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fabsn

vor 5 Monaten

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Hallo liebe Lovelybooks-Community,

vor einigen Jahren hatte ich meine erste Leserunde zu meinem Debüt »Journeyman« gemeinsam mit Euch. Da mir diese so positiv in Erinnerung geblieben ist, und ich die positiven wie kritischen Kommentare als sehr wertvoll empfand, habe ich beschlossen zum Nachfolger »Mit anderen Augen - wie ich durch meine Tochter lernte, die Welt neu zu sehen« eine weitere Leserunde zu veranstalten. Ich freue mich über Eure Beteiligung - wie Ihr Euch vorstellen könnt, liegt mir das Thema sehr am Herzen.

Ullstein extra stellt dafür 15 Exemplare zur Verfügung.

Worum geht es im Buch?
Als Fabian Sixtus Körner seine Tochter im Kreißsaal zum ersten Mal im Arm hält, ist er irritiert. Sie liegt ganz still und schaut ihn an. Ihre Augen sind leicht schräg gestellt, und ihr Blick ist merkwürdig unverwandt. Er spürt, dass seine Tochter anders ist. Kurz darauf wird Yanti auf die Intensivstation gebracht. Es folgen Wochen des Wartens, zwischen Angst und Hoffnung, Glück und Verzweiflung. Die nur halb ausgefüllte Geburtskarte über Yantis Brutkasten wird zum Symbol der Ungewissheit: Was bedeutet der medizinische Code »Q90« für ein kleines Kind? Das Ende der Freiheit, die seine Freundin und er so lieben?

In seinem neuesten Buch erzählt Fabian Körner, was die Intensivstation für Neugeborene und ein Transitraum gemeinsam haben, wie seine Tochter seinen Blick auf die Menschen und die Welt verändert hat, und warum das Reisen mit Kind und Kegel zu den schönsten Erfahrungen zählt die er jemals gemacht hat.

»Yanti ist ein Sommerkind. Sie liebt Papageienschreie, Hängematten und Meeresrauschen. Ihre Geschichte ist wie eine Reise in ein fernes Land, aus dem wir verändert zurückkehren: mutiger, offener, voller Staunen. Und wie befreit von unseren eigenen Vorurteilen und Beklemmungen. Als ich am ersten Morgen nach der Diagnose aufwachte, tat mir alles weh. Mein Kopf, meine Glieder. Mir war übel und mein Herz raste. Ich spürte eine Ohnmacht im ganzen Körper. Am dritten Morgen fühlte ich, wie meine Kraft zurückkam. Es war dieses Jetzt-erst-recht-Gefühl, das ich von meinen Reisen kannte. Das Abenteuer hatte längst begonnen, ob ich wollte oder nicht. Also würde ich es annehmen. Ich würde nicht nur dafür sorgen, dass Yanti am Leben blieb, sondern auch dafür, dass sie ihren ganz speziellen Weg gehen, akzeptiert und geliebt würde.«

Ohne es vorher zu wissen, kommt Fabians Tochter Yanti mit der Diagnose Down-Syndrom auf die Welt. Wie geht man damit um? Verändert sich das eigene Leben grundlegend? In seinem berührenden Buch schildert JOURNEYMAN Fabian Sixtus Körner vom Abenteuer, in erster Linie Vater zu sein und sich um seine Tochter zu kümmern – und wie man trotzdem auf Reisen gehen kann, um die Menschen und das Leben neu zu entdecken.

Im Gespräch zum Buch in der Sendung Aschbecher:



Mehr Infos und Fotos auf meiner Website

Wer bin ich?
Fabian Sixtus Körner, Jahrgang 1981, ist Designer, Fotograf, Blogger und stand zuletzt als Reisereporter für ProSieben vor und hinter der Kamera. Anfang 2010 begann er, die Welt zu bereisen und dabei für Kost und Logis zu arbeiten. Seine Erfahrungen darüber schilderte er 2013 in dem Buch »Journeyman« (Ullstein extra), das wochenlang ganz oben auf der Bestseller-Liste stand. Wenn er nicht mit seiner Familie auf einem Surftrip unterwegs ist, lebt und arbeitet Fabian in Berlin.

Verlosung
Wie könnt Ihr gewinnen? Bewerbt Euch einfach bis einschließlich 08. Juni 2018 mit der Antwort auf folgende Frage: Würdet ihr Euch selbst als Optimisten oder Pessimisten beschreiben und warum glaubt ihr, dass ihr damit gut oder schlecht durchs Leben geht? ( Die Frage hat natürlich auch einen Bezug zum Buch ).

Falls Euch das zu privat oder zu schwierig zu beantworten ist, dann schreibt doch einfach warum Euch das Buch interessiert? Habt ihr einen Bezug zum Reisen oder zum Thema Special Needs oder wollt ihr einfach nur wissen wie die Geschichte von »Journeyman« weitergeht?

Über eine anschließende Rezension von den Gewinnern würde ich mich sehr freuen.

Ich freue mich auf Eure Antworten. Natürlich sind aber auch alle herzlich zur Diskussion eingeladen, die das Buch selbst gekauft oder Geschenkt bekommen haben. Ich werde versuchen täglich hier vorbeizuschauen, um alle Fragen zu beantworten und mitzudiskutieren.

Liebe Grüße aus Berlin
Fabian

Autor: Fabian Sixtus Körner
Buch: Mit anderen Augen
1 Foto

JanaMP

vor 5 Monaten

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Hi,

das klingt nach einem sehr interessantem Thema, mit dem ich zwar persönlich keine Erfahrung habe, aber den eigenen Horizont nur erweitern kann.

Ich bin, wenn dann eher, Pessimist, betrachte mich selber aber als Realist. Ich möchte gar nicht sagen, dass ich damit gut oder schlecht durchs Leben komme, sondern mein Charakter damit besser umgehen kann.
Betrachte ich die Sachen eher pessimistisch, kann ich mich umso mehr freuen wenn ich mit dem Pessimismus nicht richtig lag. Wenn ich doch richtig lag, spare ich mir eine Enttäuschung.
Aber hin und wieder wünschte ich, dass ich die Dinge optimistischer angehen oder annehmen würde.

Dennoch ist nichts nur schwarz oder weiß und daher schaffe auch ich es hin uns wieder optimistisch zu sein.

LG

orfe1975

vor 5 Monaten

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Ich habe schn bei den Neuerscheinungen des Verlages ein Auge auf dieses Buch geworfen. Beim ersten Blick auf das Cover hatte ich die Assoziation mit einem christlichen Roman. Auf jeden Fall assoziierte ich ein Buch mit einer Lebensgeschichte, von der man für sein eigenes Leben lernen kann. Der Blick auf das weite Meer gepaart mit dem Titel hat bei mir das Gefühl "Alles ist möglich" geweckt.
Ich selber war bis vor einigen Jahren ein Pessimist. Mein Motto war: "Rechne immer mit dem Schlimmsten, dann kann es nur noch besser kommen." Ich dachte, wenn ich mich auf möglichst alle Worst-Cases vorbereite, dann kann mich nichts mehr schocken. Doch dann änderte sich gesundheitlich mit einem Schlag alles. Ich hörte auf, Pläne zu machen und Erwartungen zu formulieren und merkte, dass ich irgendwie aufgefangen werde und es besser lief als vorher und dass mich die Worst-Case-Szenarien nur belastet haben.
Jetzt lebe ich eher nach dem Motto "Et kütt wie et kütt..." und fühle mich viel wohler.
Das habe ich mir auch vor der Geburt meiner mittlerweile 4 Jahre alten Tochter gedacht. Im Vorfeld haben die Ärzte Panik geschoben, ich war dagegen ganz ruhig, dass irgendwie alles gut werden würde und ich sie so nehme, wie sie kommt. Sie ist zum Glück vollkommen problemlos und gesund auf die Welt gekommen, aber ich habe mich oft gefragt, was wäre, wenn sie doch "anders" wäre. Wobei: "anders" ist im Prinzip jedes Kind auf seine Art...
Mir gefällt sehr, dass diese LR direkt vom Autor durchgeführt wird, so dass es viele Möglichkeiten des Austauschs gibt. Das erste Buch kenne ich (noch) nicht vom Autor, aber ich denke, dass man dieses sicherlich auch ohne Vorkenntnisse lesen kann?
Meine Rezi würde ich anschließend hier sowie auf whatchareading, leserkanone, wasliestdu, lesejury und div. Verkaufsportalen streuen.

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fabsn

vor 4 Monaten

Teil III: Ein spezielles Mädchen

orfe1975 schreibt:
Eine persönliche Frage hätte ich noch. Sie kam mir, als Nico das Gefühl äußerte, dass die Leute wegen dem 2. Kind fragen, weil sie hoffen, es wird gesund und könnten Euch dann "wenigstens" zum 2. Kind beglückwünschen. Kann es sein, dass Ihr aufgrund der Tatsache, dass Yanti behindert ist, auch empfindlicher geworden seid, wenn man was sagt oder Fragen stellt? Wie gesagt, ich hatte bei meiner Frage nach dem 2. Kind das gar nicht im Hinterkopf sondern eher ein globales, allgemeines Thema. Und gewisse Probleme bleiben bei fast allen Eltern gleich oder ähneln sich sehr stark, egal ob das Kind behindert oder gesund ist. Ist es möglich für Euch, sich "neutral" darüber mit anderen Eltern auszutauschen oder hängt auch ihn Euren Köpfen immer der Punkt im Hintergrund, dass ihr Yanti verteidigen müsst, weil die Frage eine Anspielung auf ihr Downsyndrom sein könnte? Ich hatte beim Lesen ein wenig diesen Eindruck gewonnen, aber vielleicht habe ich mich da auch getäuscht und meinerseits überinterpretiert?

Wenn heute jemand fragt, sehe ich das auch nicht mehr so. Yanti ist in einem Alter in dem die meisten Paare mit einem zweiten Kind "nachlegen" würden. Aber direkt nach der Geburt? Beim ersten aufeinandertreffen nachdem Yanti aus dem Krankenhaus entlassen wurde? Auch heute noch finde ich die damaligen Reaktionen rückblickend nicht "normal".

fabsn

vor 4 Monaten

Teil II: Von Bali bis nach Brandenburg - Reiseleben
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orfe1975 schreibt:
Nein, die Frage ist nicht zu privat. Ich habe aber länger darüber nachdenken müssen. Ich kam mir beim ersten Mal übertrieben vor, wie ein Schauspieler. Weil es so ungewohnt war. Und ich musste meinen Mut zusammennehmen. Denn mir ist klar geworden, dass ich aus 2 Gründen bisher den Blick gesenkt habe: 1) Ich kann generell schlecht "nein" sagen und hatte immer ein schlechtes Gewissen und 2) dachte ich, ich werde sie schneller los, wenn ich nicht hingucke. Nun, das Thema "Schneller los sein" hat sich nicht bewahrheitet, sie haben sich genauso schnell jemand anderem zugewandt, dafür habe ich den ein oder anderen überraschten Blick geerntet, weil sie wohl eher mit weggucken gerechnet hatten. Aber das schlechte Gewissen beim "Nein" sagen, hat sich nicht geändert. Ich bin immer unschlüssig, ob dies wirklich bedürftige Menschen sind oder ob es sich um Drückerbanden handelt. Da bin ich lieber vorsichtig, dafür werden wohl die ein oder anderen wirklich Bedürftigen übersehen. Ich kann also nicht sagen, dass ich mich besonders gut oder schlecht gefühlt habe, eher aufgewühlt. Aber wenigstens etwas besser, weil ich meinen Mut zusammengenommen habe und den Blick erwidern konnte.

Für mich hört sich das sehr positiv an. Dass es schwer ist, kann ich nur bestätigen. Dass man nicht immer ein gutes Gefühl in dem Moment hat, auch. Und auch bei Drückerbanden sind die Menschen, die davon profitieren, meist nicht die gleichen, die handaufhaltend betteln. Denen geht's meist trotzdem mies.

fabsn

vor 4 Monaten

Fazit/Rezensionen
@herrzett

Wie schon an anderer Stelle und auf anderen Plattformen angemerkt - ich fand's total bereichernd Dich dabei zu haben. Nehme viel aus Deinen Kommentaren mit. Danke dafür.

Alles Gute
Fabian

SABO

vor 3 Monaten

Fazit/Rezensionen

Du hast mich zu ein paar Tagen am Wasser inspiriert - deswegen etwas später, dafür aber auf mehreren Plattformen, Links schicke ich per Mail, wieder einmal ein tolles Buch, weiter so, ich hoffe ich bald wieder von dir, liebe Grüße, SABO
https://www.lovelybooks.de/autor/Fabian-Sixtus-K%C3%B6rner/Mit-anderen-Augen-1507011690-w/rezension/1641609203/
P.N. ist raus! :-*

fabsn

vor 3 Monaten

Fazit/Rezensionen
@SABO

Liebe Sabo, vielen Dank für die tolle Rezension. Freue mich sehr, dass Dir die Geschichte nach Journeyman ebensogut gefallen hat und Inspiration ans Wasser zu gehen ist nie verkehrt :) Vielleicht lesen wir uns wieder, beim dritten Buch.
Alles Gute für Dich
Fabian

romi89

vor 3 Monaten

Fazit/Rezensionen

https://www.lovelybooks.de/autor/Fabian-Sixtus-Körner/Mit-anderen-Augen-1507011690-w/rezension/1651547423/


Tausend Dank für dieses Leseerlebnis!
Der Journeyman steht schon auf meiner Wunschliste... und ich hoffe noch viel mehr von Ihnen zu lesen - vielleicht sogar hier im Rahmen einer Leserunde wieder! :)
Alles Gute Ihrer kleinen, liebenswerten Familie!

fabsn

vor 3 Monaten

Fazit/Rezensionen
@romi89

Vielen Dank, das ist eine tolle Rezension. Ich freue mich sehr und hoffe, dass auch der Journeyman zu gefallen weiß.
Alles Gute
Fabian

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