Falk Holzapfel

 4.5 Sterne bei 13 Bewertungen

Lebenslauf von Falk Holzapfel

Falk Holzapfel - alias Zapf - 1980 in Berlin geboren, studierte Kunst und Deutsch auf Lehramt und merkte bald, dass er lieber Zeichnungen auf Papier als Noten in Heften hinterlässt. Seit dem Studium ist er als freischaffender Illustrator und Autor von Kinder- und Jugendbüchern tätig.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Falk Holzapfel

Cover des Buches Böse Brummer - Die verbotene Zone (ISBN:9783743205802)

Böse Brummer - Die verbotene Zone

 (13)
Erschienen am 15.01.2020

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Rezension zu "Böse Brummer - Die verbotene Zone" von Falk Holzapfel

Lesespaß für Klein und Groß
Buecherseele79vor 8 Stunden

Steven und Piet sind die besten Freunde und wollen ein Abenteuer wagen.Mit dem alten Ausweis von Piet seinem Opa verschaffen sie sich Zugang zu der verbotenen Zone tief unter der Erde... und hier soll es vor bösen Brummern und Bugs nur so wimmeln.Natürlich sind die beiden tapfere Abenteurer und sie wollen nur mal schauen und den ein oder anderen unbekannten Brummer oder Bug finden... aber eigentlich haben sie keine Ahnung auf was sie sich einlassen...




Der Loewe Verlag hat ein neues Konzept auf den Markt gebracht – die Loewe Wow! Reihe.




Das Besondere?


Hier verbinden sich tolle Zeichnungen zu einem Comic zum lesen, aber nicht so wie man es gewohnt ist, nein, sondern richtig cool und hip und man ist neugierig auf das Abenteuer sowie auf die zwei Figuren Steven und Piet.


Schade finde ich es ein bisschen dass man hier nicht ein Mädchen und einen Jungen gewählt hat, ich weiß nicht ob das Buch auch die weiblichen, jungen Leserinnen anziehen wird.


Aber das ist nur ein kleiner Meckerpunkt von meiner Seite, mein Sohn ist natürlich ganz begeistert von dieser coolen Geschichte.




Die ganze Story ist richtig toll umgesetzt, mit eben tollen Zeichnungen, die Texte sind leicht zu lesen, zu verstehen, da man zwischen Steve und Piet abwechselt lohnt es sich auch super zum Vorlesen mit Stimmen verstellen.


Kinder die schon sicherer sind beim lesen können dieses Buch problemlos alleine lesen.


Es wird ein wenig futuristisch durch die Möglichkeit so weit unter die Erde zu reisen, mit einer Brille die einem sagt was man da für Brummer und Bugs vor der Nase hat – diese Seiten sind toll, es gibt eine Zeichnung von diesem Bug oder Brummer, wie hoch die Gefahr ist und was ihn ausmacht.




Neben der neuen Idee und viel Spannung kommt eines nicht zu kurz – der Humor.


Es wird immer wieder herrlich laut gelacht weil das Gelesene mit den Bildern nicht immer übereinstimmt und man sich auch hier mit den Kindern austauschen kann.


Auch der Roboter, den beide finden, die „fahrende Gießkanne“ hat einen ganz eigenen, ironischen Humor der gerade bei Erwachsenen sehr gut ankommen wird.




Der Autor deutet auch an, durch die Gespräche mit Steven und Piet mit ihrem gefundenen Roboter dass die Menschen durch Übervölkerung und den Klimawandel, Ressourcenverschwendung diese Geschehnisse herbeigerufen haben, also werden auch aktuelle Themen mit in diese Geschichte eingebunden, ein großer Pluspunkt da wohl in jedem Haushalt die Kinder sich immer mehr Gedanken um die Erde und die Zerstörung machen und der Autor hier eine gute Plattform bietet, man sich als junger Leser ernst genommen fühlt und nach dem ollen Cliffhanger ganz sehnsüchtig auf die nächsten Bände hofft.




Mit dem neuen Loewe Wow! Konzept konnte uns der Verlag im Gesamtbild auf jeden Fall zu 100% überzeugen und wir hoffen dass bald weitere Bände von Steve und Piet, den Brummern und Bugs sowie der „Fahrenden Gießkanne“ erscheinen werden.


Ganz klare Leseempfehlung für junge und ältere Leser!





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Rezension zu "Böse Brummer - Die verbotene Zone" von Falk Holzapfel

Gelungener Einstieg in eine Comic-Welt
soetomvor einem Tag

Ich habe das Buch abends beim ins Bett gehen mit meinen vier und sieben Jahre alten Töchtern gelesen - beide hatten Spaß dran. Für die jüngere war die Story zwar noch zu weit weg von ihren Alltagserfahrungen ;-) aber dafür fand sie die Bilder lustig bezeichnet.
Die Große fand die Lektüre spannend, "ein bisschen gruselig aber nicht zu sehr" und richtig cool. Sie hatte zwar manchmal beim selber lesen etwas Probleme, den zeitlichen Zusammenhang zwischen Sprechblasen zu finden, kam aber ganz gut zurecht. Und ich war etwas überrascht, dass man es sogar ganz gut vorlesen kann.
Das einzige, was meine Mädchen doof fanden war, dass das Buch mit einem Cliffhanger endet. Da muss ich wohl Band zwei kaufen...

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M

Rezension zu "Böse Brummer - Die verbotene Zone" von Falk Holzapfel

Wie ein Videospiel im Comicformat
misspidervor 5 Tagen

Das kunterbunte Cover mit dem knalligen pinkfarbenen Schnitt schreit einen förmlich an "lies mich!", und das Bild selbst verspricht auch viel Action. Innen ist die Gestaltung etwas aufgeräumter, die Seiten im Comicstil sind schwarz/weiß gehalten, aber mit kleinen türkisfarbenen Details, die den Blick auf sich ziehen. Gut gefallen hat uns auch, dass jede Stimme ihre eigene Schrift bekommen hat - man erkennt sofort wer gerade spricht. Und es erspart die sonst üblichen Sprechblasen, so dass der Text in den Bildern nicht so dominant wirkt und diese besser zur Geltung kommen.

Auf den ersten Seiten waren wir noch etwas ratlos, was hier eigentlich los ist: zwei Jungs, die vor einem Schwarm Insekten flüchten. Woher kommen diese und was sind das für komische Gadgets, die die Jungen dabei haben? Auch die Landschaft sieht irgendwie anders aus.

Nach und nach erfährt man, dass Steven und Piet mittels einer Maschine in eine Welt unter der Erde gelangt sind, die sogenannte 'Verbotene Zone'. Dort wimmelt es nur so von insektenartigen Viechern, die durchaus gefährlich sein können und deshalb von Spezialisten - den sogenannten Bugjägern - eingefangen werden. Steven und Piet träumen davon, selbst Bugs zu jagen oder besser noch neue bisher unbekannte Bugs zu finden, denn das finden sie megacool. Daher begeben sie sich heimlich und verbotenerweise selbst in die Zone - wenn das mal gutgeht.

Steven hat eine staubsaugerähnliche Pistole dabei, mit der er die Bugs einsaugen und in einem Tank sammeln kann. Piet dagegen hat eine Brille, die ihm zu jedem Bug den er betrachtet sofort die Detailinformationen aus einer Bug-Datenbank einblenden kann. Diese Angaben werden im Buch auf einer türkis unterlegten Seite angezeigt, gleichzeitig ist das Display von Piets Brille türkis eingefärbt - solche kleinen gestalterischen Mittel gibt es immer wieder im Buch und machen es einerseits übersichtlich, man weiß bestens was gerade los ist, andererseits sieht es auch einfach gut aus.

Auf ihrer Reise begegnen die beiden Jungs auch einem Roboter, der jahrhundertelang deaktiviert vor sich hin rostete. Nachdem sie ihn einschalten, erfahren sie dass es sich um einen Bewässerungsroboter handelt, und dieser schließt sich ihnen an - nicht unbedingt freiwillig, aber er muß seiner Programmierung gehorchen.

Natürlich fangen Steven und Piet bald schon die ersten Bugs und natürlich bringen sie sich dabei in Gefahr. Nachdem sie ein paar niedliche, der Brille bisher unbekannte Bugs einfangen, werden sie kurz darauf von einem ziemlich großen und ziemlich wütenden Bug gejagt... Das Buch erinnert teilweise an ein Videospiel (Bugs fangen, verschiedene 'Level'), entpuppt sich aber als witzige und actionreiche Geschichte, bei der man durchaus auch aufpassen muss um kein Detail zu verpassen.

Steven sieht sich als coolen Draufgänger und großen Bugjäger, verliert im entscheidenden Moment aber schon mal die Nerven. Piet unterstützt das Zwei-Mann-Team mit seinem großen Wissen über die Bugs, aber seine verrückten Ideen bringen die beiden auch manches Mal in Schwierigkeiten. So unterschiedlich die Freunde auch sind, so gut ergänzen sie sich als Team, und der witzige Roboter mit seinen brummigen Kommentaren erweist sich bald als sehr hilfreiche Ergänzung.

Sprachlich ist das Buch modern und teilweise etwas flapsig, wirkt aber dadurch auch authentisch für Jungs in dem Alter. Ob das in einem Buch gut oder schlecht ankommt muß jeder selbst entscheiden, uns hat es jedenfalls erstmal nicht gestört, meistens war es auch eher lustig als nervig. Insgesamt konnte uns das ungewöhnliche Format mit seinen durchdachten Details und der turbulenten und originellen Geschichte durchaus überzeugen, und wir hoffen dass es schon bald eine Fortsetzung (oder besser noch ganz viele) geben wird.

P.S.: Am Ende des Buches erfährt man, dass der Autor auch unter dem Pseudonym 'Zapf' bekannt ist. Dessen Roboland-Trilogie, die einige kleine Ähnlichkeiten aufweist, kam vor einigen Jahren sehr gut an und wurde damals mehrfach gelesen. Aber dies nur als interessante Fußnote für uns selbst.

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