F. Scott Fitzgerald Tender Is the Night

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Inhaltsangabe zu „Tender Is the Night“ von F. Scott Fitzgerald

Peopled by an unforgettable cast of aristocrats and high-fliers, Tender is the Night is at once a scathing critique of the materialism and hypocrisy of the Roaring Twenties and a poignant and sensitive account of personal tragedy and disillusionment. (Quelle:'Flexibler Einband/06.07.2011')

Nette Thematik, hätte man bisschen besser verpacken können. Irgendwie kommen mir Nicole und Dick ziemlich egoistisch vor. Wie in der Rezension schon erwähnt, werden die Kinder mehr oder weniger als ein Nebenprodukt der Ehe dargestellt. Ziemlich traurig irgendwie. Streckenweise war es sehr langatmig, hatte aber auch einige wenige gute Stellen.

— AuroraBorealis

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  • F. Scott Fitzgerald - Tender is the Night

    Tender Is the Night

    miss_mesmerized

    12. August 2015 um 17:58

    F. Scott Fitzgeralds vierter Roman spielt im Frankreich der 1920er Jahre. Die Schauspielerin Rosemary Hoyt, eine junge amerikanische Schauspielerin, lernt dort das Ehepaar Dick und Nicole Diver kennen und ist sofort von ihnen fasziniert. Doch etwas stimmt mit den beiden nicht, auffällig ist besonders Dicks Neigung permanent Alkohol zu konsumieren. Bei einem Zwischenfall in Paris kommen sie Rosemary, die inzwischen schwer verliebt in Dick ist und sich ihm offensiv an den Hals wirft, zu Hilfe und können so ihre Karriere retten. Ein Rückblick lüftet dann das Geheimnis um diese wundersame Beziehung zwischen Dick und Nicole: er hat sie als er gerade anfing als Psychologe zu arbeiten in einer Klinik kennengelernt, wo sie wegen einer schweren Neurose untergebracht war. Die Ehe hatte schon vor Rosemary Risse und langsam aber sicher nähert sie sich ihrem absehbaren Ende entgegen. Auch wenn der Roman vielfach gelobt und oftmals als das bessere Werk F. Scott Fitzgeralds angesehen wird, kann ich die Reaktionen zu Zeiten der Veröffentlichung nachvollziehen. Hat man im „Great Gatsby“ das große Motiv, das den Protagonisten leitet und antreibt und dem er alles unterordnet, fehlt hier ein den Roman durchziehendes Thema. Auch hat mich verwundert, wie zunächst Rosemary ganz klar im Fokus steht und dann plötzlich bedingt durch die Rückblende verschwindet und auch später nur noch als Randfigur in Erscheinung tritt. Auch habe ich bessere Romane aus der Entstehungszeit gelesen, die sich mit psychischen Erkrankungen und deren Realisierung in Figuren auseinandersetzen. Fazit: kann m.E. dem „Great Gatsby“ nicht ansatzweise das Wasser reichen.

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  • Rezension zu "Tender Is the Night" von F. Scott Fitzgerald

    Tender Is the Night

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. January 2011 um 10:49

    Dick und Nicole Diver sind auf den ersten Blick wohl ein ganz normales Paar. Doch wer genauer hinsieht, kann erkennen, dass Nicole psychische Probleme hat und sich Dicks Umgang mit Alkohol langsam zur Abhängigkeit entwickelt. Auch als Leser erfährt man diese Dinge erst nach und nach, da der erste Teil des Buches aus der Sicht der jungen Schauspielerin Rosemary erzählt wird, die das Paar bei ihrem Urlaub kennenlernt und etwas Zeit mit ihnen verbringt. Im zweiten Teil des Buches erfährt man dann viel aus der Vergangenheit, lernt Dick und Nicole besser einzuschätzen und kann Ereignisse auch aus ihren Augen miterleben. Das hört sich nicht so wahnsinnig spannend an? War es auch nicht. Angeblich ist einiges am Buch autobiografisch, Fitzgeralds Frau Zelda hatte auch psychische Probleme und er sah sich wohl in der Rolle des Dick Diver. Da ich aber über die Biografie Fitzgeralds nicht so viel weiß, konnte ich eigentlich keine Parallelen ziehen. Ich hatte das Gefühl, ein wahllos ausgesuchtes Ehepaar detailgenau bei ihrem alltäglichen Leben zu begleiten. Jeder Mensch hat wohl seine Probleme, aber bei den wenigsten lohnt es sich, ein ganzes Buch darüber zu schreiben. Zumal auch viele uninteressante Details und Episoden, die später keine Rolle mehr spielen, großen Raum im Buch eingenommenm haben. Die Divers haben viele Freunde, die man auch alle mit Namen kennenlernt und die dann nach 100 Seiten wie aus dem Nichts wieder auftauchen. So viele verschiedene uninteressante Personen konnte ich mir trotz gutem Gedächtnis einfach nicht merken. Außerdem muss ich sagen, dass diese ganze 20er Jahre Stimmung, die mir am großen Gatsby so gut gefallen hat, diesmal einfach nicht rübergekommen ist. Bis auf einige wenige Details könnte die Geschichte auch in einer anderen Zeit spielen, was ich sehr schade fand. Denn bei "Der große Gatsby" hat mir auch nicht unbedingt die Geschichte gefallen, die das Buch erzählt, sondern die Stimmung, die Fitzgerald darin erschaffen hat. Eine Kleinigkeit, die ich etwas unlogisch fand: Nicole und Dick haben zwei Kinder! Das erfährt man erst recht spät und die Kinder werden am Anfang auch so gut wie nie erwähnt. Das Paar verschwindet oft mal spontan auf Reisen, dass die Kinder dabei wären, hört man eigentlich nie. Entweder hat der Autor zwischendurch vergessen, dass seine Protagonisten Eltern sind, oder diese armen Geschöpfe wachsen bei einem Kindermädchen auf. Insgesamt fand ich die Geschichte eher uninteressant und bin froh, dass ich das Buch jetzt hinter mich gebracht habe.

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