Fannie Flagg Grüne Tomaten

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Inhaltsangabe zu „Grüne Tomaten“ von Fannie Flagg

Am Abend ihres Lebens ist Ninny oft einsam. Während die anderen Bewohner des Pflegeheims zumindest ab und zu Besuch bekommen, wartet sie vergeblich. Das ändert sich, als sie die unscheinbare Evelyn kennenlernt und sich mit ihr anfreundet. Bald lädt Ninny sie ein, mit ihr in die Vergangenheit zu reisen, nach Whistle Stop, Alabama. Dort hielten die Menschen noch zusammen, wenn es darauf ankam. Herz des Ortes war das Café von Idgie und Ruth. Hier musste niemand bezahlen, der es nicht konnte, und auch füreinander waren die Freundinnen immer da - besonders, als Ruth gewalttätiger Ehemann auftauchte ... (Quelle:'Flexibler Einband/01.05.2012')

Super, mehr als begeistert.

— vegasjake

Ein sehr schönes Buch zum Lachen und Weinen.

— Mika_Schulze

Gehört auf jede Leseliste!

— ChiraBrecht
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Freundschaft, Apartheid, Liebe, Emanzipation

    Grüne Tomaten

    Tanja_Wenz

    19. June 2016 um 10:10

    Ein starkes Buch mit zwei Erzählsträngen in unterschiedlichen Zeitepochen. Zwei Frauen, Rose und Idgie lernen sich kennen, verlieben sich trotz des Altersunterschiedes, verlieren sich aus den Augen und finden wieder zusammen um später durch den frühen Tod von Rose wieder getrennt zu werden. Die außergewöhnliche Lebensgeschichte dieser beiden Frauen und ihrer Familien wird einer frustrierten Hausfrau von einer Seniorin im Altersheim erzählt. Dadurch bekommt Evelyn wieder Lebensmut, entwickelt sich und emanzipiert sich auf positive Weise. Sie fängt an ihr Leben zu leben und findet innerlich wieder zu ihrem Ehemann zurück.

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    Nini61

    27. January 2013 um 17:54

    Ein Buch, das das Herz anrührt. Erzählt wird die Geschichte der Familie Threadgoode im Süden der USA Mitter der 1920er Jahre bis 1987. Also eine Lebensgeschichte, in der viel passiert ist, besonders was die Rassenfrage in den USA und das Verständnis für Andersdenkende betrifft. Man liest und liest, hat immer ein lachendes und ein weinendes Auge und ist traurig, wenn es vorbei ist. Vielleicht ein bisschen idealisiert, zu sehr schwarz und weiß (nicht die Hautfarben, sondern die Charaktere der Personen), aber sehr liebenswert und lesenswert. Kann ich nur empfehlen....

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2012 um 20:11

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Fannie Flagg erzählt eine wundervolle Geschichte von Liebe, Mut und wie wichtig es ist, sich selbst wertschätzen zu können. Den Rahmen der Handlung bilden die Treffen zwischen der typischen amerikanischen Mittelklasse Hausfrau, die zu sehr darauf fixiert ist es allen anderen, vor allem ihrem Ehemann, in jeder Hinsicht recht zu machen, und ihre Frustration mit Schokolade und anderen Süßigkeiten zu überwinden versucht, und der Mitachtzigerin Ninnie Threadgoode. Treffen sich die beiden zuerst zufällig, während Evelyn ihren Mann zu einem Besuch bei seiner Tante ins Altenheim begleitet, kommt Evelyn bald mit wachsender Begeisterung die alte Mrs. Threadgoode besuchen, denn die Geschichte, die diese ihr erzählt zieht sie ebenso in ihren Bann, wie den Leser. Ninnie Threadgoodes Erzählung führt die Leser gut 50-60 Jahre zurück, in die Südstaaten der Zwanziger/Dreißiger Jahre zu den beiden jungen Frauen Ruth und Idgie Threadgoode. Die beiden führen das einzige Café in ihrer Heimat Whistle Stop, das Whistle Stop Café und als würden zwei arbeitende Frauen, eine von ihnen konsequent unverheiratet, mit einer viel zu großen Klappe, einem Hang zum Pokern und einem tiefen Hass gegenüber Kleidern, und die andere eine Seele von Mensch, geschieden und nun allein erziehende Mutter, nicht schon Dorn genug in den Augen vieler Amerikaner in diesem vom Ku-Klux-Klan geprägten Landstrich, bedienen die beiden in ihrem Cafe nicht nur ihre weißen Mitbürger, sondern auch die Schwarzen, die in der Stadt leben, gleichermaßen zuvorkommend. Doch trotz der ständigen Bedrohung und offenen Kritik und Feindseeligkeit einiger ihrer Mitmenschen, darunter Ruths Exmann, lassen es sich die beiden nicht nehmen so zu leben und zu handeln, wie es in ihren Augen richtig ist. Und dazu gehört auch die tiefe Liebe für einander, die die beiden Frauen verbindet. Flaggs Geschichte hat ihren ganz eigenen Charme, sie besticht nicht nur durch die faszinierende Erzählweise, den Aufbau der Geschichte in der Geschichte, sondern vor allem durch ihre herrlichen, lebensechten Charaktere und die feinfühlige Schilderung ihres Innersten. So kommt die Liebesgeschichte zwischen Ruth und Idgie ganz ohne kitschige oder schnulzige Elemente aus, sondern wird ganz zart und poetisch von der Autorin beschrieben. So ein wunderschönes Buch! Die Verfilmung, die ich schon lange vorher kannte, ist ja schon wunderbar, aber das Buch schlägt den Film noch einmal um Längen. Absolut wunderschön, voller Humor, Liebe und starker Frauen, ist dieses Buch für Leser absolut jeden Alters empfehlenswert. Also los, meine Lieben, LESEN!

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    WildRose

    08. May 2012 um 13:39

    Habe dieses Buch schon länger unbedingt lesen wollen. Daher waren meine Erwartungen sehr hoch - vielleicht auch ein wenig zu hoch. Ich hatte mir erhofft, dass es mehr um die Freundschaft/Beziehung zwischen Ruth und Idgie gehen würde. Stattdessen gab es aber wahnsinnig viele Personen, die im Buch immer wieder vorkamen, weshalb es oft ein wenig verwirrend und anstrengend zum Lesen war. Liest man sonst eher lange Romane voller Details, so muss man sich an Flaggs Erzählweise erst einmal gewöhnen. Der Schreibstil an sich ist ja sehr leicht und locker, aber man wird immer wieder aus der eigentlichen Story rausgerissen. Auch große Zeitsprünge in Büchern mag ich nicht allzu gerne. "Whistle Stop" wird auch sehr idealisiert dargestellt, alle sind irgendwie auf ihre Weise gute, ja großartige Personen, was vielleicht etwas unrealistisch ist. Aber dennoch ein nettes Lesevergnügen für sonnige Tage. Ich denke schon, dass "Grüne Tomaten" den Leser berührt und das das Buch auf eine eigene, etwas verdrehte Art wirklich interessant ist. Daher vier Sterne.

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    serpent

    01. September 2011 um 07:42

    Inhalt Deprimierender könnte das Leben für Evelyn Couch nicht sein: sie hat weder den Mut richtig dick zu werden, noch die Willenstärke um ihre überflüssigen Pfunde los zu werden, die ständigen Therapiesitzungen um ihre Ehe zu retten nützen rein gar nichts, da ihr Gatte das Sofa, ein kühles Bier und ein Baseballspiel vorzieht und sie fühlt sich zunehmend zu alt um jung zu sein und zu jung um alt zu sein. Kurzum: sie weiß mit ihrem Leben einfach nichts mehr anzufangen. An dem Punkt, wo sie ernsthaft darüber nachdenkt sich mit einer Pistole aus diesem Elend zu erlösen, trifft sie im Altersheim, in dem ihre Schwiegermutter lebt, auf Mrs. Threadgoode. Die alte Dame beginnt gleich der Fremden ohne Punkt und Komma aus längst vergangenen Tagen zu erzählen. Und was für Evelyn zunächst eher lästig ist, entwickelt sich schnell zu ihrem wöchentlichen Highlight. Denn Mrs. Ninnie Threadgoode erzählt die Geschichte der kleinen Südstaaten-Stadt Whistle Stop, die mittlerweile nur noch an eine Geisterstadt erinnert. Doch um die Zeit des ersten Weltkrieges erblickte dort ihre zukünftige Schwägerin Idgie (Imogen) Threadgoode das Licht der Welt und veränderte mit ihrer unbezähmbaren und herzlichen Art die Geschichte des Ortes für immer. Evelyn lauscht so gebannt einer Geschichte über Liebe, Mut, Freundschaft …und einen Mord. Bewertung Ach, was soll ich groß objektiv sein? Ich liebe dieses Buch! Und wer eine herzerwärmende Geschichte voller wundervoller Charaktere, Witz und Südstaatencharme mag, der wird es auch lieben. Denn jede einzelne Person in dieser Geschichte weiß zu bezaubern. Allen voran natürlich die eigensinnige Idgie, die bereits als kleines Kind mürrisch verkündet, dass sie ab dem heutigen Tage nie wieder en Kleid tragen wird – und es auch tatsächlich nicht tut. In den 20er und 30er Jahren des recht prüden amerikanischen Südens eigentlich ein Skandal, wenn eine Frau mit Hosenanzug auf die Straße geht, doch niemand in dem kleinen Städtchen kann ihr etwas übel nehmen. Nicht einen einzigen ihrer Streiche, oder eine ihrer gleichsam mutigen und absolut illegalen Machenschaften, nicht, dass sie jahrelang den Pastor ärgert und nicht einmal, als sie beschuldigt wird einen Mord begangen zu haben. Doch das alles fing natürlich damit an, dass Ruth damals in ihr Leben trat. Kein frommeres und lieberes Mädchen hatte die Stadt bis dahin gesehen und ausgerechnet die wilde Idgie verliebt sich in sie. Als Ruth dann Whistle Stop wieder verlässt um zu heiraten, bricht für die eigensinnige junge Frau eine Welt zusammen – bis zu dem Tag, an dem sie herausbekommt, dass Ruths Mann sie schlägt und die alte Freundin zurück in das kleine Örtchen kommt. Fortan führen die Freundinnen das „Whistle Stop Café“, in dem gebratene grüne Tomaten immer heiß serviert werden, das beste Barbecue der Stadt auf den Grill kommt, keiner wegen seiner Hautfarbe oder Herkunft diskriminiert wird und wo die ganze Stadt ihren Lebensmittelpunkt hat. So dreht sich alles um dieses Herzstück von Whistle Stop, in dem einzelne Schicksale sich zu einem Gefüge verweben, das nicht nur die deprimierte Evelyn Couch bewegt und ergreift, sondern auch dem Leser nahe geht und ihn völlig in die kleine Ortschaft hineinzieht. Abgesehen von dieser wunderschönen Geschichte, ist auch der Rest des Buches ein kleines Wunder. Da wären zum einen die wechselnden Perspektiven, aus denen alles Erzählt wird. Dort gibt es die Gegenwart, in der Evelyn und Ninnie sich bewegen, wobei man hautnah miterlebt, wie Evelyn langsam neuen Lebensmut fasst. Dann gibt es immer wieder Berichte von damals, welche die Postangestellte Dot Weems (und wohl größte Klatschtante der Stadt) verfasst hat. Diese leiten meistens ganz subtil auf das ein, was danach folgt: ein Rückblick aus den Jahren, in denen etwas passierte. Doch auch diese Perspektivwechsel sind keinesfalls geordnet; vielmehr können zuerst die 40er Jahre und später die 20er beschrieben sein. Es ist erstaunlich, wie man als Leser dennoch in keiner Sekunde den Überblick verliert und sich sogar ganz im Gegenteil dabei ertappt, die bruchstückhaften Erzählungen fasziniert und voller Spannung zu einem Gesamtbild zusammen zu setzten. Auch der Schreibstil ist herrlich abwechslungsreich und vermag zu gleichen Teilen aus Freude und aus Trauer zum Weinen zu verleiten. Absolute Highlights sind dabei auf jeden Fall die Stellen, in denen Dot Weems mal wieder öffentlich über ihren trotteligen Mann meckert oder in denen Idgie Lügengeschichten erzählt. Ein winziges Beispiel dafür möchte ich kurz geben, denn es sind wirklich zauberhafte Ideen, die einem auch lange nach dem Lesen noch im Gedächtnis bleiben werden: „Sehen Sie das große leere Grundstück da drüben?“ Er schaute hinüber. „Ja, Ma’am.“ „Da war vor Jahren ein wunderschöner kleiner See. Im Sommer schwammen wir da und angelten, und man konnte auch Boot fahren.“ Traurig schüttelte sie den Kopf. „Das alles vermisse ich sehr.“ Smokey betrachtete die Wiese. „Ist der See ausgetrocknet?“ Sie zündete eine Zigarette für ihn an. „Noch schlimmer. An einem Novembertag kam eine große Entenschar, und die Vögel landeten mitten auf dem See. Während sie da saßen, passierte was ganz Komisches. Die Temperatur sank so schnell, dass der ganze See gefror. In wenigen Sekunden war er fest wie ein riesiger Stein.“ „Meinen Sie das ernst?“ fragte Smokey erstaunt. „Klar.“ „Da sind die Enten sicher getötet worden.“ „Nein, verdammt noch mal! Die flogen einfach davon und nahmen den See mit. Jetzt ist er irgendwo in Georgia…“ (S. 28f) So ist es wenig verwunderlich, dass man während des Lesens immer mehr in Whistle Stop eintaucht und sich – ehe man sich versieht – gar selber dort zu Hause fühlt. Alle Einwohner mit allen ihren Eigenarten, erscheinen einem wie alte Freunde, die Katastrophen die geschehen, fühlen sich an, als hätte man sie am eigenen Leibe erfahren und sogar all die Landstreicher wirken wie alte Bekannte, deren Namen man vor langer Zeit schon einmal gehört hat. Man verliebt sich selber in Idgie und Ruth, in die Stadt, die Zeit und vielleicht sogar ein bisschen in die gebratenen grünen Tomaten. Denn wer nach der Lektüre noch immer nicht genug von Whistle Stop Café hat, der ist herzlich eingeladen die Originalrezepte, die im Anhang des Buches stehen, nachzukochen. Meiner Meinung nach ein Buch, das man gelesen haben muss. Es bietet Humor, eine Geschichte über Freundschaft, Toleranz, Trauer, Drama und mehr Lebensmut, als alles, was ich zuvor gelesen habe. Ein richtiger feel good Roman.

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten." von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    YvonneH

    03. August 2011 um 22:06

    Das Buch war ein grosser Unterschied zum Film. Man kann hier mehr Geschichten lesen und wechselt von Vergangenheit in die Zukunft. Auch das Ende ist anders als der Film.

  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    charlotte

    Einer der schönsten Filme, die ich je gesehen habe und immer, immer wieder gerne sehe.
    "Towanda"...
    Leider ist das Buch doch ziemlich anders als der Film, von daher gibt es von mir nur drei Punkte für die Vorlage eines absolut genialen Films.

    • 3
  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    Waffelkuchen

    28. February 2011 um 21:32

    "Grüne Tomaten" gehört zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher, vor allem wegen der Atmosphäre, die mich jedes Mal beim Lesen wieder packt. Whistle Stop und alle seine Bewohner kommen mir seit dem ersten Lesen vor wie alte Bekannte, bei denen ich immer gerne vorbeischaue. Das Buch funktioniert vor allem über die verschachtelten Zeitstränge zwischen Gegenwart und einer - auch nicht immer chronologisch erzählten - Vergangenheit. Idgie und Ruth sind absolut überzeugend gezeichnete Charaktere und vor allem Idgie mit ihrem Dickkopf wächst einem sehr ans Herz. Ich mag das Buch vor allem wegen der vielen Gefühle, die es auslöst: Heitere Passagen und traurige Stellen sowie bittersüße Momente machen das Buch lebendig (und dadurch auch bis zum Ende relativ unberechenbar). Außerdem geht es, für meinem Geschmack, jeglichem Kitsch aus dem Weg. (Und das so konsequent, dass ich mich am Ende gefragt habe, ob das zwischen Idgie und Ruth nun eine Liebesbeziehung ist oder nur eine sehr tiefe Freundschaft - nur um dann festzustellen, dass es eigentlich nicht den geringsten Unterschied macht.) Der Film kommt übrigens meiner Meinung nach nicht an das Buch heran, weil dort das die Geschichten der Nebencharaktere zwangsläufig so beschnitten sind, das Whistle Stop viel von seinem Charakter verliert.

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten." von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    nic

    13. January 2010 um 17:02

    grüne tomaten liest sich flüssig und schon nach wenigen seiten findet man sich mitten im geschehen, so als wäre man dabei. man kann sich die umgebung und die zeit, in der die geschichte spielt lebhaft vorstellen. anfangs haben mich die vielen verschiedenen personen etwas durcheinandergebracht, aber wenn man sie erst mal alle kennt, fällt es leichter, sich zurechtzufinden. die geschichte plätschert so dahin und verlangt an sich nicht viel konzentration. ein buch zum entspannen also, ganz besonders gemocht habe ich idgie. grüne tomaten kann ich empfehlen, wenn man etwas "leichtes" lesen möchte

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    Buecherdiebin

    04. September 2009 um 20:43

    Die Südstaatlerfamilie aus Alabama kennt alle Facetten des Lebens. Sie führen ein kleines Cafe in Whistle Stop und bedienen auch Schwarze, selbst wenn die zu dieser Zeit verfolgt werden. Sie kennen Freude und tiefe Trauer. Das Mädchen Idgie Threadgoode lernt Ruth Jamison kennen und schwört ihr ewige Freundschaft. Als sie von ihrem Mann misshandelt wird, geht sie für ihre Freundin über Leichen. Ein wunderbarer Roman, von Liebe, Freundschaft, Hass und Rassismus. Ich habe gelacht und geweint, mich über Fieslinge geärgert und war furchtbar traurig, als ich das Buch ausgelesen hatte.

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2009 um 07:33

    Anfang Juni des Jahres 1929 beginnt die Geschichte mit der Nachricht über die Eröffnung eines Cafés in einer kleinen Südstaaten-Stadt in Alabama/USA. Die Rahmenstory: Fannie Flagg entführt uns Leser mit der zufälligen Begegnung und sich sanft entwickelnden Freundschaft zwischen Evelyn Couch, mitten in den Wechseljahren, mit sich und der Welt unzufrieden und daher zur Fettleibigkeit neigend und der 86-jährigen, geistig fitten und pfiffigen Ninny Threadgoode, die sich in einem Pflegeheim langweilt, durch die Geschichten, die Ninny Evelyn erzählt in eine kleine Siedlung namens Whistle Stop, im Wortsinn ein Ort, an dem die Eisenbahn nur bei Bedarf – on a whistle – kurz anhält. Das Leben, von dem Ninny sehr plastisch erzählt, sieht auf den ersten Blick aus wie in vielen Kleinstädten: jeder kennt jeden, Schwarze und Weisse leben, fein säuberlich räumlich getrennt und doch untrennbar miteinander verbunden, recht friedlich zusammen. Das neu eröffnete Whistle Stop Café entwickelt sich bald zu einem Mittelpunkt des kleinstädtischen Lebens. Es wird von Idgie Threadgoode, schon in ihrer Jugend ein Wildfang und Freigeist und ihrer Lebenspartnerin Ruth Jamison geführt, die Küche managen 2 farbigen Frauen, Sipsey und Onzell; der Chef des Barbecues und „Mädchen“ für alles, wenn man einen starken Mann benötigt, ist Big George, Onzells Ehegatte. Die Geschichten, Informationen und Anekdoten, die Ninny ihrer Freundin Evelyn zu erzählen weiß und mit denen es ihr gelingt, der jüngeren Frau wieder Lebensmut, Selbstbewusstsein und die Courage, ihr Leben von Grund auf zu ändern, zu verschaffen, sind so vollgepackt, miteinander verwoben und interessant und spannend, wie das Leben selbst. Im Whistle Stop Café laufen alle Fäden der Handlung zusammen. Es kommt einfach alles vor: jede Form menschlichen Zusammenlebens, kleine und große Ereignisse, ja, sogar ein Mord. Mehr zu verraten, würde allerdings zuviel vorwegnehmen. Das Buch muß man einfach selbst gelesen, den Film selbst gesehen haben – am besten noch beides – um in den vollen Genuß von Fannie Flaggs Meisterwerk zu gelangen. Nur ein Beispiel noch von Fannie Flaggs Erzählkunst: Die Poststation, von Dot Weems geführt, ist gleichzeitig das Nachrichtenzentrum des Ortes, deren Artikel im Wochenblatt des Ortes die gesamte Geschichte mit oft skurrilen Neuigkeiten aus dem Kleinstadtleben würzen. Wobei ihre Artikel von der Bitte an alle Mitbewohner von Whistle Stop, die Katze einer Nachbarin nicht mehr zu füttern, da sie sonst zu fett werde bis zu national und international wichtigen Nachrichten wie der Wirtschaftskrise und dem Beginn des zweiten Weltkrieges reichen. Gleichzeitig sind diese Artikel, mit denen Fannie Flagg ihr Buch durchsetzt hat, aber auch wichtige Hintergrundinfos für den Leser und lockern den Roman zusätzlich auf das Angenehmste auf und man schließt auch Dot Weems mit ihrer offensichtlichen Herzenswärme und ihrem unvergleichlichen Humor sehr schnell ins eigene Herz. Empfehlenswert für alle, die das Leben geniessen, wie es tatsächlich ist oder sein sollte…und natürlich für diejenigen, die, verdammt noch mal endlich wissen wollen, wie das Spezialgericht des Whistle Stop Cafés, gebratene grüne Tomaten, zubereitet und genossen werden.

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    Leserrezension_2009

    20. August 2009 um 15:32

    Von Iris H. haben wir folgende Rezension erhalten: Anfang Juni des Jahres 1929 beginnt die Geschichte mit der Nachricht über die Eröffnung eines Cafés in einer kleinen Südstaaten-Stadt in Alabama/USA. Die Rahmenstory: Fannie Flagg entführt uns Leser mit der zufälligen Begegnung und sich sanft entwickelnden Freundschaft zwischen Evelyn Couch, mitten in den Wechseljahren, mit sich und der Welt unzufrieden und daher zur Fettleibigkeit neigend und der 86-jährigen, geistig fitten und pfiffigen Ninny Threadgoode, die sich in einem Pflegeheim langweilt, durch die Geschichten, die Ninny Evelyn erzählt in eine kleine Siedlung namens Whistle Stop, im Wortsinn ein Ort, an dem die Eisenbahn nur bei Bedarf – on a whistle – kurz anhält. Das Leben, von dem Ninny sehr plastisch erzählt, sieht auf den ersten Blick aus wie in vielen Kleinstädten: jeder kennt jeden, Schwarze und Weisse leben, fein säuberlich räumlich getrennt und doch untrennbar miteinander verbunden, recht friedlich zusammen. Das neu eröffnete Whistle Stop Café entwickelt sich bald zu einem Mittelpunkt des kleinstädtischen Lebens. Es wird von Idgie Threadgoode, schon in ihrer Jugend ein Wildfang und Freigeist und ihrer Lebenspartnerin Ruth Jamison geführt, die Küche managen 2 farbigen Frauen, Sipsey und Onzell; der Chef des Barbecues und „Mädchen“ für alles, wenn man einen starken Mann benötigt, ist Big George, Onzells Ehegatte. Die Geschichten, Informationen und Anekdoten, die Ninny ihrer Freundin Evelyn zu erzählen weiß und mit denen es ihr gelingt, der jüngeren Frau wieder Lebensmut, Selbstbewusstsein und die Courage, ihr Leben von Grund auf zu ändern, zu verschaffen, sind so vollgepackt, miteinander verwoben und interessant und spannend, wie das Leben selbst. Im Whistle Stop Café laufen alle Fäden der Handlung zusammen. Es kommt einfach alles vor: jede Form menschlichen Zusammenlebens, kleine und große Ereignisse, ja, sogar ein Mord. Mehr zu verraten, würde allerdings zuviel vorwegnehmen. Das Buch muß man einfach selbst gelesen, den Film selbst gesehen haben – am besten noch beides – um in den vollen Genuß von Fannie Flaggs Meisterwerk zu gelangen. Nur ein Beispiel noch von Fannie Flaggs Erzählkunst: Die Poststation, von Dot Weems geführt, ist gleichzeitig das Nachrichtenzentrum des Ortes, deren Artikel im Wochenblatt des Ortes die gesamte Geschichte mit oft skurrilen Neuigkeiten aus dem Kleinstadtleben würzen. Wobei ihre Artikel von der Bitte an alle Mitbewohner von Whistle Stop, die Katze einer Nachbarin nicht mehr zu füttern, da sie sonst zu fett werde bis zu national und international wichtigen Nachrichten wie der Wirtschaftskrise und dem Beginn des zweiten Weltkrieges reichen. Gleichzeitig sind diese Artikel, mit denen Fannie Flagg ihr Buch durchsetzt hat, aber auch wichtige Hintergrundinfos für den Leser und lockern den Roman zusätzlich auf das Angenehmste auf und man schließt auch Dot Weems mit ihrer offensichtlichen Herzenswärme und ihrem unvergleichlichen Humor sehr schnell ins eigene Herz. Empfehlenswert für alle, die das Leben geniessen, wie es tatsächlich ist oder sein sollte…und natürlich für diejenigen, die, verdammt noch mal endlich wissen wollen, wie das Spezialgericht des Whistle Stop Cafés, gebratene grüne Tomaten, zubereitet und genossen werden.

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  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2009 um 10:04

    Ein großartig geschriebener Roman um eine kleines Städtchen in Alabama, dass sich nicht um die Macht des Ku-Klux-Klans schert und einfach ihr eigenes Ding durchzieht. Interessante Perspektiven-Wechsel machen dieses Buch für mich einzigartig.

  • Rezension zu "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg

    Grüne Tomaten

    Fighti

    06. April 2007 um 22:44

    Grüne Tomaten ist einfach ein wunderbarer Roman, an den die sehr schöne Verfilmung trotzdem nicht heranlangt, als Buch ist es einfach noch schöner! Eine rundliche, recht schüchterne Frau trifft in einem Altersheim, in dem sie ihre Schwiegermutter besucht, eine alte Dame die einfach nicht aufhört zu reden. Und so erfährt sie nach und nach alles über Whistle Stock, einen kleinen Ort in Alabama, wo in den 30er Jahren allerhand passierte, Liebe, Lachen, ein Mord, Rassenhass, Freundschaft und die Geschichte einer Familie. Und die rundliche, recht schüchterne Frau durch die Erinnerungen der alten Dame, das sie ihr Leben in die eigene Hand nehmen muß. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!!!

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