The Great Gatsby

von F. Scott Fitzgerald 
3,9 Sterne bei372 Bewertungen
The Great Gatsby
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (256):
juLyxx17s avatar

sehr flüssig zu lesen und sehr unterhaltsam :)

Kritisch (24):
SarahMBs avatar

Die Story eher dickflüssig, aber schön zum Englisch üben.

Alle 372 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "The Great Gatsby"

Intermediate Level 8. - 9. Klasse / 1.600 Wörter New York in den Goldenen Zwanzigern. Die tragische Liebesgeschichte zwischen dem reichen, geheimnisvollen Jay Gatsby und der schönen, aber leichtfertigen Daisy.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783192929588
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:84 Seiten
Verlag:Hueber Verlag
Erscheinungsdatum:07.10.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.1975 bei Harperaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    midnightsreaders avatar
    midnightsreadervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mit poetischer Tiefgründigkeit und authentischen Charakteren erzählt Fitzgerald die tragische Geschichte einer verlorenen Liebe
    »The Great Gatsby« – Ein unglaublicher Klassiker!

    »The Great Gatsby« ist ein Klassiker, der die verschiedensten Emotionen in mir hervorgerufen hat – nicht umsonst hat dieser Roman einen derart guten Ruf.

    Handlung
    Als Nick Carraway, ein junger Mann aus gutem Hause, nach New York zieht, ahnt er nicht, in welches Netz aus Partys, Kriminalität, Liebe, Eifersucht, Hass und Betrug er bald unweigerlich verstrickt sein wird. Denn bei seinem reichen Nachbarn handelt es sich um niemand Geringeren als Jay Gatsby, der für seine prachtvollen Partys bekannt ist und vor dem Ersten Weltkrieg eine Beziehung mit Nicks Cousine Daisy, die ebenfalls in New York lebt, hatte. Obwohl diese jetzt mit dem ebenfalls reichen, aber untreuen Tom Buchanan verheiratet ist, gibt Gatsby seine Liebe nicht auf. Kurzerhand bittet er Nick, den Kontakt zu Daisy wiederherzustellen. Nick stimmt zu, seinem neugewonnenen Freund zu helfen, unwissend, dass die Wiederbegegnung der beiden sie alle unweigerlich auf Kollisionskurs bringt.

    Für dramatische Liebesgeschichten bin ich stets zu haben, weshalb mir auch die Lektüre des »Great Gatsby« sehr gefallen hat. Fitzgerald hat ein Händchen für Spannung und unvorhersehbare Wendungen, und als wäre das nicht schon genug, verpackt er Gesellschaftskritik so geschickt in die Handlung, dass sie nicht als störend oder unnötig belehrend empfunden wird. Ganz im Gegenteil: Obwohl der Roman aus den 20ern stammt, ist die Kritik an der Gesellschaft teilweise noch immer so aktuell, dass einem der Atem stockt.

    Charaktere

    Das Besondere dieses Buches ist wohl, dass der Erzähler Nick nicht den Hauptprotagonisten darstellt. Denn während der höfliche, aber introvertierte junge Mann das Ganze eher aus dem Hintergrund beobachtet, wird Jay Gatsby zum Mittelpunkt des Erzählten. Der charmante Kriegsrückkehrer bemüht sich so sehr darum, seine Liebe Daisy zurückzugewinnen, dass man als Leser einfach nur mitfiebern und hoffen kann.
    Und wie auch die anderen Charaktere ist Gatsby eben nicht perfekt, sondern hat auch seine Fehler. So ist er zum Beispiel vollkommen illusioniert, was seine Vorstellung von Daisy und einer gemeinsamen Zukunft angeht. Aber ich will nicht zu viel verraten – lest es einfach selbst!

    Schreibstil
    Fitzgerald hat einen sehr malerischen Stil, der auf viele Stilmittel und einiges an Symbolik zurückgreift, was als Nicht-Muttersprachler – meiner Erfahrung nach – nicht immer einfach ist. Es kam durchaus vor, dass ich den einen oder anderen Satz zwei- oder dreimal lesen musste, insgesamt hat das dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch getan.
    Immer wieder tauchten Sätze auf, die mir einfach nicht mehr als den Kopf gehen wollen, Zitate, die unglaublich berührend sind – und für die lohnt es sich auch, noch einmal gründlicher zu lesen.

    Fazit
    »The Great Gatsby« ist nicht umsonst Klassiker, denn es gelingt Fitzgerald, mit poetischer Tiefgründigkeit und authentischen Charakteren die tragische Geschichte einer verlorenen Liebe zu erzählen. Er schafft dabei ein solch detailliertes Bild der 20er-Jahre, dass der Leser darin versinken kann, wenn er es nur zulässt.
    5 von 5 Sternen!  

    Kommentare: 3
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    Lola1008s avatar
    Lola1008vor 3 Jahren
    Fantastische Darstellung der Licht- und Schattenseiten des American Dream

    Fantastische Darstellung der Licht- und Schattenseiten des American Dream

    Amerika in den "Golden Twenties": Nick ist ein mittelloser Aktienhändler, der nur mit etwas Glück ein majästetisches Haus in West Egg bewohnen darf. Jeden Abend sieht er bei seinem Nachbarn viele Menschen auflaufen, denn dort werden ständig irgendwelche wilden Parties gefeiert. Doch keiner kennt diesen ominösen Jay Gatsby, der für die Feiern verantwortlich ist. Viele Gerüchte ranken sich um ihn, eines unglaublicher als das andere. Doch bald findet Nick heraus, dass Gatsby ein ganz anderer Mensch ist, als er sich ihn vorgestellt hat. Die beiden verstehen sich ausgesprochen gut und freunden sich rasch an. Doch ihr Treffen ist kein Zufall. Seit Jugendzeiten ist Gatsby in Daisy verliebt - und diese ist Nicks Cousine. Allerdings ist diese bereits verheiratet, aber Gatsby will sie unbedingt wiedersehen. Wird es ihm gelingen, Daisy zurückzuerobern?

    Meine Meinung

    "The Great Gatsby" zählt in Amerika als eines der Standardwerke die man liest, wenn man das Thema des American Dream behandelt. F. Scott Fitzgerald hat mit diesem Roman sein persönliches Meisterstück geschrieben, was jedoch erst lange nach seinem Tod wieder in Erinnerung gerufen wurde. Mittlerweile ist "The Great Gatsby" sein bekanntester und meistgelesenster Roman. Da ich in der Schule nur "Death of A Salesman" von Arthur Miller gelesen haben, als wir den American Dream nähergebracht bekamen, stand "The Great Gatsby" schon lange auf meiner Wunschliste und endlich komme ich dazu, eine Rezension zu dem Roman zu verfassen.
    Vorab muss ich sagen, dass ich den Roman in seiner Originalsprache, nämlich auf Englisch gelesen habe, allerdings ist auch die deutsche Übersetzung keineswegs auszuschlagen für Leute, die sich nicht ganz so viele Englischkenntnisse zutrauen. Denn "The Great Gatsby" ist an einigen Stellen sehr schwer zu verstehen und damit auch nichts für Anfänger. Mit meiner Rezension beziehe ich mich auf die Ausgabe des Romans aus dem Schöningh-Verlag aus der Reihe "EinFach Englisch", wo es noch zusätzliche Randbemerkungen zur Historie und signifikanten Worten gab. Hätte ich diese nicht gehabt, wäre es mir wirklich sehr schwer gefallen, den Roman auf Englisch weiterzulesen, und ich hätte vermutlich dann doch zur deutschen Ausgabe gegriffen. Dies liegt allerdings auch daran, dass viele Worte verwendet werden, die in den 20ern des letzten Jahrhunderts einfach aktuell waren. Mit diesen kann der heutige Mensch kaum bis gar nichts anfangen, weswegen die Randbemerkungen wirklich äußerst hilfreich waren. Im Großen und Ganzen lässt sich die Handlung dennoch gut verfolgen und verstehen ebenso bezogen auf das, was gesagt wird. Der gesamte Roman ist aus Nicks Perspektive geschrieben, aber obwohl wir ihn als Protagonisten eigentlich besser kennen lernen sollten, erfahren wir fast nur Details über Gatsby während Nick ein wenig außen vor bleibt. Natürlich weiß ich, dass es "The Great Gatsby" und nicht "The Great Nick" heißt, dennoch hätte ich mir ein bisschen mehr Charakterstärke bei Nick gewünscht. Somit fungiert er eher als ein stiller Beobachter, der letztlich nur als Erzähler zu fungieren scheint. Was mir sprachlich wohl besonders gut gefallen hat, ist die Einarbeitung historischer Ereignisse aus den 20ern. Der Aktienhandel, die florierende Marktwirtschaft sowie viele andere Kleinigkeiten wurden von Fitzgerald aufgenommen und im Roman verarbeitet. Dadurch konnte ich mich besonders gut in die Zeit, in der die Handlung stattfindet, hineinversetzen. Insgesamt schreibt Fitzgerald in einer Sprache, die zwar nicht unbedingt leicht verständlich ist, aber dennoch keine sonderlich poetischen Ausläufer hat. Trotzdem durchbricht er einige Stellen des Romans mit Tiefgründigkeit und Poesie, welche sich vom üblichen Erzählstil abheben. Die Kapitel selbst sind mitunter recht lang, so dass man nicht alle in einem Rutsch schaffen kann. Dennoch mischen sich auch einige kurze darunter, die in einem Rutsch durchgelesen werden können.
    Zu den Charakteren habe ich bereits gesagt, dass besonders Gatsby im Vordergrund der Handlung steht und so hält es sich den ganzen Roman hindurch. Er ist der Fokus der Geschichte während alle anderen auftretenden Personen und Charaktere nur als Nebenpersonen fungieren. Das fand ich etwas schade, denn ich hätte durchaus mehr über Nick, Daisy und die anderen erfahren wollen, auch wenn man im Roman deutlich ihre Ecken und Kanten wahrnehmen kann. Dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Detailarbeit gewünscht, so dass die Nebencharaktere nicht nur wirken als würden sie nur auf dem Papier existieren. Besonders Daisy's Mann, Myrtle Wilson und Nicks Freundin empfand ich hier als sehr außen vor dargestellt und hätte mir mehr Auftritte von ihnen gewünscht, damit der Leser sie näher kennenlernt. Dadurch fiel mir auch das Einfinden in die Gedankengänge und Handlungen von ihnen sehr schwer. Gatsby hingegen hebt sich von alledem ab und ist die schillernde Hauptattraktion der Geschichte. Die Gerüchte, die sich um ihn ranken waren sehr mysteriös und als Leser möchte man wissen, was daran wahr ist und was eben nicht. Er wirkt von allen Figuren, die vorgestellt werden, am realsten und interessantesten und macht den Leser neugierig auf sein Leben und seinen Werdegang. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass der Autor ein wenig von der Aufmerksamkeit, die Gatsby zuteil wird, auf die anderen Charaktere übergehen lässt.
    Der Handlungsverlauf ist durchgehend spannend und weist kaum Stellen auf, die für mich langweilig waren. Am interessantesten gestaltet ist Gatsby selbst, insbesondere seine Vergangenheit, wie er an das große Haus gekommen ist, etc. Er wirkt besonders durch die Erzählungen und Gerüchte, die sich um ihn ranken, äußerst ominös und macht den Leser sehr neugierig auf sich. Auch das Hineinversetzen in die Zeit fiel mir leicht, denn die Ereignisse der "Golden Twenties" sind vom Autor auch sehr detailliert und liebevoll gestaltet worden. Was mir wohl am besten am gesamten Roman gefallen hat, war die Darstellung von Gatsbys Streben nach dem Amerikanischen Traum durch seine Vergangenheit. Ich interessiere mich sehr für Mythen und essentielle Schlagworte, über die sich die amerikanische Gesellschaft definiert und der Amerikanische Traum hat mich bisher immer sehr faszinieren können. Trotzdem zeigt das Buch nicht nur die Lichtblicke der Ideologie auf, was besonders gegen Mitte und Ende des Buches deutlich wird. Eher ist der Roman eine realistische und kritische Herangehensweise des Autors an dieses Konzept und zeigt auf, dass Geld und Macht nicht die Einsamkeit und das Streben nach Liebe aufwerten können.
    Das Ende kam für mich sehr abrupt und unerwartet, wirkte dennoch in keinster Weise übereilt. Dies lag einfach daran, das man sehr in der Geschichte drin ist wenn man die letzten Seiten des Romans aufschlägt, aber auch daran, wie Fitzgerald das Ende der Geschichte gestaltet hat. Das Ende repräsentiert den Großteil der Kritik am Amerikanischen Traum und stellt auch für den Leser dar, dass er nichtnimmer erfolgreich erfüllt werden kann. Im Vergleich zum restlichen Roman wirkt es etwas drastisch, fügt sich aber dennoch sehr gut in den Handlungsverlauf ein, den der Autor dem Leser hier präsentiert.

    Fazit
    "The Great Gatsby" ist ein Roman der sowohl die Licht- als auch die Schattenseiten des Amerikanischen Traums perfekt in Szene setzt und dem Leser präsentiert. Auch wenn die Sprache nicht leicht zu verstehen ist und das Buch (zumindest auf Englisch) nichts für Anfänger wäre, konnte ich der Erzählung recht gut folgen, da sie größtenteils in damaliger Alltagssprache verfasst wurde. Trotzdem hebt sich der Roman an einigen Stellen von gerade diesem alltäglichen ab und wird poetisch und tiefgründig, jedoch nur an Stellen wo es auch wirklich zur Situation passt. Obwohl Gatsby sehr detailliert und schillernd herausgearbeitet worden ist, hätte ich mir dennoch ein bisschen mehr Ausarbeitung der Nebenpersonen gewünscht. Zwar haben Nick und Daisy einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen Nebencharakteren aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass sie nicht sonderlich real wirkten. Trotzdem war die Handlung durchgehend spannend, mit kaum langweiligen Stellen, so dass der Leser das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Für diesen schönen Roman, der sich mit einem der Kernideologien der amerikanischen Gesellschaft befasst vergebe ich daher 5 von 5 Sternen.

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    raphael-edwards avatar
    raphael-edwardvor 3 Jahren
    Der große Gatsby

    Inhalt:

    Wir befinden uns in den 1920er Jahren in der feinen Gesellschaft, wo der mysteriöse Mr. Gatsby jedes Wochenende zu rauschenden Festen auf seinem Anwesen einlädt. Er versucht damit seine verlorene Liebe Daisy zurückzugewinnen, die bevor er wohlhabend wurde, einen anderen Mann heiratete.

    Über den Autor:

    F. Scott Fitzgeralds "Der große Gatsby" wurde 1925 veröffentlicht und gehört zu den Klassikern der Weltliteratur und wurde unteranderem schon mit Robert Redford und Leonardo di Caprio verfilmt.

    Cover:

    Das Cover ist zwar passend, gefällt mir aber nicht wirklich.

    Meine Meinung:

    Ein schönes kleines Buch, was sich schnell liest und in vergangene Zeiten entführt. Wäre vor allem ein nette kleine Lektüre kurz vor Silvester.

     

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte über die Schattenseiten der goldenen Zwanziger und dem vorgetäuschten Leben der Reichen und Schönen - einfach traurig schön!
    Über den verzweifelten Glamour der 20er-Jahre

    Ein Buch über die Probleme, die sich hinter der Scheinwelt der Schönen und Reichen der Goldenen Zwanziger verstecken.

    Nick Carraway wohnt in einem Ort namens West Egg, in dem die reichen und angesehenen Leute wohnen. Nick führt im Gegensatz dazu ein eher einfacheres Leben.
    Sein Nachbar scheint allerdings beliebt für seinen ausgelassenen Partys zu sein, die von früh abends bis in den Morgen hinein dauern. Schließlich wird auch Nick zu einer seiner Partys eingeladen und lernt den Gastgeber Jay Gatsby kennen. Dieser scheint aber viel zurückgezogener, als man erwartet hätte ...

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn ich anfangs ein wenig Schwierigkeiten hatten, in das Buch reinzukommen. 
    Ich wusste zuerst nicht wirklich etwas mit der Geschichte anzufangen und das fand ich schade, hab aber trotzdem weitergelesen - zu meinem Glück.
    Als ich ungefähr in der Mitte des Buches war, hab ich zufälligerweise ein Youtube-Video gesehen, in dem das Buch vorgestellt und betont wurde, dass dieses Buch von seinem Symbolismus lebt.
    Das hab ich mir zu Herzen genommen und nochmal über den tieferen Sinn nachgedacht, der zwischen den Zeilen steckt. Und nach genau diesem Muster hab ich weitergelesen und konnte viel besser mit der Geschichte umgehen und sie hat mir letztendlich sehr gut gefallen.

    Jede Person hat eine ganz eigene Rolle und steht für etwas spezielles ein:
    Daisy ist die attraktive, begehrte und ein Stück weit auch naive Frau, die von ihrem Eheleben gelangweilt ist, aber nach außen den Schein wahrt.
    Tom, ihr Mann, ist der männliche Gegenpart dazu - ambitioniert, auf sein Ansehen in der Gesellschaft bedacht und in eine Affaire mit einer anderen Frau verstrickt.
    Nick ist eine ziemlich neutrale Person, der stille Beobachter. Tendiert dazu, sich rauszuhalten. Ist eigentlich zufrieden mit seinem einfachen Leben.
    Mr. Gatsby ist irgendwie eine Mischung aus allem. Auf sein Ansehen bedacht, aber gleichzeitig unsicher. Er will für seine Liebe kämpfen, weiß aber nicht, ob er das Richtige tut.
    Meiner Meinung nach eine grandiose und interessante Figurenkomposition!

    Genauso durchwachsen wie die Charaktere, ist auch die Geschichte. Wir lernen, dass das Leben der Reichen in den Goldenen Zwanzigern bekannterweise nicht immer so schön und glamourös war, wie es nach außen gewirkt haben mag. Nach jeder Party kam dann wieder der Alltag, der bei vielen mit Problemen gefüllt war.

    Eine interessante Geschichte, bei der man auf jeden Fall zwischen die Zeilen linsen muss! Traurig und schön zu gleich. 

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    Darcys avatar
    Darcyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Definitiv eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe!
    Gatsby believed in the green light

    “The Great Gatsby” was written by F. Scott Fitzgerald in 1925, illustrating and criticizing the lifestyle of the wealthy during the “Golden Twenties”.
    Its protagonist, Jay Gatsby, is about thirty years old and fabulously wealthy without anybody knowing where all the money came from. Therefore there’s a lot of rumors about Gatsby, for example of him being a nephew of German Kaiser Wilhelm. Every week Gatsby throws lavish parties at his elaborate domicile at West Egg on Long Island. First, it seems like there is absolutely no reason to those parties, especially as the host never is to be seen and his many celebrity guests, of whom none is ever invited, don’t even know who he is. Then it shows that Gatsby hopes for his onetime lover Daisy Buchanan to come so that he can see her again.
    Gatsby met Daisy at her parents' house in Louisville, when he was training to be an officer at First World War. Before he left, Daisy promised to wait for him but instead she got married to Tom Buchanan, a very rich but supercilious and unfaithful man. Tom and Daisy have a daughter together but their marriage is an unhappy one. They live at East Egg just opposite West Egg.
    The story is told from the perspective of Nick Carraway, who is Gatsby’s neighbor at West Egg and also Daisy’s second cousin. Nick has just moved to New York from the Mid-West and starts working as a bondsman. He assists in the reunion of Gatsby and Daisy, arranging a meeting for them at his house.
    I recently studied “The Great Gatsby” with my English advanced class and this is certainly one of the best novels I have ever read! There is much more to it than just the plot and the love relationship between Gatsby and Daisy as Fitzgerald criticizes on the hollowness, superficiality and materialism of American society, the corruption of the American Dream during the 1920s through the behavior of his characters. One of my teachers once said that this book is like a poem because every single word is at its perfect place and I totally agree with that, I love Fitzgerald’s writing style!
    I recommend this book to all those, who like reading classical English or American literature and who are interested in the time of the Jazz Age. I also really enjoyed the film adaption by Baz Luhrmann (2013).

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    allthesespecialwordss avatar
    allthesespecialwordsvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Blasse Charaktere, schweres Englisch - nicht mein Lieblingsklassiker!
    Blasse Charaktere

    Fitzgerald, F. Scott – The Great Gatsby

    New York 1922. Auf seinem Anwesen in Long Island gibt Jay Gatsby sagenhafte Feste. Er hofft, mit seinem neuerworbenen Reichtum, mit Swing und Champagner seine verlorene Liebe zurückzugewinnen. Zu spät merkt er, dass er sich von einer romantischen Illusion hat verführen lassen.

    And I hope she’ll be a fool – that’s the best thing a girl can be in this world, a beautiful little fool.

    Ein Klassiker, der mich schon sehr lange gereizt hat, weil ich die 20er Jahre einfach abgöttisch liebe. Ich würde euch nicht unbedingt die englische Version empfehlen, wenn ihr nicht geübt im Englisch lesen seid. Selbst ich hatte große Schwierigkeiten damit, lange Stücke zu lesen und hab fast einen ganzen Monat gebraucht, um das Buch endlich durchzubekommen. Gatsby ist nicht der Erzähler, aber er ist doch irgendwie die Hauptfigur des Romans. Er ist ein sehr tragischer Charakter, für den man sich ein Happy End wünscht, aber aufgrund von Sprachschwierigkeiten oder vielleicht doch eher Schreibgeschick (das kann ich schlecht beurteilen) blieben die anderen Charaktere eher blass und eindimensional.
    Fazit: Definitiv nicht mein Lieblingsklassiker, aber bei weitem nicht so schlimm, wie manch deutscher Klassiker. 3 von 5 Sonnen!

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    Calypso49s avatar
    Calypso49vor 4 Jahren
    20er Jahre Chic

    Das Buch spielt vor der Kulisse des wilden und schillernden Lebens der 20er Jahre in denen die Protagonisten auf der Suche nach den 'wichtigen' Dingen im Leben: Liebe und/oder Geld
    Anfangs zeigt sich die Geschichte stark geprägt von Oberflächlichkeit und Ausschweifungen, zum Schluss hin nimmt die Geschichte jedoch eine tragische Wende.

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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 4 Jahren
    F. Scott Fitzgerlad - The Great Gatsby

    Nick Carraway kommt nach New York, um dort seinen neuen Job anzutreten. Ein kleines Häuschen hat er in der Nähe großer Villen gemietet und so lernt er schon bald seinen Nachbarn kennen, der regelmäßig pompöse Partys gibt: Jay Gatsby. Seine Cousine Daisy und ihr Mann Tom sowie deren Freundin Jordan sind ihm in der ersten Zeit Freunde und lernt durch sie die andere Seite New Yorks kennen: das ausgelassene Partyleben der 20er. Als Gatsby mit einem Wunsch an ihn herantritt, will er diesen gerne erfüllen: er möchte Daisy wiedersehen, seine Liebe aus der Zeit vor dem Krieg. Nick arrangiert das Treffen und löst damit eine Kettenreaktion aus, die in einer Katastrophe endet.

    Ein Klassiker der amerikanischen Literatur und des American Dream. Der talentierte junge Mann, der mit Fleiß und innerer Überzeugung den Weg nach oben sucht und sich Geld und Ansehen erarbeitet. Zugleich eine tragische Liebesgeschichte und ein Beispiel für die Zügellosigkeit und Rücksichtslosigkeit der New Yorker Oberschicht der 1920er. Heute nicht weniger aktuell als vor 90 Jahren.

    Für mich auch bei x-ten Lesen spannend zu sehen, wie Gatsby sich entwickelt und wie er doch am Ende verliert. 

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    Catties avatar
    Cattievor 4 Jahren
    The Decadence of People

    "The Great Gatsby" is a classic from F. Scott Fitzgerald, published in 1925.
    It is one of the best known works from Fitzgerald and was my second novel/story by him.

    Story:
    1922: Nick Carraway is young, ambitious and he has just moved to West Egg on Long Island. His neighbour is the mysterious Jay Gatsby. A young, rich man who throws big parties and is known for living an expensive life. But Gatsby is not a superficial as he might seem on the first look.
    The story of the two men is linked in with the of married couple Tom and Daisy Buchanan, their friends and affairs and lifes.
    Soon, all their worlds seem to break apart, the lies and lives of the times seem to come together and everything seems to change.

    Characters:
    Nick is the narrator and he is pleasant, because he could be the nice guy living next door. I wouldn't say he's the nice guy, but people seem to believe it.
    Jay Gatsby surprised me as he turned out to be different than I suspected. His love for Daisy and his desire for her make him more human and  vulnerable. I thought he was all about money, drugs and alcohol, but he has gone this way just to be able to take care of his big love.
    Daisy is like a typical girl from the 20s living a life like everyone else who does not have to worry about money. She does know about the affair her husband has, but what should a woman in her position do? I'm not sure if I like her, because she does not seem passionate about anything very much.

    Writing:
    Fitzgerald is a great author and he has written a remarkable story, even if it will not be my favourite of all time. The 20s in New York were a special time and he has captured them in the book in a great way.
    The decadence of the people is what readers are really interested in. They want to read about other people struggling with their lives and failing. It's just human. Furthermore, the writing about excess, social structure and behavior creates a picture of the American Dream that is different and interesting and poisonous.

    I give 4 of 5 party invitations for this classic novel and I think it's one of the books everyone should read sometime.

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    Annesias avatar
    Annesiavor 4 Jahren
    Große Literatur

    Mal wieder zeigt sich, ein guter Klassiker kommt immer recht.
    Was am Anfang scheint wie eine Erzählung über das Leben in den goldenen Zwanzigern in den USA entpuppt sich als wunderschöne, verzweifelte Liebesgeschichte. Ein Teil Weltliteratur, dessen Fehlen, zumindest in meinem Universum nicht denkbar wäre.

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