einzelne Kapitel kann das Buch auch mal an die Seite gelegt werden. Die Kapitel sind Erzählungen. Mal erzählt Ludlow aus seinen Erinnerungen und ein anderes Mal handelt es sich um einen Auszug aus dem schwarzen Buch. Zwar steht immer über dem Kapitel wer genau hier grade erzählt, doch teilweise war es ein wenig verwirrend. Die Handlung könnte, von der Grundgeschichte, auch in die heutige Zeit passen: Ein Junge wird von seinen Eltern benutzt und flieht. Er findet neue Freunde und bekommt sein Leben auf die Reihe. Auch wage ich zu behaupten das es in jedem Ort mindestens einen "Bösewicht" gibt. In diesem Roman ist es Jeremiah, der die Dorfbewohner ausnutzt. Obwohl er während des ganzen Buches äußerst skrupellos dargestellt wird, so hat er auch menschliche Züge. Am besten finde ich, dass er dennoch vor einem Mord zurück schreckt: "[...] Tatsächlich zog Jeremiah flüchtig in Betracht, was die Kerle da andeuteten. Viele Male hatte er schon gewünscht, nie wieder Ludlows wissendem Blick begegnen zu müssen, doch ein hinterrücks geplanter Mord als Lösung dieses Problems war selbst Jeremiah zu ungeheuerlich. [...]" (S. 153)Was mich etwas gestört hat, war dass ich sehr schnell das Ende kannte. Naja, ich kannte es natürlich nicht, aber ich ahnte es, da im Laufe des Romans immer wieder Hinweise gegeben wurden die mehr als deutlich waren. Dadurch war das Buch leider nicht mehr ganz so spannend, aber dennoch Unterhaltsam. Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet. Fast alle tauchen an mehreren Stellen auf, so dass es möglich ist, eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Ich mag es, wenn ich mir die Personen bildlich vorstellen und mit ihnen fühlen kann. Hier hat die Autorin die perfekte Grundlage dafür geschaffen.Auch einen Lerngehalt gibt es in diesem Roman, denn die Dorfbewohner müssen sich in Geduld üben, um ihr Ziel zu erreichen. ~ Fazit ~Ein schönes Jugendbuch mit einer spannenden Geschichte und einem mystischen Cover. Als Erwachsener doch schnell durchschaubar, aber dennoch unterhaltsam. Empfehlenswert für alle, die Fantasy mal auf eine ganz andere Art erleben möchten.

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  • Spannende Reise durch düstere Geheimnisse der Menschen

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. January 2015 um 16:20

    "Geheimnis-Pfandleiher?, dachte Ludlow. Was mochte das für ein Beruf sein? Aber lange dachte er nicht darüber nach, denn bald schlief er ein und träumte wilde Dinge, die sein Herz rasen ließen." Inhalt Als Ludlow Fitch eines Nachts auf dem kalten Boden eines Kellerraums erwacht, ahnt er bereits, dass etwas nicht stimmt. Seine Befürchtungen bewahrheiten sich, als er sich seinen Eltern und einem skrupellosen Zahnarzt gegenüber sieht, die nichts anderes im Sinn haben, als ihm bei lebendigem Leibe die Zähne zu ziehen. Glücklicherweise schafft Ludlow es, sich freizukämpfen und mithilfe einer Kutsche, auf die er sich retten kann, zu fliehen. So gelangt er in der kleine Bergdorf Pagus Parvus, wo er von dem mysteriösen, aber liebevollen Geheimnis-Pfandleiher Joe Zabbidou als Gehilfe aufgenommen wird. Ludlow mag sein Glück kaum fassen. Dennoch drängen sich ihm viele Fragen auf: Woher stammt Joe? Warum redet er nie über sich selbst? Und warum kommen die Dorfbewohner des Nachts zu Joe, um ihm ihre düstersten Geheimnisse zu offenbaren? Meinung Ich las dieses Buch, ohne je vorher davon gehört, noch den Klappentext studiert zu haben. Wie sich bald zeigte, war dies keineswegs ein Fehler. F.E. Higgins gelingt es, den Leser sofort in den Bann von Ludlows Erzählungen zu ziehen. Ich habe die Geschichte innerhalb eines Tages "verschlungen" und sie ließ mich mit einem positiven Gefühl zurück, nicht zuletzt dadurch, dass keine Erwartungen bestanden und ich mit einem durchweg guten Buch überrascht wurde. Durch den Prolog und den Epilog von F.E. Higgins und dem Wechsel der Erzählerperspektive bekommt die Geschichte eine Gänsehaut-Note, da dem Leser weisgemacht wird, hier von einer wahren Begebenheit zu erfahren. Die auftretenden Figuren werden so authentisch menschlich, mit ihren guten und bösen Seiten, beschrieben, dass man überzeugt von der guten Menschenkenntnis der Autorin ist. Zu guter Letzt blieb bei mir zwar die eine oder andere Frage offen, dennoch tut dies der Qualität dieses Buches keinen Abbruch und bleibt somit für jeden Freund der etwas düsteren Jugendliteratur empfehlenswert. Fazit Spannender, düsterer Jugendroman, der überzeugt!

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  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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  • Leo Löwchen 13J. Rezi zu "Das schwarze Buch der Geheimnisse"

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    Ein schwarzes Buch… Voller Geheimnisse… Hat auch seine Schattenseiten! Heute habe ich für euch das Buch “Das schwarze Buch der Geheimnisse” von F.E. Higgins aus demOetinger Verlag.   Ludlow Fitch lebt gemeinsam mit seinen Eltern in einer von Armut geplagten Stadt. Um ihren Durst nach Alkohol zu bezahlen, würden seine Eltern alles verkaufen. Auch Ludlows Zähne! Die sollen viel Geld bringen – wer braucht schon Zähne!? Doch Ludlow will sich das nicht gefallen lassen und flüchtet auf die Kutsche eines reichen Geschäftsmannes. Die Kutsche bringt den Jungen in ein kleines Dorf, weit Weg von der Stadt. In diesem Dorf trifft er auf einen ebenfalls neuen Dorfbewohner. Joe Zabbidou ist der neue Pfandleiher des Dorfes. Der seltsame, alte Mann schindet Eindruck bei den Bürgern, da er nicht in der Schuld von Jeremiah steht, dem Geschäftsmann, dem fast alle Bürger noch Miete schulden. Ludlow, der nicht weiß, wo er jetzt hin soll, bekommt eine Stelle von Joe angeboten. Er soll seine Gespräche mit den Kunden aufschreiben. Das klingt zuerst merkwürdig, doch Joe ist kein gewöhnlicher Pfandleiher. Er ist Geheimnis-Pfandleiher. Joe kauft die Geheimnisse anderer Menschen, schreibt sie in sein Buch, gibt ihnen Geld und bewahrt die Geheimnisse auf. Sofort fallen Ludlow ein paar Dinge auf: -Woher nimmt Joe das ganze Geld? -Was macht er mit den Geheimnissen? …und wo bleibt sein Gewinn? Für Jeremiah ist Joe bloß ein Dorn, den es zu beseitigen gilt. Doch wie weit wird er gehen?   Dieses Buch wird nie langweilig! Es ist sehr rasant und es passiert unglaublich viel. Die verschiedenen Geheimnisse und alles was dazugehört, halten die Geschichte auf Trab und man hat Spaß am weiterlesen. Doch am Ende ist mir teilweise ein bisschen zu viel auf einmal passiert. Auch bei manchen Charakteren würde ich mir deutlichere Eigenschaften wünschen, da viele Figuren einfach nur an einem vorbeigehen und kaum optisch beschrieben wurden!  Man ist gar nicht mehr richtig mitgekommen, da ein Ereignis das nächste jagt. Das Schreibstil passt zur altertümlichen Zeit und versetzt einen sofort in die richtige Stimmung  Die tolle, mysteriöse Idee hinter dieser Story mach dieses Buch zu etwas Besonderem!   Ich vergebe 4 von 5 Löwchens!   Das was dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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    • 9
  • Das schwarze Buch der Geheimnisse

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. October 2013 um 10:23

    Dieses Buch hat mich im Bücherregal schon länger angelächelt, also habe ich es mir zur Hand genommen und begonnen es zu lesen. Von der Idee war ich überzeugt, und ich war mir auch relativ schnell sicher, dass es mir gefallen wird. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie impliziert dem Leser, dass diese Geschichte echt ist, und tatsächlich aus gefunden Fragmenten zusammengesetzt und nacherzählt ist. Somit baut sie eine angenehme Spannung auf, die sich durch das gesamte Buch zieht, und den Leser nicht mehr locker lässt. Dies führte auch dazu, dass sich das Buch wie im Fluge lesen lässt, sodass ich es sehr schnell durch hatte. Die Protagonisten und auch die Umgebung werden sehr außergewöhnlich beschrieben. Es ist alles sehr finster erzählt, viele Szenen spielen bei Nacht, was ein gewissen Unwohlsein hervorrufen kann. Gerade in der Altersgruppe, für die dieses Buch eigentlich geschrieben ist. Joe ist ein sehr liebenswertes Charakter, der sehr viel Vertrauen in seinen Lehrling steckt. Er hat keine Angst vor der Zukunft, da er auf sein Gefühl vertraut, und weiß, dass sich alles zum Guten wenden wird. Ludlow ist ebenfalls liebenswert. Zu Beginn noch etwas unsicher in seinen Handlungen, macht er aber eine interessante Entwicklung durch, und wird zu einem Meister der Geheimnisse. Alles in allem beinhaltet dieses Buch eine sehr schöne und interessante Geschichte, die gerade für die entsprechende Zielgruppe sehr spannend sein kann. Wer gerne eine düstere Geschichte im Kinder- und Jugendbuch Genre sucht, sollte sich dieses Buch mal näher anschauen!

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  • Das Schwarze Buch der Geheimnisse

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Seitenfetzer

    Seitenfetzer

    20. October 2013 um 13:44

    Der Klappentext  des Buches ist  im Nachhinein betrachtet eher schlecht formuliert. Einerseits wird der “Böse” des Buches mit keinem Wort in irgendeinerweise oder Andeutung erwähnt, andererseits wird hier und da, meiner Meinung nach, bereits viel zu viel verraten. Im Großen und Ganzen ist der Gedanke eines Geheimnis-Pfandleihers, der einem von seiner Schuld befreit, den Menschen so hilft, aber nicht unmittelbar in ihr Leben eingreift recht interessant, obgleich die Umsetzung nicht unbedingt optimal ist. Das Buch ist wohl eher für Jüngere geschrieben, wobei der Schreibstil durchaus auch meinem Geschmack entsprach, da er oftmals eine recht gute Atmosphäre schaffen konnte oder es zumindest versuchte. Außerdem ist die Kapiteleinteilung sehr schön gelungen, da die Kapitel einerseits kurz sind und andererseits verschiedene Arten von Kapiteln vorhanden sind. So gibt es einerseits sogenannte “Fragmente  aus den Erinnerungen des Ludlow Fitch”, in denen die Geschichte aus der Sicht Ludlows erzählt wird, und andererseits die Geheimnisse, die in das Buch geschrieben werden. Allerdings gibt es hin und wieder auch andere Kapitel, die aus der Sicht des allwissenden Erzählers das Vorgehen im Dorf in Ludlows Abwesenheit schildern. Und dieser Punkt stört mich. Irgendwie erweckt dies auf mich den Eindruck, als habe sich die Autorin nicht so recht für eine Erzählperspektive entscheiden wollen. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt sind. Die Dorfbewohner bzw. allgemein die Charaktere, welche mir so gar nicht zusagen wollten. Da haben wir  den großen, scheinbar allwissenden und mysteriösen Meister – einen doch recht häufig genutzten Stereotypen, der hier so stereotypisch ist, dass man ihn als DEN scheinbar allweissenden und mysteriösen Meister ansehen könnte – Joe. Dann gibt es da den reichen, ungebildeten und versnobten Schnösel, der keinerlei Gewissen besitzt und einzig an seinen eigenen Profit denkt – ebenfalls ein ziemlich häufig vorzufindener Charakter, würde ich sagen. Außerdem darf man den schmächtigen, armen Protagonisten mit schwerer Vergangenheit nicht vergessen. Ganz zu schweigen von den Dorfbewohnern, die, was zumindest die erwachsenen Männer (insbesondere den Grabgräber und den Metzger) angeht, alle recht ähnliche Charakterzüge: Misstrauisch und freundlich zugleich, nicht unbedingt die Hellsten und von eher grober Natur. Und auch das Ende des Buches war nicht unbedingt überzeugend. Nachdem sich die Situation in dem Dorf geklärt hat und es für mich schon sehr nach Ende klang, kamen noch 5 weitere Kapitel, die an einem völlig anderen Ort spielen und einzig dazu dienen, sämtliche Mysterien aufzuklären, wobei mir Manches doch ein wenig sehr weit hergeholt erschien. Außerdem blieb eine Frage, die Ludlow doch selbst immer wieder stellte, unbeantwortet: “Wer bist du, Joe Zabbidou?” Nach diesen Auflösungskapiteln gibt es noch (genau wie vor dem Beginn der Geschichte) eine Anmerkung der Autorin, in denen sie jeweils betont, dass sie das Schwarze Buch der Geheimnisse und Ludlows Erinnerungen gefunden und lediglich veröffentlicht habe und nun Nachforschungen anstelle. Ich habe ja nichts dagegen, wenn es in Büchern so ist oder zumindest angedeutet wird, dass die ganze Handlung vielleicht doch mehr als fiktiv ist, aber dann soll dies doch bitte nicht auf eine solch plumpe Art geschehen. Insgesamt brauche ich wohl nicht zu erwähnen, dass mich das Buch nicht unbedingt erreichen konnte. Allerdings war es doch eine ganz nette Lektüre, sodass es sich doch noch 2 von 5 Sternen verdient hat.

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  • Düster und spannend

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Aleshanee

    Aleshanee

    09. September 2013 um 14:19

    Das Buch ist aus drei Perspektiven geschrieben – einmal aus einer objektiven, zum zweiten aus der Sicht des Jungen Ludlow Fitch und den Einträgen aus dem Schwarzen Buch der Geheimnisse. Es ist einfach und flüssig geschrieben und man findet sich schnell zwischen den Blickwinkeln zurecht. Zur Handlung Ludlow Fitch hatte kein leichtes Leben bei seinen sauflustigen und bösartigen Eltern in der Stadt – und als er fliehen muss, verschlägt es ihn in das Dorf Pagus Parvus und direkt in die Arme des Pfandleihers Joe Zabbidou. Auch dieser ist gerade erst in dem Dorf angekommen und eröffnet am nächsten Tag sein Geschäft. Ludlow kann sein Glück kaum fassen, dass er bei diesem eine Anstellung bekommt. „Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest: Was hättest du damals in der Stadt anders gemacht?" „Ich weiß nicht“, sagte ich. „Wenn ich etwas anderes gemacht hätte, wäre ich Euch ja vielleicht nie begegnet.“ „Genau“, sagte Joe entschieden. „Alles, was du erlebt hast, schlecht oder gut, hat dich letztendlich hierhergeführt.“ Zitat S. 145 Ludlow erkennt schnell, dass Mr Zabbidou kein gewöhnlicher Pfandleiher ist. Neben alten Nachttöpfen und bunten Knöpfen nimmt er auch andere Ware als Pfand: die tiefsten und dunkelsten Geheimnisse, wegen derer sich die Menschen des Dorfes nachts den Schlaf rauben lassen. Ludlows einzige Aufgabe besteht darin, diese Geheimnisse in das „Schwarze Buch“ zu schreiben und obwohl es ihm bei Mr Zabbidou so gut geht wie noch nie zuvor, ist er am Zweifeln, welchem Zweck diese ganze Arbeit dienen soll – denn wirklich Geld verdient der Pfandleiher mit seinen Geschäften nicht. Gerade das macht auch dem hartherzigen und geldgierigen Jeremiah Ratchet zu schaffen. Bisher konnte er seinen Reichtum mit den Schulden der Dörfler anhäufen, doch seit Joe Zabbidou seinen Laden aufgemacht hat, gehen seine „Geschäfte“ den Bach runter. „Jeremiah war ein glänzendes Beispiel für einen Menschen, der von allem den Preis kannte, aber von nichts den Wert.“ Zitat S. 151 Jeremiah Ratchet ist klar, dass er diesen „Störenfried“ so schnell wie möglich los werden muss, doch kann er nicht ahnen, dass sein Plan nach hinten losgeht … Meine Meinung Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die erste Szene ist direkt gruselig und zieht einen sofort in den Bann. Über der ganzen Handlung schwebt das Geheimnis des Buches und die mysteriöse Art des Pfandleihers, die erst zum Schluss aufgelöst werden. Die Stimmung hatte immer etwas düsteres und ich war immer gespannt, was als nächstes passiert. Einige Fragen bleiben noch offen und es wäre schön, wenn es noch eine Fortsetzung geben würde. Eine geheimnisvolle, dunkle Geschichte für Kinder zwischen 10 und 12, aber auch Erwachsene – über den Weg des Schicksals, Vertrauen, Reue, und die Kunst, vergeben zu können. Sehr gelungen!

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  • Olek über "Das schwarze Buch der Geheimnisse"

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Olek

    Olek

    11. April 2013 um 16:41

    Die Geschichte und meine Meinung: Ludlow läuft von seiner eigenen Familie davon, denn sie will nichts Gutes von ihm. Sein Vater und seine Mutter sind Räuber, brauchen Geld und Alkohol. Schon von Geburt an hat Ludlow klauen gelernt. Er versorgt die Familie mit. Doch nun brauchen seine Eltern mehr. Und um an Geld zu kommen, wollen sie Ludlow gewaltsam Zähne ziehen.( Zähne sind zu Ludlows Zeit ein sehr wichtiges Gut. Vor allem Adelige, die nicht auf Zahnhygiene achteten, mussten sich die Zähne "erneuern" lassen.) So macht sich Ludlow auf und flüchtet. Doch wo soll er hin? Ohne Geld und Nahrung, springt er, als blinder Passagier, auf eine Kutsche. Der Junge weiß nicht wo er hinfährt, aber das ist ihm im Moment auch egal. Er will sich nur retten. Als die Kutsche anhält, findet sich Ludlow in einem kleinen Dorf wieder. Es schneit und Ludlow braucht dringend eine Unterkunft. Nachdem er durch die Straßen gewandert ist, findet er sich vor einem Pfandleihhaus wieder. Dort wird er von Joe Zabbidou aufgenommen. Nun soll der Flüchtling Lehrling werden. Doch nichts ist, wie es scheint: Das harmlose Dorf birgt viele Geheimnisse. Und auch der Pfandleiher ist sehr schweigsam. Aber dann fängt Ludlow an zu verstehen. Joe ist eigentlich ein Geheimnispfandleiher. Wenn die Uhr Mitternacht schlägt, kommen die Dorfbewohner zu ihm und verpfänden ihre Geheimnisse. Und Ludlow hat jetzt die Aufgabe diese Geheimnisse in der schwarze Buch einzutragen. Von nun an wird er von Diebstahl, Betrug und Mord verfolgt.... Mir hat dieses Geschichte recht gut gefallen. Sie war leicht zu lesen und erschreckend klar. Man muss dazusagen, dass sie auch auf der Realität beruht. Wie es im Anhang steht. Die Handlung wir aus Ludlows Perspektive geschildert. Dazu kommen noch einige Ausschnitte aus dem schwarzen Buch. Die haben mich am meisten beeindruckt. So grausame  Taten und doch haben die Leute dann noch Schuldgefühle... Das Cover ist auch ok. Das ist wohl das Buch der Geheimnisse. Die Schnörkel gefallen mir da nicht so.. Der rote Frosch spielt auch eine wichtige Rolle im Buch, aber lasst euch da mal überraschen...   Fazit: ( 4 von 5 Punkten) Insgesamt ein gutes Buch, welches viel Unterhaltung beschert. Ich bin ganz froh es gefunden zu haben, sowas findet man nicht oft. Trotzdem kann ich mir nicht recht vorstellen, dass das irgendwann mal Ansatzweise Realität war. Ich meine dass jemand Geheimnisse aufschreibt und auch weiterhin Geheim hält, obwohl er Geld dafür gegeben hat.. Ach egal :) Ich fand es auf jeden Fall lesenswert, aber kein unbedingtes Muss!

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  • Gänsehaut, Spannung, Geheimnisse!

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Mikki

    Mikki

    31. March 2013 um 23:00

    Erstmal muss ich ja sagen finde ich sowohl den Titel, als auch das Cover schon total anziehend und hätte nur deswegen schon zum Buch gegriffen, aber auch die Story verspricht einiges und hat zumindest meine Erwartungen auch absolut erfüllt! :)  Bei den ersten paar Seiten lieg es mir einfach nur kalt den Rücken herunter ... und das Buch hatte mich direkt gepackt, denn natürlich wollte ich wissen was aus Ludlow wird und wohin es ihn verschlägt! Mr. Zabbidouh macht ja von Anfang an sehr neugierig und alles an der Geschichte wirkt einfach düster, geheimnissvoll & bedrohlich. Als dann der wahre Zweck des Ladens deutlich wird konnte ich mich beinahe nicht mehr von dem Buch loseisen, denn ich wollte immer noch mehr düstere Geheimnisse erfahren und vor allem, was Joe Zabbidouh damit nachher bezwecken will .... ich wurde nicht enttäuscht, es bleibt bis zum Schluss spannend, hat ein unglaublich tolles und auch überraschendes Ende! Insgesamt wirklich eine tolle Geschichte, wenn sie auch sehr düster istm definitiv zu Empfehlen, auch wenn am Ende noch etwas Luft für Spekulationen bleibt ...  Ich habe mich im Nachhinein noch ein wenig darüber nachgedacht, was wohl wäre wenn es wirklich einen "Geheimnis-Pfandleiher" gäbe ... das fand ich auch toll, dass das Buch eben schon mystisch & voller Fantasie ist, aber eben nicht so arg "abgedreht" :)

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  • Erzählkunst par excellence

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    uwemetz

    uwemetz

    29. March 2013 um 13:53

    Es heißt, die Autorin lebe in einem Haus, in dem es unterhaltsam spukt. Aber mit Geistern und okkulten Geschöpfen hat das "Schwarze Buch der Geheimnisse" nichts zu tun. Mysterie ohne Übernatürliches und es funktioniert grandios. F.E. Higgins kann erzählen. Die Reihe um die fiktive Stadt Urbs Umida ist sehr lesenswert.

  • Rezension zu "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" von F. E. Higgins

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Buecherjaegerin_Jaci

    Buecherjaegerin_Jaci

    06. July 2012 um 14:35

    Am Anfang des Buches war ich etwas...schockiert! Die wollten dem Jungen doch tatsächlich die Zähne rausziehen... brrrr! Und das Dorf, das nur aus einer einzigen Straße bestand, naja, ich glaube, ich muss nicht mehr dazu sagen. :D Aber das Geheimnis, das Joe und der Junge haben, ist wirklich etwas Besonderes. Ich frage mich, was der/die Autor/in beim Schreiben dieses Buches gedacht hat. Dass sich einer solche Geschichten ausdenkt! Ich meine dies durchaus positiv, denn es gibt einige Stellen mit Gänsehautgefühl, aber auch gegenteilige Situationen. Nur das Ende fand ich dann etwas zu... konfus. Vllt. gibt es ja einen zweiten Teil, von dem ich nichts weiß... Auf jeden Fall ist es mal eine andere Erfahrung (bei welchem Buch ist es das nicht). O_o http://buecher-welten.blogspot.de/2012/05/das-schwarze-buch-der-geheimnisse.html

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  • Rezension zu "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" von F. E. Higgins

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    05. December 2011 um 13:35

    Worum geht es: Ludlow wächst als Taschendieb irgendwo in England, in irgendeiner Stadt, irgendwann in der Vergangenheit auf, und wie das eben so ist, dreht sich sein Leben nur darum Geld zu klauen. Er stellt das so auch erst einmal nicht in Frage. Erst als seine Eltern ihn heimtückisch an den Zahnarzt verkaufen, beschließt der Junge zu fliehen, und landet schließlich in dem kleinen verlassenen Bergdorf Pagus Parvus. Er findet Unterschlupf bei einem Mann, der sich selbst Geheimnis- Pfandleiher nennt, und Ludlow in die Lehre nimmt. Fortan schreibt er all die schlimmen Geheimnisse der Dorfbewohner auf, die sich in das Pfandleihaus von Joe von Ludlow verirren, und gerät so in ein Durcheinander von Schuld und Scham. Meine Meinung: Die ganze Zeit während des Lesens, ging mir nur ein Gedanke durch den Kopf: Würde dieses Buch verflimt werden, MÜSSTE Johnny Depp die Rolle des Pfandleihers übernehmen. Jemand der besser passt, kann ich mir nicht vorstellen! Die Geschichte an sich erinnert mich auch irgendwie an Sweeny Todd, wenn auch die Geschichte davon abweicht. Es ist ein Buch mit einer schönen Story, aber leider ist es auch sehr kurzweilig. Ich glaube nicht, dass mir die Handlung allzu lange im Gedächtnis bleiben wird, allein schon deswegen weil sämtliche Handlungen vorhersehbar sind. Aber die Geheimnisse der Dorfbewohner die ans Licht kommen, fetzen :D Da läuft einem quasi so ein wohliger Schauer den Rücken runter, wenn man liest was für Leichen der Fleischer, der Totengräber und die Buchhändlerin im Keller haben ;)

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  • Rezension zu "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" von F. E. Higgins

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Kerry

    Kerry

    27. October 2011 um 19:59

    Ludlow lebt mit seinen Eltern in der Stadt. Beide sind Alkoholiker und ausgesprochen grausam zu ihrem einzigen Kind. Schon als Kleinkind brachten sie ihm das Stehlen bei und fortan ist es seine Pflicht, jeden Tag zu stehlen und das erbrachte Geld abzuliefern. Schläge und Gefühlskälte sind ihm nicht fremd, Liebe hingegen schon. Eines Tages verkaufen seine Eltern seine Zähne. Für ein Paar Penny sollen diese gezogen werden. Wie durch ein Wunder gelingt Ludlow die Flucht aus dem Folterkeller. Auf seiner Flucht durch die Stadt, gejagt von seinen eigenen Eltern, findet er nirgendwo Hilfe. Es ist später Abend, alle Türen und Tore sind bereits geschlossen und in ein Wirtshaus kann er nicht flüchten, dort sind seine Eltern überall bekannt. Schon fast am Verzweifeln, sieht Ludlow eine Kutsche die im Begriff ist, aufzubrechen. Ohne zu wissen, wohin, krallt er sich an dieser Kutsche fest und verlässt auf diesem Wege die Stadt. Besagte Kutsche gehört einem gewissen Jeramiah Ratchet und Ziel der Reise ist ein kleines Dorf namens Pagus Parvus. In diesem Dorf kommt die Kutsche mit besagtem blinden Passagier mitten in der Nacht an. Nachdem Ludlow die Kutsche unbemerkt verlassen hat, beschließt er, den Berg hinauf zu gehen und sich die Gegend genauer anzusehen. Oben auf dem Berg trifft er auf den Pfandleiher Joe Zabbidou, der ebenfalls erst in dieser Nacht ins Dorf gekommen ist. Joe hat vor, in einem leerstehenden Haus eine neue Pfandleihe zu eröffnen. Tagsüber ist es ein ganz gewöhnliches Geschäft, des Nachts aber, werden hier Geheimnisse gekauft! Joe bietet Ludlow an, bei ihm zu bleiben und sein Lehrling zu werden, denn jedes gekaufte Geheimnis wird in dem Schwarzen Buch der Geheimnisse niedergeschrieben. Diese Aufgabe wird Ludlow zu Teil und dieser bewährt sich. Aus dem ehemaligen Dieb ist ein geduldiger Lehrling geworden und nach und nach werden ihm die Einblicke in die Geheimnisse der Bewohner des Dorfes gewährt. Darunter befinden sich Betrug, Verrat, ja sogar Mord und Ludlow ist nicht sicher, wie er diese Geheimnisse mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Nach und nach jedoch werden die Dorfbewohner fordernder: Sie wollen, dass Joe etwas gegen den Patriarchen Jeramiah Ratchet und seine Knechtschaft über das Dorf unternimmt, doch Joe ist jegliche Einmischung in die Geschehnisse untersagt. Eines Nachts eskaliert die Situation ... Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch, welches im letzten Jahrhundert spielt. Thematisiert wird vor allem die Wandlung verschiedener Persönlichkeiten, sprich, jeder ist seines eigenen Glückes / Unglückes Schmied. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ja richtig begierig war ich darauf, immer mehr Geheimnisse zu erfahren, die allesamt extrem unterschiedlich waren. Die Charaktere wurden sehr liebevoll dargestellt, obwohl Joe, der Geheimnis-Pfandleiher, auch am Ende immer noch etwas rätselhaft wirkt. Alles in allem ein sehr schönes Buch, was für junge Leser ab ca. 12 Jahre geeignet ist.

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  • Rezension zu "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" von F. E. Higgins

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    CharlySunrise

    CharlySunrise

    08. October 2011 um 13:01

    Klappentext & Inhalt Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen … Meine Meinung Das Buch beginnt sofort mit einer spannenden Handlung, in welcher der Protagonist von seinen Eltern gezwungen wird seine Zähne sich (ohne Betäubung) ziehen zu lassen, damit diese für etwas Geld verkauft werden können, dem Jungen gelingt die Flucht und eine kurze, spannende Jagd beginnt, endet aber, als er eine rettende Kutsche sieht und auf diese hinten rauf springt, um dem Elend zu entkommen. Ab da fängt die eigentliche Geschichte an und man spürt, dass sich langsam, aber stetig ein Spannungsbogen aufbaut, der am Höhepunkt sofort wieder abfällt, was ich sehr schade finde. Durch die Geschichte zieht sich fortwährend der Alltag der beiden Protagonisten, mit einigen Unterbrechungen des Bösewichts und den nächtlichen Besuchen der Dorfbewohner, um ihren besonderen Pfand abzugeben. Fragen kommen in der Handlung über keine auf, was ich als erleichternd empfinde und dennoch stört es mich. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. An dem Schreibstil merkt man sofort, dass dieses Buch für deutlich jüngere Leser abgestimmt ist. Die Sprache ist einfach gehalten und lässt als sehr detailreich und locker beschreiben. Es lässt sich ziemlich gut lesen und man gerät nicht ins Holpern. Sehr schön fand ich die Idee, die Kapitel, welche aus dem schwarzen Buch stammen, schriftlich anders zu gestalten, sie wurden augenscheinlich von einer Kinderhand geschrieben und in der damaligen Rechtschreibung. Das entfacht eine schöne Atmosphäre beim Lesen. Der Ausbau der Charaktere ist für ein Buch, welches für jüngere Leser abgestimmt ist erstaunlich gut. An dem Jungen Ludlow merkt man, wie eine Reifung des Charakters vonstanden geht und dieser reifer und verantwortungsvoller wird am Ende. Bei einigen Dorfbewohner war dies ebenso der Fall, dass man eine Veränderung spüren konnte, aber keine allzu große. Ansonsten konnte man sich mit den Charakteren nicht sonderlich anfreunden, da das Buch dafür zu kurz war. Das Ende kam schleichend und beim Lesen hatte man die ganze Zeit darauf gewartet, dass es kommen möge, man hat es regelrecht gespürt, das da was im Busch lauert. Aber als es kam, ging es auch sofort wieder, es war viel zu kurz und unspektakulär, meiner Meinung nach. Das Cover Das Cover finde ich unglaublich schön, da es wirklich perfekt zu der Handlung passt. Man kann das schwarze Buch der Geheimnisse darauf erkennen, mit dem Frosch der dem Pfandleiher gehört. Ansonsten ist es ziemlich schlicht, was ich auch passend für dieses Buch finde. Fazit Im Großen und Ganzen eine wundervolle Geschichte für zwischendurch, die man an einem Nachmittag durchlesen könnte. Durch die detailreiche Erzählungen konnte man richtig eintauchen und die Geschiche miterleben! Leider war das Buch etwas zu kurz, um wirklich ein Gefühl dafür aufzubauen, was ich schade finde, man hätte daraus mehr machen können. Ich empfehle dieses Buch vorallem jüngeren Lesern, so ab 12 Jahren und für die Älteren, die gerne Bücher lesen, in denen selbst Bücher vorkommen.

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