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LEXI

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen.

Der adeo Verlag stellt 4 Exemplare des Buches „Die neue Reformation“ von Fabian Vogt zur Verfügung.

Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde!



Am 31. Oktober 2017, dem 500. Jahrestag der Reformation, tauchen im Internet 95 neue Thesen zur Zukunft der Kirche auf. Und die verändern alles ...

Fabian Vogt erzählt die inspirierende und herausfordernde Geschichte von 2017 mit literarischem Feingefühl und großer Leidenschaft.

Der Leser wird in die atemberaubende Dynamik eines geistlichen Aufbruchs mit hineingenommen. In eine Zeit voller Segen und Fluch, Jubel und Anfeindung, Angst und Zärtlichkeit.



Leseprobe: http://www.adeo-verlag.de/index.php?vp_id=googl-search&id=404&sku=814274#leseprobe

Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 21.5.2015, 24 Uhr hier im Thread und beschreibt euren Eindruck der Leseprobe.

Ich möchte darauf hinweisen, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet.

Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:

Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.

Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.

Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost.
Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert.

Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

Autor: Fabian Vogt
Buch: 2017 - Die neue Reformation

Sonnenwind

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Klingt sehr gut - flockig-locker geschrieben und offensichtlich mit Inhalt. Die Reformation ist ein interessantes Thema, hab ich schon mal intensiv durchgearbeitet. Ich stelle mich also in die Schlange.

Sonnenwind

vor 3 Jahren

Wie gefällt euch das Cover?

Da muß ich jetzt unbedingt was schreiben. Wie gar erschröcklich! Wegen des Covers hätte ich die Seite beinahe wieder weggeklickt. Dann hab ich aber trotzdem die Leseprobe gelesen und dem Buch eine Chance gegeben. Das Buch scheint Tiefe zu haben, trotz dieses Covers.

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kruemelhino

vor 2 Jahren

Seite 99 - 188
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gusaca schreibt:
Aber ich sehe das Buch als ironische Wiederspiegelung der heutigen GEsellschaft in der die eigenen BEdürfnisse im Vorderrund stehen und der Glaube , wenn er denn überhaupt eine Rolle spielt, dem angepaßt wird. Sicherlich ist das nicht richtig. Aber ich glaube das Buch soll einfach zum Nachdenken anregen sich über diesen Zustand eben einmal klasr zu werden, der hier extrem überspitzt dargestellt wird.

So fasse ich die Geschichte eigentlich auch auf: also als Spiegel der 'gläubigen Kichengänger'. Für mich animiert das Buch auch zum Nachdenken und Hinterfragen der eigenen Glaubensinhalte, was die Geschichte auch zum Ziel hat. Christian kritisiert ja selbst, dass der Ursprung der Reformation aus einer Laune heraus entstanden ist. Das wird innerhalb der Geschichte immer mal reflektiert. Und ohne zu viel zu verraten, muss er sich am Ende auch so Einiges über sich und seine Art zu glauben anhören lassen. Dennoch sehe ich in der Erzählung hier und da einige Schwächen.

kruemelhino

vor 2 Jahren

Seite 266 - Ende
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Ich fand den kleinen soziologischen Diskurs am Anfang des Abschnitts sehr interessant. Wobei ich denke, dass die Thesen dort doch zu hinterfragen sind. Da ist zB vom Verlust tragfähiger Bindungsstrukturen die Rede. Der Erfolg der Reformation 2017 lässt sich sich darauf zurückführen, dass die Menschen wieder mehr das Miteinander suche und 'Faithbook' daher so einen großen Zulauf erfährt. Allerdings finden sich diese fehlenden Bindungsstrukturen ja heute schon auf. Religiöse Gemeinschaften finden damit aber in meinen Augen keinen Zulauf. Wie gesagt, ist halt interessant. Nur macht man es sich mit der Schlussfolgerung zu einfach.

Ansonsten ist der letzte Abschnitt ein wenig Krimi, ein wenig Liebesdudelei und eine Standpauke, der Christian zurecht ausgesetzt wird. Aufgrund dieser Standpauke endet die Geschichte dann auch in sich geschlossen und logisch. Für mich stellt sie auch den Höhepunkt dieses Abschnitts dar.

Insgesamt habe ich das Buch nur als leicht überdurchschnittlich empfunden. Zum Ende hin hat es mich nicht mehr fesseln können. Den ein oder anderen Charakter hätte man weglassen können. Bestimmte Situation wirken wie Lückenfüller (s. Begegnung mit dem Albaner). Diese Begegnung ist natürlich nett, aber sie trägt zur allgemeinen Geschichte eigentlich nichts Essentielles bei.

Sonnenwind

vor 2 Jahren

Seite 99 - 188
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@gusaca

Du hast sicherlich recht. Ich frage mich bloß, wenn ein Buch zu so einem wichtigen und entscheidenden Thema so oberflächlich ist - was soll das bringen?

Rein fiktiv ist das Buch mit Sicherheit nicht. Alles Historische ist Fakt - jedenfalls, soweit ich das beurteilen kann: Die Paulus-Geschichte stimmt so, und auch was Christian geschieht, ist direkt von Luther übertragen. Was mich stört, ist, daß es oft so klingt, als wären Luthers Zeitgenossen auch so dem Wein, Weib und Gesang angehangen. Und dazwischen liegen Welten.

Ironie kann ich nicht finden, deshalb nehme ich eher an, die Tiefe der Reformation Luthers ist nicht im Buch angekommen. Überhaupt auf manche Gedanken zu kommen, läßt mich eher an der Tiefe bei den Autoren zweifeln. Es mag auch daran liegen, daß ich gerade Arthur W Pink "Was ist rettender Glaube?" nebenher lese. Das Buch hat eine unglaubliche Tiefe, von der ich sehr profitiere. Und der Kontrast zur oberflächlichen Reformation ist einfach heftig.

Nicht, daß ich mißverstanden werde: Handwerklich ist das Buch klasse. Die Fakten werden ansprechend und abwechslungsreich vermittelt, da gibt's nichts zu meckern. Aber z.B. die Art, wie die Wirkung der Gottesdienste in Worte gefaßt wird, kommt bei mir nicht an. Ich habe mal gehört, wie jemand Katholisches seine Begeisterung über einen Gottesdienst formuliert hat: "Einfach wunderbar! Es war ja SO FEIERLICH!" Ist das die Art, wie wir mit Jesus leben wollen? Feierlich? Da gibt es bei mir einfach kein Echo. Wenn ich mich gesegnet fühle, würde ich vielleicht sagen: "Heute im Gottesdienst hat der Herr mir etwas gezeigt; daran muß ich unbedingt arbeiten!" Oder: "Heute ist mir die Liebe des Herrn wieder so deutlich geworden. Es tut so gut, wenn man mal wieder ganz klar ermißt, wie lieb er uns hat." Wenn aber nur die Gefühlsebene angesprochen oder nachher alles in der Kneipe begossen wird, kann ich einfach nicht mehr mitgehen. Habe ich mich deutlich genug formuliert?

Für mich (aber das mag ein Gefühl sein) kommt das Buch so rüber wie der Kirchentag - oder wie die Dinge, die Christian kritisiert: Eine Menge Staub, leere Formen, tote Botschaft. Der Jesus aus der Bibel fühlt sich hier nicht wohl. Der ist radikal den geraden Weg gegangen, hat sich unter die Sünder gemischt, aber trotzdem nie einen Flecken abgekriegt. Die Botschaft des Lebens habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Wo ist Wiedergeburt? Wo ist das Leben im Geist? Das fehlt mir einfach. Luther stand weit über der katholischen Kirche. Steht Christian über der evangelischen Kirche? Für mein Empfinden kritisiert er mehr Formen als die geistliche Tiefe. Und das wäre wesentlich angebrachter.

Sonnenwind

vor 2 Jahren

Seite 189 - 265
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Das erste, was mir in diesem Leseabschnitt aufgestoßen ist, steht auf S. 222: “Es fand damals in Deutschland eine echte kreative Revolution statt, eine Revolution der Formen, die alle meine Erwartungen übertraf.” Natürlich muß eine Gemeinde Begabungen entdecken helfen und fördern, das ist kein Problem. Und es ist unsere Aufgabe, unsere Fähigkeiten in den Dienst Jesu zu stellen. Aber was dann folgt, hat mit geistlichem Leben nur ganz oberflächlich zu tun: Ist Form, nur Form.

Bei dem allem suche ich die Inspriration des Heiligen Geistes. Die Geschichte ist fiktiv, natürlich. Aber gerade da muß man eine Reformation doch bis ans Ende durchdenken. Wo bleibt die geistliche Erneuerung? Leute, die sich Jesus ganz übergeben? Leute, die aufs Missionsfeld gehen? Die Beschreibung von Kampf und Widerstand ist klasse. Aber das war's dann. Wo bleibt die Konzentration auf Jesus? Formen verbessern ist gut, nach Begabungen zu fragen, notwendig. Aber wo ist die ganz simple völlige Übergabe an den Herrn der Kirche, den, der verspottet an einem Kreuz verblutete?

Und wenn Leute völlig an der Bibel vorbeigehen und dem Teufel huldigen und das auch noch Glauben nennen, wie um S. 229 beschrieben, gehört da einfach mal die Autorität der Bibel verdeutlicht. Genauso wie man heute auch bei etlichen “neuen Formen” Stellung beziehen muß. Wenn die Bibel nicht mehr höchste Autorität ist, ist der Verein nicht mehr Kirche Christi. Und die Bibel ist, entgegen der Meinung einiger Halbinformierter, eine harmonische Einheit. Und sie braucht nicht uminterpretiert zu werden, um mit dem Zeitgeist zu harmonieren. Vor allem nicht von “Kirche”, welcher Couleur auch immer.

Christians Frage auf S. 239 hat mich auch viele Jahre beschäftigt: “Also: Du siehst hier um uns herum einfach nur einen Haufen alter Steine...” - “Denn ich sehe einen mit Träumen getränkten Ort voller Geschichte”. Dieses Bild ist gut. Ich habe nie begriffen, wie Leute die Bibel in der Hand halten können und sich dann nicht dafür entscheiden, diesem phantastischen Heiland auch wirklich alles zu übergeben. Das habe ich auch erst durch den “rettenden Glauben” verstanden: Sie ziehen nie die Konsequenzen! Für sie bleibt der Glaube, so nah sie ihm auch kommen oder zu kommen scheinen, immer eine Ideologie wie meinetwegen der Vegetariarismus: Da sind halt Leute, denen ist das wichtig. Die haben auch ihre Gründe. Die Gründe sind ehrenwert. Ich mache da auch mit. Aber ein gutes Schnitzel würde ich doch nicht verweigern... Aber auf diese Weise wird man Jesus nie kennenlernen. Dann bleibt man auf der Tribüne, während die Gotteskinder in der Arena den Kampf bestehen. Das ist nicht nur eine Frage der Betrachtung, das ist eine Frage des Ewigen Lebens.

kruemelhino

vor 2 Jahren

Fazit / Rezension

Ich bedanke mich für die Leserunde. Der Roman hat vielversprechend angefangen, allerdings hat mich der Krimi-Aspekt doch sehr gestört. Die Mischung aus Fiktion und realer Kritik hat mich nicht ganz überzeugen können. Werde die Rezension auch auf Amazon posten.

http://www.lovelybooks.de/autor/Fabian-Vogt/2017-Die-neue-Reformation-1158938112-w/rezension/1161576843/

Sonnenwind

vor 2 Jahren

Seite 266 - Ende
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kruemelhino schreibt:
Ansonsten ist der letzte Abschnitt ein wenig Krimi, ein wenig Liebesdudelei und eine Standpauke, der Christian zurecht ausgesetzt wird. ... Insgesamt habe ich das Buch nur als leicht überdurchschnittlich empfunden. Zum Ende hin hat es mich nicht mehr fesseln können.

Im Wesentlichen möchte ich mich Dir anschließen. Das Buch hat mir nicht das gebracht, was ich mir erhofft hatte. Vor allem der Schluß hat mich sehr enttäuscht: Ein Luther, der sich scheiden läßt? Allzusehr 21. Jahrhundert hätte es für mich nicht sein müssen. Mir wäre eine glaubhafte Reformation lieber gewesen.

Auch habe ich mich hier im Buch im Glaubensleben der Helden überhaupt nicht wiedergefunden. Wie kann man sich auch nur vorstellen, mit so wenig hingegebenen Leuten eine Reformation auf die Beine zu stellen? Dieser Riesenerfolg hätte im wirklichen Leben nie funktioniert. Eine Reformation, an der Jesus nicht beteiligt ist, wird die Welt nicht umkrempeln - und beteiligt ist er hier nicht. Sein Name wird zwar benutzt, aber sein Geist ist nicht dabei. Seine Vollmacht fehlt. Seine Inspiration. Die Heiligung. Hingabe.

Schlecht ist das Buch nicht, aber ich hatte mir ganz sicher mehr erhofft. Man hätte so schön Evangelium verkündigen können bei diesem Thema. Und das ist eindeutig dringend nötig in unserer Zeit. Schade.

Sonnenwind

vor 2 Jahren

Fazit / Rezension

Jetzt bin ich auch fertig. Das Buch ist lesenswert, wenn es auch meine Ansprüche nicht ganz erfüllt hat. Ganz herzlichen Dank, daß ich mitlesen durfte!

http://www.lovelybooks.de/autor/Fabian-Vogt/2017-Die-neue-Reformation-1158938112-w/rezension/1161591860/

http://www.amazon.de/review/R1PNSPYZQKZWWP/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&ASIN=3942208741

Buecher.de kommt mal wieder nicht in die Pantoffeln. Den Link trage ich nach, wenn die Rezi freigeschaltet ist.

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