Fabian Eder

 2.8 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Das Gesicht der Anderen, Aufstand und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Fabian Eder

Das Gesicht der Anderen

Das Gesicht der Anderen

 (25)
Erschienen am 04.09.2014
Aufstand

Aufstand

 (6)
Erschienen am 01.09.2013
Griechenland blüht

Griechenland blüht

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Erschienen am 21.03.2013
Aufstand

Aufstand

 (0)
Erschienen am 01.12.2013
Griechenland blüht, m. DVD

Griechenland blüht, m. DVD

 (0)
Erschienen am 01.03.2013

Neue Rezensionen zu Fabian Eder

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Rezension zu "Das Gesicht der Anderen" von Fabian Eder

es wurde immer abartiger
coffee2govor 2 Jahren

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Margarete Boll ist nach einem tragischen Unfall, bei dem sich ein Schuss aus der Waffe ihres Vaters löste, im Gesicht schwer entstellt und versteckt dieses ständig hinter einer Maske. Nachdem ihr Vater diese Tragödie nicht verkraften konnte, hat er sich und seine Frau ums Leben gebracht. Dadurch musste die junge Margarete schon sehr früh erwachsen werden und das Waffenimperium, das ihre Vorfahren aufgebaut haben, weiterhin leiten. Zudem lebt sie abgeschieden in einem alten Schloss mit einer sehr diskreten und der Familie verbundenen Hausangestellten Anna. Margarete sehnt sich nach Liebe und versucht diese im Chatroom zu finden, was übel für sie endet, doch schlussendlich verliebt sie sich doch noch in einen viel älteren Mann und von da an nimmt ihr Leben eine dramatische Wende, allerdings nicht zum Guten für ihre langjährigen Vertrauten.

 

Meine Meinung zum Buch:

Den Beginn des Buches fand ich sehr spannend und auch Margaretes Schicksal hat mich sehr berührt, sodass ich zu Beginn Mitgefühl mit ihr und ihrem Schicksal hatte. Im Laufe des Buches hat sich der Charakter von Margarete sehr stark verändert und wurde immer unsympathischer, ebenfalls wie ihr Weggefährte, der in die Jahre gekommene und mittellose Sänger Hein Schuberth. Beide gehen sehr respektlos mit ihren Mitmenschen um und vor allem Margarete verhält sich ihren langjährigen Mitarbeitern gegenüber unmöglich. Diese Wende hat mir persönlich nicht gefallen. Zudem werden vom Autor auch im weiteren Verlauf des Buches Ausdrücke verwendet, die sehr feindlich gesinnt, aggressiv, pervers und allesamt negativ behaftet sind, sodass das Lesen am Ende wahrlich kein Genuss mehr war. Auch der Schluss passt stilistisch nicht gut zum Beginn des Buches, sodass man als LeserIn den Eindruck vermittelt bekommt, dass das Buch insgesamt keine runde Sache ist. Beginn und Schluss passen irgendwie auch nicht so richtig zusammen, sie könnten glatt von zwei unterschiedlichen Personen geschrieben worden sein.

 

Titel und Cover:

Der Titel und das Cover passen perfekt zum Inhalt des Buches. Vor allem das Cover wirkt durch die interessante Gestaltung des Gesichtes, in Form eines zerrissenen Papieres, sodass man das ursprüngliche Aussehen nur erahnen kann, sehr vielversprechend.

 

Mein Fazit:

Ich habe den Beginn des Buches ganz gut gefunden, allerdings wurde mir beim Lesen Margarete und ihre neuen Sichtweisen sowie die Umsetzung durch den Autor immer unsympathischer, sodass mir das letzte Drittel des Buches nicht mehr gefallen hat.

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E

Rezension zu "Das Gesicht der Anderen" von Fabian Eder

Das Gesicht der anderen
eleisouvor 2 Jahren


Die reiche und blutjunde Unternehmenstochter Margarete verliert bei einer Feier durch einen Unfall und mit Mitschuld des Vaters fast ihr komplettes Gesicht. Obwohl gGld keine Rolle spielt ,kann ihr kein plastischer Chirurge weiterhelfen. Sie kann nur in die Öffentlichtkeit indem sie eine Maske trägt und somit meidet sie die Menschen von nun an. In der Zwischenzeit sind ihre Eltern durch einen Slebstmord gestorben, da sie dieses Schicksal nicht mehr ertragen konnten und sie lebt alleine mit der Haushälterin. Als sie Jahre später traut über ihren Computer einem Fremden kennelernt und ihn trifft, wird sie von ihm vergewaltigt. Sie sieht keinen Ausweg mehr als sich in einem Waldsee zu ertränken, wird aber von Hein Schuberth einem mittelosen Volkssänger gerettet, der kein Problem mit ihrem Äußeren zu haben scheint. Das beeindruckt sie, die beiden lernen sich näher kennen und sie beginnt eine Affäre mit ihm. 
Durch Hein gewinnt sie an Selbstvertrauen, obwohl er 36 Jahre älter und ein Frauenheld ist und beschäftigt sich immer mehr mit dem Unternehmen daß sie vom Vater geerbt hat, einer Waffenfabrik. Jedoch wird sie langsam zu einem anderen Menschen, hart und gefühlslos und das Mitleid das man am Anfang für sie empfindet, schwindet mit den Seiten. Die Geschichte an sich wird auch immer unglaublicher und grotesker und ich hatte mir ehrlich gesagt ein etwas glücklicheres Ende gewünscht, zumal es aussah daß sie endlich ein Ziel hatte. Aber der Autor hatte anderes vor und somit lies mich das Buch am Ende doch etwas entäuscht zurück. Ich würde es keinem unbedingt weiterempfehlen, obwolh es doch interessant und spektakulär beginnt. Eher ein Flop als ein Top.

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S

Rezension zu "Das Gesicht der Anderen" von Fabian Eder

Enttäuschend
Sonntag16vor 2 Jahren

Der Beginn des Buches war sehr viel versprechend. Denn die ersten 30 Seiten waren sehr spannend geschrieben und ich war neugierig wie Magaretes Schicksal wohl weiter verlaufen würde und was der Mann auf dem Hochsitz mit seinem Sohn noch für eine Rolle spielen würde. Bis dahin erwartete ich, dass Themen wie der Umgang mit einem entstellten Gesicht, im Leben für etwas kämpfen, Werte, Menschenwürde und Leid thematisiert werden würden. Mit dem Zitat "Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?" (S. 39) war dieser Themenbereich im Buch abgedeckt, bzw. wurde höchsten nicht ernsthaft und realistisch angesprochen. Meine zweite Erwartung war, dass diese Geschichte auch ein wenig eine Verschwörungsgeschichte, bzw. ein wenig Krimi oder Thriller sein könnte. Dem war jedoch nicht so. Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch in kein Genre einordnen kann. Zugeben musst ich dann feststellen, dass die Ausgangssituation, dass der Vater Magarete unbeabsichtigt in Gesicht schießt eher unrealistisch ist und keinen Sinn macht, wenn die Geschichte auf diesem Ereignis nicht weiter aufbaut. Der Autor hätte daraus weiterspinnen können, dass die Pistole gelinkt war oder jemand andres absichtlich eine Patrone hineingelegt hätte usw. Des Weiteren finde ich es fragwürdig, dass Magarete mit ihrem entstellten Gesicht, bzw. mit Maske vergewaltigt wird. Dies wird dann noch dadurch getoppt, dass ein 36 Jahre älterer Musiker sich zu ihr hingezogen fühlt, wobei er sein Wesen später dahin verändert, dass er sich vor Magaretes Entstellung ekelt und möchte, dass sie stets die Maske trägt. Schließlich verführt er auch noch das Hausmädchen Sonja und betrügt Magarete damit, wobei noch zu nennen ist, dass er es sehr genießt, dass er auf Kosten Magaretes leben kann. Die detaillierten Beschreibungen über das entstellte Gesicht und solche Beschreibungen wie, dass Magarete ihre Emotionen durch die Kopfhaltung ausdrückt, regen den Leser zum Nachdenken an bzw. erzeugen ein flauen Gefühl bei diesem. Ferner halte ich es für absurd, dass ein Mädchen, dem von ihrem Vater ins Gesicht geschossen wird danach die Waffenfirma der Familie übernimmt und aktiv leitet! Zusammenfassend gesehen wirkt die Geschichte sehr konstruiert und nicht ausreichend durchdacht, sowie nicht ganz realitätsnahe. Denn ein Mädchen, das von ihrem Vater aus Versehen entstellt wird, dessen Eltern sich umbringen, das Vergewaltigt wird, in Isolation lebt, von ihrem Liebhaber betrogen wird, dass alle Menschen, die ihr nahestehen zum Schluss verliert, das kann diese ganzen Belastungen nicht in solchem Maße aushalten und wie in der Geschichte leben, jedenfalls kann ich mir das nicht vorstellen. Zum Ende hin, muss auch gesagt werden, dass Magarete von Innen hässlich wird. Total abgedreht fande ich dann den letzten Satz: "Ich erwarte ein Kind." (S.288). Ebenso bizarr erscheint es mir, dass ihrem Vergewaltiger und dem Hausmädchen ins Gesicht geschossen wird, sie so etwas überlebt und schließlich ihrem Liebhaber in Notwehr in den Kopf schießt. Auch verstehe ich den Titel "Das Gesicht der Anderen nicht". Geht es hierbei um ihr Gesicht oder um die Gesichter der anderen Menschen, die sie blöd anstarren und in welchen Zusammenhang steht er Titel mit der Aussage des Buches, vor allem, was ist die Aussage des Buches? Das einzig Positive, das ich dem Buch abringen kann, ist, dass man nie weiß wie die Geschichte weiter geht, man kann die Handlungen der Figuren nicht vorausahnen.

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