Fabian Eder Das Gesicht der Anderen

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Inhaltsangabe zu „Das Gesicht der Anderen“ von Fabian Eder

Ein Sommerfest in einem Schloss am Stadtrand. Eine Waffe, ein Schuss. Und eine junge Frau, die sich vom entstellten und einsamen Mädchen zu ­einer herrischen, knallharten Unternehmerin in der männerdominierten Welt der Waffen entwickelt. Ein durch Zufall gelöster Schuss aus der Waffe ihres Vaters ändert das Leben der blutjungen, steinreichen Margarete Boll schlagartig. Isoliert von ihrer Umwelt, einsam und gefangen in einem goldenen Käfig, versteckt sie ihre seit dem Unfall grässlich entstellte Erscheinung hinter einer starren Maske und sehnt sich nach Liebe. Nur ein 36 Jahre älterer Mann vermag es, sie aus ihrer Isolation zu befreien. Er wendet als Erster den Blick nicht ab. Schleichend beginnen die Grenzen zwischen Moral, Hingabe, Perversion, Hass und Wahnsinn zu verrinnen, bis Margarete erkennt, dass gerade ihr größter Makel größte Macht bedeutet.

nicht mein Fall

— coffee2go
coffee2go

Eher ein Flop als ein Top

— eleisou
eleisou

Eine schwer nachvollziehbare Geschichte

— Langeweile
Langeweile

Der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen.

— Nicky_G
Nicky_G

Anfangs top - dann Flop

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Eine besondere Lektüre

— Julitraum
Julitraum

Ein spannender Anfang der leider in ein unrealistisches Räuber & Gendarm Spiel mit lächerlichem Ende abrutscht. Enttäuschung pur!

— Linsenliebe
Linsenliebe

Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt.

— Tamaru
Tamaru

Die Vorlage war eine interessante Story, die leider durch ein anderes Thema völlig in den Hintergrund gerutscht ist.

— LeseBlick
LeseBlick

Das Buch erfüllt nicht ganz meine Erwartungen!

— Curin
Curin

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  • Themen
  • es wurde immer abartiger

    Das Gesicht der Anderen
    coffee2go

    coffee2go

    28. November 2016 um 19:58

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Margarete Boll ist nach einem tragischen Unfall, bei dem sich ein Schuss aus der Waffe ihres Vaters löste, im Gesicht schwer entstellt und versteckt dieses ständig hinter einer Maske. Nachdem ihr Vater diese Tragödie nicht verkraften konnte, hat er sich und seine Frau ums Leben gebracht. Dadurch musste die junge Margarete schon sehr früh erwachsen werden und das Waffenimperium, das ihre Vorfahren aufgebaut haben, weiterhin leiten. Zudem lebt sie abgeschieden in einem alten Schloss mit einer sehr diskreten und der Familie verbundenen Hausangestellten Anna. Margarete sehnt sich nach Liebe und versucht diese im Chatroom zu finden, was übel für sie endet, doch schlussendlich verliebt sie sich doch noch in einen viel älteren Mann und von da an nimmt ihr Leben eine dramatische Wende, allerdings nicht zum Guten für ihre langjährigen Vertrauten.   Meine Meinung zum Buch: Den Beginn des Buches fand ich sehr spannend und auch Margaretes Schicksal hat mich sehr berührt, sodass ich zu Beginn Mitgefühl mit ihr und ihrem Schicksal hatte. Im Laufe des Buches hat sich der Charakter von Margarete sehr stark verändert und wurde immer unsympathischer, ebenfalls wie ihr Weggefährte, der in die Jahre gekommene und mittellose Sänger Hein Schuberth. Beide gehen sehr respektlos mit ihren Mitmenschen um und vor allem Margarete verhält sich ihren langjährigen Mitarbeitern gegenüber unmöglich. Diese Wende hat mir persönlich nicht gefallen. Zudem werden vom Autor auch im weiteren Verlauf des Buches Ausdrücke verwendet, die sehr feindlich gesinnt, aggressiv, pervers und allesamt negativ behaftet sind, sodass das Lesen am Ende wahrlich kein Genuss mehr war. Auch der Schluss passt stilistisch nicht gut zum Beginn des Buches, sodass man als LeserIn den Eindruck vermittelt bekommt, dass das Buch insgesamt keine runde Sache ist. Beginn und Schluss passen irgendwie auch nicht so richtig zusammen, sie könnten glatt von zwei unterschiedlichen Personen geschrieben worden sein.   Titel und Cover: Der Titel und das Cover passen perfekt zum Inhalt des Buches. Vor allem das Cover wirkt durch die interessante Gestaltung des Gesichtes, in Form eines zerrissenen Papieres, sodass man das ursprüngliche Aussehen nur erahnen kann, sehr vielversprechend.   Mein Fazit: Ich habe den Beginn des Buches ganz gut gefunden, allerdings wurde mir beim Lesen Margarete und ihre neuen Sichtweisen sowie die Umsetzung durch den Autor immer unsympathischer, sodass mir das letzte Drittel des Buches nicht mehr gefallen hat.

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  • Das Gesicht der anderen

    Das Gesicht der Anderen
    eleisou

    eleisou

    26. July 2016 um 16:15

    Die reiche und blutjunde Unternehmenstochter Margarete verliert bei einer Feier durch einen Unfall und mit Mitschuld des Vaters fast ihr komplettes Gesicht. Obwohl gGld keine Rolle spielt ,kann ihr kein plastischer Chirurge weiterhelfen. Sie kann nur in die Öffentlichtkeit indem sie eine Maske trägt und somit meidet sie die Menschen von nun an. In der Zwischenzeit sind ihre Eltern durch einen Slebstmord gestorben, da sie dieses Schicksal nicht mehr ertragen konnten und sie lebt alleine mit der Haushälterin. Als sie Jahre später traut über ihren Computer einem Fremden kennelernt und ihn trifft, wird sie von ihm vergewaltigt. Sie sieht keinen Ausweg mehr als sich in einem Waldsee zu ertränken, wird aber von Hein Schuberth einem mittelosen Volkssänger gerettet, der kein Problem mit ihrem Äußeren zu haben scheint. Das beeindruckt sie, die beiden lernen sich näher kennen und sie beginnt eine Affäre mit ihm. Durch Hein gewinnt sie an Selbstvertrauen, obwohl er 36 Jahre älter und ein Frauenheld ist und beschäftigt sich immer mehr mit dem Unternehmen daß sie vom Vater geerbt hat, einer Waffenfabrik. Jedoch wird sie langsam zu einem anderen Menschen, hart und gefühlslos und das Mitleid das man am Anfang für sie empfindet, schwindet mit den Seiten. Die Geschichte an sich wird auch immer unglaublicher und grotesker und ich hatte mir ehrlich gesagt ein etwas glücklicheres Ende gewünscht, zumal es aussah daß sie endlich ein Ziel hatte. Aber der Autor hatte anderes vor und somit lies mich das Buch am Ende doch etwas entäuscht zurück. Ich würde es keinem unbedingt weiterempfehlen, obwolh es doch interessant und spektakulär beginnt. Eher ein Flop als ein Top.

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  • Enttäuschend

    Das Gesicht der Anderen
    Sonntag16

    Sonntag16

    07. June 2016 um 10:15

    Der Beginn des Buches war sehr viel versprechend. Denn die ersten 30 Seiten waren sehr spannend geschrieben und ich war neugierig wie Magaretes Schicksal wohl weiter verlaufen würde und was der Mann auf dem Hochsitz mit seinem Sohn noch für eine Rolle spielen würde. Bis dahin erwartete ich, dass Themen wie der Umgang mit einem entstellten Gesicht, im Leben für etwas kämpfen, Werte, Menschenwürde und Leid thematisiert werden würden. Mit dem Zitat "Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?" (S. 39) war dieser Themenbereich im Buch abgedeckt, bzw. wurde höchsten nicht ernsthaft und realistisch angesprochen. Meine zweite Erwartung war, dass diese Geschichte auch ein wenig eine Verschwörungsgeschichte, bzw. ein wenig Krimi oder Thriller sein könnte. Dem war jedoch nicht so. Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch in kein Genre einordnen kann. Zugeben musst ich dann feststellen, dass die Ausgangssituation, dass der Vater Magarete unbeabsichtigt in Gesicht schießt eher unrealistisch ist und keinen Sinn macht, wenn die Geschichte auf diesem Ereignis nicht weiter aufbaut. Der Autor hätte daraus weiterspinnen können, dass die Pistole gelinkt war oder jemand andres absichtlich eine Patrone hineingelegt hätte usw. Des Weiteren finde ich es fragwürdig, dass Magarete mit ihrem entstellten Gesicht, bzw. mit Maske vergewaltigt wird. Dies wird dann noch dadurch getoppt, dass ein 36 Jahre älterer Musiker sich zu ihr hingezogen fühlt, wobei er sein Wesen später dahin verändert, dass er sich vor Magaretes Entstellung ekelt und möchte, dass sie stets die Maske trägt. Schließlich verführt er auch noch das Hausmädchen Sonja und betrügt Magarete damit, wobei noch zu nennen ist, dass er es sehr genießt, dass er auf Kosten Magaretes leben kann. Die detaillierten Beschreibungen über das entstellte Gesicht und solche Beschreibungen wie, dass Magarete ihre Emotionen durch die Kopfhaltung ausdrückt, regen den Leser zum Nachdenken an bzw. erzeugen ein flauen Gefühl bei diesem. Ferner halte ich es für absurd, dass ein Mädchen, dem von ihrem Vater ins Gesicht geschossen wird danach die Waffenfirma der Familie übernimmt und aktiv leitet! Zusammenfassend gesehen wirkt die Geschichte sehr konstruiert und nicht ausreichend durchdacht, sowie nicht ganz realitätsnahe. Denn ein Mädchen, das von ihrem Vater aus Versehen entstellt wird, dessen Eltern sich umbringen, das Vergewaltigt wird, in Isolation lebt, von ihrem Liebhaber betrogen wird, dass alle Menschen, die ihr nahestehen zum Schluss verliert, das kann diese ganzen Belastungen nicht in solchem Maße aushalten und wie in der Geschichte leben, jedenfalls kann ich mir das nicht vorstellen. Zum Ende hin, muss auch gesagt werden, dass Magarete von Innen hässlich wird. Total abgedreht fande ich dann den letzten Satz: "Ich erwarte ein Kind." (S.288). Ebenso bizarr erscheint es mir, dass ihrem Vergewaltiger und dem Hausmädchen ins Gesicht geschossen wird, sie so etwas überlebt und schließlich ihrem Liebhaber in Notwehr in den Kopf schießt. Auch verstehe ich den Titel "Das Gesicht der Anderen nicht". Geht es hierbei um ihr Gesicht oder um die Gesichter der anderen Menschen, die sie blöd anstarren und in welchen Zusammenhang steht er Titel mit der Aussage des Buches, vor allem, was ist die Aussage des Buches? Das einzig Positive, das ich dem Buch abringen kann, ist, dass man nie weiß wie die Geschichte weiter geht, man kann die Handlungen der Figuren nicht vorausahnen.

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  • Die andere Frau

    Das Gesicht der Anderen
    Langeweile

    Langeweile

    16. March 2016 um 10:47

    Margarete Boll lebt mit ihren Eltern und der treuen Haushälterin Anna in einem Schloss.Ihr Vater besitzt eine Waffenfabrik und hat es dadurch zu grossem Reichtum gebracht. Bei einem Fest ,auf welchem einer grossen Öffentlichkeit eine neue Waffe vorgestellt werden soll,kommt es zu einem tragischen Ereignis.Als ihr Vater die neue Waffe in der Hand hält,löst sich versehentlich ein Schuss,der Margaretes Gesicht völlig zerfetzt.Ihre Mutter erleidet einen Schock ,der Vater einen Herzinfarkt.Die ganze Familie wird in die Klinik eingeliefert.Während die Mutter sich langsam erholt ,wird der Vater mit seiner Schuld nicht fertig. Als er von seiner Frau aus der Klinik abgeholt wird ,fährt er das Auto in den Abgrund. Margarete muss mehrere plastische Operationen über sich ergehen lassen,die jedoch nur mässigen Erfolg bringen, ihr Gesicht bleibt entstellt.Eine eigens für sie angefertigte Maske soll ihr Gesicht verbergen.Sie kehrt nach langem Klinikaufenthalt in das Schloss zurück ,wo sie wie in einem goldenen Käfig lebt.Lediglich im Schutz der Dunkelheit verlässt sie das Haus um durch den Wald zu laufen. Nachdem sie durch eine Internetbekanntschaft sehr gedemütigt wird ,versucht sie ihr Leben zu beenden.Ihr Lebensretter entpuppt sich jedoch als Glücksritter. Ihre weiteren Handlungen kann ich in keiner Weise nachvollziehen.Mein anfängliches Mitleid mit Margarete wandelte sich in Entsetzen. Einige der nachfolgenden Handlungen erschienen mir völlig überzogen. Fazit: Ein Buch was mich sehr enttäuscht hat ,ich kann es nicht empfehlen. Ausserdem finde ich den Preis sehr stark überzogen. Buchtitel: Das Gesicht der Anderen

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  • Ganz gut, aber das Ende...

    Das Gesicht der Anderen
    himmelsschloss

    himmelsschloss

    28. July 2015 um 08:31

    Ich fand das Cover so interessant, das ich es direkt lesen musste. Die Geschichte ist recht spannend und entwickelt sich immer weiter... Einziger Kritikpunkt, das offene Ende. Ich kann Bücher nicht ausstehen wo so viele Fragen offen bleiben. Würde es mir nicht nochmal kaufen.

  • Eigenwillig, schockierend & ganz anders als gedacht!

    Das Gesicht der Anderen
    bieberbruda

    bieberbruda

    22. December 2014 um 09:18

    Die junge Margarete Boll verliert durch einen tragischen Unfall den Großteil des Gesichts. Ihr Vater, der Inhaber der berühmten Boll Waffenwerke, hält eine neuartige Waffe in der Hand, aus der sich aus Versehen ein Schuss löst und Margaretes Gesicht zerstört. Nach diesem Unfall und dem anschließenden Selbstmord ihrer Eltern ist nichts mehr wie es war: Margarete lebt alleine mit ihrer Haushälterin Anna in einer riesigen Villa und versteckt sich vor den Menschen. Sie trägt zwar eine speziell angefertigte Maske, doch trotzdem reagieren die Menschen immer schockiert, wenn sie Margarete zu Gesicht bekommen. Über das Internet versucht sie dennoch Anschluss zu finden und lässt sich letztendlich auf ein Treffen mit einer Chatbekanntschaft ein. Doch dieses Treffen geht schief und Margarete versucht zu flüchten. Auf Ihrere Flucht trifft sie auf den berühmten Musiker Hein. Er verhilft ihr zu neuer Hoffnung - bis die Geschichte einen tragischen Verlauf nimmt... Das Buch startet sehr tragisch mit dem Unfall. Margaretes Gesicht ist durch den Unfall vollkommen zerstört (...wo Nase, Mund, Wangen und Kinn gewesen waren, war: nichts. Die Augen waren noch da, aber nicht dort, wo sie hingehörten...). Mich hat dieses Thema interessiert. Wie geht ein Mensch mit einem solchen Schicksal um? Leider geht das Buch in eine etwas Richtung, denn was als Drama beginnt, entwickelt sich recht schnell in einen richtigen Psychothriller. Durch die vielen Erzählsprünge und fehlenden Kapitel oder Abgrenzungen war es ab und zu schwer der Geschichte zu folgen. Trotzdem habe ich das Buch sehr schnell gelesen und fühlte mich nach dem Lesen etwas vor den Kopf gestoßen - das Buch geht auf den letzten 50 Seiten in eine sehr eigenwillige Richtung und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ich musste diese Geschichte erstmal sacken lassen. Auch wenn ich etwas ganz anderes erwartet habe, hat mich das Buch sehr gefesselt. Die krasse Geschichte bleibt definitiv im Kopf und deshalb gebe ich 4 Sterne! Ich lese viele Bücher, die zwar gut sind, aber die man nach dem Lesen wieder vergisst. Das wird einem mit "Das Gesicht der Anderen" definitv nicht passieren.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    kubine

    04. November 2014 um 18:50
  • Leider nicht mein Lesestil

    Das Gesicht der Anderen
    Nicky_G

    Nicky_G

    28. October 2014 um 09:58

    Margarete, ein junges Mädchen, wird bei einem Unfall schwer verletzt. Sie verliert fast ihr komplettes Gesicht, das auch nicht mit plastischer Chirurgie wieder hergestellt werden kann. Fortan muss sie eine Maske tragen, da es für andere unerträglich ist, sie anzusehen. Für sie selber ist es ebenso unerträglich, so dass sie die Öffentlichkeit meidet. Einzig Anne, die Haushälterin, bleibt bei ihr, denn ihr Vater, der eine Mitschuld an dem schlimmen Vorfall hatte, setzt das Auto mit ihm und seiner Frau an einen Baum. Nach einigen Jahren chattet Margarete über ihren Computer mit einem Fremden und traut sich, diesen zu Treffen. Eine schlechte Idee, weil sie von ihm vergewaltigt wird. Daraufhin möchte sie sich in einem Waldsee ertränken, wird aber von Hein gerettet, der keinerlei Abscheu gegen ihr Gesicht zeigt. Das beeindruckt sie und sie beginnt eine Affäre mit ihm. Margarete bringt sich nun auch mehr in ihrem Unternehmen ein, dass sie vom Vater geerbt hat, und traut sich mehr in die Öffentlichkeit, auch wenn viele Erfahrungen schmerzhaft sind. Ich möchte nicht zu viel über das Ende verraten, deshalb beschreibe ich keine weiteren Einzelheiten. Normalerweise würde ich sagen, dass man als Leser mit der Protagonistin mitleiden müsste, an ihrem Leben teilhaben und sie mental unterstützen müsste, aber diese Gefühle treten nicht ein. Für mich war Margarete eine unsympathische Person, mit der ich nicht warm wurde. Damit fing für mich schon mein Hauptproblem mit diesem Buch an. Die Geschehnisse werden analytisch beschrieben; es gibt kaum Dialoge, so dass für mich ein Großteil der Dynamik fehlt. Es besteht eine Distanz, die während des gesamten Romans nicht überwunden wird. Die Charaktere bleiben meines Erachtens farblos und in ihren Handlungen undurchsichtig. Vielleicht finden sich Leser, die den Schreibstil mögen. Bei mir war es leider nicht der Fall. Schade, denn der Autor hat sich bestimmt Mühe gegeben und sich etwas dabei gedacht, wie und warum er die Gesichte so geschrieben hat.

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  • Meine Meinung zu: Das Gesicht der Anderen von Fabian Eder

    Das Gesicht der Anderen
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    23. October 2014 um 19:36

    Im Rahmen eines Lesekreises bin ich in den Besitz dieses Buches gekommen. Das Cover hatte mich sofort interessiert. Ein Frauenkopf, bei dem das Gesicht fehlt - das lässt auf Spannung schließen. Aber zuerst mal zur Geschichte: Bei einem Gartenfest des Waffenfabrikanten Josef Boll, löst sich ein Schuss aus der neu entwickelten und vorgeführten Faustfeuerwaffe. Die 17jährige Tochter, Marga, wird dadurch schwer im Gesicht verletzt. Der Fabrikant fühlt sich für die Verletzung verantwortlich und schuldig. Psychisch am Boden verstört nehmen sich Margarete Eltern das Leben. Somit hat Margarete ein weiteres Schicksal zu erleiden. Doch damit nicht genug. Sie lernt im Internet einem Mann kennen, trifft sich mit ihm und wird vergewaltigt. Margarete sieht ihr Leben ausweglos und beschließt sich ebenfalls das Leben zu nehmen. Doch sie wird gerettet. von dem Sänger Heinz Schubert. Es entwickelt sich eine Liebe. Doch liebt Heinz sie wirklich oder sieht er in ihr nur die Erbin der Waffenfabrik? An dieser Stelle beende ich die Zusammenfassung, da ich den Lesern nicht den Spaß nehmen möchte. Zusammenfassend kann ich sagen. dass ich mir mehr von dem Buch versprochen hatte. Zu Beginn war es absolut dramatisch und tragisch, dann wurde die Story aber immer flacher. Da das Buch nur 288 Seiten hat, musste ich auch nicht so lange mich der Langeweile und Langatmigkeit hingeben.

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  • Eine besondere Lektüre

    Das Gesicht der Anderen
    Julitraum

    Julitraum

    03. October 2014 um 11:27

    Margarete Boll ist schön und umschwärmt und 17 Jahre alt als ihr bisheriges Leben jäh zerbricht. Während eines Gartenfestes löst sich ungewollt ein Schuss aus einer neuen Waffe ihres Vaters, dessen Firma Waffen fertigt, und trifft Margaretes Gesicht. Von ihrem Gesicht ist seitdem so gut wie nichts mehr übrig und Mararete ist schrecklich entstellt. Doch die Tragik geht noch weiter. Der Vater erleidet nach diesem Vorfall einen Herzinfarkt, er erholt sich zwar wieder, aber seine Ehefrau zerbricht am Geschehen und meidet ihn.. Als die beiden ihre Tochter im Krankenhaus besucht haben, rast Margaretes Vater mit seiner Frau mit dem Auto in den Tod. Margarete ist seitdem nun auch noch Vollwaise. Sie trägt eine Maske, die ihre Entstlellungen verbergen, aber sie ist dennoch völlig isoliert und einsam. Sie legt ihr Abitur ab, beginnt ein Studium, aber alles einsam und verlassen im familieneigenen Schloß, abgegrenzt von der nahen Ortschaft. Ihr einziger sozialer Kontakt ist die treue, ältere Hausangestellte Anna, die schon sehr lange bei den Bolls angestellt ist. Margarete weiß, daß Anna sie irgendwann verlassen wird, Anna wird sterben und dann ist sie ganz allein. Sie sehnt sich nach Liebe und Zuwendung. Durch einen Internet-Chat treibt sie ein gefährliches Spiel. Sie läßt sich mit einem unbekannten Mann ein. Die Chats werden sehr intim und der Mann schlägt ein persönliches Treffen vor. Margarete willigt schließlich ein, zu sehr ist das Verlangen nach menschlicher Nähe. Dieses Treffen endet leider sehr schmerzhaft für Margarete und danach versucht sie sich in ihrer Verzweiflung das Leben zu nehmen. Sie wird jedoch gerettet. Ein Mann kann sie in letzter Sekunde davon abhalten und wiederbeleben. Nachdem sich Margarete körperlich erholt hat, steigert sie sich in eine Verliebtheit in ihren Retter hinein. Er hat sie ohne die Maske gesehen, die ihr Äußeres verbirgt und er hat sich nicht von ihr abgewendet. Margarete ist sehr enthusiastisch. Hein Schuberth, Sänger und ihr Retter könnte ein Ausweg aus ihrer Isolation sein. Sie sucht seine Nähe und scheint trotz der 36 Jahre Altersunterschied eine verwandte Seele gefunden zu haben. Die beiden werden tatsächlich ein Paar. Doch Hein Schuberth hat dunkle Seiten und Geheimnisse, die Margarete offenbar ausblendet. Zeitgleich verändet sie sich zusehends. Hager, den treu ergebenen Geschäftsführer will sie aus der Firma drängen. Sie will die Macht an sich reißen. Ihre mütterliche Hausangestellte Anna, die sie doch eigentlich sehr liebt, weist sie in die Schranken zurück und schließlich- Margarete wagt sich in die Öffentlichkeit. Sie entwickelt in sehr kurzer Zeit ein immenses Selbstvertrauen. Ihr Reichtum hilft ihr dabei. Ihr Anderssein durch ihr "fehlendes Gesicht" und die ihr genommene Fähigkeit der Mimik machen die Menschen unruhig und unsicher. Niemand kann sie durchschauen und eben dies weiß Margarete. Vom bemitleidenswerten Mädchen entwickelt sie sich rasant zur kaltblütigen, machtbesessenen und skrupellosen Frau, die längst ihren Plan geschmiedet hat, doch sie ahnt noch nicht, welche dramatische Entwicklung ihre Liaison mit Hein bringen wird. Der Roman liest sich sehr gut. Er ist flott, interessant und spannend geschrieben. Faszinierend und abstoßend zugleich - genau wie Margaretes Gesicht bzw. ihre Maske, Die Entwicklung im Roman ist rasant und die Spannung nimmt dementsprechend auch stetig an Fahrt auf. Einerseits möchte man Margarete bemitleiden, andererseits stößt sie einen durch ihr Verhalten und ihre herrrische Art ab. Unverständnis zeigt man, als sie die Liaison mit Hein beginnt. Man möchte ihr helfen, ihr die Augen öffnen, aber anderseits möchte man aber auch, daß dieses scheinbar herzlose neureiche "Gör" auf die Nase fällt. Nur weil ihr Reichtum es ihr erlaubt, denkt sie, daß sie mit Menschen nach Belieben umspringen kann. Die 4 Jahre der Isolation haben ihr nicht gutgetan. Doch am Ende zeigt sie wieder Menschlichkeit und auch wieder eiskalte Berechnung und es wird klar wie sehr sie sich nach echter Liebe sehnt. Ein bemerkenswerter Roman, trotz drastischer Details und einer Protagonisten, die man eigentlich nicht ins Herz schließen kann. Vieles klingt aber auch noch recht lange nach, denn es werden moralische und ehtische Aspekte angesprochen, bei denen man überlegt, wie man selbst entscheiden würde. Wie lebt es sich mit einem solchen Gesicht und nebenbei wie kann man es verantworten, Waffen zu verkaufen, Waffen zu entwickeln, die so Unsägliches anrichten. Fazit: Eine Lektüre, die auf jeden Fall etwas Besonderes ist.

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  • Fesselnd...egal wie dekandent und hedonistisch

    Das Gesicht der Anderen
    Judiiable

    Judiiable

    26. September 2014 um 16:16

    Inhalt: Magarete Boll, Tochter eines bedeutenden Waffenproduzenten, verliert durch einen tragischen Unfall, zu schulden ihres Vaters, ihr Gesicht. Von ihrer Abscheulichkeit gezeichnet, zieht sich die Millionenerbin nach dem Selbstmord ihrer Eltern zurück. Ohne ihren Gesichtsausdruck ist es anderen schwer möglich sie einzuschätzen. Dies macht sie zu ihrem Nutzen und versucht auf Abwegen ihr Leben zu meistern…oder auch nicht. meine Eindrücke: Von der ersten Zeile an ist man in dem Buch gefangen. Die Ereignisse, die zusammen die Handlung bilden, sind verschachtelt und lassen genug Freiraum, dass der Leser bis zum Schluss mit Spannung an der Geschichte dran bleiben will. Die Vorstellung, ohne jede Mimik, ohne ein Gesicht - somit auch ohne Identität? - ein so ansprunchsvolles und vielleicht auch verbittertes Leben zu führen, das aber erschreckende Konsequenzen für andere Menschen bedeuten wird, lässt einen erschauern. Ein erstklassiger Roman, der für jeden etwas zu bieten hat. Klappentext:  Ein Sommerfest in einem Schloss am Stadtrand. Eine Waffe, ein Schuss. Und eine junge Frau, die sich vom entstellten und einsamen Mädchen zu einer herrischen, knallharten Unternehmerin in der männerdominierten Welt der Waffen entwickelt. Ein durch Zufall gelöster Schuss aus der Waffe ihres Vaters ändert das Leben der blutjungen, steinreichen Margarete Boll schlagartig. Isoliert von ihrer Umwelt, einsam und gefangen in einem goldenen Käfig, versteckt sie ihre seit dem Unfall grässlich entstellte Erscheinung hinter einer starren Maske und sehnt sich nach Liebe. Nur ein 36 Jahre älterer Mann vermag es, sie aus ihrer Isolation zu befreien. Er wendet als Erster den Blick nicht ab. Schleichend beginnen die Grenzen zwischen Moral, Hingabe, Perversion, Hass und Wahnsinn zu verrinnen, bis Margarete erkennt, dass gerade ihr größter Makel größte Macht bedeutet.

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  • Was war das denn?

    Das Gesicht der Anderen
    bookgirl

    bookgirl

    25. September 2014 um 15:23

    Inhalt Margarete Boll führte ein wohlbehütetes Leben und wurde von jeher von allen geliebt. Ihr Vater war Besitzer einer Waffenfabrik, die auf eine lange Familientradition zurückblicken konnte. Als er eine Feier gibt, um sein neuestes Modell zu präsentieren, geschieht das Unfassbare. Aus der lautlosen Waffe löst sich ein Schuss und die Kugel landet Mitten in Margaretes Gesicht. Mund- und Nasenpartie sind zerstört und ihr engelsgleiches Gesicht für immer entstellt. Von Schuldgefühlen geplagt nimmt der Vater sich und der Mutter das Leben. Margarete bleibt mit der Haushälterin Anna und Herrn Hager, dem Unternehmensleiter zurück. Letzterer verschafft ihre eine Maske, dank der sie das Haus verlassen kann. Margarete ist einsam und sagt ein Treffen mit einem Unbekannten zu, den sie im Internet kennengelernt hat. Dieser vergewaltigt sie, was dazu führt, dass sie versucht sich das Leben zu nehmen. Sie stürzt in ein kaltes Gewässer, aus dem sie Hein Schuberth rettet, der noch eine ganz besondere Rolle in ihrem Leben einnimmt. Meine Meinung Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so recht, was ich zu diesem Buch sagen soll, außer, dass es mich ziemlich enttäuscht hat. Zunächst einmal zu der Protagonistin Margarete. Ihr Verhalten finde ich sehr widersprüchlich. Einerseits wird sie als rational denkend beschrieben, nur um dann völlig naive Dinge zu tun. Der vorherige erotische Austausch mit ihrer Internet-Bekanntschaft hat doch schon angedeutet, dass dieser nicht nur eine gute Freundin sucht. Dass sie dann dennoch so unvorsichtig war und es zu einer Vergewaltigung hat kommen lassen, ist mir unbegreiflich. Auch die Szene des Unfalls ist mir zu emotionslos beschrieben. Stattdessen wird noch en Detail erklärt, wie sich das Projektil in Margaretes Gesicht frisst und wie die Funktionsweise der Waffe ist. Es ist zwar dadurch spannender, aber irgendwie auch ein wenig abartig das so genau lesen zu müssen. An manchen Stellen ist die Geschichte nicht gut durchdacht und manchmal haben mich einige Punkte sogar dahin geführt, dass ich aufhören und die Passagen nochmal lesen musste, weil ich dachte etwas verpasst zu haben. Auch, dass sich Margarete ihrem Retter an den Hals wirft, obwohl sie doch gerade erst gnadenlos enttäuscht wurde, finde ich wenig realistisch. Gerade nach so etwas schrecklichem, wie einer Vergewaltigung, ist man doch eher vorsichtig und kann erst mal niemandem mehr trauen. Das Ende bietet den größten Spannungsmoment, aber mir bleiben zu viele Fragen offen. Ich konnte so manche Punkte nicht nachvollziehen und hätte es gut gefunden, wenn es eine abschließende Erklärung dazu gegeben hätte. Fazit "Das Gesicht der anderen" hat thematisch eine gute Idee, die leider enttäuschend umgesetzt wurde und meinen Geschmack nicht trifft.

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  • Das Gesicht der Anderen

    Das Gesicht der Anderen
    Ketty

    Ketty

    24. September 2014 um 17:29

    Die Unternehmerstochter Margarete Boll ist seit ihrem 17. Lebensjahr schwer gezeichnet. Bei einem Unfall löste sich ein Schuss aus der Waffe ihres Vaters und traf sie im Gesicht. Ohne Nase, Mund und Kinn kann sie schwer verletzt überleben. In unzähligen Operationen wird ihr Gesicht wieder weitestgehend vervollständigt. Dennoch sieht es furchtbar aus. Bevor sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde begingen Ihre Eltern Selbstmord. Sie bleibt als Vollwaise zurück und hat nur noch die Haushälterin Anna und den engsten Vertrauten Ihres Vaters Albert Hager. Dieser ließ eine Maske für Margarete fertigen, sodass sie sich wieder unter Menschen begeben kann.   Das Buch fing gut und vielversprechend an. Leider konnte es mich nicht bis zum Ende überzeugen. Anfangs  hatte ich noch Mitleid mit Margarete, aber nachdem die Vorgeschichte erzählt war und wir in der Gegenwart (4 Jahre später) angelangt sind, war sie mir überhaupt nicht mehr sympathisch. Eher im Gegenteil. Sie ist herrisch, unfreundlich und herablassend und das mit gerade 21 Jahren. Am liebsten mochte ich die Haushälterin Anna.   Der Schreibstil ist sehr sachlich und klingt alt. Emotionen konnte ich meist nicht erkennen. Manchmal konnte ich den Gedankengang des Autors nicht nachvollziehen. Was mir auch nicht so gut gefallen hat war, dass das Buch aus einem einzigen Kapitel besteht. Als ich das Buch beendet habe war ich etwas ratlos. Leider weiß ich immer noch nicht, was der Autor mit diesem Buch aussagen wollte.

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  • Ein spannender Anfang der in absolut unrealistischem Räuber & Gendarm-Spiel endet.

    Das Gesicht der Anderen
    Linsenliebe

    Linsenliebe

    16. September 2014 um 14:42

    Margarete Boll hat ein schweres Schicksal: Durch einen tragischen Unfall, bei dem sie angeschossen wurde, hat sie wortwörtlich ihr Gesicht verloren. Der Schuss traf sie mitten ins Gesicht und dennoch hat sie überlebt. Doch ein Leben ohne Gesicht ist nicht dasselbe wie ein normales Leben und so lebt sie sehr zurückgezogen mit der über 80 Jahre alten Anna, die sie bei allem unterstützt, zusammen in einem Schloss, aufgebaut mit dem Vermögen ihres Vaters. Ihr Vater leitete vor seinem Tod eine Firma, die Schusswaffen herstellt und mit solch einer Waffe ist Margarete so entstellt worden.  Margarete lebt isoliert, trägt fast immer eine Maske die ihr Gesicht verhült, hat außer Anna keine Freunde und auch keinen Partner oder sonstige Bezugsperson. Der einzige Außenkontakt ist ihr Angestellter Albert Hager, der eine leitende Position in der Waffen-Firma Boll innehat und sich des Öfteren mit Margarete trifft und die wirtschaftliche Lage der Firma mit ihr bespricht. Margarete mag ihn jedoch nicht und auch ansonsten scheint sie wenig Interesse an anderen Menschen zu haben. Das Einzige, was ihr in ihrem Leben offenbar fehlt und sie zum Nachdenken bringt, ist ein Kind oder zumindest eine sexuelle Beziehung zu jemandem, denn das hat sie bisher noch nie erlebt. So lässt sie sich nach und nach mit einem sehr viel älteren Mann ein, der ein bekannter Musiker ist und sich scheinbar aller Äußerlichkeiten zum Trotz zu Margarete hingezogen fühlt. Gestärkt durch die neue Unterstützung steigt Margarete dann auch tiefer in das Waffengeschäft ein. Der Anfang des Buchs hat mich sehr gefesselt. Wir lernen Margarete auf einem Lauf durch den Wald kennen und erfahren wie der tragische Unfall vonstatten gegangen ist. Zunächst bezieht sich das Buch sehr auf Margaretes Gefühle und ich hatte großes Mitleid mit ihr. Es ist sicher nicht einfach in einer Gesellschaft, die sehr auf das Äußere fixiert ist, klarzukommen und ich kann sehr gut verstehen, dass Margarete zurückgezogen lebt. Die Beschreibungen, wie ihr Umfeld auf sie reagiert und wie sie versucht mit ihrer Maske damit umzugehen, finde ich sehr glaubwürdig und gut geschildert.   "Wovor haben Sie Angst?" [...] "Die Menschen sind es, die vor mir Angst haben", antwortete sie. "Sie fürchten sich vor allem, was anders aussieht." - Seite 144   Doch leider war es das dann auch schon und nach ca. einem Drittel des Buchs wurde die Story für mich immer oberflächlicher, seltsamer und irrealistischer bis zu einem Finale, bei dem ich wirklich nur noch den Kopf schütteln konnte. Margarete lernt im Internet einen Mann kennen, mit dem sie viel chattet und auch online "intim" mit ihm wird. Dass er sie daraufhin treffen will und sie sich darauf einlässt und auch der furchtbare Ausgang dieses Treffens finde ich so schlimm es auch ist leider realistisch. Das war für mich als Leser dann aber auch das Highlight des Buchs denn von da an ging es bergab.    Margarete wird von da an immer unrealistischer für mich. Sie wurde durch eine Schusswaffe fürchterlich entstellt und trotzdem steigt sie voll in das Geschäft ihres Vaters ein. Man könnte meinen sie tut es um das Vermächtnis ihrer Familie hochzuhalten doch über ihr Verhältnis zu den Eltern wird sich weitestgehend ausgeschwiegen. Sie vermisst ihre Eltern nicht, sie spricht nicht über sie, das einzige was erwähnt wird ist ein verschlossener Raum, den sie irgendwann dann doch betritt, was aber ziemlich emotionslos geschieht.   Die Schwäche des anderen ist letztlich die eigene Stärke. - Seite 72   Auch das Verhältnis zu dem sehr viel älteren Mann Hein Schuberth ist für mich völlig verwirrend. Sie sehnt sich nach Nähe, okay, kann ich nachvollziehen. Aber er ist für mich als Charakter überhaupt nicht zu begreifen. Mal will er dass sie die Maske abnimmt und er schläft mit ihr, mal schreit er sie an und will nur ihre Macht und ihr Geld ausnutzen. Das erfolgt aber alles so plötzlich und ohne Aufklärung, dass ich mich als Leser überrumpelt gefühlt habe und diesen Handlungsstrang überhaupt nicht mehr ernst nehmen konnte.   Dann das Ende... ich will nichts darüber verraten aber für mich war der Ausgang was Margarete betrifft, von Anfang an vollkommen vorhersehbar und was Hein Schuberth angeht ging es mir alles viel zu schnell und wird meiner Empfindung nach auch nicht wirklich aufgelöst. Ich fand das Ende wirklich schlecht und muss dafür noch mal extra Punkte abziehen.    Was so gut und tiefgründig, vor allem auch als Gesellschaftskritik, angefangen hat endet für mich in unsinnigem Räuber und Gendarm Spiel mit völlig unrealistischem Ende, bei dem ich leider froh war als es vorbei war.    "Das Gesicht der anderen" startete gut und spannungsvoll, konnte mich dann aber leider doch nicht überzeugen und deswegen kann ich nur 2 von 5 Sternen vergeben.

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  • Das Gesicht der Anderen

    Das Gesicht der Anderen
    Tamaru

    Tamaru

    12. September 2014 um 13:08

    Ich war sehr neugierig auf das Buch, denn das Cover ist toll gemacht. Dort wo das Gesicht sein soll, ist einfach nur eine leere Stelle. Mal ganz was anderes als die sonstigen Cover. Durch einen schrecklichen Unfall verliert Margarete ihr Gesicht. Ausgerechnet auf der Sommerparty, bei der ihr Vater die neue Waffe vorstellen will, löst sich daraus ein Schuss und entstellt Margarete für ihr weiteres Leben. Als sich kurz darauf auch noch ihre Eltern das Leben nehmen, isoliert sie sich von der Umwelt und lebt alleine mit ihrer Vertrauten, der Haushälterin Anna, im Schloss. Erst als sie einen Mann älteren Mann kennen lernt, der sich von ihr nicht abgestoßen fühlt, so glaubt sie, beginnt sie wieder am Leben teilzunehmen. Sie fängt an, die Firma umzustrukturieren und ihre eigenen Wege zu gehen, denn sie erkennt, dass die Maske ihr auch Macht verleiht. Und da beginnt das Buch dann auch an Spannung zu verlieren. Als Margaretes Charakter sich verändert, und sie teilweise bösartige Züge annimmt, wird das Buch immer verworrener und manche Sachen sind einfach nicht passend, zum recht guten Anfang des Buches. Das Ende fand ich sehr abrupt und nicht stimmig. Warf mehr Fragen auf als beantwortet wurden. Die anfängliche Sympathie weicht recht schnell einem Genervtsein über die teils langweilige Geschichte. Lediglich Anna, die Haushälterin, bleibt von Anfang bis Ende des Buches immer sympathisch. Der Anfang war gut und aus der Geschichte wäre bestimmt mehr rauszuholen gewesen, aber so war das Buch leider nicht überzeugend.

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