F. Scott Fitzgerald Der seltsame Fall des Benjamin Button

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Inhaltsangabe zu „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ von F. Scott Fitzgerald

Benjamin Button ist kein Kind wie alle anderen: Irgendwann begreift seine Familie, dass er rückwärts altert. – Fitzgeralds Erzählung aus dem Jahr 1922 wurde berühmt durch die Kinofassung. 'Der seltsame Fall des Benjamin Button' erzählt auf so skurrile wie anrührende Weise von der Vergänglichkeit des Lebens.

Die mittleren Lebensjahre sind und bleiben die besten – selbst wenn man als Greis geboren wird und sich zum Baby zurückentwickelt!

— Thorsten_Falke

Einzigartige Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

— bouquin

Ich fand es gut nur etwas kurz gehalten

— CorinaPf

Ein wunderbares, skurriles, humorvolles Buch, das Stoff zum Nachdenken bietet.

— maria1

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  • Der seltsame Fall des Benjamin Buttons

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    Gegen_den_Strom_lesen

    06. April 2017 um 15:06

    Die Verfilmung mit Brad Pitt habe ich bereits vor einigen Jahren gesehen. Bis auf die Grundidee hat der Film jedoch wenig mit dem Buch gemeinsam. Benjamin Button, den sein Vater viel lieber Methusalem nennen möchte, wird als Greis geboren. Keiner weiß wieso, und darum geht es in der Erzählung auch nicht.Die Eltern des ausgewachsenen Greises behandeln ihn jedoch beharrlich wie ein Baby. Das funktioniert natürlich nicht wirklich gut. Alte Menschen mögen keine Babynahrung und wollen auch nicht mit Kinderspielzeug spielen, sie fühlen sich im Kindergarten deplatziert und wollen keine Kinderkleidung angezogen bekommen. Benjamin muss jedoch durch diese ganzen Prozesse durch. Er bekommt die weißen Haare gefärbt und wird "altersgemäß" behandelt. Dadurch wird er natürlich zum Außenseiter. Sein Anderssein kann er anfangs nicht wirklich erklären. Er weiß nur, dass er sich mit seinem Großvater besser versteht als mit seinen Eltern und er lieber eine Zigarre raucht als Babyfläschchen zu trinken.Dieses Anderssein zieht sich sein ganzes Leben hindurch. Er wird beispielsweise in Yale abgelehnt, weil er zu alt aussieht. Einen Zweitversuch startet er in Harvard mit 50 (da sieht er dann endlich jung genug aus, nämlich wie 20). Das zweite Mal klappt leider auch nicht so wie geplant, er hat nicht einberechnet, dass er jedes Jahr jünger wird. Irgendwann ist er dann ironischerweise zu jung für das Studium an einer Eliteuniversität. Sein ganzes Leben war er immer für alles zu alt, nun lernt er die Kehrseite der Medaille kennen.Es eine tragisch-traurige Erzählung, die vom Scheitern des Alters und der Jugend handelt, aber auch Mut gibt. Aufgeben - das tut Benjamin Button nämlich nie.Diese Novelle von F. Scott Fitzgerald mit dem hübschen Cover, sorgt für ein kurzes aber intensives Lesevergnügen!

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    • 3
  • Gutes Buch

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    CorinaPf

    19. March 2017 um 19:19

    Inhalt:Benjamin Button wird 1860 geboren. Jeder ist entsetzt und niemand will ihn ansehen oder kann glauben das dies ein Baby ist. Benjamin sieht aus wie ein alter Mann um die siebzig und benimmt sich auch so. Die Familie ist ratlos und auch Benjamin weiß nicht wie er sich verhalten soll, wie ein  Baby (was seine Familie möchte) oder wie er es möchte, als einen alten Mann behandelt zu werden. Doch es wird immer merkwürdiger je mehr Zeit vergeht umso jünger wird Benjamin.Schreibstil:Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, jedoch da das Buch so kurz ist und es minimalistisch  gehalten wurde kamen Gefühle und Emotionen nicht wirklich rüber. Was ich sehr schade fand, denn wenn es länger gewesen wäre, hätte es ein 5 Sterne Buch werden können.Protagonist:Benjamin war ein toller Charakter, der sich nicht verstellt, auch wenn ihm niemand glauben wollte. Ich mochte ihn einfach.  Es gab immer wieder Rückschläge, doch diese meisterte er. Benjamin fand meistens einen Ausweg. Nebencharaktere:Ich fand die Menschen rund um Benjamin sehr interessant, seinen Vater der ihn immer wieder als Baby verkleiden wollte oder später seine Frau die behauptete, dass, wenn er nur daran glaube er älter wird statt jüngerFilm vs BuchIn diesem Fall muss ich ehrlich gestehen dass mir der Film um einiges besser gefällt als das Buch. Die Liebesgeschichte ist besser aufgearbeitet und auch die ganzen Gefühle, Emotionen kommen im Film besser rüber.Im Buch hat mir, jedoch eines besser gefallen und zwar, dass sich Benjamin immer seinen biologische  Alter nach benahm. Dies bedeutet wenn er ein alter Mann war dann benahm er sich auch so und als Kind dann benahm er sich wie ein Kind. Ich glaube mich zu erinnern, dass dies im Film nicht so war. Wenn ich falsch liege tut es mir leid ist schon etwas her dass ich den Film gesehen habe.  Für mich, ein tolles Buch wäre es länger könnte ich ihm 5 Sterne geben, aber ich gebe dem Buch 4 Sterne. Die Emotionen fehlten für mich auch etwas im Buch.

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    • 2
  • Benjamin Button - in Worten, nicht in Bildern.

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    Casey

    17. December 2014 um 12:49

    Autor: F. Scott Fitzgerald Titel: Der seltsame Fall des Benjamin Button Originaltitel: The Curious Case of Benjamin Button Genre: Kurzgeschichte Verlag: Diogenes Verlag AG Zürich Erschienen: 05.08.2011 Umfang: 66 Seiten ISBN: 978-3-257-23659-0 Das Ehepaar Mr. und Mrs. Roger Button hat allen Grund, sich glücklich zu schätzen. Sie gehören in den 1860er-Jahren zu den Reichen Baltimores, führen eine glückliche Ehe und erwarten bereits ihr erstes Kind. Doch als der Tag der Geburt kommt und Mr. Button zu seiner Frau ins örtliche Krankenhaus eilt – welch Privileg im 19. Jahrhundert! – will ihm niemand sagen, wo er seinen Sohn finden kann. Panisch und voller Ekel flüchtet das Personal, kaum hat es den Namen „Button“ gehört. Von kaltem Angstschweiß durchnässt und von bösen Vorahnungen gequält, findet er seinen Sohn schließlich. Doch vor ihm ist kein kleiner Wonneproppen mit rosigen Wangen und strahlenden Augen. Viel mehr sitzt vor dem frischgebackenen Papa ein alter Greis. Ich glaube, das Grundgerüst dieser Geschichte dürfte jedem bekannt sein. Ein Baby wird als Greis geboren und altert rückwärts. Bereits als vor Jahren die Verfilmung von David Fincher in die Kinos kam, war ich allein vom Titel begeistert. Damals habe ich noch gewusst, dass sie auf diesem Buch basiert, weshalb ich zuerst den Film gesehen habe. Ich war wirklich begeistert, die einzige Frage, die sich mir nach dem Abspann stellte: Wie lässt sich das in ein Buch verpacken? Diese Frage ist ganz leicht zu beantworten: In dieser Form gar nicht. Vor allem weil Buch und Film so unterschiedliche Leben des Benjamin Button zeigen. Im Film viel mehr wie Hollywood die Welt nun mal gerne hätte: Fröhlich, mit ein wenig Tragik und einer großen Liebe, an der nichts und niemand etwas ändern könnte. Das Buch zeigt eine ungeschönte, realistischere, wenn auch rein anatomisch gesehen schwerer nachzuvollziehende Version. Von Anfang an von den Eltern ungeliebt, wird er auch in der Gesellschaft nicht akzeptiert. Seine Familie sieht ihn früher oder später als Last. Verständnis für Benjamins Situation zeigt niemand. Auch nicht seine große Liebe Hildegarde, für die er sich nach den ersten Ehejahren bald schämt. Er findet sein Leben lang keinen Halt in der Familie, erst im Tod findet er seinen Ruhepol. Als Fazit kann ich nur sagen: Das Buch hat mehr Ecken und Kanten, weshalb es mir besser gefällt und definitiv fünf Herzen verdient hat. (Der Film bekäme vier.)

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  • ein Leben rückwärts

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    dominona

    20. October 2014 um 20:41

    Wie würde das Leben wohl ablaufen, wenn man alt zur Welt käme und dann immer jünger werden würde? Hier wird dieser Gedanke umgesetzt und es entsteht eine Art kafkaeske Atmosphäre. Keiner um ihn herum versteht was geschieht, man versucht ihn immer seinem Alter gemäß zu behandeln und in den Augen anderer macht er, natürlich, nur Schwierigkeiten. Erstaunlich wie der Autor es schafft, die Geschichte so kurz zu halten und dennoch alles zu sagen. Schöne Idee, gut umgesetzt.

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  • Wenn ein seltsames Baby das Licht der Welt erblickt...

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    Kopf-Kino

    Die Grundidee dieses Büchleins ist mehr als originell, denn Benjamin Button hat ein schweres Los zu tragen. So wurde er im Sommer 1860 in Baltimore, zum Entsetzen des Vaters und der guten Gesellschaft, nicht als schreiendes Baby, sondern als bärtiger Greis geboren, um fortan das Leben rückwärts zu durchlaufen. Ich fand die Figuren für eine 66 Seiten knappe Geschichte gut und glaubhaft ausgearbeitet. Bei fast jeder auftretenden Person ist eine erkennbare Entwicklung zu beobachten. Mich persönlich hätte es jedoch ebenso interessiert, wie Benjamins Mutter, die hier leider keine Rolle spielt, agiert, und welche Gespräche die Eltern geführt hätten, aber dann würde sich das Buch vermutlich auf 200 Seiten erstrecken. Hierfür hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht, aber letztendlich mag es definitiv für ein Buch sprechen, wenn der Leser gerne mehr zum Lesen gehabt hätte. Fitzgeralds Schreibstil und Sprache konnte mich schlicht und ergreifend bezaubern, da sie mir stets klar, schnörkellos und charmant erschienen – ja, dieser Autor wusste wohl, wie man voller Eleganz erzählen kann. Somit wird dies nicht das letzte Werk aus seiner Federn sein, das ich in meinem Buchregal stehen und gelesen haben möchte. Ob der Autor mit seinem Werk auf die Marginalisierung anspielen wollte, weiß ich natürlich nicht, aber für mich war sie klar herauszulesen und somit eine geniale Umsetzung der Thematik. Falls jemand eine oder mehrere Empfehlungen hat, dann möge er sie mir bitte als Kommentar hinterlassen. Danke.

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    • 12

    BrittaRoeder

    07. October 2014 um 11:11
  • Benjamin Button

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    GothicQueen

    19. June 2013 um 14:26

    Dieses Buch hatte ich mir gekauft, weil ich den Film so toll fand und auch noch jedes Mal super finde, wenn ich ihn jetzt noch sehe. Der Film geht aber knapp drei Stunden lang, das Buch hat 86 Seiten oder so. Das ist das erste Mal, dass ich sowas bemerkt habe, dass es andersherum passiert. Sonst sind die Bücher ja ewig lang und müssen für den Film gekürzt werden. Für dieses Buch musste der Film aber verlängert werden. Und es ist super gelungen. Ich habs an einem Nachmittag durchgelesen. Ich würde es jederzeit wieder lesen. Es hat mir echt gut gefallen. 

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  • Rezension zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von F Scott Fitzgerald

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    monerl

    Ein unglaubliches Buch, eine genial, skurrile Geschichte! Ein Baby wird geboren, aber sein Aussehen ist das, eines alten Mannes. Ein Skandal, den seine Eltern zu vertuschen ersuchen. Benjamin hat sein Leben lang mit der absurden Tatsache zu kämpfen, dass er rückwärts altert, also jedes Jahr jünger und jünger wird - am Ende bis hin zum Säugling sich zurückentwickelt. Man fiebert dem Altern hin, indem Benjamin so alt ist wie er aussieht, da er endlich eine kurze Zeit ein "normales" Leben führen darf. Ein Buch mit Tiefgang und zum Nachdenken. Für alle, die die Verfilmung gesehen haben sei gesagt, dass der Film fast nichts mit dem Buch zu tun hat. Wer das Buch also lesen möchte, nachdem er den Film gesehen hat, sollte sich darauf gefasst machen, dass dies keine Liebesgeschichte ist, wie im Film aufgezeigt. Das Buch ist grandios und literarisch eine Klasse für sich, keine seichte Liebesgeschichte.

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    • 2
  • Rezension zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von F Scott Fitzgerald

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    rosaroth

    26. February 2012 um 09:34

    Spannende Geschichte. Ich mag es, wenn Hauptdarsteller nicht durchweg sympathisch dargestellt werden.

  • Rezension zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von F Scott Fitzgerald

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    TheriFarfalla

    26. May 2011 um 14:52

    Die Geschichte hat mich von Anfang an begeistert : Ein Mensch der Alt geboren wird und im Laufe seines Lebens immer jünger wird und schließlich als Säuglin stirbt. Doch als ich Begann das Buch zu lesen wurde ich schnell enttäuscht. Sicherlich muss man bedenken das es 1922 verfasst wurde , jedoch fand ich es weder spanndend noch mitreißend. Schade , obwohl ich die Idee des Buches echt fantastisch fand.

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  • Rezension zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von F Scott Fitzgerald

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    Ennilain

    15. April 2011 um 11:06

    Man schreibt das Jahr 1860: Mr. Roger Button, Präsident der Firma Roger Button & Co., stürmt in das örtliche Krankenhaus – soeben ist sein Sohn zur Welt gekommen. Doch schon an der Reaktion der Krankenschwestern merkt Mr. Button, dass irgendetwas nicht stimmt. Endlich im Zimmer angekommen, entdeckt er sein Neugeborenes. Der schockt sitzt tief – das was er da sieht ist kein Baby. In der Liege befindet sich ein Greis von etwa 70 Jahren. Der Vater hält es für eine Verwechslung – unmöglich kann dies sein Sohn sein. Aber ein Zweifel ist ausgeschlossen. Die seltsame Geschichte des kleinen Benjamin Button spricht sich schnell im Ort herum. Den Eltern ist es unangenehm. Damit Benjamin wenigstens ein bisschen wie ein Kleinkind aussieht, färben sie ihm die Haare und kaufen Kinderspielzeug. Aber Benjamin kann nur wenig damit anfangen. Er sitzt lieber da und genießt die Ruhe. In den folgenden Jahren entwickelt sich aus dem jungen Alten ein stattlicher Mann. Seine grauen Haare werden voller, das Laufen fällt ihm nicht mehr so schwer. Aber egal ob im Kindergarten, der Schule oder beim Studium, niemand glaubt Benjamin sein wahres Alter und so erntet er immer wieder Hohn und Spott. Später lernt Benjamin die scheinbar viel jüngere Hildegarde kennen – das erste Mal in seinem Leben erfährt er wahre Liebe. Die beiden Heiraten und bekommen einen gemeinsamen Sohn. Doch Benjamin wird immer jünger, während seine Frau altert. Die beiden Leben sich langsam auseinander. Irgendwann sieht Benjamin so jung aus, dass selbst sein Sohn ihn verleugnet. Schließlich entwickelt er sich zu einem Baby … Sicherlich ist vielen von euch die Geschichte durch die Verfilmung bekannt. Auch ich habe zuvor den Film gesehen und hatte zunächst Angst, dass die Geschichte sehr ähnlich ist, aber das Gegenteil hat mich erwartet. Während im Film der kleine Benjamin direkt nach seiner Geburt weggegeben wird, bleibt er im Buch bei seiner Familie. Und so verläuft auch sein weiteres Leben ganz anders. Auf nur 66 Seiten begleitet der Leser Benjamin auf seinem gesamten Lebensweg. Ich habe das Lesen sehr genossen. Der Schreibstil von F. Scott Fitzergerald ist wunderbar angenehm und illustrativ. Seine Erzählweise erinnerte mich fast an die eines Märchens. Die Idee des Romans ist unheimlich spannend – ein Baby, das als Greis geboren wird und mit den Jahren jünger wird. Ein schwieriges Leben ist damit vorprogrammiert. Niemand scheint Benjamin zu lieben – nicht einmal seine Eltern. Erst durch Hildegarde lernt er wahre Liebe kennen. Aber auch dieses Glück soll nicht lange von Dauer sein. Durch den wachsenden Altersunterschied entfremden sich die beiden immer mehr. Als Benjamin auch noch von seinem eigenen Sohn verleugnet wird, kann man nur noch Mitleid mit ihm haben. Sein ganzes Leben wird er von der Ignoranz seiner Umwelt begleitet. Umso besser ist es für ihn, dass er immer jünger wird und alles um sich herum vergisst. Fazit: Der seltsame Fall des Benjamin Button von F. Scott Fitzgerald ist eine sehr schöne und traurige Geschichte, die man innerhalb einer Stunde durchlesen kann. Wer glaubt, dass der Roman dem Film stark ähnelt, der sollte unbedingt in dieses Buch hineinschauen.

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  • Rezension zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von F Scott Fitzgerald

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. March 2011 um 08:52

    Benjamin Button kommt als alter Mann zur Welt. Statt demnach mit den Jahren älter zu werden, wird er im Laufe seines Lebens immer jünger. Was seine Mitmenschen derart irritiert, dass sie sich weigern ihn als das zu sehen was er ist. Ich lese gerade „Winterträume“ wo u.a. diese Kurzgeschichte enthalten ist, und ich finde sie ganz wunderbar. Ganz anders als erwartet. Erwartet hatte ich ein Drama, etwas Trauriges. Gelesen habe ich aber eine skurrile, witzige, und manchmal bitterböse Geschichte, eine tragische Komödie. Benjamin Button ist eine Kuriosität. Eine biologische Unmöglichkeit. Daraus ergeben sich schräge und herrlich komische Szenen, in denen er zwar mit selbst umgehen kann, sich seinen Mitmenschen zuliebe aber anpassen muss, um kein Aufsehen zu erregen. Angefangen bei seinem Vater, der diese Absurdität mit dem Verstand einfach nicht fassen kann und das einzige tut was ihm übrig bleibt. Er verdrängt es. Steckt den alten Mann in Knabenkleidung und zwingt ihn mit einer Rassel zu spielen. Sein Sohn, zuvorkommend wie er nun einmal ist, tut alles um dem Vater Normalität vorzugaukeln. Färbt sich die Haare schwarz und spielt mit (den Jahren nach) Gleichaltrigen. Später lernt Benjamin ein junges Mädchen kennen, das es glücklicherweise auf ältere Männer abgesehen hat. Sie heiraten, aber die Ehe nimmt ihren schicksalhaften Lauf, als sich die Gesellschaft irgendwann nicht mehr über den älteren Herren mit dem jungen Mädchen echauffiert, sondern über die ältere Dame mit dem jungen Burschen. Das ist dann sogar Benjamin unangenehm, sich mit einer 20-Jahren älteren Frau zu zeigen. Mit der Zeit hat auch Benjamins eigener Sohn größte Probleme sich mit dem immer jünger werdenden Vater abzufinden. Wenn es unmöglich ist, so muss es eben Absicht sein. Was Benjamin auch noch die Wut und Vorwürfe darüber einbringt, sich so nonkonform aufzuführen. Im Endeffekt aber ist Benjamin Button ein Ruhepol in seiner hysterischen und irritierten Umgebung. Er lebt jede Phase seines Lebens ganz selbstverständlich und mit trockener Beobachtung. Kostet alles aus und hätte kein Problem mit sich und der Welt, würde ihn nicht immerzu die Welt daran erinnern, dass er das Problem ist. Nicht Benjamin Button ist die Kuriosität in dieser Geschichte, sondern die Unfähigkeit seiner Umwelt in die er hineingeboren wurde. Abgesehen davon, hätte er ein wunderbares Leben gelebt. Mit einem sehr poetischen Ende, wie ich finde! (Im Gegensatz zu der Verfilmung, die nicht mehr viel mit der Geschichte zu tun hat)

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  • Rezension zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von F Scott Fitzgerald

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    vielleichtsagerin

    01. March 2011 um 12:12

    Mit der Verfilmung hat dieser Roman wenig zu tun: Bei Fitzgerald ist Benjamin Button zu Beginn der Geschichte auch seinem Erscheinungsbild nach ein alter Mann. Im Namen der künstlerischen Freiheit hat man in der Verfilmung zudem die Zeit und den Ort der Handlung kurzerhand umgeschrieben – Fitzgeralds Version beginnt 1860 in Neuengland, die des Films 1918 in New Orleans. Was mich jedoch am meisten stört: Der Film ist in erster Linie eine (mäßig gelungene) Liebesgeschichte. Die literarische Vorlage hingegen wendet sich gegen Konformitätszwang und Normenhörigkeit als soziale Phänome der US-amerikanischen Mittel- und Oberschicht der 1920er Jahre. Auf tragikomische Weise karikiert Fitzgerald die an Hybris grenzende Kontrollfantasie fortschrittsgläubiger Bürger westlicher Zivilisation. Und weil diese zugegeben wenig romantischen Aspekte in der Verfilmung dermaßen konsequent ausgeklammert wurden, finde ich es wichtig, auf den ideellen Reichtum des Originals hinzuweisen. Eine ausführliche Zusammenfassung habe ich in meinem Blog gepostet unter http://vielleichtsagerin.blogspot.com/2011/02/f.html#links

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  • Rezension zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von F Scott Fitzgerald

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    Ashlyn

    21. February 2010 um 11:52

    Dieses Buch ist einfach nur empfehlenswert. Die Idee ist unschlagbar. Ein Kind, das als siebzigjähriger zur Welt kommt und statt zu altern jünger wird.
    Eine gute Idee die fantastisch umgesetzt wurde. In meinen Augen ist auch der Film nicht zu verachten. Wundervolles Buch! <3

  • Rezension zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von F Scott Fitzgerald

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    Belladonna

    13. September 2009 um 12:01

    Kurze Beschreibung: °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Benjamin Button kommt als 70-jähriger Mann auf die Welt. Sein Vater ist Besitzer einer Eisenwarenfirma und verkehrt in den gehobenen Kreisen. Schnell spricht sich die Kunde des wundersamen Sohnes herum und von allen Seiten wird die Familie ungläubig beäugt. Doch Benjamin bleibt nicht immer so ein alter Greis sonder mit der Zeit wird immer jünger... Meine Meinung: °°°°°°°°°°°°°°°°°° Der Autor schafft mit dieser Kurzgeschichte einen prägnanten Eindruck in ein vollkommen andersartiges Leben. Fitzgerald beschreibt treffend die Schwierigkeiten der damaligen Gesellschaft und übermittelt treffend die Schwierigkeiten die Benjamin bewältigen muss. Das Leben von Benjamin gerät an einen Wendepunkt als er heiratet und erfolgreich die Firma seines Vaters übernimmt und weiterführt. Man sollte meinen das Benjamin nun glücklich sein kann. Doch damit ist es weit gefehlt. Das Leben mit seiner Frau die immer Älter wird, wird für ihn zu einer Qual und er beschließt seinen weiteren Lebensweg in der Armee. Nach seiner Rückkehr ist er soweit verjüngt dass er endlich sein vor Jahrzehnten ersehntes Studium beginnen kann... Mein Fazit: °°°°°°°°°°°°°°° Eine kurze aber dennoch sehr schön ausgeprägte Geschichte über einen wirklich seltsamen Fall.

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  • Rezension zu "Der seltsame Fall des Benjamin Button" von F Scott Fitzgerald

    Der seltsame Fall des Benjamin Button

    annikki

    06. September 2009 um 16:42

    Diese Erzählung ist einfach wunderschön. Benjamin kommt als 70 jähriger alter Mann zur Welt, obwohl sein Vater ein Neugeborenes erwartet hat er nun einen alten Mann zum Sohn und das ist erst der Anfang von Benjamin Buttons ungewöhnlichen Leben. Er wird noch auf einige Hindernisse in seinem leben stoßen, dass ungewöhnlicher nicht sein könnte. Eine großartige Geschichte zwar nur 66 Seiten lang, aber wie heißt es: In der Kürze liegt die Würze! Wunderschön geschrieben.

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