Fabienne Zwicker

 4,7 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor*in von Lied der Dämmerung, Fjara und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Fabienne Zwicker wurde 1998 in Schwäbisch Hall, Deutschland geboren. Schon von klein an von Fantasy-Büchern, Musik und den darin erzählten Geschichten fasziniert, begann sie eine Ausbildung bei einem deutschen Musiklabel und fand dort die Inspiration zu ihrem ersten eigenen Buch, "Lied Der Dämmerung".

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Fabienne Zwicker

Cover des Buches Lied der Dämmerung (ISBN: 9783740772277)

Lied der Dämmerung

(19)
Erschienen am 05.05.2021
Cover des Buches Fjara (ISBN: 9783949640520)

Fjara

(1)
Erschienen am 12.04.2024
Cover des Buches Fjara (ISBN: 9783949640339)

Fjara

(1)
Erschienen am 03.05.2023
Cover des Buches Fjara (ISBN: 9783949640933)

Fjara

(0)
Erschienen am 08.11.2024

Neue Rezensionen zu Fabienne Zwicker

Cover des Buches Fjara (ISBN: 9783949640339)
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Rezension zu "Fjara" von Fabienne Zwicker

Foxreader
Bezaubernde nordische Fantasy

„Fjara: Lied der Dämmerung“ ist der Auftakt einer Fantasy-Trilogie von Fabienne Zwicker. Liebhaber von Hexenmagie und nordischer Mythologie kommen hier voll auf ihre Kosten.


Fjara war aufgrund ihrer hellen Haut- und Haarfarbe und den lila Augen schon immer etwas Besonderes. Doch erst die brutale Entführung ihrer Mutter setzt ihr wahres Potenzial frei. Zum Glück hat sie dabei Unterstützung von einem Gott – oder ist er vielleicht ihr Untergang?


Fabienne Zwicker hat meiner Meinung nach einen tollen Mix aus sachlicher und bildlicher Beschreibung, sodass man nicht mit Emotionen oder Details überladen wird. Die Geschichte war recht geradlinig und an manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tempo oder Spannung gewünscht. 


Die Geschehnisse kann man aus Fjaras und Esas Perspektive verfolgen. Dadurch, dass Fjaras Kapitel in der Ich-Perspektive sind, fiel es mir leicht, mit ihr mitzufühlen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen. Esas Kapitel sind dagegen in der dritten Person verfasst. Das schafft nicht nur beim Lesen eine Distanz zu den Geschehnissen, sondern auch zu Esa selbst – und ich denke, das ist durchaus so beabsichtigt. Denn Esa macht eine sonderbare Wandlung durch.


Allgemein ist die Anzahl der Charaktere und die Welt gut überschaubar. Auch die Schilderung der Magie fand ich super, da keine neuen Begriffe oder besonders abgefahrene Sachen eingeführt wurden. Die Details der nordischen Mythologie habe ich geliebt! Ich mochte auch, wie im Laufe der Geschichte immer mehr Details über Fjaras Vergangenheit ans Licht kamen.


Zum Ende hin hat Fjara eine enorme Entwicklung durchgemacht und nicht nur in magischer Hinsicht mehr zu sich selbst gefunden. Ich bin gespannt, wie sie an den Herausforderungen im nächsten Teil wachsen wird und wie mächtig sie tatsächlich ist.

Cover des Buches Lied der Dämmerung (ISBN: 9783740772277)
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Rezension zu "Lied der Dämmerung" von Fabienne Zwicker

Foxreader
Bezaubernde nordische Fantasy

„Fjara: Lied der Dämmerung“ ist der Auftakt einer Fantasy-Trilogie von Fabienne Zwicker. Liebhaber von Hexenmagie und nordischer Mythologie kommen hier voll auf ihre Kosten.


Fjara war aufgrund ihrer hellen Haut- und Haarfarbe und den lila Augen schon immer etwas Besonderes. Doch erst die brutale Entführung ihrer Mutter setzt ihr wahres Potenzial frei. Zum Glück hat sie dabei Unterstützung von einem Gott – oder ist er vielleicht ihr Untergang?


Fabienne Zwicker hat meiner Meinung nach einen tollen Mix aus sachlicher und bildlicher Beschreibung, sodass man nicht mit Emotionen oder Details überladen wird. Die Geschichte war recht geradlinig und an manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tempo oder Spannung gewünscht. 


Die Geschehnisse kann man aus Fjaras und Esas Perspektive verfolgen. Dadurch, dass Fjaras Kapitel in der Ich-Perspektive sind, fiel es mir leicht, mit ihr mitzufühlen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen. Esas Kapitel sind dagegen in der dritten Person verfasst. Das schafft nicht nur beim Lesen eine Distanz zu den Geschehnissen, sondern auch zu Esa selbst – und ich denke, das ist durchaus so beabsichtigt. Denn Esa macht eine sonderbare Wandlung durch.


Allgemein ist die Anzahl der Charaktere und die Welt gut überschaubar. Auch die Schilderung der Magie fand ich super, da keine neuen Begriffe oder besonders abgefahrene Sachen eingeführt wurden. Die Details der nordischen Mythologie habe ich geliebt! Ich mochte auch, wie im Laufe der Geschichte immer mehr Details über Fjaras Vergangenheit ans Licht kamen.


Zum Ende hin hat Fjara eine enorme Entwicklung durchgemacht und nicht nur in magischer Hinsicht mehr zu sich selbst gefunden. Ich bin gespannt, wie sie an den Herausforderungen im nächsten Teil wachsen wird und wie mächtig sie tatsächlich ist.

Cover des Buches Fjara (ISBN: 9783949640520)
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Rezension zu "Fjara" von Fabienne Zwicker

michaelkothe
Hexenjagd mit viel Emotion

Erster Eindruck

Mittelalterliche Hexenjagd. Mit einer solchen Szene beginnt Fabienne Zwicker ihren Fantasyroman „Mond in der Dunkelheit“. Alle Anstrengung der Hexenjäger konzentriert sich auf die Gefangennahme der Hexe Fjara, mit der wir uns bei der Lektüre bestens und sehr leicht identifizieren können. Sie ist einfach sympathisch, was man dummerweise auch von manchem ihrer Widersacher sagen kann. Und so zeigt uns die Autorin keinen geschichtlichen Abriss, sondern führt uns ein in die innere Zerrissenheit der Figuren in beiden Lagern. Beim Lesen nimmt man gar nicht wahr, dass über lange Strecken hinweg der Kampf zwischen magisch Begabten und deren Jägern sich gar nicht in Handlung manifestiert, so mitreißend beschrieben ist die Gefühlswelt der Personen, denen die einzelnen Kapitel gewidmet sind.

 

Inhalt

Welchem Zweck die Gefangennahme Fjaras durch den obersten Hexenjäger Arved wirklich dienen soll, bleibt lange ein gut gehütetes Geheimnis der Autorin. Erst gegen Ende des Romans überrascht sie uns mit der Auflösung – und präsentiert uns damit einen neuen Konflikt. Nämlich Zweifel und Selbstzweifel der Hauptfiguren, die sie ihre Lage überdenken lassen, und nicht wenige ändern ihre grundlegende Einstellung. So sind wir uns nicht klar darüber, ob am Ende Fjara mit ihren Gefährten, von denen sie vor Monaten in eine vorher nicht gekannte familiäre Beziehung aufgenommen wurde, wirklich obsiegen sollte. Denn auch auf Seiten der Hexenjäger gibt es Figuren, die moralisch integer und an einer friedlichen Lösung interessiert sind. Andererseits haben auch Fjara und ihre Mitstreiter beinahe allesamt mindestens einen dunklen Punkt in ihrer Vergangenheit, um nicht zu sagen, Dreck am Stecken. Und Götter und Dämonen kommen auch nicht zu kurz …

 

Schreibstil

Die personale Erzählperspektive zieht sich konsequent durch den ganzen Roman. In tiefgründiger und regelmäßig quälender Selbstreflexion lässt Fabienne Zwicker ihre Figuren moralisch leiden. Dazu kommt körperlicher Schmerz, wenn es Geplänkel oder Scharmützel gab. Alles bekommen wir als Leser durch Dialoge, Selbstgespräche und Gesten so hautnah vermittelt, dass wir mitfühlen, mitleiden oder uns mitfreuen. Fjara ist uns in den ihr gewidmeten Kapiteln besonders nah, denn die werden in der Ich-Form erzählt. Handlung und Innenschau des Hexenjägers Esa und des als Sklave gebannten Hexers Ragin erleben wir in der dritten Person. Behutsam führt uns die Autorin an Schauplätzen in Schweden in ein Mittelalter, das uns so nicht geläufig ist. Christentum und nordische Gottheiten stehen sich nicht diametral gegenüber, bestimmen aber beide das Geschehen in Arveds Burg, in dem lebendigen Städtchen Linköping und auf dem Bauernhof, auf dem Fajra Heimat und Anschluss gefunden hat. Nur ganz langsam lässt uns die Autorin verstehen, in welcher Beziehung die Figuren früher einmal zueinander standen, aus der heute Sehnsucht und Liebe oder auch Hass erwachsen sind. Wunderbare Bilder und Vergleiche, die die Autorin detailverliebt und abseits jeden literarischen Klischees präsentiert, machen das Buch ebenfalls zu einem Lesegenuss. Etwa, wenn Esa frustriert feststellt, dass es erst Mittag ist, „wie sein kurzer Schatten zeigt“, oder Fjara sich auf einen der Steinbrocken setzt, „die neben dem Weg lagen, als hätten die Bauherren sie dort vergessen, nachdem sie diese Kirche erbaut hatten.“

 

Fazit

Fabienne Zwickers „Mond in der Dunkelheit“ ist ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte, bevor man es in einem Rutsch durchgelesen hat. So stark fühlt man mit den Hauptfiguren, möchte ihnen helfen, ihre Zweifel und ihre schmerzhaften Erinnerungen zu überwinden, und wünscht ihnen viel Glück für den Ausgang der Hexenjagd. Dumm nur, dass wir Leser unsere positiven Gefühle und Hoffnungen auf Figuren beider Konfliktparteien projizieren. So springt die Spannung aus dem Buch auf uns über! Ich empfehle das Buch jedem, der auch nur entfernt etwas für das Genre Fantasy übrig hat. 

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Lied der Dämmerung
FabienneZwickers avatar
FabienneZwicker

Leserunde für Fans von Fantasy und nordischer Mythologie mit einer kleinen Verlosung im Vorfeld der Veröffentlichung des zweiten Bandes. 

252 BeiträgeVerlosung beendet

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