F. G. Klimmek

 3.9 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Ein Fisch namens Aalbert, Des Satans Schatten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von F. G. Klimmek

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Des Satans Schatten

Des Satans Schatten

 (3)
Erschienen am 28.09.2005
Ein Fisch namens Aalbert

Ein Fisch namens Aalbert

 (3)
Erschienen am 13.09.2007
Tod mit Moselblick

Tod mit Moselblick

 (2)
Erschienen am 10.04.2006
Asche und Staub

Asche und Staub

 (1)
Erschienen am 01.10.2011
Schnee von gestern

Schnee von gestern

 (1)
Erschienen am 13.03.2004
Der Raben Speise

Der Raben Speise

 (0)
Erschienen am 01.09.2004

Neue Rezensionen zu F. G. Klimmek

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Rezension zu "Ein Fisch namens Aalbert" von F. G. Klimmek

Rezension zu "Ein Fisch namens Aalbert" von F. G. Klimmek
Fanjevor 8 Jahren

Ich habe mich auf dieses Buch gefreut, weil ich auch "Glennkill" gerne gelesen habe und auf einen weiteren Tierkrimi sehr gespannt war. Das Buch hat mich jedoch enttäuscht. Bis zum Ende hat sich keine Spannung aufgebaut und die Witze, die auf Fische abzielten, fand ich schlecht und flach. Auch die kriminalistischen Nachforschungen waren nicht krimitypisch und die Auflösung am Ende nicht sehr originell. Doch am schlechtesten fand ich einfach, dass überhaupt keine Spannung aufgebaut wurde. Eigentlich habe ich es nur zu Ende gelesen, um zu erfahren, ob es irgendwann tatsächlich noch mal spannend wird. Das ist nicht passiert und ich kann das Buch nicht empfehlen.

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Rezension zu "Mach's noch einmal, Aalbert!" von F. G. Klimmek

Rezension zu "Mach's noch einmal, Aalbert!" von F. G. Klimmek
pelznasevor 9 Jahren

Willkommen zurück im Rhein-Herne-Kanal, dem Revier von Privatdetektiv Aalbert Aalborg, dem Aal mit dem Näschen für besonders brisante Fälle.
Dabei lässt sich auch sein zweiter Fall recht harmlos an, eine Fisch-Dame ist verschwunden und die besorgte Familie beauftragt Aalbert damit, die Entschwommene zu finden und nach Hause zu bringen.
Doch es scheint Aalberts Schicksal zu sein, dass auch dieser so harmlos wirkende Fall sehr bald weite Kreise zieht, wie ein Steinchen, das man auf's Wasser wirft.
Denn nicht nur diese Suche hält den aalglatten Detektiv mächtig auf den Flossen, nein, weitere Aufträge treiben in sein Büro und einer ist undurchschaubarer als der andere, und irgendwie beschleicht einen bald das Gefühl, dass alle irgendwie zusammenhängen. Aalbert bei seinen Ermittlungen -und auch bei feuchtfröhlichen Abenden in seiner Stammkneipe- zu begleiten ist gleichermaßen spannend, wie auch unterhaltsam. F.G. Klimmek hat im Rhein-Herne-Kanal eine absolut krimitaugliche Gegend erschaffen, mit zweifelhaften Etablissements und einer Menge zwielichtigem Volk, Lügen, Intrigen und handfesten Verbrechen. Aalbert selber ist der abgebrühte Detektiv geblieben, mit Kiemen voll cooler Sprüche, einer guten Portion Sarkasmus und seiner Vorliebe für die eine oder andere Muschelschale Asbach abends an der Theke.
Man muss den ersten Teil nicht kennen um Teil zwei zu verstehen. Hier und da hilft es aber schon weiter, denn im Verlauf der Geschichte schwimmen einem schon eine Menge Charaktere über den Weg. Da ist es dann schon recht praktisch, wenigstens einige bereits zu kennen. Doch das ist auch schon der einzige Punkt. Was genau in Teil eins passiert ist, ist für Teil 2 nicht von Belang, das Nötigste fasst Aalbert bei Bedarf kurz zusammen. Grundsätzlich kann man also auch mit Mach's noch einmal, Aalbert in die Reihe einsteigen.
Und das lohnt sich in jedem Fall, auch wenn eingefleischte Krimi-Fans vielleicht belustigt abwinken mögen. Aalbert ist ein Detektiv, wohl einer der alten Schule, aber deshalb noch lange nicht von gestern, und womit er es zu tun bekommt, das kann problemlos mit jedem Zweibeiner-Krimi mithalten.

Ingo Naujoks leiht Aalbert auch in dessen zweitem Fall seine Stimme, rauh, schnodderig und einfach cool wie eh und je. Eben ein richtiger Detektiv von der Straße mitten im Pott, dem man mit jedem Wort die Zigarette vom Cover und die diversen Asbachs abkauft. Zugegeben, von der Straße unter Wasser, aber wer wird denn kleinlich sein?
Besonders beeindruckt es mich immer wieder, wie viele verschiedene und unverkennbare Stimmen Ingo Naujoks für die schuppigen Charaktere auf Lager hat. Sei es die joviale Art des Dicken Fisch mit seinem schmierigen Lachen und der glucksenden Sprechweise, seien es amerikanische, italienische oder französische Akzente oder aber -absolut genial- Aalis (der Besitzer der Imbiss-Bude Gülle-Döner) konkret-krasser Du-komms-hier-nisch-rein-Slang, alles klingt wunderbar echt und locker, und um ein Schmunzeln kommt man eigentlich nie herum.

Runde sechs Stunden Laufzeit, verteilt auf fünf CDs, das ist schon ganz ordentlich. Insbesondere auch deshalb, weil Aalberts Fall so manche Wendung enthält und durchaus komplex ist.
Dennoch, gegen eine gekürzte Fassung hätte ich niemals tauschen wollen. Dann lege ich doch lieber ab und zu mal eine Hör-Pause ein.
Das Booklet präsentiert sich wieder sehr mager, im Inneren finden sich lediglich einige wenige Informationen zu F.G. Klimmek und Werbung für Ein Fisch namens Aalbert.
Ich würde mir nach wie vor eine zusätzliche Seite mit einem Glossar der Charaktere wünschen.

Beim Cover ist man dem klaren, schlichten Stil treu geblieben, den man bereits vom ersten Teil kennt. Lediglich die Hintergrundfarbe wurde geändert UND man hat Aalbert eine Pistole in die Flosse gedrückt, womit eindeutig klar wird, dass er sich im Rhein-Herne-Kanal auf sehr heißem Grund bewegt.

Fazit: Auch Mach's noch einmal, Aalbert - Fische tragen keine Karos hat mich wieder auf ganzer Linie überzeugt und sechs Stunden bestens unterhalten. Ich bin an sich kein Krimi-Fan, aber diese ausgefallene Mischung aus Krimi, schrägem Humor und im wahrsten Sinne des Wortes schillernden Charakteren macht mir dieses Genre richtig sympathisch. Also, ob Krimi-Fan, oder nicht: unbedingt anhören!

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Rezension zu "Ein Fisch namens Aalbert" von F. G. Klimmek

Rezension zu "Ein Fisch namens Aalbert" von F. G. Klimmek
pelznasevor 9 Jahren

Tierische Detektive gibt es ja bereits einige, man denke nur an die ermittelnden Schafe aus Glennkill, aber ein Fisch, das war mir neu. Immerhin denkt man doch leicht, dass unter Wasser der Raum für Verbrechen stark eingeschränkt ist...
Doch Ein Fisch namens Aalbert beweist eindrucksvoll, dass das nicht stimmt. Denn Detektiv Aalbert sieht sich unversehens mit gleich drei Fällen konfrontiert: Hecht Harry sucht nach einem längeren Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen seine verschollene, geliebte Wilma, dann findet man seit einiger Zeit immer wieder Flossenreste im Kanal, was auf eine brutale Mordserie hindeutet und nicht zuletzt sind da noch zwei sehr suspekte Kollegen, die hinter einer seltsamen Statuette her sind.
Aalbert, der seiner Körperform entsprechend in einem Auspuffrohr lebt und sein Büro in einer Waschmaschine hat, die jemand im Kanal versenkt hat, wird ganz schön gefordert, ist er doch sonst hauptsächlich mit Beschattungen beschäftigt, oder damit, ausgerissene Kinder (wenn man daran denkt, wie umfangreich der Laich eines Fisches ist, dann ist leicht vorstellbar, dass man da mit dem Einfangen gut beschäftigt ist) wieder zurück nach Hause zu bringen.
Aber Aalbert ist schon lange im Geschäft, ihn erschreckt so leicht nichts und so geht er ausgesprochen cool an die Ermittlungen heran. Doch bald erlebt er Dinge, die selbst ihm die Schuppen zu Berge stehen lassen.
Ja, Aalbert ist ein Fisch, kalt und glitschig und kein Tier, das in das "Ach wie süüüüß"-Schma passt, aber spätestens nach drei Sätzen hat man ihn einfach nur gerne mit seiner lockeren Art, seinem bissigen, oft schwarzen Humor und seiner Vorliebe für Feierabende an der Theke einer nahegelegen Kneipe, wo sein Freund Toni der Frosch allabendlich Fingerhüte mit Alkoholika serviert.
Und was den vermeintlich eingeschränkten Raum unter Wasser angeht, da wird man ebenfalls schnell eines Besseren belehrt. Denn die Menschheit schmeißt wahrlich genug Abfall in den Kanal, so dass man sich als Wasserbewohner damit und darin leicht eine eigene Welt aufbauen kann. Aalberts Kanal hat alles, was auch eine Großstadt bietet: gute und schlechtere Gegenden, heruntergekommene Spelunken, Kliniken, Bordelle und und und. Da fehlt es an gar nichts.
Sehr lustig geraten sind die Namen der verschiedenen Wasserbewohner, denen Aalbert so im Laufe seiner Ermittlungen über den Weg schwimmt. Um nur einige zu nennen: Alkali Renko (ein russischer Kollege), Ling Ting Tong (ein Koi-Karpfen), Don Vino Mascarpone (der Boss einer üblen Gang und außerdem Piranha), der Rausschmeißer Frank (ein Zander) und Dr. Meduse (ein mutierter Süßwasserpolyp, der Gesichter rekosntruieren will). Und das sind noch längst nicht alle...

Gelesen wird Ein Fisch namens Aalbert von Ingo Naujoks, den man entweder aus der Serie Tatort kennt, oder -wenn man hin und wieder auch mal Werbung guckt- als verwegenen Vater, dessen Tochter später unbedingt auch mal "Spießer" werden will.
Ingo Naujoks wurde im Ruhrgebiet geboren und wuchs dort auch auf, hat manchmal eine recht "schnodderige" Art an sich...das klingt doch schon alles so, als könnte kaum jemand Ein Fisch namens Aalbert besser lesen.
Und das stimmt. Den typischen Slang aus dem Pott bekommt er problemlos hin und die coole Art Aalberts nimmt man ihm sofort ab.
Aber auch den italienischen Akzent von Toni, den r-Fehler des asiatischen Kois und Harrys brutalen Ton trifft er exakt.
Immer auch mit dem nötigen augenzwinkernden Humor, der sich durch die Geschichte zieht. Man hört ihm richtig an, wie viel Spaß ihm diesem Aufnahme gemacht hat.
So vergeht die Zeit wie im Flug und ehe man es sich versieht ist die Geschichte bereits aus. Schade, ich hätte Ingo Naujoks noch eine ganze Weile lang zuhören können, wie er den Wasserbewohnern des Rhein-Herne-Kanals Leben und Charakter verleiht.

Das Hörbuch umfasst 5 Audio-CDs und eine mp3-CD mit dem kompletten Hörbuch. Diese Idee mit der mp3-CD hat mir ausgezeichnet gefallen, denn so liegt das Hörbuch gleich im passenden Format vor um es auf einen mp3-Player zu schieben. Außerdem kann man es sich zum Hören auf dem Sofa bequem machen und muss zum Wechseln der CDs nicht mehr aufstehen, kann das Hörbuch also ohne Unterbrechung genießen. Heute spielen ja die meisten Anlagen und DVD-Player bereits dieses Format ab.
Das Booklet zum Hörbuch gibt außer einem kurzen Text über F.G. Klimmek nur Werbung für anderen Hörbücher nicht viel her.
Zum Buch gibt es ein passendes Lesezeichen dazu, auf dem die wichtigsten Charaktere der Geschichte aufgeführt sind. Das hätte ich mir beim Hörbuch ebenfalls gewünscht, ist ein schönes Gimmick.

Auf dem Cover sehen wir Aalbert...und sieht er nicht wirklich aus wie ein Detektiv der alten Schule?
Na also!

Fazit: Ein Fisch namens Aalbert kann von der Spannung her problemlos mit jedem anderen Krimi mithalten. Gewürzt mit viel schrägem und oftmals schwarzen Humor und einer Menge sehr skurriler Charaktere ist dieses Hörbuch eine absolute Empfehlung für alle, die mal einen Krimi der etwas andere Art hören möchten. Also taucht zusammen mit Ingo Naujoks ab in die unergründlichen und gefährlichen Tiefen des Rhein-Herne-Kanals...

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