Ein paar Kinder der Summerhill Schule unternehmen mit ihrem Lehrer Neill und dem Millionär Pyecraft eine Fahrt im Zeppelin. Dabei überfliegen sie eine grüne Wolke. Als sie wieder auf der Erde landen, sind sie die einzigen noch lebenden Menschen. Alle anderen wurden zu Stein verwandelt. Den Beginn dieser Geschichte hatte uns, meine Klassenlehrerin der zweiten Klasse auf einer Klassenfahrt vorgelesen. Zu Hause verriet sie uns trotz Bitten und Betteln nicht das Ende der Geschichte. Seit nun fast 40 Jahren war ich auf der Suche nach diesem Buch. Mit KI habe ich endlich den Titel erfahren und konnte es mir im Antiquariat besorgen. Nachdem ich es nun gelesen habe, ist mir ganz klar, warum meine Lehrerin es nicht zu Ende gelesen hat. Das Buch ist ein Kind seiner Zeit. A.S. Neill war Pädagoge und hat den Kindern seiner Projektschule diese Geschichte erzählt. Das war 1938. Seine Schule stand dafür Kinder zu selbstbestimmten Menschen heranwachsen zu lassen. Schon sehr fortschrittlich für diese Zeit. Dennoch sind hier Jungen und Mädchen in klaren Rollenbildern skizziert. Und bei den Jungen dreht sich alles ums Umbringen, Zerstören und Blutbäder. Wie Neill sagt, war es das, was die Kinder damals hören wollten. Das war dann meiner Lehrerin selbst in den 80er Jahren wohl doch etwas zu viel Gemetzel. Und mir nun auch. Ich bin froh, dass ich das Buch gefunden und gelesen habe, aber empfehlen kann ich es nicht.
F. K. Waechter
4,3 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Welt im Spiegel. WimS 1964-1976, Die Wahrheit über Arnold Hau und weiteren Büchern.
Lebenslauf
Friedrich Karl Waechter, † 16. September 2005 in Frankfurt am Main
Alle Bücher von F. K. Waechter
Die grüne Wolke
Erschienen am 26.06.2018
Die Vollidioten
Erschienen am 11.02.2014
Die Wahrheit über Arnold Hau
Erschienen am 01.09.2004
Die Drei
Erschienen am 01.02.2010
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Erschienen am 01.09.1987
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Allein auf dieser Welt
Rezension zu "Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein" von F. K. Waechter
Seit dieser Band mit Karikaturen des leider schon 2005 verstorbenen F.K. Waechter im Jahr 1978 zum ersten Mal erschien und unzählige Menschen damals zum Lachen brachte ( ich erinnere mich genau, wie wir sogar einzelnen Karikaturen in unserer Studentenzeitung reproduzierten), ist er viel Male neu aufgelegt worden. Nun hat Diogenes 2012 eine Wiederauflage auf den Markt gebracht, die sicher mit dazu beitragen wird, dass viele jüngere Leser, die F.K. Waechter bisher nicht kannte, auf seine Kunst aufmerksam werden.
Auch nach fast 35 Jahren ist der Witz dieser Karikaturen noch wirksam und er wird, wie schon bei vielen Generationen, so auch bei jüngeren Leser schallendes Gelächter auslösen.
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