The Bone Magician

von F. E. Higgins 
3,7 Sterne bei78 Bewertungen
The Bone Magician
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Buchgespensts avatar

Spannend, doch bleiben leider ein paar Fragen offen

rainybookss avatar

schöne märchenhafte Geschichte mit einer Moral. Nur war mir das aus zu vielen Sichten erzählt, was ein bisschen wirr wahr.

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Inhaltsangabe zu "The Bone Magician"

From the master wordsmith F. E. Higgins comes another sinister tale with enough twists, turns and scares to satisfy any reader. Now with a stunning new series look!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780330444828
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:267 Seiten
Verlag:Pan Macmillan
Erscheinungsdatum:15.05.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, doch bleiben leider ein paar Fragen offen
    Hüte dich

    Urbs Umida ist eine verkommene Stadt – zumindest am südlichen Ufer. Halsabschneider, Säufer, Bettler und Wegelagerer treiben sich in den, von den giftigen Dämpfen des Flusses erfüllten, Gassen herum. Doch der Silberapfel-Mörder schafft es, die heruntergekommene, gewissenlose Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen. Unverhofft werden der junge Pin und die Knochenmagierin Juno in die finsteren Machenschaften verwickelt.

    Eine spannende Kriminalgeschichte, die nichts für schwache Nerven ist. Die Atmosphäre erinnert an Charles Dickens. Skurrile Charaktere, verwickelte Familiengeschichten und düstere Elemente machen das Buch zu einem tollen Erlebnis. Ein bisschen schade ist, dass es nicht alle Handlungen zu Ende bringt. Es ist ein zweiter Band einer Quasi-Trilogie. Verbunden sind die Bücher wohl nur durch den Handlungsort „Urbs Umida“. Damit habe ich kaum die Hoffnung, dass die Handlungsstränge im dritten Teil aufgelöst werden. Zumindest ist erstmal nicht abzusehen, dass einer der Charaktere im nächsten Band wieder dabei sein wird. Trotzdem ist „Silbertod“ ein Buch, dessen Lektüre sich lohnt. Eine zu lebhafte Phantasie sollte man allerdings nicht haben, denn die Szenen haben durchaus Gruselfaktor!

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    penelopess avatar
    penelopesvor 3 Jahren
    'Silbertod' - F.E. Higgins

    Inhalt:

    Nichts für schwache Nerven: das Rätsel um den Silberapfelmörder. Pin lebt gefährlich. In den verwinkelten Gassen von Urbs Umida wimmelt es von Dieben, Betrügern und Scharlatanen, und es geht Angst um, seit ein Mörder sein Unwesen treibt. Er hinterlässt bei jedem seiner Opfer einen silbernen Apfel, sonst weiß man nichts von ihm. Seltsam ist auch die Gruppe von Schaustellern, die Pin kennenlernt. Einer von ihnen behauptet, Tote zum Leben erwecken zu können. Gemeinsam mit seiner Freundin Juno versucht Pin, seinem Trick auf den Grund zu kommen. Da schlägt der Silberapfelmörder wieder zu – und diesmal wäre fast Pin das Opfer geworden …

    Meinung:

    Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von Fantasy-Romanen, und halte mich eher an realistische Bücher ("Tfios", "Margos Spuren", "Jimmy,Jimmy" usw.), aber trotz allem hat es mir dieses Buch echt angetan! Ich war sofort verzaubert von dem Schreibstil und den wirklich brillianten Charakteren! F.E. Higgins überzeugt mit ihrer Geschichte und ich habe an den Seiten gehangen, und konnte nicht aufhören zu lesen, bis die Fragen sich klärten und das Rätsel gelöst war. Dazu muss man noch sagen, dass ich in letzter Zeit wirklich sehr lesefaul war, und dieses Buch mich aus meinem "Loch" rausgeholt hat. Und obwohl die ganze Geschichte in einer, der Phantasie entsprungenen Stadt spielt, erkennt man Teile unserer Gesellschaft in dem Volk, wie sie die Menschen, vor allem Pin, wegen Vorurteilen missbilligen, über ihn reden, ihn verabscheuen, und ihre Augen nicht von Elend lassen können, sondern draufgeiern..

    Fazit:

    "Silbertod" von F.E. Higgins ist wirklich sehr lesenswert! Allein schon die Komplexität des Buches, so viel Inhalt und Spannung in ein Buch mit grade mal 293 Seiten zu bekommen, ist wirklich bewundernswert. Ich bin absolut begeistert von dem Schreibstil, den Charakteren, wie detailliert sie beschrieben sind und wie gut man in sie hinein fühlen kann, und auch davon, wie gut man sehen kann, dass die Gesellschaft immer gleich bleibt und von Vorurteilen geprägt ist. Hier und da bleiben am Ende nun doch ein paar Fragen offen, aber vielleicht ist das auch gut so, denn so hält der Autor seine Leser auch noch nach dem Lesen in seinem Bann. Ich freue mich sehr sagen zu können, dass es zwar keinen 2. Teil gibt, dafür aber eine "Parallelgeschiche", "Das schwarze Buch der Geheimnisse", die ich auch schon gelesen habe, und über die ich genauso beistert bin. Wem "Silbertod" gefällt, muss dieses Buch  auf jeden Fall auch lesen.

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    thiefladyXmysteriousKathas avatar
    thiefladyXmysteriousKathavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr seltsammes Buch, hat gute und schlechte Seiten!
    Silbertod

    Silbertod
    Dieses Buch ist mir aufgrund des schönen Covers ins Auge gesprungen. Leider war der Inhalt nicht so gut wie ich es erhofft hatte.

    Inhalt
    Nichts für schwache Nerven: das Rätsel um den Silberapfelmörder. Pin lebt gefährlich. In den verwinkelten Gassen von Urbs Umida wimmelt es von Dieben, Betrügern und Scharlatanen, und es geht Angst um, seit ein Mörder sein Unwesen treibt. Er hinterlässt bei jedem seiner Opfer einen silbernen Apfel, sonst weiß man nichts von ihm. Seltsam ist auch die Gruppe von Schaustellern, die Pin kennenlernt. Einer von ihnen behauptet, Tote zum Leben erwecken zu können. Gemeinsam mit seiner Freundin Juno versucht Pin, seinem Trick auf den Grund zu kommen. Da schlägt der Silberapfelmörder wieder zu – und diesmal wäre fast Pin das Opfer geworden …

    Meinung
    Das Buch klang mal nach etwas total Anderem, sah super interessant aus und deswegen wollte ich es unbedingt lesen. Leider konnte es mich nicht überzeugen.

    Trotzdem gibt es einige gute Punkte an dem Buch: Zum einen fand ich den Schreibstil was die Wortwahl angeht sehr gut. Es ist viel Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen versteckt, was mir ebenfalls sehr gefallen hat. Das Buch verdeutlicht die Kluft zwischen Arm und Reich sehr gut und das Thema Vorurteile. Laut Klappentext erwartet einen eine spannende Krimigeschichte, was aber in der Umsetzung etwas kurz gekommen ist. Der Mörder und die Morde sind zwar ständig Thema aber es fehlen spannende Details. Es wurde nur ein einziger Mord explizit im Text beschrieben. Die anderen passierten so am Rande. Außerdem wusste ich sehr schnell wer der Mörder ist. Einige Fragen waren zum Ende des Buches noch offen, was auch der Autor im Nachwort erklärt.

    Ich bin mir nicht sicher, was mir dieses Buch alles sagen wollte. Natürlich war die Gesellschaftskritik gut aber es fehlte einfach eine kontinuierliche Spannung. Daher vergebe ich auch nur 2,5 bis 3 Sterne.


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    Breathless_Bookss avatar
    Breathless_Booksvor 5 Jahren
    Eine Geschichte mit Potenzial...

    Meine Meinung:


    Das Cover finde ich sehr elegant gestaltet. Die silberne Farbe war sehr ausschlaggebend :D. 

    Die Gestaltung des Covers passt jedoch teilweise nicht zum Thema des Buches.

    Auf einem silbernem, angekratztem Hintergrund erkennt man eine ebenfalls silberne Hand die einen silberenen Apfel festhält. Die Hand tritt aus einer Art Loch aus, welches mit silbernen Ornamenten verziert ist, dadurch sieht es wie ein altmodischer aber teurer Türklopfer aus. Bei diesem Teil des Covers weiß ich z.B. nicht wie das mit dem Buch zusammenhkängen könnte. Über der Hand fliegt eine kleine, bunte Libelle, die ziemlich heraussticht, da sie nicht wie die anderen Elemente Silber farbend ist. Der Titel "Silbertod" prangt im oberem drittel und ist *wie zu erwarten :P* auch Silber. Meiner Meinung nach passt die Überschift gut zum gesamt Thema des Buches, immerhin handelt es sich um einen Silberapfel-Mörder (Der Apfel in der Hand) der anderen Menschen den Tod bringt (Silbertod) und ihnen einen kleines Geschenk darlässt, inform eines Silberapfels (deshalb Silberapfel-Mörder).


    Der Hauptcharakter in diesem Buch ist Pin. Pin hatte eine schwere Vergangenheit hinter sich und wird von dem meisten Menschen in Urbs Uminda nicht gerade gemocht (Warum? Lest das Buch:D). Er besitzt nicht viel Geld und ist froh darüber endlich eine Arbeitsstelle bei einem Besstatungsunternehmen gefunden zu haben. Pin hat eine besondere Begabung,er hat eine sehr feine Nase und kann viele Gerüche schon aus weiter Entfernung zuordnen. Ungewöhnlich an ihm ist, dass zwei unterschiedlich Augenfarben besitzt, braun und grün. Pin schreibt gerne seine Gedanken und Erlebnisse in sein Tagebuch, so auch den Tag an dem er Juno kennen gelernt hat.


    Juno ist mit dem Knochenmagier Mr. Panatagus nach Urbs Umida gereist. Die beiden sind bei der Stadtbevölkerung sehr beliebt, da sie den Leuten mit ihrer Knochenmagie die Zukunft voraussagen. Juno kennt viele Kräuter und Tränke, man könnte sie auch "Kräuterhexe" nennen.

    Neben Juno lernt Pin auch den Kartoffelweitwerfer Beag und den Vornehmen Schädelleser Aluph kennen. Sie werden gute Freunde und versuchen Pin zu helfen den Silberapfel-Mörder zu entlarven. (Wird es ihnen gelingen?)


    Der Schreibstil von F.E. Higgins finde ich sehr schön, jedoch hat er mich nicht so überwältigt wie es bei anderen Büchern der Fall ist. Die meiste Zeit wird aus der Sicht von Pin erzählt. Aus der Sicht von Juno, Deodonatos Snoad und den anderen Freunden von Pin werden ebenfalls ein paar Kapitel verfasst, dass sorgt für Abwechslung und ist dann nicht ganz so eintönig. Mehrere Kapitel handeln z.B. über Pins Tagebucheinträgen, diese sind in der Ich-Perspektive verfasst. Die meiste Zeit wurde das Buch aus der Er/Sie-Perspektive und im Präsenz verfasst. Die abwechselnd auftretennen Zeitungsartikel von Deodonatus Snoad fand ich am besten, weil er so schön sachlich und sarkastisch geschrieben hat. Ich habe das Buch, obwohl mir der Schreibstil nicht so besonders super gefiel, in drei Stunden durchgelesen (was wohl in gewisser Weise auch an den niedrigen Seiten zahlen liegen könnte:D).Der Schreibstil von  F.E. Higgins konnte mich wie schon gesagt nicht so überzeugen wie es bei anderen Büchern der Fall ist, dass gewisse etwas fehlte...

    Dafür das das Buch jedoch nicht so viele Seiten aufzuweisen hat finde ich es bemerkenswert wie viel Aktion dennoch in dem Buch vorkam, dass ist ein großes PLUS.


    Als Fazit sage ich euch, dass das Buch meinen Erwartungen entsprochen hat. Der Charakter von Pin sowie die von den anderen war sehr sympathisch und das kann ich nur loben. Die Idee der Geschichte finde ich toll, wenn ich auch manchmal fand, dass manche Teil ziemlich komisch klangen und ein kleines minus ist das Cover, da es teilweise nicht zum Buch passt. Am Ende des Buches bleiben ein paar Fragen offen, was darauf schließen lässt, dass es bestimmt einen nachfolge Band geben wird *ich hoffe doch ;D*. Sehr angetan war ich auch von dem Leben der Einwohner von Urbs Umida, sie kämpfen dort täglich ums überleben, da es dort noch keine "High Tech" gibt wie heute bei uns, da die Geschichte im ca. letzten Jahrhundert spielt. Sehr interessant fand ich, dass es zu "Silbertod" eine ParallelGeschichte "Das schwarze Buch der Geheimnisse" gibt. Ich habe selber noch nie eine parallel Geschichte gelesen und werde es bestimmt noch tun. Also das Buch fand ich toll, es geht schnell zu lesen, für die die nicht auf so lange und dicke Bücher stehen :). Ich vergebe für "Silbertod" *hach es war wirklich eine schwere Entscheidung, aber wie gesagt der Schreibstil ist nicht so mein...* 3 von 5 Sterne.



    Kommentare: 2
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    Kerrys avatar
    Kerryvor 7 Jahren
    Rezension zu "Silbertod" von F E Higgins

    Urbs Umida ist eine geteilte Stadt. Ein stinkender Fluss trennt den Norden vom Süden der Stadt, aber damit eine ganze Bevölkerung. Wer im Norden lebt, ist begütert und hat keine wirtschaftlichen Sorgen, im Süden leben die Arbeiter, Bettler, Betrüger. Der 16-jährige (Cris)Pin lebt im Süden von Urbs Umida. Seine Mutter, eine Frau aus dem Norden der Stadt, aber verheiratet mit einem Tischler aus dem Süden Urbs Umidas, starb vor einem Jahr. Sein Vater steht im Verdacht, seinen Onkel ermordet zu haben und ist seitdem untergetaucht. Nun muss Pin sein Leben alleine bestreiten, was mit dem Stigmata, der Sohn eines Mörders zu sein, gar nicht so einfach ist.

    Er hat Glück und findet eine Stelle bei dem Bestattungsunternehmer Mr. Gaufridus. Dieser hat es sich zum Ziel gesetzt, niemals einen Menschen lebendig zu begraben und hat allerlei Erfindungen gemacht, um sicher zu stellen, dass seine "Kunden" auch wirklich tot sind. Pins Aufgabe besteht unter anderem darin, dass er 3 Nächte neben den Leichen wacht, um sicher zu gehen, dass diese nicht aufwachen. Eines nachts jedoch wird er bei einer Leichenwache überfallen - und nimmt, nicht ganz bei Sinnen, an einer Totenbeschwörung teil. Mr. Gaufridus ist natürlich nicht begeistert von dem Einbruch in sein Geschäft, beschließt aber, Pin zu verzeihen.

    Doch Pins Pechsträhne reißt nicht ab. Ihm wird seine Unterkunft gekündigt, weil er die immer höheren Mietforderungen nicht mehr leisten kann. Als ihm seine erste Nacht auf der Straße bevorsteht, scheint sich das Pech von ihm abzuwenden. Er begegnet Beag, einem zwergenwüchsigen Dichter, der ihn mit in seine Unterkunft nimmt, wo er sofort mit offenen Armen empfangen wird. Zu Gast in diesem Hause ist auch Juno mit ihrem Onkel, die beide als Totenbeschwörer arbeiten.

    Während dessen treibt ein Serienmörder sein Unwesen in der Stadt. Immer auf der Brücke zwischen dem Süden und Norden der Stadt, bringt er seine Opfer um und wirft sie in den Fluss. Aufgefunden werden sie immer mit einem silbernen Apfel in der Tasche. Eines Nachts begegnet Pin dem Mörder und kann nur mit viel Glück und Hilfe überleben. Pin und seine Freunde beschließen, herauszufinden, wer der Mörder ist und warum er anscheinend wahllos mordet. Doch sie sind dem Mörder, als gedacht ...

    Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch, das im letzten Jahrhundert spielt. Sehr eindrucksvoll ist das Leben bzw. tägliche Überleben der Bevölkerung beschrieben. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, weißt allerdings an und an ein paar kleinere Längen auf. Die Charaktere wurden sehr liebevoll dargestellt, gerade die Wandlung des Pin finde ich sehr gut dargestellt. Alles in allem handelt es sich um ein Buch, dass durch eine spannende Geschichte mit einem angenehmen Schreibstil besticht und ein paar schöne Lesestunden bereitet.

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    merle81s avatar
    merle81vor 7 Jahren
    Rezension zu "Silbertod" von F E Higgins

    Pin, ist ein armer Junge… er lebt im stinkenden und verdreckten Stadtteil der Stadt Urbs Umida. Er arbeitet beruflich als Nachtwächter im Leichenschauhaus und vermisst seit Monaten seinen Vater, der von den Einwohnern der Stadt verdächtig wird der berühmtberüchtige Silberapfelmörder zu sein. Pin selber glaubt zwar nicht so recht an des Vaters schuld, kann sich seine Flucht aber so recht auch nicht erklären. Erst als er selbst nur durch zufall eine Attacke des Silberapfelmörders überlebt beginnt er langsam zu begreifen.

    Ein nettes Buch, vom Hocker gerissen hat es mich allerdings leider nicht. Die Story ist doch schon sehr vorhersehbar und so Richtig Spannung wollte sich bei mir nicht einstellen…

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    yviiichens avatar
    yviiichenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Silbertod" von F E Higgins

    Wer in Urbs Umida lebt, muss auf der Hut sein. Pin weiß, das sich dunkle Gestalten und Geheimnisse in den verwinkelten Gassen der Stadt verbergen. Und über allem liegt der Geruch, dem sich Pins feine Nase einfach nicht entziehen kann.
    Er riecht den stinkenden Fluss, die Gier der Taschendiebe und die Ängste der Menschen. Die sind besonders groß, seit in der Stadt ein Mörder sein Unwesen treibt. Bei jedem seiner Opfer hinterlässt er einen silberenen Apfel sonst weiß man nichts über ihn. Die Polizei tappt im Dunkeln, doch dann überlebt Pin einen Angriff des Silberapfel - Mörders. Vielleicht können er und seine Freundin Juno ja helfen, den Täter zu entlarven.
    "Silbertod" ist ein gelungenes Jugendbuch. Es ist in dieses Genre einzuordnen weil keine blutigen oder wirklich gewaltsamen Stellen im Buch vorhanden sind, es ist aber trotzdem auch für Erwachsene geeignet. Urbs Umida, die Stadt im Buch, wird jedoch von Beginn an durch eine sehr bildlich beschreibende Sprache sehr düster und geheimnissvoll dargestellt, was den Leser in diese dunkle Welt abtauchen lässt. Der Protagonist Pin ist mir im Laufe des Romans sehr ans Herz gewachsen und man hat durch seine Tagebucheinträge viel über seine eigenen Gedanken erfahren.
    Das einzige was ich etwas ankreide - aber das ist Geschmackssache - ist das offene Ende, wo noch vieles ungeklärt bleibt.

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    Miss_Lizzies avatar
    Miss_Lizzievor 9 Jahren
    Rezension zu "Silbertod" von F E Higgins

    Nach dem Tod seiner Mutter und dem Verschwinden seines unter Mordverdacht geflohenen Vaters lebt Pin allein in der gefährlichen Stadt Urbs Umida. Hier wimmelt es von Dieben und Betrügern und über dem armen Südteil der Stadt liegt der ständige Gestank des Flusses Foedus, in dem giftige Abwässer zusammenfließen. Pin arbeitet bei dem kauzigen Bestattungsunternehmer Mr. Gaufridus, der stets neue Erfindungen testet, um den Scheintot seiner Leichen auszuschließen und verdient sich so das Nötigste zum Leben.
    .
    Als Pin wieder einmal nachts eine Leiche bewacht, wie es die Begräbnistradition verlangt, tauchen plötzlich seltsame Gestalten auf. Es ist eine Gruppe von Schaustellern um den merkwürdigen Knochenmagier Mr. Pantagus, der vorgibt, mit den Toten sprechen zu können. Pin erlebt, wie das tote Mädchen mit seinem Verlobten spricht. Kurz darauf besucht er eine Vorstellung des Magiers, in der das Skelett Madame de Bona den Besuchern die Zukunft vorhersagt.
    .
    Nachdem Pin seine Wohnung verloren hat, trifft er abends den Zwerg Beag, der zur Schaustellergruppe um den Knochenmagier gehört, die Pin bei sich aufnimmt. Zusammen mit dessen Assistentin Juno schließt er eine Wette, dass er den Trick des Magiers bald aufklären wird. Doch ehe es dazu kommt, entgeht Pin knapp der Ermordung durch den mysteriösen Silberapfel-Mörder, der seit Wochen seine Opfer in den Foedus stößt ...
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    Nach ihrem Debütroman "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" legt F.E. Higgins hier ein ähnliches Jugendbuch vor, das sogar lose mit dem Vorgänger durch ein paar Anspielungen verbunden ist, allerdings ein eigenständiges Werk bildet.
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    ~ Düstere Spannung ~
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    Urbs Umida ist einer der denkbar schlechtesten Orte, an denen Kinder aufwachsen können und Pins Schicksal ist daher äußerst wechselhaft. Sein Vater geriet in Streit mit seinem Onkel, der tags darauf ermordet aufgefunden wurde, während Pins Vater die Flucht ergriff. Seither muss sich der Junge alleine durchschlagen, was ihm dank des Bestattungsunternehmer Mr. Gaufridus zunächst gut gelingt. Dann aber kündigt ihm seine unleidliche Vermieterin die Wohnung und Pin irrt allein durch die winterkalte Stadt. Dazu kommen die immer wieder eingeschobenen Szenen, in denen der Silbermörder aktiv wird, von dem viele in der Stadt glauben, dass Pins Vater hinter seiner Identität stecke. Nur mit viel Glück entgeht Pin einem seiner Mordversuche und lebt spätestens jetzt in ständiger Gefahr. Auch das Leben bei der Schaustellertruppe ist aufregend, schließlich gibt Mr. Pantagus vor, Tote zum Leben erwecken zu können. Pin wird mehrmals Zeuge seines Könnens und will doch nicht an Magie glauben, sondern das Rätsel dahinter lösen.
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    Neben der abenteuerlichen Handlung überzeugt auch die Atmosphäre. Urbs Umida ist zwar ein fiktiver Ort, der aber viele Züge einer viktorianischen Stadt aufweist. Die Schauplätze sind dunkle Gassen, Spelunken, oft zieht wie aus dem Nichts der Nebel auf, es ist düster und ungemütlich, in der verrufenen Südstadt herrschen Armut und Kriminalität. Der Silberapfel-Mörder ist zwar der markanteste Verbrecher, der in dieser Zeit die Stadt unsicher macht, aber auch sonst lauern an jeder Ecke Halunken und Pin fällt einmal beinah ein paar Strolchen in die Hände, die aus ihm einen leckeren Braten zaubern wollen.
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    ~ Originelle Charaktere ~
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    Inmitten all der skurrilen Figuren ist Pin einer der wenigen Charaktere, die einem völlig normal erscheinen und daher eine gute Identifikationsfigur für Kinder und jugendliche Leser. Herrlich bizarr dagegen ist der Leichenbestatter Mr. Gaufridus, der als Junge einmal scheintot war und sich seither geschworen hat, zu verhindern, dass jemand lebend begraben wird. Deswegen erfindet er ständig neue Geräte, mit deren Hilfe er die Leichen auf ihren tatsächlichen Tod überprüft und die er zu Pins Missfallen gerne vorab an ihm testet. Pins neue Freunde sind kaum weniger seltsam, so etwa der Zwerg Beag, der nicht nur ein talentierter Dichter ist, sondern auch ein Meister im Kartoffelwerfen, eine Tugend, die in einer verkommenen Stadt wie Urbs Umida leider weitaus gefragter ist als literarisches Können. Einen gelungene Kontrast zu Beag bildet der hochgewachsene, elegante Aluph Buncombe, der sich mit Schädelforschung befasst. Aluph ist überzeugt davon, anhand der Schädelform den Charakter eines Menschen erkennen zu können und setzt diese Fähigkeit zum Geldverdienen ein - allerdings sagt er den Damen der Gesellschaft nicht die Wahrheit über ihre meist wenig vorteilhaften Charaktere, sondern schmeichelt ihnen so gekonnt, dass sie gerne Geld für diese Lobhuldigungen bezahlen, ohne zu merken, dass sich Aluph dabei eigentlich über die lustig macht.
    ..
    Eine undurchsichtige Figur ist dagegen der Schreiberling Deodonatus Snoad, der das Gerücht in die Welt setzte, dass Pins Vater der Silberapfel-Mörder sein muss. Der intelligente und zugleich abstoßend hässliche Mann lebt zurückgezogen, zelebriert seine hämischen Artikel und wird im späteren Verlauf noch eine wichtige Rolle spielen.
    .
    ~ Kleine Schwächen ~
    .
    Zum einen ist die Geschichte am Ende des Romans bei weitem noch nicht fertig erzählt, sodass man mit einer Fortsetzung rechnen darf, speziell was die Wahrheit über Pins Vater betrifft. Wer also auf alle Fragen befriedigende Antworten erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Dazu kommt, dass man als Leser die Identität und auch die Beweggründe des Silberapfel-Mörders recht früh erahnt und die Auflösung keine Überraschung mehr bietet. Ein kleines Manko ist auch, dass Pin seiner neuen Freudin Juno, der Gehilfin des Knochenmagiers, recht wenige Fragen stellt. Er redet mehr mit dem Zwerg Beag und ist neugierig was Aluphs Schädelforschungen angeht,. aber ausgerechnet Juno, mit der er sogar plant die Stadt zu verlassen und die wie eine große Schwester für ihn ist, fragt er zu wenig über ihre Vergangenheit aus, was nicht ganz realistisch wirkt.
    .
    Fazit:
    .
    Ein unterhaltsamer Jugendroman für ältere Kinder und Jugendliche, aber auch für phantasievolle Erwachsene. Die Geschichte überzeugt durch eine intensive Atmosphäre mit gruseligen Elementen und eine weitgehend spannende Handlung mit ausgefallenen Charakteren. Allerdings bleiben am Ende offene Fragen, die in einem Nachfolgeband geklärt werden müssen und die Identität des Mörders wird zu schnell erraten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Silbertod" von F E Higgins

    Urbs Umida ist eine wahrlich gruslige, düstere Stadt. Im Norden leben die Reichen, im Süden die Armen, streng getrennt vom gewaltig stinkenden Fluss Foedus, der die Luft der gesamten Südstadt Tag für Tag aufs Übelste verpestet. Während die Reichen ihren Wohlstand in vollen Zügen genießen, lebt es sich im Süden von Urbs Umida höchst gefährlich! Allerlei zwielichtige Gestalten treiben hier ihr Unwesen.
    Eben dort lebt auch der junge Pin Carpue. Pins Mutter ist vor nicht allzu langer Zeit verstorben. Sein Vater ist kürzlich verschwunden, nachdem man Pins Onkel ermordet im Elternhaus aufgefunden hat. Der Junge ist vom Schicksal recht wenig gesegnet. Um sich seinen Lebensunterhalt notdürftig zu verdingen, nächtigt Pin für Mr. Gaufridus, einem Sargbauer und Bestatter in der Südstadt, mit den jeweiligen Verstorbenen in der „Cella Moribundi“ des Beerdigungsunternehmens. Die Toten müssen dort drei Tage lang ruhen, um sicherzugehen, dass sie auch wirklich tot sind.
    Eines Nachts erlebt Pin während seiner Leichenwache etwas Unheimliches: Ganz offenbar hat man ihm ein einschläferndes Mittel verabreicht, aus dem er nur ganz mühevoll erwacht. So kann er drei Gestalten beobachten, die sich an der verstorbenen Sybil zu schaffen machen und diese, Pin traut seinen Augen und Ohren kaum, für einige Minuten zum Leben erwecken. Nur kurze Zeit später wird Pin dem Knochenmagier Benedict Pantagus und dessen Assistentin Juno begegnen. In ihnen erkennt er jene Gestalten, die die tote Sybil für kurze Zeit zum Leben erweckt hatten. Tatsächlich scheint Mr. Pantagus ein Magier zu sein, der Verstorbene für geraume Zeit ins Dasein zurückholen kann.
    Eines Nachts schließlich macht Pin die Bekanntschaft des berüchtigten Silberapfel-Mörders, der in Urbs Umida seit Wochen sein Unwesen treibt. Dieser stößt seine ermordeten Opfer in den Foedus, nachdem er ihnen einen versilberten Apfel in eine Tasche gesteckt hat. Als bislang einziger überlebt Pin den Anschlag des Mörders, der jedoch entkommen kann.
    Zusammen mit Mr. Pantagus und anderen neu gewonnenen Freunden, vor allem aber mit Juno, die ihm besonders ans Herz wächst, versucht Pin das Geheimnis um den grausamen Mörder zu lösen …

    Eine schaurig-schöne Geschichte! Die ganze Atmosphäre des Buches ist düster und geheimnisvoll. Mit „Silbertod“ gelingt F. E. Higgins ein mysteriöser und fantasievoller Kriminalroman für jung und alt, der durch liebevoll dargestellte Charaktere und gänsehautzaubernde Gruselatmosphäre überzeugen kann. Pin Carpue ist vom ersten Augenblick an äußerst sympathisch. Durch die besondere Begabung, seine Umgebung mit der Nase ganz intensiv wahrzunehmen, sogar Gefühle der Menschen um ihn herum erriechen zu können, erinnert er kurzweilig an Grenouille aus Patrick Süskinds „Das Parfum“, mit dessen mörderischen Charakter Pin jedoch glücklicherweise nichts gemein hat. Vielmehr ist er ein liebenswürdiger Kerl in einer grausamen Stadt, ein aufgeweckter Junge, mit dem man mitfühlt und dem man eine gute Zukunft wünschen mag.
    Wie die Zukunft von Pin aussehen wird, bleibt am Ende offen. Ob der Mörder gefunden wird, soll hier noch nicht verraten werden. Aber seien Sie versichert: Ein schaurig-schönes Lesevergnügen erwartet sie. Und die Geschichte von Pin Carpue muss und wird – hoffentlich – eine Fortsetzung finden!

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    BTOYAs avatar
    BTOYAvor 9 Jahren
    Rezension zu "Silbertod" von F E Higgins

    "»Silbertod« ist weder eine Folgegeschichte noch eine Vorgeschichte zu dem Roman über "Joe Zabbidou" (»Das Schwarze Buch der Geheimnisse«), ich nenne es gern eine Parallelgeschichte. Pins und Junos Abenteuer in Urbs Umida finden zur gleichen Zeit statt wie die Ereignisse um Joe Zabbidou in dem Dorf Pagus Parvus in »Das schwarze Buch der Geheimnisse«." (aus dem Nachwort)
    Diese Geschichte ist sehr schön geschrieben, spannend und unterhaltsam. Wenn auch »Urbs Umida«, die Stadt der Handlung, überaus düster geschildert ist. Allerdings hat mich das Buch etwas ratlos zurückgelassen. Es mag an der o.g. Variante der Parallelgeschichte liegen - aber für mich hört das Buch zu plötzlich auf und es läßt auch offen ob es eine - für mich dringend nötige - Fortsetzung geben wird.
    Aus diesem Grund - trotz guter Unterhaltung während des Lesens - ein Stern Abzug.

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