Fabio Volo Noch ein Tag und eine Nacht

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Inhaltsangabe zu „Noch ein Tag und eine Nacht“ von Fabio Volo

Verspielt, berührend, sexy und originell – die Liebesgeschichte von Michela und Giacomo vor der traumhaften Kulisse Manhattans.

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, war dann aber tief enttäuscht. Es entsprach nicht meinem Geschmack und war in meinen Augen langweilig.

— Lumaca
Lumaca

Typischer schnulziger Liebesroman aus Frankreich.

— Salliano
Salliano

Weder seicht noch vorhersehbar trotz kitschigem Cover. Ein wahrlich verzwicktes Gefühlsgeflecht, in das wir da verstrickt werden. <3

— steffchen3010
steffchen3010

Ich liebte es zu lesen, großartige Liebesgeschichte mit sehr liebenswürdigem Protagonisten!

— LisaSummer
LisaSummer

Sehr eigenartiges Buch. Musste mich durchkämpfen. Die Story und der Ich-Erzähler als Persönlichkeit sind für mich nicht nachvollziehbar, aber das Buch bietet sehr viele Denkanstöße in Sachen zwischenmenschliche Beziehung und Partnerschaft.

— chaosbaerchen
chaosbaerchen

enttäuschend!

— liyah40
liyah40

Bin jetzt auf Seite 130 und mir gefällt es. Finde es auf jeden Fall nicht kitschig, einfach schön romantisch.

— Leseratte73
Leseratte73

Ich war etwas enttäuscht von diesem Buch. Ein guter Anfang, aber die Gefühle überzeugen nicht.

— aba
aba

Ich hatte das Gefühl, das die Intensität gegen Ende des Romans etwas abnimmt, aber nichtsdestotrotz ist die Geschichte wunderschön. Zu empfehlen!

— wolkenbruch
wolkenbruch

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  • Leserunde zu "Für immer / Für immer fliegen" von Birgit Loistl

    Für immer fliegen
    neobooks

    neobooks

    Als die junge Studentin Maya dem Straßenkünstler Cosmo zum ersten Mal begegnet, ist sie fasziniert von seiner frechen, charmanten Art. Aber so sehr sie sich auch zu ihm hingezogen fühlt, sie weiß, dass es für Cosmo keinen Platz in ihrem Leben gibt. Trotzdem kann Maya ihn nicht vergessen. Wie es das Schicksal will, laufen sich die beiden immer wieder über den Weg und verlieren sich wieder. Als Maya beschließt, München für sechs Monate zu verlassen, um in die USA zu reisen, beschließt sie, sich von Cosmo zu verabschieden. Doch er möchte Maya nicht gehen lassen. Sie vereinbaren, sich nach Mayas Rückkehr an dem Platz wieder zutreffen, an dem sie sich zum ersten Mal begegnet sind....doch dann kommt alles ganz anders... Maya & Cosmo - eine Geschichte über verpasste Chancen, eine große Liebe, Freundschaft und die Tatsache, dass man sein Leben genießen sollte, bevor es eines Tages vielleicht zu spät ist. Klingt spannend? Dann bewirb dich jetzt für eines von zehn eBook-Exemplaren! :) Aber zuvor hätten wir eine Frage an euch, damit ihr in den Lostopf springen könnt: Was war euer bisher schönster Liebesroman? Autor: Birgit Loistl

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    • 171
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Liebe auf Zeit

    Noch ein Tag und eine Nacht
    steffchen3010

    steffchen3010

    15. February 2015 um 16:32

    “Das Leben ist die mächtigste Droge der Welt.” Zitat, Seite 170 Italien – la dolce vita. Lebemann Giacomo lebt und liebt hier: Ausdauernd, leidenschaftlich und am liebsten mit so vielen Frauen wie möglich. Sich auf eine festzulegen ist nicht sein Ding. So hangelt er sich von Frau zu Frau und von Bett zu Bett, fängt sich den Ärger wütender Ehemänner und die enttäuschten Blicke der Frauen ein. Ist halt so. Giacomo lässt es kalt. Eines Tages entdeckt er die hübsche Michaela in der Straßenbahn. Er beobachtet und studiert sie, unterlässt es allerdings für Monate, sie anzusprechen. Ihre morgendliche Straßenbahn-Begegnung wird für ihn zum heimlichen Rendezvous. Irgendwann ist es sie, die auf ihn zugeht. Sie verabreden sich auf einen Kaffee, lachen miteinander und scheinen auf einer Wellenlänge zu sein. Beide lassen es nicht unerwähnt, an etwas Ernstem nicht interessiert zu sein. Bindungen seien viel zu kompliziert. Giacomo ist Feuer und Flamme. Doch ehe sich Giacomo versieht, ist Michaela weg. Längst hat sie ihrem Leben in Italien den Rücken gekehrt um in New York ein neues zu beginnen. Glück und Pech liegen plötzlich nah beieinander. Giacomo fasst es nicht, etwas verloren zu haben, das er noch gar nicht wirklich hatte. Als es ihm selbst nach Wochen nicht gelingt, sie zu vergessen, beschließt er ihr hinterher zu reisen. Mit einem Rucksack voller Entschlossenheit macht er sich auf den Weg nach New York, seiner vermeintlichen Traumfrau auf der Spur. Mit “Noch ein Tag und eine Nacht” schenkt uns Fabio Volo eine authentische Liebesgeschichte. Anstatt seine Leser in seichtes oder vorhersehbares Fahrwasser zu schicken, verstrickt er sie in ein kompliziertes Beziehungsgeflecht, das von anfänglicher Unsicherheit und Enttäuschung geprägt ist und sich mit den Seiten entwickelt. Mit überzeugender Leichtigkeit  präsentiert er uns ein verzwicktes Lebensszenario, das mit vertrauten Szenen aus dem wahren Leben gespickt ist. “Alle Politiker schwafeln von einer besseren Zukunft. Warscheinlich meinen sie das Paradies.” Zitat, Seite 15 Seine Figuren, Giacomo und Michaela, von der Liebe enttäuscht und mittlerweile emotional abgestumpft, treffen in der Straßenbahn aufeinander. Bei ihren täglichen Begegnungen beläuft es sich auf Blickkontakt. Sie beobachten die Gesten des anderen und fahren längst Achterbahn im mentalen Kopfkino, ehe etwas wirklich Erwähnenswertes passiert. Doch als sie im Café nebeneinander sitzen, scheint klar, dass das gegenseitige Interesse und eine starke körperliche Anziehung vorhanden sind. Die Tatsache, Michaela durch einen bevorstehenden Umzug nach New York zu verlieren, trifft den Lebemann Giacomo unerwartet heftig. Herzrasen und Schweißausbrüche befallen ihn in Michaelas Anwesenheit. Eine so tolle Frau soll ihm durch die Lappen gehen? Als sie weg ist,  zieht eine unbekannte Leere in Giacomos Leben ein. Irgendwie scheint ihm diese fremde und doch so vertraute Frau nicht mehr aus dem Kopf zu gehen. Als sich das selbst nach Wochen nicht legt, beschließt er, ihr hinterher zu reisen. Doch Giacomos anfänglicher Tatendrang und die Euphorie über den geplanten Überraschungsbesuch flachen ab und Giacomo verfällt schnell in vertraute Verhaltensmuster. Auch in New York wird er zum heimlichen Beobachter, mutiert nahezu zum Stalker. Von Selbstbewusstsein keine Spur. Er wähnt sich in Sicherheit, als er sich ein Herz fasst und sich Michaela präsentiert, deren Wiedersehensfreude groß ist. Doch da hat er seine Rechnung ohne Michaela gemacht , die ihm das Angebot unterbreitet, sich innerhalb eines Tages und einer Nacht der Illusion einer Beziehung hinzugeben, um sich dann wieder voneinander zu trennen. Liebe auf Zeit quasi, bei der sie den Anfang und das Ende im Vorfeld festlegt. Doch das Schicksal spielt Roulette und selbst die Unverbindlichkeit kann heranwachsenden Gefühlen keinen Einhalt gewähren. So wachsen wir mit Fabio Volo und seinen Figuren und lernen, welch unerschütterliche Kraft wahre Gefühle besitzen. “Ich war noch einmal in der Minetta Street. Da lagen ein paar von unseren Küssen auf dem Boden, die habe ich aufgehoben und eingesteckt. Erinnere mich heute Abend daran, dass ich sie dir gebe.” Zitat, Seite 231

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  • Nie wieder Volo !

    Noch ein Tag und eine Nacht
    Katalin

    Katalin

    21. January 2014 um 09:15

    Dieses Buch hat mich sehr verärgert. Was ich erkenne, ist nicht anderes, als die hohe Schule der Manipulation. Wir sehen einen armen verliebten jungen Mann (vielleicht auch nicht mehr so jung, sollte in dem Alter schon Durchblick haben) und eine Frau mit tickender biologischer Uhr, die Freude daran hat, den Mann so lange zu manipulieren, bis er ihren Wünschen entspricht. Herrlich! Und die 9 Tage waren ja sooo zuckersüüüß, vollgepackt mit Liebe, Erotik, Rücksichtnahme,  dass man diese Seiten manchmal einfach überspringen muss. Zu viel des Guten. Volo versucht uns einzureden, dass einige glückliche Urlaubstage (ein kurzes Vorspiel) schon ein Garant für das GROSSE GEMEINSAME LEBEN sind. Aber wir kennen das besser. Alltag ist Alltag und Schnaps ist Schnaps.

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  • Eine ungewöhnliche, aber sehr schöne Liebesgeschichte!

    Noch ein Tag und eine Nacht
    19angelika63

    19angelika63

    22. March 2013 um 13:48

    Rückentext Wecker, Kaffee, Straßenbahn, Büro, Fitness, Pizza, Kino, Bett (wenn möglich nicht allein) … So sieht Giacomos Leben aus, ewig gleiche Tage unter dem fahlen Himmel einer italienischen Großstadt. Eines Morgens fällt Giacomo in der Straßenbahn eine junge Frau auf. Am nächsten Tag sitzt sie wieder da. Über Monate beobachtet Giacomo sie, ohne sie anzusprechen- das morgendliche Treffen wird für ihn zum geheimen Rendezvous. Als schließlich sie ihn anspricht, ist er für ein paar Sekunden auf Wolke sieben. Gleich darauf schlägt er aber hart auf dem Boden auf: Denn Michaela geht fort. Für immer. Nach New York. Giacomo versucht, Michaela zu vergessen, sich für andere Frauen zu interessieren. Doch schließlich packt er seinen Rucksack und reist ihr hinterher. Dies ist mein erstes Buch von Fabio Volo. Ich muss sagen ich bin begeistert!!! Dies ist eine wunderschöne, absolut ungewöhnliche Liebesgeschichte. Keine 08/15 wie in vielen Büchern dieser Welt. Diese Liebesgeschichte ist so ungewöhnlich, so zärtlich, so gefühlvoll, leise und immer wieder überraschend. Ein Buch das Mut macht an die große Liebe zu glauben und zu erleben, wenn man vom normalen Weg des Lebens ab geht und etwas wagt.

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  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    Callso

    Callso

    02. December 2012 um 08:26

    Ein Buch voller Poesie und eine Liebegeschichte par excellence. Fabio Volo ist ein echter Erzählkünstler. Einer, der die immer die richtigen, leisen Töne trifft. Zur Geschichte: Der Protagonist Giacomo verliebt sich in der U-Bahn in seiner italienischen Heimat. Doch seine ihm unbekannte große Liebe entschwindet beruflich nach New York. Giacomo macht sich kurzerhand auf die Reise, sucht und findet sie. Beide verleben äußerst glückliche Tage in der Weltmetropole, ehe beide eine Entscheidung für die Zukunft treffen müssen… Das Buch lässt sich dank der flüssigen Story und der so feinen Wortwahl wunderbar lesen. Ein Buch voller großer Gefühle, voller Harmonie, gespickt mit einem großen Blumenstrauß an Romantik. Ein Buch voller Sex, Melancholie und der Suche nach der großen Liebe. Klar, manchmal ist das Werk etwas zu zuckersüß, so dass allenthalben viel Leichtigkeit mitschwingt. Aber das Ganze lässt sich herrlich unbeschwert genießen… Abschließend einer meiner Lieblingssätze aus dem Buch: „Man hört nicht auf zu spielen, weil man alt wird, sondern man wird alt, weil man aufhört zu spielen.“

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  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    aba

    aba

    „Ein dritter Weg des Zusammenseins“ Giacomo und Michela spielen ein Spiel, dessen Zweck es ist, bessere Menschen zu werden. Um dieses Spiel zu spielen ist Giacomo über dem Atlantik bis nach New York geflogen, zu Michela, einer Frau, die er nur vom Sehen bei seinen täglichen Fahrten mit der Straßenbahn kennt und mit der er bisher nur ein paar Worte gewechselt hat. Was hat diese Frau, die ihn so anzieht, und was will sie von ihm? Was ist das für ein Spiel? Und warum spielen sie eigentlich? Noch ein Tag und eine Nacht, so viel Zeit muss sein, um es herauszufinden. Fabio Volos „Noch ein Tag und eine Nacht“ ist eine sehr außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei fast Unbekannten vor New Yorker Kulisse, die durch ein seltsames Spiel versuchen, herauszufinden, ob sie die Fähigkeit besitzen zu lieben. Eine schöne Geschichte mit schönen Dialogen. Vor allem Giacomos Gedankenwelt hat mich fasziniert: einfach, heiter und ehrlich. Ganz anders ging es mir bei Michela. Zu ihr konnte ich keine Verbindung aufbauen. Michela habe ich als berechnend, nicht wenig spontan empfunden - sie erschien mir kalt und teilweise sogar gefühllos. Besonders ihre so genauen Vorstellungen von der Liebe, vom perfekten Mann und von der idealen Beziehung sind so weltfremd, dass es mich nicht wundert, dass sie nie das finden konnte, wonach sie suchte. Dass so ein herzlicher Mann wie Giacomo sich in so eine trockene Frau wie Michela verliebt, habe ich nicht verstanden, obwohl Fabio Volo sich große Mühe gibt, es uns Lesern verständlich zu machen. Allein das Interesse an das Spiel hält die Spannung über den ersten Teil, der meiner Meinung nach, der beste Abschnitt im ganzen Buch ist, hinaus. Man erträgt Michelas zum Teil komplizierte Monologe, nur um zu erfahren, was am Ende aus diesem merkwürdigen Spiel wird. Fabio Volo hat eine Geschichte geschrieben, in der seine zwei Protagonisten den perfekten Partner erfinden. Leider fand ich Michelas „Liebesspielstrategien“ viel zu künstlich und kühl überlegt. Schade eigentlich… Übrigens hatte ich während des Lesens immer denken müssen, dass ich und nicht Michela, besser zu Giacomo passen würde. Aber… so wie Michela behauptet, wird es auch bestimmt so sein: „Die Frage ist nicht, wie lang man wartet, sondern auf wen“.

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    • 2
    SaraAlcantara

    SaraAlcantara

    23. July 2012 um 23:09
  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    Eselsohren-Werner

    Eselsohren-Werner

    An diesem Buch stimmt so vieles nicht, dass ich nicht weiß, mit welchen Mängeln ich beginnen soll. Zum einen kümmert sich Fabio Volo kaum um eine Beschreibung der Schauplätze oder des jeweiligen Ambientes, er sorgt weder für atmosphärische Untermalung noch für eine symbolische Kulisse. – Diesem Liebesroman fehlt schon einmal die Atmosphäre. Zum anderen beschreibt Fabio Volo minutiös, jedoch ungelenk, was seine Figuren alles machen (inklusive aufstehen, anziehen, frühstücken …), ohne dass dies etwas Wesentliches zur Handlung beitragen oder über die Charaktere aussagen würde. – Das ist nicht erst auf Dauer langweilig. Dann lässt Volo den Ich-Erzähler Giaomo auch seine Gedanken notieren, etwa: „Wenn ich früher eine Frau sah, die mir gefiel, habe ich versucht, sie kennenzulernen – und vor allem, sie ins Bett zu kriegen.“ – So platt und holprig ist auch der Rest geschrieben (– ein weiteres Beispiel siehe unten). Nur bei Michela hat Giaomo sich – er weiß selbst nicht, warum – damit begnügt, sie auf dem Weg zur Arbeit im Autobus zu beobachten. Das geht eine Weile so dahin – und dann spricht doch tatsächlich sie ihn an. Wie schön: sie verstehen sich auf Anhieb. Wie blöd: sie ist im Begriff, von Italien in die USA zu ziehen. Was tun? – Nach New York fahren! Unangekündigt!! Volles Risiko!!! Darauf haben Michela und die LeserInnen nur gewartet, und schon verbringt das Paar eine fantastische Woche mit vielen Gesprächen à la: „Hast du ein Tattoo?“ „Nein, aber ich will mir eins machen lassen.“ „Wo?“ „Vielleicht am Knöchel.“ „Und welches Motiv?“ „Hm, ich denke schon länger drüber nach, aber ich habe noch nichts gefunden, was mir gefällt. Hast du eins?“ „Nein … aber früher oder später lasse ich mir eines machen.“ Am dritten Abend – nach etlichen solcher Dialoge und natürlich supertollem Sex – macht Michela (endlich!; Anm.) einen Vorschlag … – den ich allerdings nicht verrate, weil er das einzig halbwegs Originelle an diesem Buch ist. Am Buchcover wird er ohnedies angedeutet: „Sehen wir mal, ob wir fähig sind, uns wenigstens für eine bestimmte Zeit aufrichtig zu lieben.“ Mein „Problem“ war: die Charaktere sind dermaßen papieren, dass es mich überhaupt nicht interessiert hat, ob und was für ein Paar sie werden. Volo lässt sie ständig darüber reden, wie ungewöhnlich sie nicht wären, doch sie behaupten dies nur und handeln ansonsten wie alle frisch Verliebten (mal abgesehen von der unangekündigten Reise nach NY). Die Hauptfiguren werden weder durch ihre Jobs noch durch Nebenfiguren näher definiert. Michela hat außer einem Exmann anscheindend keine Freunde und Bekannten, Giacomo schon (und außerdem eine Klischee-Familie), doch diese haben keine Funktion, außer Dialogpartner zu sein (wenn er nicht mit Michela zusammen ist), und könnten in jeder anderen Geschichte auch vorkommen. Denn dieses Buch besteht ausschließlich aus miserabel zusammengefügten Versatzstücken aus den guten und schlechten Liebesromanen dieser Welt. Das Finale findet denn auch folgerichtig in Paris statt. Dass das Paar dort in seinem Anspruch, etwas Besonderes zu sein, Lügen gestraft wird, war mir dann auch schon egal. Und ich frage mich, warum ein Buch veröffentlicht wird, dessen Autor weder eine passable Geschichte noch interessante Charaktere noch mehr als einen Schüleraufsatz-Stil zusammenbringt.

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    • 2
  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    libri

    libri

    05. March 2012 um 08:52

    Schönes Buch. Einige tolle Passagen über Beziehungen, Kinder kriegen, Hochzeit und Freundschaft. Mir wars ab und zu ein bisschen zu kitschig, bin aber auch keine grosse Romantikerin.

  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. February 2012 um 16:11

    Schöne Liebesgeschichte, sehr ungewöhnlich und erfrischend.

  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    LilChoco

    LilChoco

    29. January 2012 um 18:54

    "Es gibt für alles eine Antwort. Mal ja, mal nein. Vielleicht bist du einfach nicht für eine länger andauernde Beziehung gemacht. Punkt." Giacomo, der chronisch vor Beziehungen zu flüchten scheint, ist verzaubert von der Frau, die er morgendlich in der Straßenbahn sieht. Sie zieht ihn in ihren Bann, doch er traut sich nicht, sie anzusprechen. Erst als die misteriöse Frau ihn anspricht beginnt das Eis zu schmelzen, bis zu großen Enttäuschung, denn Giacomo erfährt, dass Michela am nächsten Tag nach New York ziehen wird. Als er Michela auch nach Wochen nicht vergessen kann, beschließt Giacomo, sie anhand ihrer Arbeitsadresse in New York ausfindig zu machen. Dort beginnt für die beiden etwas völlig neues, die Beziehung mit Zeitlimit, in der sich beide für die verbleibende Zeit völlig ausleben können. In diesem Spiel gelingt es ihnen, sich selbst neu zu ergründen und einen anderen Blickwinkel auf das Leben zu bekommen. Fabio Volo erzählt die Geschichte in lockerer, bildhafter Sprache, die dazu einlädt, auch in eine Welt des spontanen Verreisens und dort die Liebe finden, einzutauchen.

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  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    goldmarie

    goldmarie

    24. January 2012 um 22:34

    „Und täglich grüßt das Murmeltier“ – ein bisschen mutet die Geschichte in Noch ein Tag und eine Nacht schon daran an… Jeden Morgen sieht der Italiener Giacomo auf dem Weg zur Arbeit eine junge Frau in der U-Bahn, die gemeinsame morgendliche Fahrt wird fast zum täglichen Rendezvous, er traut sich jedoch nie, sie anzusprechen. Gelegentliche Blicke und flüchtige Berührungen sind das höchste der Gefühle, bis die junge Frau sich ihm eines Tages als Michela vorstellt und ihn auf einen Kaffee einlädt. Giacomo schwebt ihm siebten Himmel, bis er erfährt, dass sie am nächsten Tag abreisen wird, um eine neue Arbeitsstelle in Manhattan anzutreten. Monatelang versucht Giacomo, Michela aus seinem Kopf zu bekommen, trifft andere Frauen, will sich ablenken, doch nichts lässt ihn die geheimnisvolle junge Frau vergessen. Und schließlich befolgt er den Rat seiner besten Freundin Silvia und macht sich auf den Weg nach New York, um herauszufinden, was das Schicksal für Michela und ihn bereithält… Die Geschichte von Giacomo und Michela ist unheimlich berührend, ohne kitschig zu werden. Ihre Gespräche, ihre Ausflüge, ihre Stunden miteinander, all das ist so unbekümmert und natürlich erzählt, dass man das Gefühl hat, dabei gewesen zu sein. Fabio Volos Sprache liest sich leicht und flüssig, hat aber Wiedererkennungswert. Oft musste ich laut auflachen, so treffend beschreibt er viele Szenen, besonders alltägliche Dinge, Kleinigkeiten, und plötzlich denkt man sich – Oha! Genau das, habe ich mir schon so oft gedacht! Giacomo ist ein sehr liebenswürdiger, eigenwilliger Charakter, dessen Marotten ihn so sympathisch machen, dass man konsequent mit ihm mitfiebert, mitliebt und mitleidet. Auch Michela hatte von Anfang an etwas Besonders, das gewisse „Tüpfelchen auf dem I“, das aus einem O815-Charakter eine lebendige Person macht. Ich kann die Geschichte jedem weiterempfehlen, der einen unterhaltsamen Roman über Freundschaft und Liebe lesen möchte, gespickt mit einer Prise Humor und wunderbaren Einblicken in das New Yorker Stadtleben. Wer die Weltmetropole selbst schon besichtigt hat, wird besonders viel Freude daran haben. „Noch ein Tag und eine Nacht“ ist wunderbar romantisch, driftet aber nie ins Kitschige ab, was es auch für mich, die ich ansonsten eher dem Krimi- oder Fantasygenre zugeneigt bin, zu einem kurzweiligen Lesevergnügen gemacht hat, das mir bestimmt lange in Erinnerung bleibt.

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  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    Dani1046

    Dani1046

    13. January 2012 um 13:54

    Es war mein erstes Buch von Fabio Volo, und es hat mir echt sehr gut gefallen.
    Endlich mal eine Liebesgeschichte am Puls der Zeit. Vielleicht am Ende etwas zu perfekt, aber auch solche Bücher muss es zum dahinträumen mal geben.
    Perfekt geeignet für jede Jahreszeit, mit oder ohne Glas Wein. Lesen Sie selbst, egal ob Sie noch an die große Liebe glauben oder nicht.
    Viel Spaß!

  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    Buchhandlung_am_Schaefersee

    Buchhandlung_am_Schaefersee

    Ziemlich humorlose Liebesgeschichte. Obwohl die Idee sehr gut ist, ist im Ergebnis ein extrem dialogschwangerer Text entstanden, der viel zu viele Meinungen und Welterklärungen bereithält. Dadurch kommt keine gute Geschichte oder Erzählung in Schwung, sondern man liest sich durch ziemlich unrealistische und überreflektierte Dialoge des Paares, mit leicht esoterischem Touch. Man kann das als nachdenklich oder zum Nachdenken anregend empfinden, oder als eine besonders originelle Art an das Thema Liebe heranzugehen. Für mich jedoch wurde durch die vorgefertigten Dialoge zu wenig Raum für eigene Gedanken gegeben. Es handelt sich wohl um ein ähnliches Phänomen wie bei "Die Eleganz des Igels": für viele Leser ein wunderbares Buch, für manche allerdings eine Zumutung an das Herz des Geschichtenfreundes, der hier mit Theorie aber nicht mit Leben "zugeballert" wird.

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  • Rezension zu "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo

    Noch ein Tag und eine Nacht
    goldfisch

    goldfisch

    29. November 2011 um 17:37

    Welch ein sprachgewaltiger Autor! Volo hat es geschafft und eine Liebesgeschichte in einfach wunderbare Worte gekleidet. Herausgekommen ist ein bezauberndes Buch.Giacomo fährt mit der Straßenbahn zur Arbeit. Dabei begegnet ihm eine Frau. Sie fällt ihm sofort auf und danach immer wieder, an jedem neuen Morgen.Sie tauschen nie mehr als scheue Blicke.Die Frau schreibt und Giacomo träumt von ihr. So geht das Tage-Wochen-Monate. Dann spricht sie ihn an. Gemeinsam trinken sie einen Kaffee und Giacomo erfährt, die Frau heißt Michela und am nächsten Tag wird sie Italien verlassen und nach New York ziehen.Was tun? Giacomo fragt sich, ist er wirklich so verliebt? Wird er Michela in der Straßenbahn vermissen? Wochen später reist er nach New York. Mehr verrate ich hier einfach nicht. Dieses Buch ist so voll Liebe, dekoriert mit einem zarten Hauch Erotik. Selber lesen!

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