Fae Sutherland

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Fae SutherlandThe Gladiator's Master
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The Gladiator's Master
The Gladiator's Master
 (1)
Erschienen am 19.09.2011

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Rezension zu "The Gladiator's Master" von Fae Sutherland

Erstaunlich romantische und gut recherchierte Erotik
Sakukovor einem Jahr

Caelius erbt eine Villa und Ludus (Gladiatorenschule) von seinem Onkel Craxus. Das Anwesen ist heruntergekommen, die Gladiatoren vernachlässigt und halb verhungert. Dennoch entscheidet sich Caelius, die Schule wieder aufzubauen, besonders weil er ein Auge auf einen der Gladiatoren geworfen hat, Gaidres, ein besonders stolzer und hasserfüllter Mann.
Aber Caelius ist ein wesentlich besserer und fairerer Herr als sein Onkel der Gaidres die Wahl lässt, ob er sein Bett teilen möchte. Und trotz Gaidres Hass gegen alle Römer und seine Mordpläne für diesen spezifischen, kann er sich der Anziehungkraft doch nicht ganz entziehen und die beiden beginnen eine ungewöhnlich Affäre.

Ich fand das Buch gerade für einen Erotikroman sehr gut geschrieben und recherchiert. Es wirkt historisch akkurat und passend, ohne einen mit Details und Fremdworten zu überladen. Die Fremdworte, die benutzt werden sind selbsterklärend genug, dass man nicht unbedingt alles nachschlagen muss, um zu verstehen was vor sich geht.

Die beiden Hauptcharaktere waren mir sehr sympathisch, wenn auch Gaidres etwas schwieriger zu mögen ist.
Caelius ist schon fast zu gut, zu liebenswert um realistisch zu sein, aber ich fand, dass es trotzdem passend war. Er hat die Arroganz oder vielleicht auch die Naivität um zu denken das seine Träumereien, egal wie unnatürlich und unrömisch, auch funktionieren müssen, schließlich hat ihm nie jemand das Gegenteil bewiesen.
Gaidres dagegen ist Realist mit einem Hass auf alle Römer, und mit gutem Grund. Allerdings passt sein Verhalten oft nicht zu seinen Plänen und Rachegedanken. Er ist eigentlich viel weichherziger als er sich selbst zugestehen kann.

Ich fand es interessant, wie romantisch dieses Buch überhaupt ist. Bei der Beschreibung dachte ich eher an Hate-Sex, BDSM oder generell rauere Umgangsformen, aber davon gibt es eher wenig. Der Sex ist schon wild, aber nicht mit Schmerzen verbunden. Es gibt etwas D/s, aber dabei sind die Rollen umgekehrt, Gaidres ist der Dominante der Beiden.
Tatsächlich geht das Buch teilweise schon etwas in die schnulzige Richtung, mit Caelius' Babysohn Faustus bilden die drei eine wirklich niedliche Familie.

Allerdings fand ich das Ende dann schon wieder etwas zu viel. Also Happy Ever After, gerne, aber ich fand es schade das die ganzen Diskussionen vorher einfach über den Haufen geworfen werden und dass Ende dann einfach in absolut idealisierter Form erzwungen wird. Das Buch ist jetzt von Inhalt durchgehen nicht wirklich realistisch, aber das war mir dann doch zu viel.

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