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Soeren

vor 4 Jahren

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Nach den eher routinierten Vorgängerbänden gibt der dreizehnte Handyman-Jack-Roman "Ground Zero" gleich von Anfang an Vollgas: Der neue Okulus Diana hat eine Vision und erzählt Jack davon. Zur selben Zeit bekommt Kickers-Anführer Hank im Keller seines neuen Hauptquartiers ein merkwürdiges Gebilde gezeigt. Wenig später trifft Jack auf seine alten Jugendfreunde Eddie und dessen Schwester Louise, Spitzname Weezy. Letztere besitzt ein fotografisches Gedächtnis und beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien. Insbesondere die zum 11.9.2001 haben es ihr angetan. Sie schafft es sogar, Jack zu einem Trip nach Los Angeles zu überreden, wo er Erschreckendes herausfindet. Danach spitzen sich in New York die Ereignisse zu. Ein Freund von Weezy wird ermordet, weil er zu viel wusste. Offenbar steckte hinter den WTC-Anschlägen etwas völlig anderes. Im Keller der Kickerzentrale wächst ein unheimliches Wesen namens Fhinntmanchca heran. Alles fügt sich zusammen, bis es zum düsteren Showdown im Central Park kommt.
Wie eingangs geschrieben, geht es in "Ground Zero" gleich zu Beginn zur Sache. Bevor du dich versiehst, befindest du dich bereits mitten im Geschehen und willst das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Zudem erfahren wir viel Neues und Elementares über den Widersacher, seinen Gegenstück Veilleur und Jacks Rolle in dem finsteren Spiel. Das Ende ist wieder einmal etwas offen, sodass jedem Leser der Folgeband "Fatal error" (der vorletzte Band der Jack-Reihe!) ans Herz gelegt ist. Lang ist es nicht mehr bis zum großen Finale.

Autor: F. Paul Wilson
Buch: Ground Zero
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