Falko Löffler

 3.4 Sterne bei 26 Bewertungen

Alle Bücher von Falko Löffler

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Falko LöfflerDrachenwächter
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Drachenwächter
Drachenwächter
 (6)
Erschienen am 01.03.2007
Falko LöfflerBin ich blöd und fahr in Urlaub?: Zuhausebleiben ist der beste Trip
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Bin ich blöd und fahr in Urlaub?: Zuhausebleiben ist der beste Trip
Falko LöfflerIm Funkloch
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Im Funkloch
Im Funkloch
 (2)
Erschienen am 01.08.2010
Falko LöfflerBin ich blöd und fahr in Urlaub?
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Bin ich blöd und fahr in Urlaub?
Bin ich blöd und fahr in Urlaub?
 (2)
Erschienen am 19.05.2014
Falko LöfflerTiefe Saat
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Tiefe Saat
Tiefe Saat
 (1)
Erschienen am 28.02.2017
Falko LöfflerIch kann da nicht nüchtern hin
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Ich kann da nicht nüchtern hin
Ich kann da nicht nüchtern hin
 (2)
Erschienen am 20.10.2014
Falko LöfflerAusgewählt! Fantastische Geschichten
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Ausgewählt! Fantastische Geschichten
Ausgewählt! Fantastische Geschichten
 (1)
Erschienen am 09.08.2013
Falko LöfflerIch kann da nicht nüchtern hin: Familienfeiern und wie man sie überlebt
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Ich kann da nicht nüchtern hin: Familienfeiern und wie man sie überlebt

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Neue Rezensionen zu Falko Löffler

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Svenjas_BookChallengess avatar

Rezension zu "Tiefe Saat" von Falko Löffler

Ein gut gemachter Krimi mit Tiefgang!
Svenjas_BookChallengesvor einem Jahr

Politthriller sind nicht unbedingt mein Genre, aber ihr wie ihr wisst, erweitere ich ja gerne meinen Horizont und wage mich auch schon mal in unbekannte literarische Gefilde vor. Tiefe Saat von Falko Löffler hat mir dabei aufs Neue bewiesen, dass sich das wirklich lohnen kann. Ich bin mit einem skeptischen, kritischen Blick an den Roman herangegangen und muss sagen, dass er alles in allem eine fantastische Alternative zu groß vermarkteten Büchern des Genres von hochgelobten Autoren und großen Verlagshäusern ist. Warum?

Zugegeben: Anfangs habe ich mich mit der Thematik und dem ausschweifenden Erzählstil des Autoren etwas schwer getan. Meiner Meinung nach fokussiert er sich teilweise zu sehr auf unwichtige Details und nimmt der Geschichte dabei etwas von ihrer Spannung. Der Politthriller startet langatmig - aber nicht langweilig. Denn zu meiner Überraschung hatte ich mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten doch recht schnell in die Materie eingelesen: Mein Interesse an den Querverbindungen zwischen der von Sander observierten Terrorzelle in Berlin, seinen nervenaufreibenden Erlebnissen in Afghanistan und der anstehenden Sicherheitskonferenz hochrangiger internationaler Politiker war geweckt. Und das will schon etwas heißen, denn ich bin zwar begrenzt politisch interessiert - aber eben wirklich nur begrenzt. Sehr begrenzt.

Packend ist die Geschichte somit auch für all jene Leser, die vielleicht weniger an Politik an sich, dafür aber an gut gesponnenen Intrigen, Verwicklungen und Verschwörungen interessiert sind. Der rote Faden der Handlung nämlich ist der Grundsatz: Man darf niemandem trauen! Löffler fängt das Misstrauen, die Atmosphäre und dieses unbestimmte Gefühl, dass irgendetwas in der Luft liegt, sehr authentisch und überzeugend ein. Und so verliert sich der Leser ebenso wie Peter Sander schon bald in diesem undurchsichtigen Netz aus Lügen und Versteckspielen. Wer ist verdächtig? Wer sagt die Wahrheit? Wie hängt das alles zusammen? Spannende Fragen, die sich erst gegen Ende nach und nach aufdröseln und deren Antworten durchaus überraschen und verblüffen.

Von der Ausgangssituation (der Observation einiger potentiell Terror-verdächtiger Zielpersonen) über einen brutalen Anschlag in Berlin und die Geschehnisse in Afghanistan bis hin zu der geplanten Konferenz spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu. Die Handlung, die anfangs etwas braucht, um in Fahrt zu kommen, wird kontinuierlich spannender und vor allem die politischen Verwicklungen ziehen den Leser mehr und mehr in ihren Bann. Mir gefällt dabei, dass Tiefe Saat vor allem ab der Mitte atemlos und packend konstruiert, dabei aber auch brandaktuell und authentisch ist. Falko Löffler übt implizite Kritik an der Politik und zeigt ihre Schwachstellen auf, ohne dabei jedoch allzu wertend zu sein. Eine Methode, die der Geschichte Brisanz verleiht.

Bei einigen Krimis und Spionage-Romanen hatte ich in der Vergangenheit das Problem, dass mir die Protagonisten zu unnahbar, ihr Handeln nicht nachvollziehbar genug war. Dieses Problem hat Löffler gut gelöst, denn er gibt seinem Hauptcharakter Peter Sander von Anfang an eine vielschichtige Identität, webt hier und da sein Privatleben in die Handlung ein und macht ihn so zu einem Menschen aus Fleisch und Blut - mit Fehlern, Schwächen und Prinzipien. So wird Sander eben nicht zu einer Art stilisiertem Held (oder Antiheld), sondern ein Stück weit zu einer Identifikationsfigur, an deren Seite man die Jagd nach den Köpfen hinter der Berliner Terror-Zelle aufnimmt. Hier hat der Roman noch einmal ein paar kleinere Defizite, denn an manchen Stellen agierte mir Sander etwas zu passiv und blieben die Ermittlungen hinter in die Länge gezogenen Nacherzählungen zurück, im Gesamtkontext aber ist Löffler ein wirklich spannender, aktueller und thematisch brisanter Thriller gelungen, der Themen aufgreift, die uns allen irgendwie im Kopf herumspuken. Und der dabei glänzend unterhält.

Mein Fazit:

Auch wenn Tiefe Saat von Falko Löffler sich an einigen Stellen zieht und die Ermittlungsarbeit von Sander und co. noch ein bisschen mehr im Fokus hätte stehen können, ist es doch ein wirklich gut gemachter Krimi (oder auch Politthriller), der aufwühlt, mitreißt und unterhält. Für mich ein perfektes Beispiel dafür, dass man sich mehr an kleineren Verlagen orientieren sollte. Denn hinter den Thrillern großer Bestsellerautoren muss sich Tiefe Saat wirklich nicht verstecken!

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Rezension zu "Ich kann da nicht nüchtern hin" von Falko Löffler

Rezension zu Ich kann da nicht nüchtern hin
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Der Titel klang ja eigentlich so lustig, gerade zur Weihnachtszeit, wo doch ja bei den meisten oft mehr als nur ein Familientreffen ansteht. Und schlecht gemacht ist Falko Löfflers “Ich kann da nicht nüchtern hin” an sich auch nicht, von rundem Geburtstag über Weihnachten bis hin zur Hochzeit deckt der Autor in diesem ‘Überlebensguide’ für Familienfeiern alles ab.

Dass die Tipps und Tricks dabei allesamt mit einem Augenzwinkern verfasst und daher nicht so wirklich ernst zu nehmen sind, ist an sich eigentlich auch völlig logisch – dass das Buch humorvoll und mitunter auch bitterböse gemeint ist, wird schon bei einem Blick auf das Cover klar. Leider aber konnte ich damit einfach nichts anfangen.

Ich fand “Ich kann da nicht nüchtern hin” einfach unlustig, mein Fall war Falko Löfflers Überlebensguide für Familienfeiern nicht, da ich nichts mit dem Humor anfangen konnte. Wem der Humor des Autors aber zusagt, dem wird dieses Buch sicherlich gute Unterhaltung liefern, denn gut gemacht ist es.

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L

Rezension zu "Ausgewählt! Fantastische Geschichten" von Falko Löffler

Gelungene Geschichtensammlung
LarsGunmannvor 5 Jahren

Falko Löffler ist Game Writer und hat an Spielen wie Venetica und Jack Keane 1+2 mitgewirkt. Er schreibt Romane und hat nun auch seine Kurzgeschichten in einer Sammlung veröffentlicht, die ich durchaus als gelungen bezeichnen will.

24 Geschichten und ein Bericht sind es, es wird gerne mal abgewechselt zwischen einer längeren Story und einem kurzen, skurrilen Kopfschüttler (wie es der Autor nennt). Dabei haben mir die SciFi-Geschichten "Das alte und ewige Spiel" und "Der menschliche Stoff" am besten gefallen, am lustigsten waren "Schlachtfeld", "Alles unter einem Dach" und "Äußerst irdisch".
"Den Drachen nach!" startete sehr gut, ebbte am Ende aber eher ab, da merkte man, dass da noch mehr kommen müsste. Der Autor erklärt dann in einem Nachwort (wie es eines zu vielen Geschichten in diesem eBook gibt), dass die Story die Grundlage für seine bisher unabgeschlossene Romantrilogie bildete. Dadurch macht die Geschichte dann schon Lust auf mehr.
"Virtugral" war dann eher nicht so mein Ding, fast alle Elemente darin gingen einfach nicht über die interessante Grundidee hinaus, viele Personen (Lance, Jennifer, und M. vom Ende) dienten eher als leichte Anspielung und degradierten den interessanten Hintergedanken (unsere ständige Suche nach etwas, das vielleicht gar nicht existiert - so vermute ich zumindest) nur.

Die Nachworte sind oft interessant, vielleicht aber nicht für jeden Leser. Persönlich hat mir auch der Con-Bericht mit der Anekdote um Terry Pratchett gefallen.

Alles in allem ist nicht jede Geschichte ein Knaller, aber alle sind sehr gut geschrieben und gut zu lesen. Dafür gibt es dann auch so einige AAA-Storys (um mal die Brücke zu den Games zu schlagen), für die alleine sich der Kauf der Anthologie lohnt. Wer (phantastische) Kurzgeschichten mag, kommt um die Sammlung also eigentlich nicht herum.

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