F. Paul Wilson Das Kastell

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Inhaltsangabe zu „Das Kastell“ von F. Paul Wilson

Im 2. Weltkrieg sendet der Kommandant einer deutschen Einheit ein Telegramm: 'Erbitte Befehl zum sofortigen Standortwechsel. ETWAS ermordet meine Männer.'
Dieses Etwas scheint ein gigantischer Vampir zu sein – und er hält die Soldaten in seiner uralten Festung gefangen wie in einer Vorratskammer.

Dieser Roman landet seit 25 Jahren regelmäßig auf den US-Bestsellerlisten - ein moderner Klassiker.

Dean Koontz: F. Paul Wilson zaubert mit Worten.

F. Paul Wilsons Adversary-Zyklus schildert den Kampf der Menschheit gegen die böse Macht Rasalom.
Während DAS KASTELL, DIE GRUFT und DIE GABE einzeln und in beliebiger Folge lesbar sind, sollte man ERWECKUNG, ANGRIFF und NIGHTWORLD anschließend und in dieser Reihenfolge lesen.
Handyman Jack, der ›Mann für alle Fälle‹ und Held weiterer Bestseller des Amerikaners F. Paul Wilson, besteht sein erstes Abenteuer in DIE GRUFT. In NIGHTWORLD erlebt er den Untergang der menschlichen Zivilisation.

Herr Wilson spielt mit dem Leser und kredenzt ihm eine bedrückende Atmosphäre. Der umfassende Erzählstil rundet die gruselige Stimmung ab.

— Litis
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  • Das Grauen zieht in deinen Körper

    Das Kastell

    Litis

    17. December 2015 um 16:32

    Das Cover: Ein riesiges, mit Zähnen besetztes Maul öffnet weit seinen Schlund und lässt Soldaten der Wehrmacht hinein. Darüber thront der Wachturm des Kastells vor einem wunderschön blauen Hintergrund. Der Kontrast zwischen dem Himmel und der unheilverkündenden Szene darunter ist enorm. Als würde sich jemand darüber lustig machen. Die Farben und Zeichnungen des Covers wirken wie ein Gemälde. Die Story: Vor dem Hintergrund des 2. Weltkriegs haben sich Mitglieder der Wehrmacht das Kastell in der Nähe des Dinu-Passes in Rumänien als Belagerungspunkt auserkoren. Sehr schnell wecken sie den uralten Besitzer des Kastells und werden nach und nach dahin gerafft. Dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht und die Männer nicht durch die Hand eines natürlichen Feindes sterben, ist schnell klar. Mystisch und sagenumwoben geht der Plot mit der durchaus realistischen Belagerungssituation durch die Nazis einher. Eine wirklich interessante Mischung, wie ich finde. Wer auf Übernatürliches steht, wird mit "Das Kastell" seine Freude haben. Die Charaktere: Es gibt hier viele Protagonisten, die sich mit der Erzählung der Geschehnisse in den Kapiteln abwechseln. Meiner Ansicht nach gibt es aber 3 Hauptprotagonisten. Zum einen wäre da Hauptmann Wörmann. Da er nicht willens ist, für sein Vaterland in den Krieg zu ziehen, erhält er einen Bewachungsposten im Kastell. Er ist ein starker Mann, hinterfragt den Nationalsozialismus und hasst die SS. Aus seiner Perspektive erfährt der Leser als erstes von dem Unheil im Kastell. Sein Feind in der Feste ist nicht das Ding, das seine Männer tötet, sondern der SS-Offizier Erich Kämpffer, der zur Aufklärung des Falls zu ihm geschickt wird. Zum anderen lernt man den hünenhaften, rothaarigen Glenn kennen, der sich kurz nach der Freilassung des Ungeheuers quer über den Erdball auf den Weg zum Kastell macht. Er trägt einen merkwürdigen Kasten bei sich und hinter seinem Auftreten vermutet man eine Mission. Zu guter Letzt wäre da noch Magda. Mit ihrem kranken Vater Theodor Cuza wird sie von den Nazis zum Kastell gerufen, weil dieser sich mit alten Mythen und Sagen auskennt und vor allem Kenntnisse über das unheilvolle Gebäude hat. Beide sind Juden, zum Missgefallen der Besatzung. Nur durch die Hilfe von Wörmann werden die beiden nicht sofort in das nächste Konzentrationslager verfrachtet. Magda ist stur und selbstbewusst und liebt ihren Vater über alles. Für ihn hat sie bisher alles aufgegeben und geopfert, um ihn während seiner Krankheit zu pflegen. Der Schreibstil: F. Paul Wilson schafft es, eine unglaublich bedrückende Atmosphäre aufzubauen. Man spürt regelrecht, wie einen das Grauen packt und sich in einem ausbreitet. Der Autor kann die Stimmung wunderbar über das Buch hinaus in seine Leser transportieren. Herr Wilson lässt den Leser an den Gedankengängen vieler Personen teilhaben, denn er wechselt fast in jedem Kapitel seinen Protagonisten. So erhält man einen großartigen Rundum-Blick über das gesamte Geschehen. Wenn man diese Leistung überzeugend erbringt, so wie der Autor es zweifelsohne macht, dann ist dieser Erzählstil weitaus tiefgründiger als die einseitige Betrachtung durch nur einen Erzähler. Ende: Das Ende war alles in allem spannend und sogar etwas schnulzig. Letzteres hätte man Herrn Wilson nicht wirklich zugetraut. Man merkt auch, dass diese Art zu Schreiben nicht ganz sein Stil ist. Vielleicht wollte er sich einmal an etwas anderem als immer nur Grusel und Action versuchen. Für mich war das Ende zu glatt und... zu nett. Fazit: Herr Wilson spielt mit dem Leser, indem er ihm eine äußerst bedrückende Atmosphäre kredenzt. Der alles umfassende Erzählstil rundet die sagenumwobene und gruselige Stimmung ab. 4 1/2 von 5 Isis

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  • Spannend, düster, überzeugend

    Das Kastell

    andreasmk

    1941: Eine beunruhigende Nachricht erreicht die SS in Warschau: Der Kommandant einer Wehrmachtseinheit erbittet sofortigen Standortwechsel mit den Worten "Etwas mordet meine Männer". Von einem Partisanen-Angriff ausgehend entsendet man sofort SS-Truppen. Mit diesem kurzen Auftakt beginnt F. Paul Wilson seinen Roman und schafft damit die richtige Grundstimmung, bevor er die Geschichte von Anfang an erzählt, beginnend mit der Besetzung eines alten rumänischen Kastells durch deutsche Soldaten, etwa einen Monat vor dem erwähnten Hilferuf. Sehr überzeugend schildert Wilson dabei die zunehmend angespanntere Stimmung im Kastell und die düstere Atmosphäre, die beginnt, sobald die Nacht anbricht. Dabei verlässt er sich wie viele große Horrorautoren auf die Vorstellungskraft des Lesers und kann damit auch voll und ganz überzeugen. Ein weiteres Hauptaugenmerk des Autors liegt auf seinen Charakteren mit ihren Vorgeschichten, Fehlern und Ansichten. Die Konstallation dieser so unterschiedlichen Protagonisten ist stimmig und fügt sich perfekt in Hintergrundgeschichte ein, obwohl die Charaktere dabei gelegentlich etwa sterotyp erscheinen. Leider nimmt die düstere Stimmung und die Spannung ab, als sich die Hintergründe der dunklen Macht im Kastell offenbaren und die Handlung wird gegen Ende zunehmend vorhersehbarer. Fazit: Ein spannender und düsterer Roman über den Kampf zwischen Gut und Böse mit bestechenden Charakteren und kleineren Defiziten.

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    • 3
  • Rezension zu "Das Kastell" von F. Paul Wilson

    Das Kastell

    libri

    22. December 2010 um 13:15

    Phantastisch !!
    Wie jedes Buch von F. Paul Wilson war auch Kastell spannend zu lesen und ein wahres Fantasyereignis. Toll - mein Liebslingsautor schreibt über mein Lieblingsthema.
    Und zwar - endlich, endlich - mal wieder ein Vampirroman der richtigen Horrorzunft.
    Kampf, Blut, Rache und viel Mytologie - so und anders solls ja eigentlich sein.
    Empfehlenswert - so wie alle F. Paul Wilson Romane !

  • Rezension zu "Das Kastell" von F. Paul Wilson

    Das Kastell

    zugroaster

    04. September 2010 um 18:13

    Das Kastell ist eine spannende Fantasy-Geschichte um Vampire, Unsterbliche, Zombies und Nazies und spielt in der Zeit des zweiten Weltkriegs. In einem Kastell in Rumänien wird das Böse erweckt und eine andere Macht zieht los um dieses Böse zu bekämpfen. Bei "Das Kastell" handelt es sich um die Vorgeschichte zu Wilsons erfolgreicher Handyman Jack Reihe und schafft es auch eine Verbindung zu dieser Reihe aufzuzeigen. Wer Jack liebt wird auch das Kastell mögen.

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  • Rezension zu "Das Kastell" von F. Paul Wilson

    Das Kastell

    MonaMayfair

    01. August 2009 um 19:33

    dank dem festa-verlag bin ich auf dieses buch und auch auf f. paul wilson gestossen.. bislang kannte ich nur romane von graham masterton, dessen werke teilweise beim festa verlag veröffentlicht wurden.. weil der festa verlag so clever ist und seine anderen veröffentlichungen in all seinen büchern jeweils auflistet, bin ich auch sehr clever und habe mich durch die anderen veröffentlichungen des festa romans durchgelesen.. die erste "nachbestllung" war "das kastell".. und ich wurde nicht enttäuscht! was für eine gelungene version einer vampirgeschichte.. spannend erzählt.. schön mit splatter gewürzt.. da vergebe ich glatt vier von fünf möglichen vampirzähnchen..

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