F. E. Higgins Das Schwarze Buch der Geheimnisse

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(4)
(6)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Schwarze Buch der Geheimnisse“ von F. E. Higgins

Der Reiz des Verborgenen: das Hörbuch zum Geheimnis-Bestseller. Natürlich schwarz. Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich landet er beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Doch bald reicht es den Dorfbewohnern nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen. Und auch Ludlow verbirgt ein dunkles Geheimnis. Das Netz um den Meister und seinen Lehrling zieht sich zu … Rätsel, Krimi, Spannung! - eine aufwendige szenische Lesung auf 4 CDs. In Klappbox mit Goldfolie auf dem Cover.

Echt coole Geschichte, super erzählt, mystisch, spannend und ungewöhnlich (ein Pfandleiher für Geheimnisse!)

— LiaHaycraft
LiaHaycraft

Düster, spannend und geheimnisvoll - auch für Erwachsene, toll gelesen! Es geht um (Selbst)Vertrauen, Reue und die Kunst, vergeben zu können

— Aleshanee
Aleshanee
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • ein Hörerlebnis

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    06. March 2015 um 16:34

    Ludlow flieht vor seinen Eltern, die seine Zähne für Schnaps verkaufen wollen. Er klammert sich an eine vorbeifahrende Kutsche und kommt so mit dem Pfandleiher Joe Zabbidou in Berührung, der Mitleid mit dem Jungen hat und ihn als Lehrling bei sich aufnimmt. Ludlow merkt bald, dass Zabbidou allerdings nicht – wie jeder Pfandleiher – mit normalen Dingen Handel treibt. Zabbidou hat ein kleines schwarzes Buch, in welchem Geheimnisse eingetragen werden, für die Zabbidou eine Menge Geld bezahlt. Als sie in einem Dorf immer mehr Geheimnisse zusammentragen und der reiche, aber auch böse Grundbesitzer Ratchet dahinter kommt, wollen die Dorfbewohner mehr von Zabbidou. In der Bücherei bin ich auf das Hörbuch gestoßen und habe es aus reiner Neugier mitgenommen. Von der Autorin F.E. Higgins habe ich bis jetzt noch nichts gehört und so war ich gespannt, welche Fantasy-Geschichte mich hier erwartet. Doch ich irrte mich. Ich hörte keine Fantasy-Geschichte, sondern tatsächlich eine dunkle, gruselige Story rund um den jungen Ludlow und seinen Meister, den Pfandleiher Joe Zabbidou. Und dies wunderbar gesprochen von verschiedenen Sprechern wie z. B. Santiago Ziesmer, der die Synchronstimme u. a. von Spongebob Schwammkopf ist. Santiago Ziesmer hat eine sehr einprägsame Stimme. Er sprach die Partien von dem jungen Ludlow. Aber auch bekannte Sprecher wie Andreas Fröhlich, der den Bob Andrews aus „Die drei ???“ spricht und auch als Synchronsprecher für John Cusack und Edward Norton arbeitet, machen das Hörbuch zu einem wahren Hörerlebnis. Die Geschichte fängt gleich mit einem Aufreger an, als Ludlow vor seinen Eltern flieht, die seine Zähne verkaufen möchten, damit sie sich dafür Schnaps kaufen können. Doch wie es zu der damaligen Zeit häufig war, natürlich ohne Betäubung. Ludlow schließt sich Joe Zabbidou an, der als Pfandleiher der besonderen Art arbeitet. Er nimmt Geheimnisse entgegen und zahlt die Leute dafür aus. Erst denkt man sich: Wieso macht Joe Zabbidou dies? Und erst am Ende wird einem vieles klar. Man bleibt sehr lange im Ungewissen, rätselt ob der skurrilen Arbeit von Joe Zabbidou und leidet mit Ludlow, der seine schreckliche Kindheit verarbeiten muss. Die Sprecher sind allesamt Meister ihres Werkes und so wurde aus dem geschriebenen Buch der Autorin F.E. Higgins ein kleines Hörabenteuer der besonderen Art. Leider habe ich das Hörbuch auf der Oetinger Verlagsseite nicht mehr gefunden, nur das Buch mit der ISBN: 978-3-8415-0055-7. Selbst bei Amazon ist das Hörbuch nur noch über Drittanbieter erhältlich. Fazit: Ich bin froh, dass ich in der Bücherei auf dieses Hörbuch aufmerksam geworden bin und werde mich nun auch mal nach anderen Geschichten der Autorin umsehen.

    Mehr
  • Gute Idee, die Umsetzung leider nicht

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    AnnikaDick

    AnnikaDick

    04. January 2014 um 14:33

    Cover Schwarz ist bei mir immer gut. :) Das Cover ist recht schlicht gehalten, der Frosch mag auf den ersten Blick verwirren, aber er spielt eine immer wiederkehrende - und nicht zu unterschätzende - Rolle im Buch. Figuren Es ist wirklich nicht sehr einfach, etwas über die Figuren zu sagen. Über Ludlow, der als Kind zweier Gauner, ebenfalls zum Taschendieb wurde und vor seinen Eltern aus der Stadt flieht, als diese ihm die wertvollen Zähne ziehen lassen wollen, erfährt man noch einiges anhand der Handlung selbst. Joe bleibt auf großen Strecken ein Geheimnis und die übrigen Figuren erfährt man eigentlich nur durch ihre Geheimnisse wirklich etwas.   Handlung Nun, sie plätschert mehr so vor sich hin. Die Idee eines Pfandleihers, der die Leute für das Erzählen ihrer tiefsten Geheimnisse bezahlt, finde ich sehr interessant, aber leider wird daruf nicht sehr eingegangen. Es werden zwar zahlreiche Geheimnisse berichtet, die von den Dorfbewohnern erzählt werden, aber ein wirkliches Vorankommen der Handlung findet dadurch nicht statt. Es ist schon, wie Joe sagt, man muss abwarten, dann richtet sich vieles von selbst. Ja, so ungefähr kommt es mir dann auch vor. Ein Antagonist (hier der Geldleiher des Dorfes), der sich quasi selbst ausschaltet, ohne (oder mit kaum) Zutun von außen ... nee, das ist einfach nicht so wirklich überzeugend. Schreibstil Was wirklich schade ist, denn die Geschichte ist an sich gut geschrieben, die Geheimnisse interessant zu erfahren, sie erklären, wie der Geldleiher selbst über einige Geheimnisse der Dorfbewohner Bescheid weiß und sie somit erpresst und in Schulden treibt, die sie nicht zurückzahlen können. Man konnte der Geschichte gut folgen, es war ein kurzweiliges Hörvergnügen, doch etwas fehlte einfach. Zielgruppe  Ob sich Jugendliche wirklich so für diese Geheimnisse der Dorfebwohner und ihr Leben interessieren, weiß ich nicht. Für Erwachsene klingt es recht interessant, aber es fehlt dann doch zu viel, als das das Buch lange im Gedächtnis bleiben könnte. Fazit: Es war okay. Das Buch war nicht so schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Für mich hat einiges über den Hintergrund der Geheimnispfandleiher gefehlt. Wieso sie die Geheimnisse denn nun aufschreiben und sammeln, weshalb es sie überhaupt gibt, ihre Anfänge, etc. Das war der wirklich spannende Aspekt der Geschichte, der aber leider nur am Ende angekratzt wurde.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" von F. E. Higgins

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Lenny

    Lenny

    07. February 2013 um 14:18

    Das Cover ist sehr hübsch und auch dieser kleine Frosch spielt eine große Rolle in dem Buch. Klasse Vorleser, haben mir alle gut gefallen. Bie dieser Geschichte ist man ordentlich am mitfiebern, denkt sich immer aus wie es enden kann...

  • Rezension zu "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" von F. E. Higgins

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    thursdaynext

    thursdaynext

    09. September 2011 um 10:41

    Eine düstere, brutale Erzählung die für Kinder unter 12 Jahren absolut ungeeignet ist. Sie behandelt die Gier, das Begrabenwerden bei lebendigem Leib, vergiftete Fleischpasteten, die Zahnzieherpraktiken von früheren Zeiten, erzwungene Organ (Zahnspenden) und weitere unerquickliche Themen. Recht gut gelesen, dennoch, kann man sich und seinen Kindern diese Geschichte ersparen ohne irgendetwas zu verpassen !

    Mehr
  • Rezension zu "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" von F. E. Higgins

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    Dubhe

    Dubhe

    11. August 2011 um 21:02

    Das Leben des jungen Ludlow ist so gar nicht gut. Seine Eltern kümmern sich nicht richtig um ihn und er ist ein typischer Taschendieb. Doch eines Tages wollen seine Eltern ihm die Zähne ziehen, doch Ludlow haut ab. Auf seiner Flucht klsmmert er sich an eine Kutsche, die ihn aus der Stadt bringt. Dort sieht er einen Mann, der Ludlow schließlich zu seinem Gehilfen macht, sobald er erfährt, dass der Junge lesen und schreiben kann. Doch dieser Mann, Joes Zabbidou, ist jedoch kein gewöhnlicher Pfandleiher. Denn er hört sich die Geheimnisse der Menschen- Diebstahl, Mord, Erpressung und des weiteren- an und schreibt sie in sein großes schwarzes Buch. So erfährt Ludlow von den größten Lasten der Menschen um sich. Doch der friedliche schein trügt, denn das Dorf ist nicht so unschuldig, wie es auf den ersten Blick scheint. Und es wird immer gefährlicher für Joe Zibbadou und Ludlow... . Das Hörbuch ist gut. Die Stimmen, die es sprechen sind angenehm. Doch das Buch muss nicht jedermanns Geschmack sein, denn die Geschichte ist sehr eigen, düster. Man weiß nicht, wann genau die Geschichte spielt, doch ich denke es ist eine nicht gerade nette Zeit. Ich möchte nun keine falsche Zeitschätzung geben, denn sonst könnte ich gelyncht werden... Das Buch würde ich nicht unter mindesten 12 Jahren empfehlen, denn es ist keine Gutenachtgeschichte. Ich finde, es spiegelt gut diese auswegslose Zeit wieder...

    Mehr
  • Rezension zu "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" von F. E. Higgins

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse
    JuliaO

    JuliaO

    03. September 2008 um 13:08

    Gut gesprochen! Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen … An manchen Stellen hätte etwas mehr Spannung nicht geschadet, aber alles in allem ein gutes Buch!

    Mehr