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Soeren

vor 4 Jahren

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Gia überredet ihren Freund Jack, sie und ihre Freunde zu einem Hellseher zu begleiten. Widerwillig stimmt er zu und das Unheil nicht seinen Lauf. Kurz nach ihrem Eintreffen gibt es ein leichtes Erdbeben und in den Folgetagen häufen sich die immer mysteriöser werdenden Ereignisse. Zudem engagieren die Hellseher-Brüder Lyle und Charlie Kenton Jack, damit er ihnen bei den Schwierigkeiten mit ihrer Konkurrenz hilft. Als wäre unser Held damit nicht beschäftigt genug, möchte ein Ire namens Edward, dass der Handyman für ihn einen gewissen Eli im Auge behält.
So spitzt sich alles immer weiter zu und wechselt ständig zwischen unheimlichen und Thriller-Elementen. Das Schöne dabei ist: Der bislang längste und beste Roman der Reihe lässt einen von der ersten bis zur letzten Seite mithetzen und mitfiebern. Im ganzen Buch schwingt ein Damoklesschwert über den Köpfen der Hauptpersonen und man spürt, wie sich alles immer weiter zuspitzt. Das Ende wartete diesmal zum Glück mit keinem fiesen Cliffhanger auf, lässt aber dennoch - wie gewohnt - einige Fragen ungeklärt. Aber wozu gibt es das nächste (und leider äußerst rare) Handyman-Jack-Buch "Todessumpf" (wer keine Lust hat, dafür den Wucherpreis von inzwischen weit über zwanzig Euro zu bezahlen, sollte auf das englische Taschenbuch "Gateways" zurückzugreifen, das weitaus günstiger ist)? Wie immer, freue ich mich schon auf das Lesen des nächsten Bandes.

Autor: F. Paul Wilson
Buch: Das Ritual
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