F.W. Bernstein

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Frische Gedichte, Die Gedichte und weiteren Büchern.

Lebenslauf von F.W. Bernstein

F.W. Bernstein, 1938 als Fritz Weigle in Göppingen geboren, trat gemeinsam mit seinem Studienfreund Robert Gernhardt 1964 in die Redaktion von »pardon« ein und war Redakteur der Zeitschrift »Titanic« .Von 1984 bis 1999 lehrte er als erster Professor für Karikatur und Bildgeschichte an der HdK Berlin. Er ist als Zeichner, Cartoonist und Illustrator ebenso produktiv wie als Dichter und Schriftsteller. Mit Robert Gernhardt und F.K. Waechter gilt er als Mitbegründer der »Neuen Frankfurter Schule«.Literaturpreise:2003 wurde F.W. Bernstein mit dem »Göttinger Elch« und als Mitglied der »Neuen Frankfurter Schule« mit dem »Binding-Kulturpreis« der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von F.W. Bernstein

Cover des Buches Frische Gedichte (ISBN:9783956141690)

Frische Gedichte

 (5)
Erschienen am 15.02.2017
Cover des Buches Die Gedichte (ISBN:9783956143120)

Die Gedichte

 (1)
Erschienen am 07.03.2019
Cover des Buches Nixen-Dessous (ISBN:9783946807124)

Nixen-Dessous

 (0)
Erschienen am 27.07.2017
Cover des Buches Meister der komischen Kunst: F.W. Bernstein (ISBN:9783888977572)

Meister der komischen Kunst: F.W. Bernstein

 (0)
Erschienen am 21.03.2012
Cover des Buches In mir erwacht das Tier (ISBN:9783888973604)

In mir erwacht das Tier

 (0)
Erschienen am 07.04.2004
Cover des Buches Tamtam (ISBN:9783888974755)

Tamtam

 (0)
Erschienen am 28.02.2007
Cover des Buches Im Wunderland der Triebe (ISBN:9783888974410)

Im Wunderland der Triebe

 (0)
Erschienen am 28.02.2006

Neue Rezensionen zu F.W. Bernstein

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Rezension zu "Frische Gedichte" von F.W. Bernstein

Der schärfste Kritiker der Elche...
Pongokatervor 2 Jahren

Bernstein ist der letzte Überlebende des genialen Trios Bernstein / Gernhardt / Waechter. Er, der den genialen Elche-Spruch erfunden haben soll, ist wohl auch der am wenigstens bekannte. Diese späten Gedichte zeigen, dass auch er ein größer Könner im Bereich des literarischen Hoch-Nonsens ist. In seinen besten Gedichten kann er sogar das Niveau von Robert Gernhardt errreichen. In seinen besten Gedichten...

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Rezension zu "Frische Gedichte" von F.W. Bernstein

Munter in die Welt gedichtet
cosima73vor 2 Jahren

Wunderbar satirisch, mit Witz und Humor dichtet sich Bernstein im vorliegenden Gedichtband durch die Welt. Egal, ob es sich um Tiere, das alltägliche Leben, Politik oder Musik handelt, er findet die richtigen Worte und verpackt sie in muntere Reime. Dabei versteigt er sich nie in die Tiefen des zu plakativen Witzes oder gar der Gassenhauer. Stilsicher spielt er die Klaviatur des gepflegten Humors, lässt den Leser schmunzeln.

So nimm denn, Freund, dir dieses Büchlein vor
und überprüfe Inhalt, Ton und Form.
Und wenn’s der Worte wert ist, dann besprich es
als etwas Gutes oder Wunderliches.
[…]

Die Gedichte überzeugen durch einen gekonnten Aufbau, durch zu Musik gewordener Sprache und Rhythmus. Die Frischen Gedichte sind ein Spätwerk, das von Munterkeit nur so strotzt und eines sicher tut: Gute Laune verbreiten.

Fazit:
Humor, Rhythmus und tiefgründige Munterkeit mit satirischem Einschlag. Absolute Leseempfehlung.

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Rezension zu "Frische Gedichte" von F.W. Bernstein

Sehr ansprechende und abwechslungsreiche Gedichte!
Sommerregenvor 3 Jahren

F.W. Bernsteins Lyrik, Grafik und Satire wird zur sogenannten »Neuen Frankfurter Schule« gezählt. Mit Heiterkeit werden in seinen Gedichten unter anderem politische, alltägliche, absurde, philosophische oder auch humorvolle Themen behandelt ebenso; finden aber Dichter und ihre Werke - beispielsweise Rilke - Beachtung.
Unterteilt in die Kapitel "Drinnen und draußen", "Das Tier und wir", "Vom Dichten, Sport und Mord", "Die letzten Dinge", "Historisches und Politisches", "Kunst, Kulinarik und Musik", "Huldigungen und Gelegenheitsgedichte", "Zu Zeichnungen von Chlodwig Poth" und "Kleinkram und lyrische Störanfälle" finden sich höchst unterhaltsame Gedichte für jede Gelegenheit. Selbst wenn seine Lyrik gute Laune verbreitet und vor Satire, Unbeschwertheit und Übermut strotzt, wagt sich Bernstein ebenso an ernstere Inhalte.
Gedichte wie "Baum, hast im Wald nix verloren" (S.26), "Das Veilchen schreit" (S.195), "Dem Lyrikfreunde" (S. 53), "Die Karikatur-Kathedrale" (S. 146) oder "Der Wasserrohrbruch" (S.202) sorgen durch reichlich Abwechslung für großen Lese- und Lyrikgenuss. Was alle Gedichte gemein haben, ist ihr ganz eigener Rhythmus und ihre Melodie. Vieles wirkt wie ein Singsang, ein Loblied, eine Treibjagd oder ein freudiger Tanz. Darüber hinaus gelingt es dem Dichter vortrefflich eine ganz eigene Atmosphäre schon beim kürzesten Gedicht aufzubauen.

So ist dieses "Spätwerk" von 208 Seiten wärmstens an alle Freunde heiterer und vielschichtiger Lyrik zu empfehlen. Ob der Amtsantritt von Angela Merkel oder eine Kaninchenjagd - mit Bernsteins lebendigen Gedichten vermag man über das Unterschiedlichste zu schmunzeln. Dank des großen Einfallsreichtums konnte ich den Gedichtband Stück für Stück mit Freude lesen und wurde der Lyrik nicht müde.

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