Fabian Marcher

 4,6 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Kranzhorn und Tod im Inntal.

Lebenslauf von Fabian Marcher

Fabian Marcher (1979) ist ausgebildeter Sortimentsbuchhändler und arbeitet seit 2014 als freier Autor. Neben Kriminalromanen hat er – in Zusammenarbeit mit seiner Frau Julia Lorenzer – Reiseführer und Erfahrungsberichte, vornehmlich zu verschiedenen Regionen Italiens, veröffentlicht. Er lebt und arbeitet in Bayern und Italien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Fabian Marcher

Cover des Buches Weil es ohne uns nicht geht (ISBN: 9783959102971)

Weil es ohne uns nicht geht

 (24)
Erschienen am 06.08.2020
Cover des Buches Kranzhorn (ISBN: 9783740800666)

Kranzhorn

 (4)
Erschienen am 18.04.2017
Cover des Buches Tod im Inntal (ISBN: 9783740805692)

Tod im Inntal

 (1)
Erschienen am 19.06.2019

Neue Rezensionen zu Fabian Marcher

Cover des Buches Weil es ohne uns nicht geht (ISBN: 9783959102971)
evafls avatar

Rezension zu "Weil es ohne uns nicht geht" von Michael Steidl

Einblicke in die Notaufnahme.
evaflvor 2 Jahren

Michael Steidl ist als stellvertretender pflegerischer Leiter einer zentralen Notaufnahme tätig, irgendwo im bayrischen Raum, in dem auch ein jährliches Volksfest stattfindet. Hier lässt er sich von Fabian Marcher über die Schulter blicken und so schildern beide, was hier täglich passiert und wie abwechslungsreich, aber auch anstrengend der Alltag dort ist. Und wie Covid-19 dort für krasse Veränderungen sorgt.

Einblicke in die verschiedensten Berufe finde ich seit jeher spannend – und vor allem darüber zu lesen. Insofern war ich auf das Buch gespannt, bei dem mich der Klappentext noch nicht gleich ganz überzeugt hat, ob es für mich so spannend ist. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass es absolut interessant, informativ und durchaus auch unterhaltsam war. Vor allem, dass man nachdem man das Buch geschrieben hatte, die Ereignisse noch kurz kommentiert hat – aufgrund der veränderten Situation durch Covid-19. 

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, denn egal ob hier tägliche Abläufe von Michael Steidl, der ja als Krankenpfleger tätig und somit der Fachmann ist, geschildert werden, oder von Fabian Marcher, der ja eher im journalistischen/schriftstellerischen Bereich zuhause ist, für mich war es immer gut und angenehm zu lesen. Fabian Marcher hat für das Buch eine Zeit lang in der zentralen Notaufnahme und somit im Krankenhaus mitgearbeitet, um so die Eindrücke direkt mitzubekommen – und so wohl seine ganz eigenen Erfahrungen dadurch gesammelt. Inhaltlich war für mich alles gut verständlich, wenn hier von Erkrankungen die Rede war, dann wurde dies auch immer wieder gut und verständlich für Laien erläutert, hier blieb niemand im Unklaren zurück. Insofern war das Buch ziemlich angenehm zu lesen. 

Inhaltlich sollte man sich klar sein, dass die 27 geschilderten Episoden einen Einblick in den täglichen Ablauf der zentralen Notaufnahme geben. Und ja, dort geht es natürlich auch dramatisch und auch mal blutig zu, keine Frage. Dennoch wird dies im Buch nicht „sensationsgeil“ geschildert, sondern angenehm, sachlich und doch auch teilweise emotional. Man merkt hier definitiv, welche tollen Menschen hier wunderbare Arbeit leisten. Dass dies oft viel zu wenig honoriert wird, ist mir absolut bewusst und auch ich finde es schlimm, welches unmögliche Verhalten manche Menschen dem Pflegepersonal gegenüber an den Tag legen. 

Ich habe auch absolut Verständnis dafür, dass Michael Steidl dies sauer aufstößt, da er ja direkt betroffen ist. Wobei er dies nicht als ständiges Thema im Buch hat, was ich auch wieder angenehm fand – er wiederholt sich hier nicht. Als es jedoch mal um die Systemrelevanz ging, hat er für mein Empfinden etwas weit ausgeholt. Denn nicht nur in der Pflege, auch in anderen Berufen ist man aktuell systemrelevant – und das weiß gefühlt leider niemand zu schätzen, zumindest ist das aktuell leider mein Gefühl. Aber gut, ich kann schon verstehen, dass er seinem Ärger hier (Seite 195) auch mal Luft machen musste. 

Alles in allem hat mir dieses Buch mit seinen spannenden und interessanten wie informativen Einblicken in die zentrale Notaufnahme absolut gut gefallen. Vielleicht müssen manche Menschen sowas lesen, damit sie die Arbeit dort zu schätzen wissen bzw. die Behandlung. Ein unterhaltsames, emotionales Buch, das aber auch lustige Szenen mit sich bringt. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung. 

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Cover des Buches Weil es ohne uns nicht geht (ISBN: 9783959102971)
clairebs avatar

Rezension zu "Weil es ohne uns nicht geht" von Michael Steidl

Brennpunkt Notaufnahme - informativ und interessant erzählt
clairebvor 2 Jahren

In ihrem Buch "Weil es ohne uns nicht geht" beschreiben Michael Steidl (stellvertrender pflegerischer Leiter) und Fabian Marcher (Autor) den Alltag in einer Zentralen Notaufnahme. 

In 27 Episoden, die bereits vor der Corona-Pandemie spielen, werden Situationen aus der Zentralen Notaufnahme informativ und interessant aufbereitet und mit Fachwissen unterfüttert. Damit wird den Lesenden ein realistischer Einblick in den Arbeitsalltag - mit allen Höhen und Tiefen - gegeben.

Insgesamt hat mich das Buch unterhalten und an manchen Stellen zum Nachdenken angeregt.

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Cover des Buches Weil es ohne uns nicht geht (ISBN: 9783959102971)
N

Rezension zu "Weil es ohne uns nicht geht" von Michael Steidl

Lesen!!!
Nachtschwestervor 2 Jahren

Das Buch ist von einem Pfleger einer Notaufnahme und einem Autor geschrieben, der eine Zeit in der Notaufnahme dabei sein und mitlaufen dürfte. Beide berichten weder Werten noch applausheischend über den Alltag in einer Notaufnahme. 

Das Buch ist noch vor Corona entstanden, obwohl kurze Einspielen, die Situation zu Beginn der Krise angeführt werden, aber kein eigentliches Thema sind. 

Mich als Kinderkrankenschwester interessiert das Thema Medizin und Pflege sowieso. Und ich bin ehrlich, dass ich nicht für die Notaufnahme gemacht bin und daher habe ich Hochachtung für alle, die diese Aufgabe tagtäglich meistern. 

In diesem Buch kommt die Hingabe und Kompetenz der dort arbeitenden Menschen zum Ausdruck. Man hat das Gefühl, wenn man krank wird, und von Michael Steidl, dem Station leiter der Notaufnahme versorgt wird, kann nichts schief gehen. Er kümmert sich fachmännisch und unvoreingenommen um jeden. Ob es ein Alkoholiker, ein Demenzkranker, oder ein Raufbold ist. Jeder wird gleich gut behandelt, trotz Pflegenotstand. 

Auch die unvoreingenommene Berichterstattung durch Fabian Marcher ist erfrischend. Sein beschriebenes Umdenken und sich dabei erwischen, wie er Diagnosen stellt, und das nach kurzer Zeit als Beobachter in einer Notaufnahme ist für jeden in der Medizin Tätigen nachvollziehbar und doch überraschend. 

Für mich eine klare Leseempfehlung an alle an Pflege/Medizin Interessierten. Oder an alle, die nicht an Corona glauben und, oder glauben, dass ihr Job am schwersten ist😉. 

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