Fanni Fetzer Helmut Federle

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Inhaltsangabe zu „Helmut Federle“ von Fanni Fetzer

Die Gemälde von Helmut Federle (*1944 in Solothurn) entziehen sich einer kursorischen Betrachtung: Opak, streng reduziert, spirituell und mit prägnantem Duktus, verweisen sie auf Farbfeldmalerei und Abstrakten Expressionismus und verweigern jede Narrativität. Die Farbigkeit der Bilder beschränkt sich meist auf dunkle Umbratöne, aufgehellt durch die für Federles Werk charakteristischen Chartreuse-Nuancen.

Die Publikation stellt die wenig bekannten, freier gestalteten klein- bis mittelformatigen Gemälde und Zeichnungen des Malers in den Mittelpunkt und untersucht diese anhand einer Reihe von kunstkritischen Essays namhafter Autoren - darunter ein Text von Robert Storr, der das Œuvre Federles zwischen der Tradition der europäischen Romantik und der amerikanischen Malerei des 20. Jahrhunderts ansiedelt. Als persönliche Spur durchzieht den Band eine kleine Auswahl von Gedichten, die für den Künstler von besonderer Bedeutung sind.

Ausstellung: Kunstmuseum Luzern 3.11.2012-Februar 2013

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  • Rezension zu "Helmut Federle" von Helmut Federle

    Helmut Federle

    WinfriedStanzick

    03. February 2013 um 11:18

    Helmut Federle ist ein 1944 geborener Schweizer Maler, den man in seinem eigenen Land über eine lange Zeit nicht verstand. Eine erste große Ausstellung 1979 in der Kunsthalle in Basel, die von Jean-Christophe Ammann organisiert wurde, zeigte großformatige Bilder mit geometrischen Formen und fiel beim Publikum durch. Später änderte sich das. Warum, kann der kunstinteressierte Zeitgenosse dem hier vorliegenden Ausstellungsband entnehmen, den Hatje Cantz anlässlich einer gleichnamigen Ausstellung von Werken von Helmut Federle im Kunstmuseum in Luzern (3.11.2012 - 3.2.2013) veröffentlicht hat. Essays von Fanni Fetzer, Joseph Masheck und Robert Storr, sowie Gedichte von John Yau und Robert Frost bilden zusammen mit den gezeigten eindrucksvollen und unterschiedlichen Werken Helmut Federles eine Hommage an einen Künstler, über den man noch ausführlicher sprechen wird in einigen Jahren.

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