Fabio Geda Emils wundersame Reise

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Inhaltsangabe zu „Emils wundersame Reise“ von Fabio Geda

Ein Junge reist quer durch Europa – dem eigenen Glück entgegen

Emil ist erst 13 und hat doch schon mehr gesehen, als ein Kind je sehen sollte. Ohne Papiere hat er sich mit seinem Vater von Rumänien bis nach Italien durchgeschlagen. Doch als der ausgewiesen wird, ist er ganz auf sich allein gestellt. Seine einzige Hoffnung: Er muss seinen geliebten Großvater finden, den er nur aus Briefen kennt, und der mit seiner Artistentruppe in Berlin gastiert …

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  • Emils wundersame Reise

    Emils wundersame Reise

    Maerchenbuch

    06. December 2016 um 15:27

    Der dreizehnjährige Emil flüchtet mit seinem Vater Gheorge illegal von Rumänien nach Italien. In Turin lernen die beiden schon bald die junge Frau Assunta kennen, doch das Glück zu dritt währt nicht lange, denn Gheorge wird von der Polizei aufgegriffen und prompt abgeschoben. Während er zunächst in Abschiebehaft und später in einem rumänischen Gefängnis landet, ist Emil auf sich alleine gestellt, denn die Behörden wissen nichts von seiner Existenz. Gheorge schreibt seinem Sohn Briefe und bittet den Jungen in Italien bei seiner Freundin Assunta zu bleiben und auf seine Rückkehr zu warten. Gemeinsam finden die beiden schließlich bei einem italienischen Architekten ein Dach über dem Kopf. Als ihm der Mann eines Tages ungewollt zu nahe kommt, flüchtet Emil schlagartig aus der Stadt. Er packt seine wenigen Habseligkeiten und begibt sich zum Bahnhof, wo er zufällig das Mädchen Asia und deren Hund Lufthansa kennenlernt. Der Teenager ist mit ein paar Jugendlichen auf dem Weg nach Berlin und obwohl Emil anfänglich zu seinem Vater nach Rumänien reisen wollte, schließt er sich nun der bunten Truppe an, denn in der deutschen Hauptstadt lebt sein Großvater Viorel. Seinen geliebten Opa hat Emil noch nie persönlich kennengelernt, doch er erhält regelmäßig Briefe von ihm. Die letzte Nachricht lässt ihn wissen, dass sein Großvater mit einer Theatergruppe durch Europa tingelt und sich momentan in Berlin aufhält. Hoffnungsvoll macht sich der Junge, ohne Papiere und in einem alten VW Bus versteckt, mit Asia, Cora, Leon und Nerone auf den Weg nach Deutschland. Die Jugendlichen beziehen ein Zimmer in einem Abbruchhaus am Berliner Ostbahnhof und Emil begibt sich sofort auf die Suche nach seinem Großvater. Nach einigen Tagen und vielen Erlebnissen in der Großstadt, erfährt der Junge, dass sein Opa nach Madrid weitergezogen ist und so schlägt er sich zusammen mit dem Fotografen Sebastiano zunächst nach Frankreich und dann bis nach Spanien durch. Wird er schließlich seinen Großvater aufspüren? Nachdem ich schon viel Gutes über Fabio Gedas bekannten Roman „Im Meer schwimmen Krokodile“ gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf sein Buch „Emils wundersame Reise“, das er noch vor dem beliebten Bestseller geschrieben hat. Meine Erwartungen waren groß, doch leider muss ich sagen, dass mich das Buch schlussendlich sehr zwiespältig zurückgelassen hat. Der Leser begleitet das Schicksal des dreizehnjährigen Flüchtlingsjungen Emil, der mir sofort ans Herz gewachsen ist. Einerseits stellt sich Emil seinen schwierigen Lebensumständen sehr tapfer und erwachsen, andererseits wurde auch seine kindliche Phantasie sehr schön herausgearbeitet und Momente der Angst wurden authentisch beschrieben. So flüchtet sich Emil in bedrohlichen Situationen oftmals in die Welt seines Comic-Helden „Tex“ und identifiziert sich mit seinem fiktiven Vorbild. Bis zum Ende der Geschichte wurde der Spannungsbogen aufrecht erhalten, denn man konnte als Leser bei Emils Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben stets mitfiebern und gespannt sein ob der Junge seinen Großvater schlussendlich aufspüren wird. Leider konnte ich nur schwer in die Geschichte finden, denn ich war von der Erzählweise und dem Schreibstil des Autors enttäuscht. Die kurzen Sätze, die barsche Wortwahl und die wechselnden Perspektiven und Rückblicke haben mich stellenweise sehr irritiert und haben den Lesefluss unterbrochen. Der Autor kreiert zwei Ich-Perspektiven. Einerseits erzählt er die Geschichte aus Emils Sichtweise und andererseits aus der des Architekten, wobei die beiden Blickwinkel viel zu abrupt wechseln. Gelegentlich bekommen wir Einblicke in die Briefe von Gheorge und Viorel, doch ich konnte der Schreibweise des Großvaters nur sehr angestrengt folgen. Obwohl die stilistische Umsetzung des Romans leider nicht meinen Erwartungen entsprochen hat, verströmte die Geschichte Abenteuergeist, Optimismus und Hoffnung aber war gleichzeitig auch sehr traurig, denn Emil erlebt Dinge, die einem dreizehnjährigen Kind definitiv nicht widerfahren sollten.

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  • Emils wundersame Reise von Fabio Geda.

    Emils wundersame Reise

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. April 2013 um 07:57

    Emil und sein Vater reisen in einem Laster voller Reis von Rumänien nach Italien. Dort jedoch wird Emils Vater aufgegriffen und prompt abgeschoben. Emil ist nun auf sich alleine gestellt, bis er von unerwarteter Hand Hilfe angeboten bekommt. Ein Turiner Innenarchitekt schreitet ein, wie ein Retter in der Not, doch als er Emil ungewollte Avancen macht, flüchtet dieser aus der Stadt und begibt sich auf die Suche nach seinem Großvater, der mit seiner Theater-Truppe durch Europa tingelt. Wie ich mich über dieses Buch gefreut habe, als ich es in meinen SuB eingliedern durfte, kann sich vorstellen, wer Gedas zweites Buch Im Meer schwimmen Krokodile kennt. Ich tue das nämlich und liebe es zudem, inklusive aller manischen Empfehlungen an Freunde und Verwandte. Entsprechend groß war also meine Erwartungshaltung an Gedas Debüt und auch wenn sich beide Bücher thematisch ähneln, folgen sie doch einem Jungen auf der Reise, der Suche nach einem besseren Leben, sind sie doch nicht gleich. Das muss allerdings nicht gleich schlecht sein, nur anders. Doch brenne ich für dieses Buch nicht so heiß wie für Im Meer schwimmen Krokodile. Der Autor hat sich ganz deutlich entwickelt auf dem Weg zu Buch Nummer zwei. Lobenswert, doch wenn man sie in umgekehrter Reihenfolge liest, dann wirkt das wie ein Rückschritt. Trotzdem muss ich noch einmal betonen, das auch dieses Buch wieder eine Freude ist. Emil ist ein sympathischer Rabauke, den man schnell in sein Herz schließt und mit dem man mitfiebert, wenn er auf den Spuren seines Großvaters den Kontinent durchstreift. Erzählerisch könnte das Buch jedoch etwas mehr Feingefühl haben. Geda ist Anhänger der Ich-Perspektive, die für Emil wunderbar funktioniert, doch die Einspieler über und aus dem Munde des pädophilen Architekten, den Leser eher abschrecken dürften. So sind die Anfänge eines jeden Kapitels, in denen man mit Emil reist, immer wieder eine Freude und der Schluss derselben in der kühlen Stadtwohnung des Architekten ein wiederkehrendes Ärgernis, welches ich mir gerne weggedacht oder zu Mindest in der dritten Person gewünscht hätte. Nicht ganz so magisch wie Im Meer schwimmen Krokodile, doch für sich genommen ein ganz bezauberndes Buch über einen Jungen, seinen verschollenen Großvater und eine Reise nach Madrid.

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