Faith Washington Lakefield House

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Inhaltsangabe zu „Lakefield House“ von Faith Washington

Furchtbar.

— Dunkelkuss
Dunkelkuss
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  • Grottig.

    Lakefield House
    Dunkelkuss

    Dunkelkuss

    19. December 2014 um 22:15

    Rezensierte Version: "Irish Eyes - Lakefield House" von Faith Washington und Lara Steel. eBook. Laut den Autorinnen wurde trotz Überarbeitung der Plot zum größten Teil beibehalten. *********** Inhalt: Auf der Suche nach Ruhe und Abgeschiedenheit verschlägt es Rebecca Turner in den rauen Norden Irlands, wo sie ein verträumtes Haus am See kauft. Als die junge Goldschmiedin mit den unverwechselbaren violetten Augen in "Lakefield House" einzieht, erwartet sie dort jedoch nicht die erhoffte Einsamkeit, sondern eine unheimliche Vertrautheit und die Angst, dass sie nicht alleine in diesem großen Haus ist. Durch ihren attraktiven Nachbarn Connor erfährt sie dann auch noch von einem mysteriösen Mord, der einst am See geschah. Und als die beiden kurze Zeit später nur knapp einem Anschlag entgehen, begreift Rebecca langsam, durch wessen Augen sie in ihren Träumen sieht; und dass die Jagd des Mörders erneut beginnt ... [Inhaltsangabe entnommen von: http://www.amazon.de/Irish-Eyes-Lakefield-Lara-Steel-ebook/dp/B00B69S76S] ************ Meinung: Ich fand dieses eBook absolut grauenvoll. Auf allen mir erdenklichen Ebenen. Ich weiß gar nicht wo ich mit meiner Empörung über dieses Machwerk zweier Laienautoren anfangen soll. Da wären die Charaktere, die alle entweder vollkommen überzeichnet, theatralisch, gefühlskalt, klischeebehaftet oder sonst irgendwie furchtbar nervtötend sind. Besonders Connor, topos "irisches Raubein mit Herz und blauem Blut" ist ein ausgekochtes Beispiel furchtbarer Charakterentwicklung. Auch Rebecca wirkt erst vollkommen realitätsfern, dann wieder unsympathisch, später ist wie der Scharfsinn in Person... Der Plot wirkt abgehackt, gestelzt und zurecht gebogen. Begründungen für diese oder jene Ereignisse bestärken diesen Eindruck noch. Das Grundgerüst des Plots ist gar nicht mal so schlecht, mit dem irischen Schauerroman mit romantischen Elementen. Nur leider sind auch die romantischen Elemente, sprich Sex einfach nur vollkommen fehl am Platz. Am meisten störten mich die Sexszenen, in denen Rebecca Connor fast überfällt, nachdem sie schlimme Albträume hatte... und dann kracht's ordentlich in der Kiste... vollkommen unnachvollziehbar. Der Schreibstil ist - wie man vielleicht von zwei Laienautorinnen erwarten konnte - ziemlich bipolar. Er schwankt sich überzogen-theatralisch-pseudo-Goethe zu vollkommener, überflüssiger Banalität. Mal schwingt ein Charakter große bedeutungsschwangere Reden voller Metaphern und anderer Stilmittel, die man grade so noch aus einem Nachhilfeheft für die 11. Klasse Gymnasium oder wikipedia zusammenkratzen kann, dann wieder "schaufelt" die Protagonistin "die bestellten Nudeln auf zwei Porzellanteller" und so geht das ewig weiter. Es ist alles bipolar - es gibt keine schöne, runde Mitte. Keine normalen Charaktere, keine normalen Dialoge. Alles schwankt zwischen gähnender Langeweile oder histrionischen Ausbrüchen. Es war zu keiner Zeit ein Spaß, dieses eBook zu lesen und ich habe auch vom Rückgaberecht Gebraucht gemacht. Ich will gar nicht wissen, wie schrecklich dann die Urfassung war, wenn die "überarbeitete Fassung" schon so dumm und plump daher kam.

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  • Rezension zu "Lakefield House" von Faith Washington

    Lakefield House
    Alien78

    Alien78

    03. March 2013 um 12:15

    Thrill meets Emotion - spannender Mystery-Thriller mit Gefühl Als ich im Rahmen einer kostenlosen Download-Aktion auf diesen Roman aufmerksam wurde, habe ich zunächst gezögert. Schließlich hatte ich mir vorgenommen, so schnell keine ebooks mehr herunterzuladen. Ich habe momentan so viel um die Ohren, dass ich kaum zum Lesen komme. Unzählige Bücher warten in meinem Regal darauf, gelesen zu werden, und einige weitere schlummern auf meinem Kindle. Doch nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen habe, konnte ich einfach nicht widerstehen. Ein romantischer Mystery-Thriller, eigentlich genau mein Ding. Die Handlung klang superspannend und auch das geheimnisvolle Cover fand ich recht ansprechend. Und so landete „Lakefield House“ schließlich doch in der Bibliothek meines Kindle Readers. Eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe! Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt – und ich habe sie, trotz Zeitmangels, verschlungen. Zum Inhalt: Rebecca, eine reiche englische Juwellen-Designerin, die in Scheidung lebt, wird durch einen mysteriösen Anruf auf ein Haus in Irland aufmerksam. Kurz entschlossen fliegt sie hin, schaut es sich an und kauft es. In der idyllischen Abgeschiedenheit einer irischen Provinz will sie ein wenig zur Ruhe kommen und sich von den turbulenten Ereignissen der letzten Monate erholen. Anfangs gleicht ihre neue Heimat einem Paradies. Und auch ihr Nachbar, ein attraktiver Hufschmied, kann sich durchaus sehen lassen, obwohl sich Rebecca zunächst rigoros gegen die Anziehungskraft, die Connor auf sie ausübt, sträubt. Doch schon bald beginnt die perfekte Fassade langsam abzubröckeln. Merkwürdige Dinge passieren im „Lakefield House“ und Rebecca wird von Angst einflößenden Visionen geplagt. Immer öfter wird sie von dem Gefühl beschlichen, dass mit dem Haus irgendetwas nicht stimmt. Sie stellt Nachforschungen an und erfährt, dass hier Jahre zuvor zwei grausame Morde geschehen sind. Allzu bald begreift sie, dass der Fluch noch immer nicht vorbei ist und die Vergangenheit lebt plötzlich wieder auf … Meine Meinung: Der Stil der Autorin ist fesselnd und erfrischend. Selten habe ich einen Debütroman gelesen, der so professionell geschrieben ist. Faith Washington versteht es, den Lesern das Gefühl zu vermitteln, sich mitten in der Geschichte zu befinden. Ich hatte mehrere Male Gänsehaut, habe mitgefiebert und auch oft über die lockeren, aus dem echten Leben gegriffenen Sprüche der Protagonisten geschmunzelt. Die Idee ist einfach fabelhaft und ihre Umsetzung sehr gelungen. Zu Bemängeln habe ich an dieser Story so gut wie nichts. Gut, hier und da ist mir die eine oder andere Wortwiederholung begegnet, doch das Gesamtpaket ist so perfekt, dass diese Kleinigkeiten mich nicht weiter gestört haben. Fazit: Eine tolle, spannende Geschichte mit einem bewegenden Schluss. Ein Muss für alle, die fesselnde Thriller mit einem Hauch Erotik mögen. Ich habe Faiths ersten Roman sehr gerne gelesen und hoffe, dass noch viele weitere folgen werden.

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