F. M Dostojewski

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Die Wirtin und andere Erzählungen.

Die Wirtin und andere Erzählungen.

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Erschienen am 01.01.1920

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Rezension zu "Die Wirtin und andere Erzählungen." von F. M Dostojewski

Rezension zu "Die Wirtin und andere Erzählungen." von F. M Dostojewski
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Alias
Die Zimmerwirtin
Das junge Weib
Heilige Landschaft
Die Hausfrau


Veröffentlichung
1847 erstmalig in der Zeitschrift "Vaterländische Analen"

Handlung
Die hoffnungslose Liebe eines einzelgängerischen Träumers.




Anmerkungen

Februar 1847 - Dostojewski an seinen Bruder Michail
"Ich schreibe an meiner Wirtin. Sie gelingt mir besser als die Armen Leute, ist aber von gleicher Art. Eine Flut von Gedanken, direkt aus meiner Seele strömt durch meine Feder."
Briefe; Reclam S. 81


"Die Vereinsamung des jugendlichen Helden scheint erstmals mit dem Schicksal Ordynows (Die Wirtin) 1846 in Dostoevskijs Werk auf."
Neuhäuser; Das Frühwerk Dostoevskijs S. 80


"Auf der autobiographischen Ebene ist Ordynov als Selbstdarstellung des Autors zu verstehen, der eben eine heftige Liebe zu einer Dame der Gesellschaft, der Frau des Schriftstellers Panaev, erlebt hatte."
Ebenda S.180


"Teils von Gogol, teils von Hoffmann angeregt, hat Dostoevskij in diesem Werk etwas Originelles, seiner individuellen Eigenart Entsprechendes geschaffen. Die zeitgenössische Kritik wollte das nicht einsehen."
Trubetzkoy; Dostoevskij als Künstler S.61


Belinski schrieb über Die Wirtin an Annenkow:
"Dostojewskis `Wirtin` ist ein schauerlicher Blödsinn! Er wollte hier wohl Marlinskij mit Hoffmann unter einen Hut bringen und noch etwas Gogol dazu mengen. Er hat später noch einiges geschrieben, aber jedes neue Werk ist ein neuer Sturz. (. . .) Wir sind gründlich hereingefallen mit diesem `Genie` Dostojewskij, lieber Freund! Die Enttäuschung drängte zur Rechtfertigung."
Briefe; Piper S. 532

"In `Die Wirtin` finden sich sozusagen zwei Darstellungsebenen (. . .) die eng miteinander verwachsen sind und eine Einheit bilden. Es steht dem Leser frei, die eine oder die andere für die objektive zu halten."
Trubetzkoy; Dostoevskij als Künstler S. 59

Dostojewski schätzte gerade diese Erzählung über alle Maßen. Noch dreißig Jahre später schrieb er im Tagebuch eines Schriftstellers (1877): „Ich habe nichts Ernsthafteres in der Literatur zustande gebracht als diese Idee.“
Dostojewski; Weiße Nächte – Frühe Prosa II, Aufbau Verlag 1986 S. 495

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