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Avatar - Der Herr der Elemente: Der Schatten von Kyoshi

Erscheint am 30.11.2020 als Taschenbuch bei Cross Cult.

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Rezension zu "Avatar - Der Herr der Element: Der Aufstieg von Kyoshi" von F.C. Yee

Der Aufstieg einer Legende
Kagalivor 16 Tagen

Im November hatte ich euch ja bereits den Comicband Das Versprechen der Avatarreihe vorgestellt, nun kann ich euch auch einen Avatar Roman präsentieren. Als Avatarfan freue ich mich natürlich immer, wenn das Universum weiter ergänzt und somit habe ich mich sehr auf die Hintergrundgeschichte zu Kyoshi gefreut

Kyoshi und das Avataruniversum

Romane, ganz gleich ob Prequels, Sequels oder Zusatzstorys zu beliebten Serien, sind ja immer so eine Sache. Gerade wenn, wie im Fall von Avatar die Fernsehserie bereits mit mehrere Staffeln abgeschlossen ist, sind die Erwartungen der Fans riesig. Das Serienuniversum ist bereits etabliert und das von Avatar ist noch dazu eines der größten, das ich kenne. Das bieten dem Autor natürlich auf der einen Seite viele Ansätze für Ergänzungen, auf der anderen Seite, die Gefahr, dass Dinge sich nicht in das Original einfügen.

Im Falle von Kyoshis Aufstieg dürfen Serienfans aber aufatmen. Denn es fügt sich ganz wunderbar ins Serienuniversum ein. Eine kluge Entscheidung war mit Sicherheit, eine Figur näher zu beleuchten, die gut 200 Jahre vor den Ereignissen aus der Serie lebte. Damit gibt es nicht so viele Konfliktmöglichkeiten mit der Serie und mehr Raum für eigene Interpretationen. Dennoch verknüpft der Autor bekannte Elemente in seine Story, sodass sie sich wirklich gut in das große Ganze einfügt.

Auch für Avatar Neulinge geeignet?
Nun stellen sich vielleicht einige von euch, die die Avatar Serie noch nicht gesehen haben die Frage, ob das Buch auch für sie geeignet ist. Ehrlich gesagt, finde ich es schwierig das zu beantworten, da ich selbst ja nun mal nur die Perspektive eines langjährigen Fans, der die Serie in- und auswendig kennt, habe. Wenn ich jedoch versuche, das Ganze objektiver zu betrachten, glaube ich, dass ohne Serienwissen, das Buch kaum Spaß macht. Die Dynamiken in dieser Welt, die Beziehung der Nationen und Figuren, ihre Aufgaben und Wünsche etc. sind aus dem Buch allein, nur schwer zu ergreifen. Man merkt schon deutlich, dass der Autor an die Serienfans schreibt, denn er hält sich nicht mit vielen Erklärungen von Dingen auf, die aus der Serie bereits bekannt sind. Ich kann also nur dringend raten, sich zuerst die Serie anzuschauen (Die Legende von Aang reicht Korra ist zum Verständnis nicht nötig).

Der Aufstieg einer Legende

Nun aber noch ein paar Worte zur Handlung. Aus der Serie kennen wir Avatar Kyoshi als respekteinflößende und für Gerechtigkeit kämpfende Legende, von der man sich auch 200 Jahre später noch voller Ehrfurcht erzählt. Dass es jedoch bis dahin ein weiter Weg wird, wird schon auf den ersten Seiten des Buches klar, denn am Anfang ist Kyoshi eine schüchterne Dienstbotin ohne viel Selbstvertrauen und mit nur mickrigen Bänderfähigkeiten und noch dazu ist alle Welt davon überzeugt, dass ihr bester Freund Yun der wahre neue Avatar ist.
Wir haben hier also schon eine sehr interessante Ausgangssituation: Ein Avatar, von dem niemand weiß, dass er einer ist, da ein Andere dafür gehalten wird. Durch diese Ausgangslage ist die Spannung schon sehr früh im Buch da, wenngleich das Tempo zunächst gemächlicher ist. Ab einem Wendepunkt steigt dieses jedoch rasant an, vielleicht sogar etwas zu rasant, was mein einziger Kritikpunkt am Buch wäre, denn ich hätte mir durchaus noch etwas mehr Zeit gewünscht um Kyoshis neue Freunde und ihr Avatartraining zu verfolgen.

Das neue Team Avatar fand ich dafür sehr amüsant. Insgesamt ist der Ton in diesem Buch etwas rauer, erwachsener und auch brutale, als die Serie, trotzdem mangelt es dem Buch auch nicht an Humor, wenngleich etwas weniger Situationskomik wie in der Serien, sondern mehr aus den Dialogen heraus. Ohnehin sind die Charaktere eine stärke des Buches, da sie alle Ecken und Kanten haben, allen voran Kyoshi selber. Das macht die Figur des Avatar Kyoshi deutlich menschlicher, als das übergroße Legendenbild, das man aus der Serie kennt und ich freue mich sehr darauf, ihren weiteren Weg im zweiten Band zu verfolgen.

Fazit:

Um das Buch wirklich genießen zu können, sollte man Kenner der Serie sein. Serienfans werden dann dafür mit einem spannenden Roman belohnt, der sich sehr schlüssig in das Serienuniversum einfügt, die Welt ergänzt und sehr emotional den Weg eines schüchternen Mädchens zu einer starken jungen Frau erzählt.


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Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner

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Rezension zu "Avatar - Der Herr der Element: Der Aufstieg von Kyoshi" von F.C. Yee

Eine humorvolle Erzählung Kyoshis
lesemaus1998vor 3 Monaten

Der Aufstieg von Kyoshi war für mich ein Buch, welches mich zurück in die Kindheit katapultierte. Die endlosen Stunden vor dem Fernseher um Avatar Aang zu begleiten und die Feuernation zu besiegen. Avatar Kyoshis Geschichte nun noch einmal in Form eines Romans zu lesen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen jedoch gehe ich zunächst einmal auf die Story ein.

Die Story hat mir an sich gut gefallen. Ein Minuspunkt erhält das Buch wegen des doch sehr raschen Endes welches für mich doch ein wenig zu schnell ging. Der Anfang hingegen hat mir sehr gut gefallen. Er führte langsam an die Story heran und stellte die Kindheit von Kyoshi dar. Spannend war vor allem zu verfolgen, wie alle auf die Enthüllung reagierten, dass sie der Avatar ist. Damit meine ich die Waisen, ihre Freunde und auch der eigentliche Avatar. Der Spannungsbogen wurde über die komplette Flucht Kyoshis hinweg immer weiter aufgebaut wobei eine große charakterliche Entwicklung zu erkennen war. Wenn ich mir den Schreibstil anschaue kann ich nur anmerken, dass ich mich irgendwann an die Sprache sowie den Ausdruck gewöhnt hatte. Es ist, wie auch bei historischen Romanen, ein eher altertümlicher Schreibstil mit einem kleinen modernen Hauch hier und da. Insgesamt hat mir die Story gut gefallen weswegen diese von mir 4 von 5 Sternen erhält.

Die Charaktere ansprechend gehe ich auf die Protagonisten Kyoshi, Rangi, die kleine Daofei Gruppe sowie den Antagonisten Jianzhu ein. Kyoshi ist die Hauptprotagonistin welche erfährt, dass sie der Avatar ist. Anfangs war sie ein doch recht anstrengender Charakter da man sich immer wieder dachte, warum kann sie sich denn nicht währen. Sie müsste doch nur ihre Erdbändigerkräfte nutzen. Stattdessen holt sie ihre beste Freundin Rangi immer aus der Situation raus. Innerhalb der Geschichte machte sie jedoch große Sprünge in ihrer charakterlichen Entwicklung weswegen ich sie nun doch sympathischer finde. Sie schaffte es, eine Führungsrolle einzunehmen und ihre Pflichten ernst zu nehmen was sie zu einem wahren Avatar machte. Ich bin tatsächlich gespannt, wie sich Avatar Kyoshi weiterentwickelt. 

Rangi ist mein Favorit in Sachen Charaktere. Als gute Seele oder auch das Gewissen hat sie sich in mein Herz eingenistet. Wo sie zu Beginn noch hart rüberkam, wie es ein Feuerbändiger sollte, zeigte sich hinterher, dass sie eine loyale und herzensgute Person ist. Sie versucht durchgängig etwas Gutes für ihre Freundin zu tun oder ihre Mutter zu unterstützen. Rangi veränderte sich charakterlich nicht so stark oder auffällig wie Kyoshi jedoch zeigte sie mehr und mehr ihr Herz was sie nur noch sympathischer macht. 

Die Daofei Gruppe rund um Kirima, Lek, Lao Ge und Wong ist ein lustiger Haufen der mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. Immer wieder war ich gerührt von ihren familienähnlichen Banden und ihrer Loyalität gegenüber Kyoshi. Obwohl jeder von ihnen eigentlich ein Verbrecher ist, zeigten sie sich eher wie eine Gruppe von Kindern welche einfach nur Leben wollten. Sie sind mir ans Herz gewachsen und ich hoffe, sie kommen in Buch zwei genauso oft vor wie in Buch 1.

Der Antagonist Jianzhu war genau so, wie ein Antagonist sein sollte. Von Anfang bis hin zum Ende des ersten Drittels wirkte er sympathisch und freundlich doch merkt man schnell, dass er nur solange nett ist, wie er seinen Willen kriegt. Schnell machte er sich unbeliebt bei mir was ich aber positiv sehe da er als Antagonist ja nicht unbedingt der Liebling der Leser sein sollte. Immer wieder wollte ich ihm im Meer versenken oder in Flammen setzten aber das geht ja schlecht da er nur im Buch existiert. Jianzhu ist insgesamt ein manipulativer, hinterlistiger Mensch, welcher nach Macht strebt und nicht nach einer besseren Welt.

Abschließend kann ich als Fazit sagen, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat. Ich konnte nicht aufhören zu lesen da der Spannungsbogen stets aufrecht erhalten wurde. Bloß das Ende ging mir doch zu schnell weswegen es einen Stern Abzug gibt. Insgesamt gibt es von mir 4 von 5 Sternen für ein spannendes und doch auch lustiges Buch.

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Rezension zu "Avatar - Der Herr der Element: Der Aufstieg von Kyoshi" von F.C. Yee

Tolles Erlebnis für Avatar Fans
full-bookshelvesvor 4 Monaten

Meinung: In dem Buch geht es um den Avatar Kyoshi. Ihr Leben bevor sie überhaupt wusste, dass sie ein Avatar ist und auch die erste Zeit als es ihr bewusst wurde. Man liest über ihren Werdegang und kann ihre Entwicklung toll miterleben. Wer die Serie kennt, wird in dem Buch einige bekannte Namen und Orte finden. Dennoch ist es ganz anders. Vor allem würde ich diese Geschichte nicht unbedingt für Kinder empfehlen. Es geht teilweise doch recht brutal zu und hat kaum bis gar nicht diesen lockeren, kindlichen Humor, den man aus der Serie kennt.
Ich konnte sehr schnell in die Geschichte eintauchen, ich habe die Serie rund um Aang absolut geliebt und dieses Buch lässt einen nochmal in die Welt eines Avatars abtauchen und neue Erkenntnisse gewinnen.
Typisch für Kyoshi sind die grünen Gewänder, das speziell geschminke Gesicht und die Fächer. Diese Merkmale übernehmen auch die zukünftigen Kyoshi-Kriegerinnen.Und auch sie hat eine Gruppe von Verbündeten, so wie jeder Avatar. Doch ihre Freunde sind etwas anders, als die Ausbilder und Vertrauten, die einem Avatar sonst zur Verfügung stehen.
Die Geschichte beginnt als Kyoshi noch ein Mädchen ist. Sie hat keine Ahnung, dass sie ein Avatar ist. Wie auch, denn ein anderer Erdbändiger, Yun, wird gerade zum Avatar ausgebildet. Im Laufe des Buches erfahren wir, dass Kyoshi eine Art Dienstmädchen für den vermeintlichen Avatar ist, aber auch eine Freundin von ihm. Die beiden sind auch mit Rangi befreundet, einer Feuerkriegerin, die als Bodyguard für den Avatar dient. Alle drei sind ungefähr im selben Alter, also gerade mal Jugendliche.
Je weiter die Geschichte voran schreitet, desto mehr und schneller wird die Spannung aufgebaut. Die Beziehungen zwischen den Charakteren werden toll beschrieben, sodass man die Gefühle und Gedanken sehr leicht nachvollziehen kann.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, es wird alles sehr bildhaft beschrieben und ich konnte dadurch wirklich toll in die Welt abtauchen und habe das gelesene wie einen Film vor meinen Augen ablaufen sehen.

Fazit: Zu allen Protagonisten konnte ich schnell eine Verbindung aufbauen und vor allem mit Kyoshi mitfühlen, mitfiebern und mitwachsen. Man kann miterleben wie ein junges Mädchen viele Schicksalsschläge erleiden muss, damit sie zu diesem starken Avatar werden kann.
Daher freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band rund um Avatar Kyoshi.

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