Fabia Morger Amabilia

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Inhaltsangabe zu „Amabilia“ von Fabia Morger

'Amabilia' ist das Debüt der zwanzigjährigen Fabia Morger. Spannend, emotional, mit einprägsamen Charakteren und aufblitzendem Dialogwitz schafft es die junge Autorin, die Geschichte von Liebe und Verrat, Macht und Moral auf den Punkt zu bringen. 'Amabilia' ist ein bemerkenswertes Buch in einem männerbeherrschten Genre.

Das Universum im 28. Jahrhundert. Die siebzehnjährige Somylea, in einem Waisenhaus aufgewachsen, führt ein ereignisloses Dasein als Bankangestellte in einem fernen Sonnensystem. Doch ihr beschauliches Leben gerät kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag schlagartig aus den Fugen. In allerletzter Sekunde wird sie von einem Unbekannten gerettet, bevor ihre Wohnung von bewaffneten Männern gestürmt wird. Nach und nach erfährt sie, wer es auf sie abgesehen hat und weshalb. Somylea erbt von ihren toten Eltern die Macht über den Planeten Amabilia. Das bringt sie in die Schusslinie einer mächtigen kriminellen Organisation, die nach den Rohstoffen auf dem Planeten giert. Plötzlich muss sie Entscheidungen treffen, deren Konsequenzen nicht absehbar sind, ohne zu wissen, wer Freund und wer Feind ist. So gerät Somylea in ein mörderisches Spiel, das ihr zeigt, wie schmal der Grat ist, der Gut von Böse und Liebe von Hass trennt.

Ich war begeistert von der Phantasie der Autorin. Hat Spass gemacht, es zu lesen

— carinacarie

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  • Rezension zu "Amabilia" von Fabia Morger

    Amabilia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die fast achtzehnjährige Somylea (gefühltes Alter von zwölf Jahren), arbeitet in einer Bank mit Schliessfächern, die sich erst nach einer vorab festgelegten Zeitspanne wieder öffnen lassen. Kurz vor ihrem Geburtstag brechen vermummte Gestalten in ihre Wohnung ein und sie kann nur entkommen, weil sich ihr Kater Samba als Gestaltwandler entpuppt und sie rettet. Mit ihrem Kater-Beschützer, der sich als Mensch Master Foxx nennt, fliegt sie zur geheimen Basis einer Organisation namens GDK, die sich gegen die weltenumspannende Verbrecherorganisation Kyprolo zur Wehr setzen will. Ihr wird eröffnet, dass die Kyprolo nach dem Standort des Planeten Amabilia fahnden, auf dem sich das kostbare Heilmittel/Gift Twengol en masse angesammelt hat. Den Planeten hatten Somyleas Eltern entdeckt und die Koordinaten in der genannten Bank in ein Schliessfach abgelegt, das nur Somylea an ihrem Achtzehnten öffnen kann. Natürlich bewachen die Kyprolo das Schliessfach, aber irgendwie gelingt es den Mitgliedern der GDK, die Sternenkarte zu holen und zu jenem Planeten zu fliegen, auf dem sie kurzerhand ihre neue Basis aufbauen, nachdem die alte von den Kyprolo entdeckt worden war. Entdeckt wurde sie nicht durch Zufall, sondern weil Somylea einen gefangenen Kyprolo verschonen wollte, der daraufhin entkam. Wenig später trifft sich Somylea mehrmals heimlich mit dem entkommenen Mewes. Schliesslich hat sie sich in ihn verliebt und er sich in sie. Seine Liebe reicht sogar so weit, dass er ihr eines Tages die Pläne für eine Operation der Kyprolo überreicht, und damit Hochverrat begeht. Mit den Plänen bietet sich der GDK erstmals Gelegenheit, einen grossen Schlag gegen die Kyprolo zu führen. -- Wer sich jetzt am Kopf kratzt und fragt, was das genau soll, liegt schon ziemlich richtig. Es ist eine echte Herausforderung, oder sogar unmöglich aus einer unschlüssigen Handlung eine schlüssige Inhaltsangabe zu machen. Ich war sehr neugierig auf das Buch gewesen. Ein SF-Erstlings-Roman einer jungen Schweizer Autorin (erst noch aus dem Kt. Schwyz), von einem Schweizer Verlag. Ich freute mich aufs Lesen. Doch die Ernüchterung kam schon in den ersten Kapiteln, bereits im ersten Satz: „Lange bevor die eigentliche Geschichte beginnt, um genau zu sein vierzig Jahre vorher, ertönte ein Pochen an der Tür zu Sybillas Zimmer und weckte sie aus ihrem unruhigen Dämmerschlaf.“ Dass man mit einem Rückblick lange vor der eigentlichen Geschichte beginnt, dagegen gibt es wenig einzuwenden – aber nicht so. Wenn der Prolog nicht zur „eigentlichen Geschichte“ gehört, ist er dann überhaupt wichtig? Rückblickend betrachtet, wäre es auch ohne gegangen. Jedenfalls gab ich dem Buch eine Chance – ja, ich habe es zu Ende gelesen, ich kann einfach keine angefangenen Bücher weglegen – und hoffte auf Verbesserungen, befürchtete das schlimmste. Leider wurden meine Befürchtungen bestätigt: Ich beginne mit den Nebenfiguren. -- Master Foxx weiss alles und hat gefühlte zwanzig Doktortitel, kann sich in Sekundenbruchteilen in eine Katze verwandeln (ein natürlicher Gestaltwandler), aber ich habe keine Ahnung wie er aussieht und wie alt er ist. Veria und Sybilla sind die beiden Frauen. Veria die jüngere, Sybilla die ältere, aber abgesehen davon kann man sie nicht unterscheiden. Prosper und Page, die beiden Männer, von denen ich bis am Schluss davon überzeugt war, dass es keine Männer sein konnten (Was für Eltern nennen ihre Söhne „Prosper“ oder „Page“), konnte ich überhaupt nicht auseinanderhalten. Die Protagonisten sind wohl Somylea und Mewes, das Liebespärchen. Sie wird zu Beginn zum Mitglied der Organisation GDK (keine Ahnung mehr, wofür die Abkürzung steht) wird, die gegen die bösen Kyprolo kämpft; er ist bereits Mitglied der Kyprolo, dieser weltenumspannenden Verbrecherorganisation. Sie hat fast seit Geburt keine Eltern mehr und wuchs in Waisenhäusern auf, er hat einen herrischen Vater, der ihn dominierte. Und das wär’s auch schon. Der restliche Hintergrund ist noch uninteressanter. Romeo und Julia für Arme, mit Happy End. -- Kommen wir zur Handlung. Inhaltlich habe ich bereits beschrieben, worum’s geht, drum zum Aufbau. Das Buch besitzt keinen Spannungsbogen, zumindest keinen spürbaren. Wäre die Sprache nicht so leicht und locker gehalten (vielleicht der einzige Pluspunkt), hätte ich mir das mit dem Buch Weglegen doch noch mal überlegt. Man springt von Szene zu Szene, von Kapitel zu Kapitel und fragt sich ständig, wieso die Figuren eigentlich so dumm sind. Ein paar Beispiele: 1.) Einen Kyprolo (also Mewes) gefangen nehmen, in die sehr geheime Rebellenbasis transportieren und leichtsinnigerweise entkommen lassen, 2.) Somylea verliebt sich trotzdem in Mewes und trifft sich mehrere Male mit ihm, ohne dass etwas geschieht und ohne dass eine der beiden Parteien, GDK wie Kyprolo, auch nur das Geringste ahnen, 3.) Die Anführerin einer weltenumspannenden (‼) Verbrecherorganisation befasst sich höchstpersönlich (‼) mit der Befragung Somyleas, um ihr den Aufenthaltsort vom Planeten Amabilia zu entlocken, aber statt sie klassisch zu foltern, benutzt sie irgendeinen absurden Gedankenstuhl, der nicht funktioniert, weil Somylea verletzt ist. Daraufhin wird die Befragung auf den nächsten Tag verlegt und Somylea entkommt unverletzt (‼) aus dem Hauptquartier einer weltenumspannenden (‼) Verbrecherorganisation. Hallo Logik … Ach ja … Am Ende eine Figur sterben zu lassen, die dem Leser ohnehin egal ist, produziert auch keine Spannung oder Dramatik. Ich lasse es gut sein … -- Moment, noch eine Sache: technisches Hintergrundwissen … Zugegeben, in Soft Science-Fiction, in der man Wert auf Figurenentwicklung legt, nicht auf wissenschaftliche Plausibilität, verzeiht man dem Autor den eine oder andere technische Unzulänglichkeit. Aber bitte … bitte verwendet Lichtjahre und -stunden nicht als Zeitdauer, sondern korrekt als Distanzangabe. Es „dauert“ nicht Lichtjahre – das ist nicht möglich. -- Ich brauche nicht viele weitere Worte zu "Amabilia" zu verlieren. Sorry, ich war gewillt, einen Sympathiebonus wegen junge Autorin, Schweizerin (und sogar Schwyzerin), zu vergeben, das ist aber bereits zu viel des Guten. Das Buch ist in meinen Augen ein noch unausgereiftes Roman-Manuskript, ein erster Entwurf, der noch weit von einer Veröffentlichung entfernt ist – sozusagen Lichtjahre davon entfernt. Ich würde mich nie im Leben getrauen, so etwas auch nur jemand anderem zu lesen zu geben. Dennoch ist die Geschichte veröffentlicht worden. Aus welchen Gründen auch immer. Sorry, Frau Morger, ich hoffe inständig, dass Ihr nächstes Buch besser wird. Mühe gegeben, haben Sie sich, Mühe gehabt, leider auch. In diesem Sinne: Finger weg! Es gibt bessere Science-Fiction von Frauen! -- ~ Dani Vega

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