Neuer Beitrag

Soeren

vor 5 Jahren

(2)

Es sieht nach zwei Routinefällen für Handyman Jack aus. Der Mann für alle Fälle soll eine verschwundene Halskette und eine vermisste alte Frau aufspüren. Doch so simpel es anfangs beginnt, so kompliziert und phantastisch wird es im Verlauf der Ermittlungen. Er bekommt es mit unheimlichen indischen Monstern und geheimnisvollen Amuletten zu tun. Doch das ist bloß der Anfang...
Gleich von Anfang an legt der Roman ein ordentliches Tempo vor und gönnt sich eigentlich nur Ruhepausen, wenn Kapitel nicht aus Jacks Perspektive erzählt werden. Obwohl diese Einschübe für die Geschichte notwendig sind, erschienen sie mir stellenweise als störend. Sie hielten für mich, der unbedingt wissen wollte, wie es mit Jack weitergeht, das eigentliche Geschehen auf, so dass ich meist sehr froh war, wenn der Romanheld endlich wieder auf der Bildfläche erschien. Aber dies soll keine Kritik sein, sondern war nur mein persönlicher Eindruck.
Von dem Punkt abgesehen war die Story sehr spannend und abwechslungsreich, so dass ich nach dem Abschluss von "Die Gruft" sofort zu "Der Spezialist" gegriffen habe. Ich bin froh, dass ich nicht die vierzehn Jahre warten musste, die zwischen dem Erscheinen der beiden Bände liegen. Und glücklicherweise hat F. Paul Wilson danach ein deutlich zügigeres Veröffentlichungstempo der Nachfolgebände vorgelegt. Ich bin schon gespannt darauf (eine Liste aller bisher erschienen Handyman-Jack-Romane gibt es übrigens bei Wiki unter dem Stichwort des Autors).

Autor: F. Paul Wilson
Buch: Die Gruft
Neuer Beitrag