Fabian Vogt Zurück

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Inhaltsangabe zu „Zurück“ von Fabian Vogt

Maximilian muss zu seinem Entsetzen feststellen, dass er rückwärts in der Zeit reist. Aus unerklärlichen Gründen wacht er jeden Tag ein Jahr früher wieder auf. Fabian Vogt erzählt diese faszinierende Geschichte mit einer poetischen Kraft und literarischen Finesse, die mitreißt – in die Tiefen der Vergangenheit und zu den Wurzeln unserer Kultur. Ein packender Roman über eine leidenschaftliche Suche.

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    FabAusten

    FabAusten

    Am Silvesterabend 1999 besucht der Altphilologe Maximilian eine Party. Als seine Freunde um Mitternacht ein neues Jahr begrüßen, muss er jedoch feststellen, dass er dieses Jahr bereits durchlebt hat. Es ist schon wieder 1999. Von nun an schreitet er mit jedem neuen Tag ebenso ein Jahr zurück in der Zeit. Lange hadert er damit, doch dann beschließt er, Jesus zu treffen und ihn nach dem Grund für seine Zeitreise zu fragen. Die dem Roman zugrundeliegende Idee ist überaus bestechend. Der Klappentext verrät schon vorab, dass Maximilian irgendwann plant, Jesus aufzusuchen. Dementsprechend ist die Neugier geweckt, was im Wandel der Zeit alles geschehen und wie schließlich die Begegnung zwischen dem Zeitreisenden und dem Wanderprediger verlaufen wird. Und genauso wie Maximilian eine Antwort darauf sucht, warum er durch die Zeit wandern muss, hofft der Leser, den Grund zu erfahren. Leider hält der Roman seine großen Versprechen nicht. Umso bedauerlicher ist das, weil Fabian Vogt mit offensichtlicher Liebe zur Geschichte und großer Akribie ans Werk gegangen ist. Auch werden sehr fundamentale philosophische Fragen und Überlegungen eingeflochten, die interessant und bedenkenswert sind. Manche Sprachbilder wirken mitunter zwar etwas gewollt, dennoch trägt die Sprache die Geschichte auf sehr angenehme und leicht verständliche Weise voran. Allerdings ist das Grundgerüst des Romans einfach nicht tragfähig. Ein Mann bewegt sich mit jedem Tag um ein Jahr zurück. Die einzige Motivation des Reisenden besteht in der Frage nach dem Warum. Das ist leider zu wenig. Schon die geringe Seitenzahl gibt einen Hinweis darauf. Auf so wenigen Seiten kann es nur in sehr großen Schritten mit wenigen Details vorangehen. Teilweise hat der Autor kleinere Geschichten in das Grundgerüst eingebaut, die mit Details ausschmückt sind. Offensichtlich hat er bemerkt, das mal so etwas wie ein Spannungsbogen auftauchen sollte. Die Geschichten wirken jedoch nur wie Ablenkungsmanöver von einem ansonsten dünnen Plot. Hätte der Protagonist doch nur Hinweise sammeln müssen oder wäre im Laufe der Zeit mal auf andere Zeitreisende getroffen. Dann hätte eine wirklich spannende Geschichte entstehen können. Aber es soll ja noch die Begegnung mit dem Mann stattfinden, der von sich sagt, Gottes Sohn zu sein. Der Mann von dem sich Maximilian die Antwort auf sein Warum erhofft. Auch der Leser freut sich auf ein spannendes Treffen, allerdings werden seine Erwartungen enttäuscht. Bedauerlicherweise wird auch diese Idee einfach nicht konsequent zu ende gedacht. Der gute Wille des Autors, seine sprachlichen Fähigkeiten, die tiefen Wahrheiten und vielversprechenden Ansätze können die mangelnde Tragfähigkeit der Geschichte nicht wettmachen. Schlussendlich bleibt der Eindruck, dass es sich um ein religiöses Werk handelt, dass seinen eigenen Anspruch ebenso zu unterhalten wie zu unterrichten, nicht erfüllen kann. Hierzu trägt ebenfalls Maximilians Erzählperspektive bei, seine langen Monologe über die Situation und seine Gefühle. Am Schluss verliert sich der Roman auf der religiösen Ebene, anstatt die Zeitreisethematik zufriedenstellend aufzulösen. Wenn der Leser Zurück als Zeitreiseroman kauft, wird er enttäuscht werden. Doch auch als religiöser Roman greift er einfach zu kurz.

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  • Rezension zu "Zurück" von Fabian Vogt

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    silbereule

    silbereule

    19. September 2010 um 22:53

    Ein Zeitreiseroman der Spitzenklasse! Max bemerkt, dass er jeden Tag um ein Jahr weiter in die Vergangenheit reist. Erst findet er es witzig, dann nur noch nervig – aber unaufhaltsam durchlebt er die vergangenen Jahrhunderte und begegnet Menschen, die er vorher nur aus seinen Geschichtsbüchern kannte. Von einem Mönch, dem er sich anvertraut, bekommt er den Rat, sich irgendwann, wenn er die Zeit erreicht hat, an Jesus Christus zu wenden und ihn zu fragen, was er tun soll, um in seine Zeit zurück zu kommen. Fesselnd bis zur letzen Seite und mit einem verblüffenden Schluss.

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