Falk van Helsing Die heiligen drei Nachmieter

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Inhaltsangabe zu „Die heiligen drei Nachmieter“ von Falk van Helsing

Wie viele Nachmieter müssen sie zur Abkürzung der Kündigungsfrist stellen und wir oft den Kellner zum Kassieren gerufen haben, bevor sie ohne zu zahlen gehen können? Drei wird in beiden Fällen ihre Antwort lauten. Und da hätten sie falsch gelegen! Dieses Buch räumt auf witzige Art mit den populärsten juristischen Mythen auf. Wer bislang dachte, Recht sei langweilig, wir hier eines Besseren belehrt.

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    Die heiligen drei Nachmieter

    Fletcher

    01. September 2013 um 21:54

    "Die heiligen drei Nachmieter" kündigt vollmundig an, die populärsten juristischen Mythen aufzuräumen - das ganze obendrein mit juristischer Sachkenntnis, Witz und Ironie. Aufgeräumt wird auch mit diesen Mythen, nur leider selten mit eben jener juristischen Sachkenntnis, mit Witz oder Ironie.   Natürlich werden ab und an Gesetze genannt, die in direktem Widerspruch zu juristischen Volksmärchen stehen und vieles wird mit einer an Zynismus grenzenden Ironie beschrieben, doch leider kann sich der Autor nicht entscheiden, wen er nun in seinem Buch verspottet - denn genau darauf läuft das gesamte Buch hinaus: Spott. Hier wird nicht ein wenig auf den Arm genommen oder geneckt, sondern direkt verspottet. Wer nun aber Ziel des Spottes sein soll, ist nicht immer schlüssig.   Zum Großteil wird der einfache Bürger Opfer des Amtsrichter-Autoren, schließlich leidet der Ärmste ständig darunter, dass das Proletariat in seinem Gerichtssaal nicht die dem einfachen Mann unbekannte Etikette einhält. In Zeiten, in denen die meisten Gerichtsverhandlungen in US-Serien zu finden sind ist es für ihn ein Wunder, das viele diese für deutsche Realität halten.   Zumindest in diesen Fällen sind die Ergüsse des Autoren noch erträglich. Doch keine Sorge, der Autor findet auch genug Zeit, den Gesetzgeber, den Staat, seine richterlichen Kollegen und die Rechtsanwälte zu verspotten. Für ein Buch, das mit Volkirrtümern aufräumen möchte werden dafür erstaunlich viele Vorurteile verwendet (Faulheit, Fettleibigkeit und Alkoholismus soll als kleine Auswahl reichen).   Doch eben genannte Gruppen machen nur ein drittel des Buches aus. Der Großteil widmet sich ganz dem dummen Bürger, der Gerechtigkeit mit deutscher Rechtsprechung verwechselt. Und das es keinen "Bankraub" gibt, sondern in der Regel eine "räuberische Erpressung eines Kreditinstituts" vorliegt, ist nicht paragraphenreiterei, sondern ein Volksirrtum.   Insgesamt ist das Buch nichts halbes und nichts ganzes - ja, der Autor schießt aus allen Löchern, nur leider auf alles, was sich bewegt und mit Kanonen auf Spatzen. Erst verspottet er Richter, dann sind sie die Opfer, dann verspottet er mal die Rechtsanwälte, nur um sie zwei Absätze später als missverstanden hinzustellen, aus Nichtigkeiten werden Wichtigkeiten und Dinge, die vielen Bürgern wichtig sind, werden als nichtig und missverstanden abgetan (ein guter Bürger sollte schon Verständnis haben, weshalb Steuerhinterziehung höher geahndet wird als Vergewaltigung - die Strafsätze im Gesetz sind Schuld! Und auch wenn es bei uns keine Präzedenzfälle gibt, so muss man bei der Strafmaßermittlung schon beachten, was andere Richter so an Strafen vergeben.).   Wer jedenfalls glaubt, dieses Buch würde irgendetwas aufklären, liegt nur teilweise richtig - der Großteil bleibt jedoch wie die Rechtsfindung unserer Justiz ein Dschungel aus Rauch, Spiegeln und Paragraphen umhüllt von hochtrabenden Worten.

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