F. Paul Wilson , Christopher Fowler Necrophobia 2 - Meister der Angst

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Inhaltsangabe zu „Necrophobia 2 - Meister der Angst“ von F. Paul Wilson

Nach dem großen Erfolg als Hörbuch erscheinen "Die besten Horrorgeschichten der Welt" nun auch als Taschenbuch. Hier ist die zweite Auswahl mit circa 20 Erzählungen. Autoren u.a. Graham Masterton, Guy de Maupassant, F. Paul Wilson, David H. Keller, Brian McNaughton, John Keir Cross, Mort Castle, Algernon Blackwood, Simon Clark, Christopher Fowler und weitere wahre "Meister der Angst". Originalausgabe

Eine vielfältige, gelungene Mischung aus der Welt des Horrors!

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Meteorit

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  • Horrormischung aus drei Jahrhunderten!

    Necrophobia 2 - Meister der Angst
    Meteorit

    Meteorit

    Rezension ,,Necrophobia 2 - Meister der Angst" Dieses Buch ist jetzt schon der zweite Band aus der Reihe ,,Necrophobia". Es ist mit 414 Seiten am 25.07.2008 im Festa Verlag erschienen. Inhalt: Nach dem großen Erfolg als Hörbuch erscheinen "Die besten Horrorgeschichten der Welt" nun auch als Taschenbuch. Hier ist die zweite Auswahl mit circa 20 Erzählungen. Autoren u.a. Graham Masterton, Guy de Maupassant, F. Paul Wilson, David H. Keller, Brian McNaughton, John Keir Cross, Mort Castle, Algernon Blackwood, Simon Clark, Christopher Fowler und weitere wahre "Meister der Angst". Cover: Das Cover finde ich für eine Horroranthologie total passend. Es zeigt eine gruselige, seltsame Gestalt mit einem großen Kopf und leuchtend roten, bösen Augen. Meine Meinung: Eigentlich sind Kurgeschichten nicht so mein Ding. Durch die Kurzgeschichten von H.P. Lovecraft (auch im Festa Verlag erschienen) zeigte sich mir jedoch, dass diese gar nicht so schlecht sind und gerade im Horrorgenre doch sehr passend sind. So ließ ich mich hier gleich auf den zweiten Band ein, da der erste scheinbar nicht mehr käuflich ist. Was einen erwartet, ist eine bunte Mischung aus teilweise exzellenten Horrorgeschichten von bekannten bis weniger bekannten Autoren und aus insgesamt drei Jahrhunderten. Gerade diese Mischung fand ich sehr interessant. Ich habe mich für eine Bewertung für die Kurzgeschichten entschieden, die von ★=lesenswert bis ★★★=sehr gut geht. Dadurch konnte ich diese besser bewerten und werde nun im einzelnen kurz nach der Reihenfolge auf die Geschichten eingehen. Graham Masterton - Die graue Madonna (1995) Es geht um einen Mann, der wieder nach Brügge zurückkehrt um endlich den Tod von seiner toten Frau aufzuklären. Alle Hinweise deuten auf eine Nonne... Für mich, da ich schon sehr viel gutes und schauriges von Graham Masterton gehört habe, fast ein wenig enttäuschend, trotzdem eine gelungene und lesenswerte Horrorgeschichte. ★ Christopher Fowler - Die langweiligste Frau der Welt (1995) Hauptperson ist eine ganz normale, langweilige Frau, die jeden Tag den gleichen Ablauf hat, plötzlich aber in einer gruseligen Weise phantasiert. Eine völlig abgedrehte Horrorstory, die mir ziemlich gut gefallen hat. Auch die Art des Schreibens von Fowler finde ich sehr gelungen. Muss unbedingt noch weiteres von ihm lesen. ★★ ,,Ich fragte mich, wie man als Mutter und Ehefrau funktionierte. War es aufstehen, Kinder waschen und bügeln, oder war es Abendessen kochen, den Hund frittieren und den Ehemann umbringen? Ich fragte die Kinder, doch sie wussten es nicht. Sie bekamen bloß Angst und rannten zu ihrem Papa. Den großen, mutigen Papa..." S.38 Stefan Grabinski - Szamotas Geliebte (1958) In dieser Geschichte geht es um einen Mann, der in Jadwiga Kalergis verliebt ist. Diese schreibt ihm eines Tages einen Brief, dass er sie in ihrer Villa besuchen soll. Sie verlieben sich. Doch irgendwas ist komisch an ihr. Sie redet nicht und .. irgendwie scheint sie auch gar nicht zu existieren. Für mich eine etwas mysteriöse Geschichte, die ganz locker anfängt und dann zum Ende hin richtig schockt. ★★ David H. Keller - Da unten ist nichts (1952) Diese Kurzgeschichte handelt von einem kleinen Jungen, der Angst vor dem Keller hat. Nur, wenn die Kellertür zu ist, traut er sich in die Küche. Auf Anraten eines Arztes schließen die Eltern den Jungen eine Stunde lang in die Küche, bei offener Kellertür. Wie der Titel ,,Da unten ist nichts" schon vermuten mag, lauert dort scheinbar doch etwas.. Eine gruselige Stimmung wird hier erschaffen, die durch das schreckliche Ende gekrönt wird. ★★ Guy de Maupassant - Die Tote (1887) Eine sehr kurze Geschichte in der der Witwer auf den Friedhof geht um seine tote Frau zu besuchen. Dort entdeckt er, dass sich die Schriftzüge der Grabsteine in der Nacht ändern und etwas über die Toten offenbart. Eine kluge kurze Story mit einem Mini-Schock-Moment. ★ F. Paul Wilson - Schockwellen (1999) Hier geht es über eine Frau, die sich absichtlich vom Blitz treffen lässt, um in einen Zustand zu kommen, bei dem sie ihr totes Kind sieht. Und scheinbar will dieses ihr etwas sagen. Eine spannende und gruselige, gut geschrieben Story. Der Fakt, wie im Buch benannt, dass mehr als 9 von 10 Menschen einen Blitzschlag überleben stimmt aber nicht. ★ C. A. Smith - Necropolis: Das Reich der Toten (1932) Eine, wie ich finde, lahme Story, durch die ich nicht richtig durchblickte. Ein wenig Schade, da ich von dem Autor schon besseres gehört habe. - Simon Clark - Geschichte eines Totengräbers (1988) Ein Totengräber scheint einen Elektriker zu veräppeln, der gerade ein Kühlfach repariert. Scheinbar liegt in diesem Kühlfach etwas .. und die Kühlung ist kaputt.. Nette Story, die man lesen kann. Hat mich jedoch nicht begeistert. Margaret Irwin - Das Buch (1930) Ein Buch, welches dem Besitzer etwas empfiehlt zu tun.. Interessanter Plot, spannend und gruselig geschrieben. ★★ Brian McNaughton - Ringard und Dendra (1997) Hier geht es um eine Person, die in Holz gefangene Wesen erkennt und diese herausschnitzt. Ganz interessante Story, die man aber hätte besser ausarbeiten können. Manchmal ein wenig langatmig. ★ Karl Hans Strobel - Das Auge (1926) Kurzweilige Geschichte um ein ,,tödliches Auge". Fand ich ganz gut. ★ Storm Constantine - So ein nettes Mädchen (1997) Ein junge Frau, die aus der Nachbarschaft verschwindet. In ihrem Haus finden sich komische Dinge, die die Eltern alle wegschmeißen, aber noch Wert für eine gewisse Person haben. Haute mich leider nicht vom Hocker, ist aber gut geschrieben. ★ Montague Rhodes James - Pfeife, und ich komme zu dir, mein Freund! (1904) Ein Professor findet in dieser Geschichte eine Pfeife, die er nicht zuordnen kann. Kinder sehen eine Gestalt, der Professor scheint verfolgt zu werden. Eine ziemlich gute Horrorgeschichte, ziemlich schaurig. ★★ Cornell Woolrich - Papa Benjamin (1962) Eine Geschichte über Praktiken des Voodoos. Ein Musiker findet eines Tages einen abgehackten Hühnerfuß, der seinem Kollegen gehört. Er verfolgt ihn und landet in einer Voodoo-Gemeinde, die ihm nicht gut tut... Für mich eine wirklich gute und schaurige Horrorstorry, die mich begeistern konnte. ★★★ ,,,,Wir sind hungrig, Papaloi, nach den Knochen unserer Feinde!" Papa Benjamin nickte rhythmisch mit dem Kopf. ,,Opfere es, Papaloi, opfere es." S. 335 John Keir Cross - Das Glasauge (1946) Julia ist ein Fan des Bauchredners Max Collodi. Sie will und wird ihn sogar treffen, doch es kommt anders. Eigentlich ist die Geschichte ganz ruhig, bis der Leser von einem richtigen Schockmoment überrascht wird, mit dem ich nicht gerechnet habe. ★★ Algernon Blackwood - Der Schrecken der Zwillinge (1914) Von dem Autor habe ich auch schon viel Gutes gehört. Diese Geschichte konnte mich jedoch leider gar nicht begeistern. - Mort Castle - Party Time (1984) Urgh.. Ein Junge, der im Keller lebt und den Mami nur bei einer Party nach oben lässt. Und essen darf er dann dort etwas ganz ,,spezielles". Ekelig. ★ Graham Masterton - Der Hexenkompass (2000) Jawohl. So was habe ich von Masterton erwartet. Die erste Kurzgeschichte von ihm haute mich ja nicht so vom Hocker, diese aber umso mehr. Es geht um einen jungen Mann, der einen Hexenkompass in Afrika kauft. Dieser schlägt an und vibriert, wenn sich Geld, eine Frau oder andere wünschenswerte Dinge in der Nähe befinden. Grausam, verstörend und gruselig. Nun freue ich mich schon auf weitere Bücher von ihm. ★★★ Fazit: Alles in Allem eine sehr gelungene Horroranthologie. Die Mischung finde ich sehr interessant und ich habe Autoren kennengelernt, die ich vorher nicht kannte. Von mehreren Appetithäppchen wurde ich nicht satt und möchte somit noch weiter Bücher der Autoren lesen. Ich freue mich auf weiter Horroranthologien aus dem Festa Verlag.

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    Cridilla

    Cridilla

    20. February 2016 um 06:30