F.R. Tallis

 3.4 Sterne bei 29 Bewertungen

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F.R. TallisDas Haus der bösen Träume
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Das Haus der bösen Träume
Das Haus der bösen Träume
 (29)
Erschienen am 08.03.2016
F.R. TallisDie Schwelle: Roman
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Die Schwelle: Roman
Die Schwelle: Roman
 (0)
Erschienen am 10.02.2014

Neue Rezensionen zu F.R. Tallis

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page394s avatar

Rezension zu "Das Haus der bösen Träume" von F.R. Tallis

"Wir bekommen sie nicht wach. Keine von ihnen." (S. 278)
page394vor einem Jahr

Der Psychiater James Richardson nimmt in den 50er Jahren eine Stelle in der Privatanstalt Wyldehope Hall an, wo einige Patientinnen in einen künstlichen Schlaf versetzt wurden. Wie es sich nun aber eben verhält mit Psychiatrien in Büchern, passieren einige recht unheimliche und kuriose Dinge.
Ich liebe Horror und hatte zu dem Zeitpunkt, als ich Das Haus der bösen Träume las, gerade den Psychiatrie-Horror für mich entdeckt. Dementsprechend waren meine Erwartungen an dieses Buch auch recht hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht!
Wie schon geschrieben sind viele der Ereignisse in Wyldehope wirklich Gänsehaut-verursachend, daran gibt es nichts zu meckern. James ist ein recht sympathischer Protagonist, die meisten der anderen Charaktere bleiben dafür leider etwas außen vor. Auch die erzeugte Atmosphäre (ich hatte das Glück, dieses Buch im eisigen Januar zu lesen!) passte. Das Ende könnte man, je nach dem, wie viel man aus dem Horror-/Psychothriller-Genre schon gelesen und gesehen hat, entweder als brilliant oder als einfallslos bezeichnen – ich zähle mich eher zu Zweiteren,  aber das tut dem Buch bzw. seinem Ende keinen Abbruch. 
Einen Stern Abzug gab es aber, weil seitenweise immer mal wieder die Spannung komplett fehlte und durch langatmige Gedankengänge oder Landschaftsbeschreibungen ersetzt wurde, sodass ich mich ein paar Mal zwingen musste, weiterzulesen. Letztendlich habe ich das dann aber doch immer getan – ab einem bestimmten Punkt will man wirklich unbedingt wissen, wie es ausgeht! Daher trotz allem eine Leseempfehlung.

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Buecher-Liebe-des avatar

Rezension zu "Das Haus der bösen Träume" von F.R. Tallis

Nicht durchgehend spannend, aber lesenswert
Buecher-Liebe-devor einem Jahr

Inhalt

Suffolk, 1950er Jahre: Der junge Psychiater James Richardson tritt eine Stelle in Wyldehope Hall an, einer Privatanstalt unter der Leitung des renommierten Professor Maitland. Weitgehend allein bleibt ihm die Führung der Klinik überlassen; u.a. die Betreuung einer besonderen Station im Kellergewölbe des alten Hauses. Dort sind sechs Patientinnen in einen künstlichen Dauerschlaf versetzt – laut Maitland eine neuartige Behandlung ihrer psychischen Störung. Doch dann kommt eine junge Nachtschwester zu Tode, kurz nachdem sie in panischer Angst aus dem Keller floh. Richardson beschleichen Zweifel …


Meine Meinung

Da die Geschichte in den 50er Jahren spielt ist die Sprache des Buches noch etwas altmodisch, dennoch lässt sie sich flüssig lesen. Obwohl das Buch durchaus die ein oder andere gruselige Stelle enthält, würde ich es nicht unbedingt dem Horror-Genre zuordnen. Auch die Spannung kann nicht durchgehend aufrecht erhalten werden.

Es fiel mir auch schwer, eine Bindung zu dem Hauptcharakter, James Richardson, aufzubauen. Die Geschichte wird aus seiner erzählt, dies aber sehr sachlich. Zwar erzählt er auch von seinen Emotionen, trotzdem bleibt dabei immer noch eine gewisse Distanz bestehen.

Das Ende des Buches ist sehr überraschend und die Geschichte erhält dadurch eine unerwartete Wendung.

Insgesamt eine spannende Geschichte, die zwischendurch zwar auch mal schwächelt, aber dennoch lesenswert ist.

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SophieNdms avatar

Rezension zu "Das Haus der bösen Träume" von F.R. Tallis

Unheimliche Gruselgeschichte, Empfehlung!
SophieNdmvor einem Jahr

Inhalt:
Suffolk, 1950er Jahre:
Der junge Psychiater James Richardson tritt eine Stelle in Wyldehope Hall an, einer Privatanstalt unter der Leitung des renommierten Professor Maitland.

Weitgehend allein bleibt ihm die Führung der Klinik überlassen; u.a. die Betreuung einer besonderen Station im Kellergewölbe des alten Hauses.
Dort sind sechs Patientinnen in einen künstlichen Dauerschlaf versetzt – laut Maitland eine neuartige Behandlung ihrer psychischen Störung.

Doch dann kommt eine junge Nachtschwester zu Tode, kurz nachdem sie in panischer Angst aus dem Keller floh. Richardson beschleichen Zweifel …


Meine Meinung:
Die Kulisse des Romans, Suffolk in den 1950er Jahren passt perfekt zur Geschichte.

Man fühlt sich von Anfang an mitten im Geschehen und erfährt die Umgebung von Wyldehope Hall aus der Sicht des Psychiaters Dr. Richardson.

James Richardson war mir von Beginn an sehr sympathisch und ich konnte sein Verhalten und seine Handlungen gut nachvollziehen. Er ist sehr neugierig und offen für neue Sichtweisen.

Ich fand die Thematik an sich wahnsinnig interessant. Die neuartige Behandlung durch "Dauerschlaf" und generell die medizinischen Ansichten der Ärzte wurden sehr detailliert und realistisch beschrieben.

Der Briefwechsel zwischen Prof. Maitland und anderen Ärzten war immer eine nette Abwechslung und hat den Lesefluss gelockert.

Es gab schon einige "Gruselmomente" während des Lesens, hier kam auch deutlich Spannung auf. Ansonsten war die Stimmung im Buch eher unterschwellig unheimlich, als richtig packend und gruselig.

Man muss allerdings schon einen gewissen Faible für Übernatürliches haben.
Ansonsten kann die Geschichte schnell übertrieben wirken.

Das Ende war spannend und unheimlich und hat definitiv gut zum Rest der Story gepasst.

Fazit:
Relativ ruhige Gruselgeschichte mit übersinnlichem Flair und spannenden Einzelsituationen.
Für Fans von Oliver Susami usw. auf jeden Fall interessant.
Mir hat der Roman gut und ich kann ihn nur empfehlen.

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