Fabian Burstein

 3,3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor*in von Statusmeldung, Eroberung des Elfenbeinturms und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Fabian Burstein, geboren 1982 in Wien, Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Verfasser von Romanen und Sachbüchern. Biograf der österreichischen New-Wave-Legende Hansi Lang. Mehr als 10 Jahre vorwiegend in Deutschland Leiter von Kulturinstitutionen, Festivals und diversen künstlerischen Formaten. Seit 2025 Intendant von »Globart«. Host des Podcasts »Bühneneingang«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Fabian Burstein

Cover des Buches Kind ohne Zeit (ISBN: 9783701731268)

Kind ohne Zeit

(1)
Erschienen am 10.11.2008
Cover des Buches Eroberung des Elfenbeinturms (ISBN: 9783990650806)

Eroberung des Elfenbeinturms

(1)
Erschienen am 05.09.2022
Cover des Buches Statusmeldung (ISBN: B007RNJOXM)

Statusmeldung

(2)
Erschienen am 04.04.2012
Cover des Buches Empowerment Kultur (ISBN: 9783990651179)

Empowerment Kultur

(0)
Erschienen am 07.06.2024
Cover des Buches Generation Delta (ISBN: 9783990502891)

Generation Delta

(0)
Erschienen am 29.05.2025
Cover des Buches Wie viel wiegt die Liebe (ISBN: 9783990287385)

Wie viel wiegt die Liebe

(0)
Erschienen am 20.04.2018

Neue Rezensionen zu Fabian Burstein

Cover des Buches Eroberung des Elfenbeinturms (ISBN: 9783990650806)
Trishen77s avatar

Rezension zu "Eroberung des Elfenbeinturms" von Fabian Burstein

Trishen77
Wichtige Debatte


Vor 50 Jahren bezeichnete sich der Autor Peter Handke in einem Essay als einen Bewohner des Elfenbeinturms. Als solcher könnte er es jetzt mit der Angst zu tun kriegen, den Fabian Burstein plant, wie es der Titel seiner Streitschrift ankündigt, einen Angriff auf diese Bastion.

Ein Sturm auf die Bastille. Nur, daß darin keine Gefangenen und Kanonen lagern, sondern das Selbstverständnis der österreichischen Kulturschickeria (nebst ein paar großen Selbstbeweihräucherungsvorräten). Und dieser Schickeria (und ausserdem den Leser:innen) erklärt Burstein umfangreich, warum sie aufhören sollte, den Leuten zu sagen, sie sollen einen Kuchen essen, den die Kulturelite hauptsächlich unter sich aufteilt (und in mancherlei Hinsicht auch nur für sich selbst gebacken hat).

Es geht Burstein um nicht weniger als um eine ganz neue Kulturpolitik, im Angesicht von Corona, aber auch im Angesicht von Strukturen und Institutionen, die durch viele Jahre Selbstverliebtheit und Überheblichkeit verkrustet sind; denen der Elfenbeinturm nicht mehr nur Arbeitszimmer, sondern auch Bühne, Versammlungsort und Wohnzimmer geworden ist.

In einem Post alles zu summieren, was angesprochen wird, ist schwer möglich. Ich hoffe die Textbeispiele tun ihr übriges, um Bursteins Buch als durchdachten und in jedem Fall anregenden Blick auf Österreichs Kulturlandschaft auszuweisen. Er bietet aber nicht nur Einblicke, sondern auch viele Perspektiven. So verbreitet das Buch nicht nur Kritik, sondern auch Aufbruchstimmung, Mut und liefert in jedem Fall Denkanstöße, egal von welcher Warte man es betrachtet.

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