Jonathan verliert seine Lehramt als Lateinlehrer, weil es überflüssig geworden ist. Zur gleichen Zeit werden alle Bücher abgeholt und vernichtet. Der Beginn des Buches kam mir "kafkaesk" vor (auf rätselhafte Weise unheimlich und bedrohlich). Es bezeichnet eine alptraumhafte Situation in denen man völlig willkürlich, mit Vorliebe bürokratisch, jedoch nur scheinbar rationalen Prozeduren ausgeliefert ist, von denen kein Entkommen ist. Darstellung eines machtlosn Individuum in einer übermächtigen Geselschaft.
Jonathan bekommt nachts in einem Traum, die Aufgabe, ein letztes Buch zu schreiben, es soll nur vom Wichtigste handeln. Er macht sich auf die Reise, dabei lernt er Emilio und Franzesca kennen und den Pater Jünger. Mit ihnen fährt er nach Rom , dort soll es eine Gruppe von Wiederständler geben, die versucht die Reste der abendländischen Zivilisation zu retten. Denn immer mehr Kirchen werden leer geräumt und zweckentfremdet oder sogar abgerissen. Franz Brüseke beschreibt die Handlung in einem liebevollen und romantischen Stiel. Der Schreibstiel ist sehr gut. Auf seiner langen Reise begegnet Jonathan der Liebe und kommt ans Ende seine Reise. Ob er das letzte Buch geschrieben hat, das müsst ihr schon selber lesen. Es ist ein interessantes Buch und ich kann es sehr empfehlen .
Das letzte Buch


