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Soeren

vor 5 Jahren

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In seinem dritten Fall soll Handyman Jack nach einer vermissten Frau suchen. Mysteriös daran ist lediglich, dass diese leidenschaftliche Verschwörungstheoretikerin ist und ihrem Mann angeblich eine Nachricht über den Fernseher zukommen ließ. Jack will schon ablehnen, aber dann teilt ihm der Gatte mit, dass die Vermisste in ihrer Botschaft mitteilte, dass nur Handyman Jack ihr helfen kann. Also besucht unser Held einen gerade stattfindenden Verschwörungs-Kongress und versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.
Der Roman beginnt unspektakulär und bleibt es lange Zeit auch. Er liest sich angenehm, wirkliche Spannung kommt allerdings erst am Ende auf, wenn sich die Ereignisse zuspitzen und eine Spur phantastischer werden. Auch wenn dieser Band nicht ganz so gut wie seine zwei Vorgänger ist, so habe ich ihn doch gern gelesen und bin gespannt, wie es nach dem ereignisreichen und relativ offenem Showdown (da kommt beinahe Harry-Potter-Feeling auf, wo es zum Ende hin ebenfalls immer heftig zur Sache ging) im nächsten Band "Tollwütig" weitergeht. Schön fand ich, dass mehrfach Bezug auf den ersten Handyman-Jack-Fall "Die Gruft" genommen wird. Das verstärkt das Gefühl, dass hier nach und nach eine größere Geschichte erzählt wird.

Autor: F. Paul Wilson
Buch: Im Kreis der Verschwörer
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