Faith Martin

 3,9 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf

Faith Martin schreibt seit über 25 Jahren, in vier Genres und unter vier verschiedenen Pseudonymen. Sie wurde in Oxford geboren. Als echte Naturliebhaberin finden sich in ihren Manuskripten oft Beschreibungen von Wildtieren und der einheimischen Flora.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Faith Martin

Cover des Buches Mord bei Kerzenschein (ISBN: 9783365005811)
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Rezension zu "Mord bei Kerzenschein" von Faith Martin

jxnxkrx
Cozy Crime mal anders

Der junge Arbie ist von einem Tag auf den anderen als Schriftsteller des Buches „Die Geisterjagd: Ein Leitfaden für den Gentleman“ berühmt geworden. Durch diese Berühmtheit wurde er von seiner Nachbarin Amy Phelps dazu beauftragt eine Geisterwache in ihrem Anwesen durchzuführen. 

Arbie versucht sich zu drücken, wird jedoch von seiner Freundin Val unterstützt das Ganze durchzuziehen.

Wie erwartet passiert während der Geisterwache nichts.

Als die Hausherrin jedoch durch den vermeintlichen Geist verletzt wird und es schließlich noch zwei Tote gibt, müssen Arbie und Val widerlegen, dass der angebliche Familiengeist dahintersteckt.

Das Buch ist mal etwas ganz anderes, teilweise vielleicht etwas zu langatmig an manchen Stellen, aber dennoch amüsant zu lesen.

Cover des Buches Mord bei Kerzenschein (ISBN: 9783365005811)
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Rezension zu "Mord bei Kerzenschein" von Faith Martin

Furbaby_Mom
Solider Cosy Crime

Seit Karin Kehrers Bee-Merryweather-Romanen bin ich ein großer Fan von Cosy Crime, folglich musste auch das vorliegende Werk von Faith Martin, das den Auftakt einer neuen Reihe bildet, bei mir einziehen. 


Ein Mordfall inmitten eines verschlossenen Raumes - wie soll das möglich sein? Genau das dachte ich mir, als ich mich samt Kuscheldecke und Teetasse diesem Whodunit aus den 1920er Jahren gewidmet habe. 


Die Autorin entführt uns ins malerische Oxfordshire, in das verschlafene Dörfchen Maybury-in-the-Marsh, wo der sympathische Arbuthnot "Arbie" Swift - selbst ernannter Geisterjäger mit Hang zur Ironie - in einen rätselhaften Todesfall verwickelt wird. Die Atmosphäre ist very British, mit all dem, was ich in einem Cosy Crime so liebe: außergewöhnliche, leicht exzentrische Figuren, ein uriges Setting, eine Prise Humor und ein Hauch Spuk. 


Der Einstieg verläuft recht gemächlich, fast wie ein Spaziergang durch die nebligen Gassen eines alten englischen Dörfchens. Es gibt unzählig viele Figuren, jede mit ihren kleinen teils skurril, teils liebenswerten Eigenheiten und das Setting ist einfach herrlich cosy. 


Ich mochte die Grundidee sehr: jede Menge Geheimnisse, ein verschlossener Raum, und die Frage, ob hier wirklich Übernatürliches im Spiel ist … oder ob die menschliche Natur am Ende viel dunkler ist als jeder Geist.


𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:


Ein solider, klassischer Reihenauftakt, der vor allem Liebhaber:innen des Genres ansprechen dürfte. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Teil ("Mord im Studierzimmer"), der 2026 erscheint, denn mit Arbie Swift möchte ich definitiv noch einmal auf Spurensuche gehen.

Cover des Buches Mord bei Kerzenschein (ISBN: 9783365005811)
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Rezension zu "Mord bei Kerzenschein" von Faith Martin

Tanjas Bücherstübchen
Wenig Spannung

Dieses Buch wird als Auftakt einer fesselnden neuen Krimireihe beworben. Und genau mit dieser Vorfreude bin ich auch an das Buch herangegangen, denn ich liebe Cosy Crime. Als Cosy empfand ich jedoch lediglich das Setting in Oxfordshire, ein kleines Dorf, in dem Neuigkeiten schnell die Runde machen.

Der selbsternannte Geisterjäger Arbie Swift wird dazu gedrängt, der Herrin eines benachbarten Anwesens bei einer Geisterjagd behilflich zu sein. Unterstützung bekommt er von Val, der Tochter des Vikars. Obwohl sich alle insgeheim einig sind, dass es keine Geister gibt, legen sie sich des Nachts auf die Lauer, ohne Ergebnis. Das Unerwartete geschieht, die Hausherrin wird hinter verschlossenen Türen und Fenstern tot in ihrem Bett aufgefunden. Wie soll das Verbrechen begangen worden sein? Arbie und Val fühlen sich verpflichtet zu ermitteln und stoßen auf zahlreiche Motive im Verwandten- und Bekanntenkreis.

Der Schreibstil passt zeitlich ins Jahr 1924, allerdings habe ich ihn als etwas holprig empfunden, so dass sich ein richtiger Lesefluss bei mir nicht einstellen ließ. Das mag aber auch daran liegen, dass manche Passagen sehr langatmig waren. Immer wenn ich dachte, es baut sich etwas Spannung auf, ebbte es wieder ab. MORD BEI KERZENSCHEIN ist ein klassischer Whodunit, allerdings gibt es so viele Beteiligte und Verdächtige, dass man schnell den Überblick verliert. Arbie und Val als Hauptprotagonisten blieben für mich ziemlich blass und konnten mich leider nicht überzeugen.

Schade eigentlich, denn die Grundidee hatte wirklich Potential. Vielleicht bin ich aber auch mit zu hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen. So kann ich dieses leider nur als durchschnittlich bewerten. 

 

Mein Fazit:

Klassischer Whodunit mit wenig Atmosphäre. Trotz vorhandenen Potentials blieb die Spannung auf der Strecke. Ich werde die Reihe wohl nicht weiterlesen. Schade.  
 

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