Fanny Blake Ein Haus voller Träume

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Inhaltsangabe zu „Ein Haus voller Träume“ von Fanny Blake

In ihrem Haus in den andalusischen Bergen wartet Lucy auf ihre Geschwister Jo und Tom. An diesem Wochenende müssen sie sich von ihrem »Haus der Träume« verabschieden, dem Haus, in dem sie ihre Kindheit verbrachten und das nach dem Tod der Mutter nun verkauft werden soll. Aufgeregt sitzt Jo in Málaga am Flughafen und wartet vergeblich auf den Koffer, in dem die Urne mit der Asche ihrer Mutter ist, während ihre kleine Tochter ein Riesentheater veranstaltet. Tom hingegen kämpft sich mit seinen halbwüchsigen Söhnen und Ehefrau Belle im Mietwagen durch die Hitze, nicht ahnend, dass ihn an diesem Wochenende die Vergangenheit in Gestalt seiner Jugendliebe Maria einholen wird. Und Lucy? Gerade wieder Single, möchte sie am liebsten das Haus behalten, in dem so viele liebgewordene Erinnerungen stecken. Die drei Geschwister erwarten ein paar Tage voller Entdeckungen, denn ihre Mutter hat jedem der drei etwas hinterlassen, das so manche Überraschung bereithält …

Für mich kein Haus voller Träume.

— Julia2610

Zaubert ein Lächeln ins Gesicht trotz einigen Längen, nichts geht über die Familie!

— Lovelydream

Zaubert trotz einiger Längen ein Lächeln ins Gesicht

— Kelo24

Ideal für entspannte Stunden

— Gwenfly

Für ein paar gemütliche Stunden.

— MsChili

interessante Einblicke in eine Familie, ein Buch mit kleinen Schwächen

— Kaffeetasse

Ein stimmungsvoller Familienroman mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren.

— Jashrin

Ein sehr atmosphärischer und leiser Familienroman mit kleinen Längen in der Mitte, der noch ein bisschen Potential hätte.

— tinstamp

Familientreffen im spanischen Traumhaus: Mit unterschiedlichen Weltanschauungen, kleinen Reibereien und ganz viel Herz

— Walli_Gabs

Eine nette Familiengeschichte für zwischendurch

— Nyansha

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  • Abschied und Familientreffen in Spanien

    Ein Haus voller Träume

    Steffi1611

    14. November 2017 um 08:02

    Jo, Tom und Lucy reisen mit ihren Familien nach Spanien um ihrer verstorbenen Mutter Hope den letzten Wunsch zu erfüllen. Viele Jahre hat Hope mit ihrem Partner in Spanien gewohnt und sich ein Heim geschaffen, was sie über alles geliebt hat. Die drei Geschwister sind zum größten Teil in genau diesem Haus aufgewachsen. Es war nicht immer leicht für sie mit einer Mutter wie Hope. Aber sie haben sie geliebt und wollen wie gewünscht ein letztes Fest feiern, die Asche verstreuen und dann das Haus verkaufen. Es kommt ein wenig anders als gedacht. Hope hat noch für jedes ihrer Kinder eine Überraschung parat.Die Geschichte wird innerhalb eines vier Tagezeitraums aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Erzählweise der Autorin hat mir gut gefallen und machte die Story abwechslungsreicher. Ebenso wurde eine einfache Sprache benutzt, wobei man mit dem Lesen gut und zügig vorankam.Leider konnte mich der Inhalt nicht komplett überzeugen. Was aus dem Haus wird, stand für mich schon nach den ersten 100 Seiten fest und hat sich auch so bewahrheitet. Einige begonnene Probleme und Fragen innerhalb der Familie wurden zwar angeschnitten aber leider nicht weiter verfolgt. Hier hätte ich mir mehr Aufklärung versprochen.Die Charaktere sind sympathisch aber bleiben für mich eher oberflächlich.Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es lässt einen sofort an Urlaub denken. Der Titel lässt einen gleich an sein eigenes Haus der Träume denken.Mein Fazit fällt eher durchschnittlich aus. Für eine Urlaubslektüre sicherlich ganz gut, da man nicht viel über die Geschichte nachdenken muss und es sich leicht weg lesen lässt.

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  • Für mich kein Haus voller Träume

    Ein Haus voller Träume

    Julia2610

    05. November 2017 um 17:54

    Lucy und ihre Geschwister Jo und Tom müssen nach dem Tod ihre Mutter Abschied vom „Haus der Träume“ nehmen. Die Geschwister könnten unterschiedlicher nicht sein und verbringen zusammen ein paar Tage im Haus ihrer Kindheit. Das Buch hat für mich einen angenehmen, aber auch ziemlich ausschmückenden Schreibstil. Man kommt gut hinein in die Geschichte, jedoch habe ich beim Lesen gemerkt, dass ich gedanklich oft nicht beim Buch war. Das ist leider schade, da mich dann die Story nicht wirklich packt und mitreißt. Das war hier leider auch der Fall. Anfangs dachte ich, dass die Autorin alles ausführlich beschreibt, damit man gut in das Buch hineinkommt und sich alles bildhaft vorstellen kann. Doch diese Detailliertheit hat sich durch das ganze Buch gezogen, was mich sehr gestört hat. Mir fehlen Highlights. Aber es tauchen immer mehr Personen auf und dadurch noch mehr Geschichten, was mir wirklich zu viel ist und was mich stört. Zudem bin ich auch des Öfteren bei den ganzen Charakteren durcheinander gekommen. Ich bin eigentlich ein Leser, der jedes noch so schlechte Buch vom Anfang bis zum Ende liest, hier ist es mir jedoch sehr schwer gefallen. Ich habe mich wirklich durchgequält und hatte überhaupt keine Freude an dem Buch. Vom Klappentext und vom Cover her habe ich mir etwas ganz anderes, etwas spannendes erwartet und nicht etwas so langweiliges und unnötig in die Länge gezogenes. Es hat zum Ende hin nochmal gute Seiten und interessante Wendungen, da hier auch vieles aufgeklärt wird. Aber auch das lässt die Grundstimmung der ersten Hälfte nicht vergessen. Insgesamt ist es für mich ein Buch mit vielen Geschichten, die eigentlich alle irgendwie zusammengehören, da es eine Familie ist, die mich aber überhaupt nicht packen konnte – wirklich sehr schade!

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  • Wundervolle Geschichte

    Ein Haus voller Träume

    Gwenfly

    11. September 2017 um 12:02

    Lucy und ihre Geschwister müssen nach dem Tod ihrer Mutter Hope Abschied von dem Haus ihrer Kindheit nehmen. Die drei könnten nicht unterschiedlicher sein und führen daher auch ihre Leben unabhängig von den anderen. Doch ihre Mutter bringt sie wieder zusammen, damit sie in Málaga das letzte Mal zusammen eine Party feiern und sich gemeinsam von ihrem geliebten Haus voller Träume verabschieden können.Meine MeinungIch bin in das Buch nur so hineingefallen, der Schreibstil ist locker flockig und macht es einem leicht der Geschichte zu folgen – einzig die vielen unterschiedlichen Charaktere die immer nur kurz auftauchen, sorgten bei mir ein bisschen für Verwirrung. Es ist keine literarische Höchstleistung aber ein wunderbares Buch für den Urlaub und alle die sich nach einem Arbeitstag gut unterhalten wollen. „Ein Haus voller Träume“ hat mich zum Nachdenken gebracht, was meine eigene Familie angeht. Von dem her hat die Autorin alles richtig gemacht, da das Buch nicht spurlos an mir vorüber gegangen ist. Keine Familie ist perfekt und so hakt es auch in der Familie von Hope gewaltig, aber es ist nie zu spät Frieden mit seinen Liebsten zu schließen. Mit dem Gefühl lässt einen das Buch dann auch gehen J

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  • Mir fehlt die Tiefe

    Ein Haus voller Träume

    MsChili

    07. September 2017 um 21:43

    In „Ein Haus voller Träume“ von Fanny Blake nehmen die drei Geschwister Lucy, Tom und Jo Abschied von ihrer verstorbenen Mutter in dem Haus, in dem sie ihre Kindheit verbracht haben. Drei Geschwister, sehr verschieden und die Mutter ein Bindeglied, das sie verbindet.   Das Cover und auch der Titel versprechen ein magisches, unterhaltsames Buch, daher waren meine Erwartungen doch recht hoch. Ganz sind sie leider nicht erfüllt worden. Aber erst einmal mehr zum Buch. Jo, Lucy und Tom erzählen uns die Geschichte, die Geschichten der Vergangenheit und Gegenwart und so lernen wir die drei kennen. Lucy, das Nesthäkchen, hängt sehr am Haus und hat einige Probleme im Leben, sie stellt auch ihre Bedürfnisse meistens hinten an. Tom ist überkorrekt, passt sich zu sehr an, als Gegengewicht zum Leben der Mutter Hope. Jo, die Älteste, ist ein wenig verpeilt und chaotisch, aber doch liebenswert. Und Hope, die Mutter, ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte, verstorben, aber immer noch im Mittelpunkt. Ihre Geburtstagsfeier ist der Mittelpunkt und steht über allem. Nach und nach werden einige Geheimnisse gelüftet, doch ich hatte zwischendurch Probleme dem Ganzen zu folgen. Zu viele Nebencharaktere mit ihren eigenen Geschichten haben es unübersichtlich gemacht und ich konnte nicht nachvollziehen, wer mit wem verwandt ist. Man erfährt aber noch einiges über Hope, auch wenn ich „mehr“ erwartet hätte und ein wenig enttäuscht am Ende des Buches war.   Viel vorhersehbar, aber für ein paar gemütliche Stunden ganz schön.

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  • Ein Familientreffen der besonderen Art

    Ein Haus voller Träume

    ejtnaj

    31. August 2017 um 15:14

    Lucy wartet auf ihre Geschwister Jo und Tom im gemeinsamen Haus in Andalusien.Es wir kein einfaches Wochenende für die Geschwister, denn sie müssen sich nicht nur vom Haus ihrer Kindheit verabschieden, sondern auch von ihrer verstorbenen Mutter.Ihre Mutter Hope hatte alles schon im voraus geplant und so erwartet die Drei für jeden eine Überraschung mit der keiner gerechnet hat.Dies ist der zweite Roman der von der Autorin Fanny Blake auf deutsch im Inselverlag erschienen ist.Ich wurde durch den Klappentext auf das Buch aufmerksam und da ich sehr gerne Familiengeschichten lese hatte mich der Roman angesprochen.Der Einstieg ins Buch ist mir zu Beginn nicht gerade leicht gefallen aber nach ein paar Kapiteln war ich dann gut in der Geschichte drin um gut durch das Buch zu kommen.Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat fand ich anfangs etwas verwirrend, da munter zwischen den drei Erzählsträngen von Lucy, Jo und Tom gewechselt wurde. Gerade am Anfang hat mich dies etwas im Lesefluss gehindert, wenn vielleicht zu Beginn der Kapitel angegeben gewesen wäre aus wessen Sicht es erzählt wird dann wäre es etwas leichter gewesen.Auch gab es irgendwann Namen von Familienmitgliedern die davor nicht erwähnt wurden und man so nicht wusste wer diese Personen sind.Die Handlung an sich fand ich gut aufgebaut, zwar gab es schon ab und zu Szenen die einen etwas verwirrt haben, aber ansonsten konnte man allem recht gut folgen.Auch die Spannung ist nie abgeflacht, es gab zwar Höhen und Tiefen doch langweilig ist es nie geworden.Die Figuren des Romans waren alle sehr anschaulich beschrieben und so konnte man sie sich als Leser sehr gut während des Lesens vorstellen.Ivy hatte es mir von Anfang an angetan und sie hat auch die schweren Momente immer mit ihrer Art aufgelockert.Die Handlungsorte empfand ich auch als sehr detailliert beschrieben, so dass man sie sich sehr gut vor dem inneren Auge vorstellen konnte während des Lesens.Alles in allem habe ich mit dem Roman angenehme Lesestunden verbracht, doch vollständig überzeugen konnte er mich nicht und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen.

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  • eine schöne Familiengeschichte

    Ein Haus voller Träume

    hoonili

    29. August 2017 um 10:34

    Nach Hopes Tod treffen sich ihre drei Kinder in ihrem Haus, um ein letztes Mal Hopes Geburtstag zu feiern. Auch sehr enge Freunde und andere Verwandte sind eingeladen. Besonders für Lucy ist es sehr schwer, sie hat ihre Mutter bis zum Ende begleitet. Sie hängt außerdem sehr an ihrem Elternhaus, welches aber verkauft werden soll. Zwischen den Geschwistern werden außerdem die Einrichtungsgegenstände verteilt und auch Hope hat noch die ein oder andere Überraschung für sie. Sehr schnell habe ich mich in diese Geschichte eingelesen und wurde mitgerissen von dem schönen Schreibstil der Autorin.Zwischendurch gab es nur kurze Phasen, wo weniger passierte und plötzlich immer mehr Personen auftauchten. Aber das hat sich im Laufe des Buches nicht negativ bemerkbar gemacht. Die drei Geschwister sind die Hauptpersonen geblieben und ich habe jede ihrer Geschichte sehr spannungsvoll mitverfolgt.

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  • Leserunde zu "Ein Haus voller Träume" von Fanny Blake

    Ein Haus voller Träume

    Insel_Verlag

    Der neue Sommerroman von Fanny Blake In ihrem Haus in den andalusischen Bergen wartet Lucy auf ihre Geschwister Jo und Tom. An diesem Wochenende müssen sie sich von ihrem »Haus der Träume« verabschieden, dem Haus, in dem sie ihre Kindheit verbrachten und das nach dem Tod der Mutter nun verkauft werden soll.Aufgeregt sitzt Jo in Málaga am Flughafen und wartet vergeblich auf den Koffer, in dem die Urne mit der Asche ihrer Mutter ist, während ihre kleine Tochter ein Riesentheater veranstaltet. Tom hingegen kämpft sich mit seinen halbwüchsigen Söhnen und Ehefrau Belle im Mietwagen durch die Hitze, nicht ahnend, dass ihn an diesem Wochenende die Vergangenheit in Gestalt seiner Jugendliebe Maria einholen wird. Und Lucy? Während ihr vertrautes Leben zuhause in England ihr immer weiter entgleitet, möchte sie am liebsten das Haus behalten, in dem so viele liebgewordene Erinnerungen stecken.Die drei Geschwister erwarten ein paar Tage voller Entdeckungen, denn ihre Mutter hat jedem der drei etwas hinterlassen, das so manche Überraschung bereithält …»Ein wunderbares, sonniges, mitreißendes Buch!« Daily Mail Ein Haus voller Träume, der neue Roman von Fanny Blake, ist ein Sommerroman voll großer Emotionen, der uns zeigt, dass auch die schwersten Schicksalsschläge sich bewältigen lassen, wenn die Familie einem Rückhalt gibt.Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe » Ihr wollt herausfinden, welche Familiengeheimnisse im »Haus voller Träume« ans Licht gebracht werden? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 25. Juli über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage: Wie sieht das Haus Deiner Träume aus? Über die Autorin: Fanny Blake arbeitete viele Jahre als Lektorin, Journalistin und Kritikerin, bevor sie selbst Autorin wurde und zahlreiche Romane veröffentlichte. Sie lebt mit ihrer Familie in England.PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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  • interessante Einblicke in eine Familie, ein Buch mit kleinen Schwächen

    Ein Haus voller Träume

    Kaffeetasse

    23. August 2017 um 18:43

    Nach Hopes Tod kommen ihre Kinder Tom, Lucy und Jo im Haus ihrer Mutter zusammen, um dieses aufzulösen und noch eine große Abschiedsfeier zu feiern. Und dabei kommt die eine oder andere Überraschung auf die längst erwachsenen Kinder zu und Katastrophen bleiben auch nicht aus. In dem Buch gibt es keinen lauten Knall, keine Szene, die "einfach alles verändert", viel eher lernen die Leser die Kinder und natürlich Hope kennen. Jedes Kind trägt sein eigenes Päckchen und zusammen erinnern sich in dem Haus an ihre Vergangenheit und an Hope. Diese familiären Erinnerungen, die Verbindung von Gegenwart und Vergangenheit, das hat mir an diesem Buch definitiv am Besten gefallen. Der ganze Trubel im Haus läuft nicht ohne Pannen und Überraschungen ab, aber auch hier bleiben große Patzer außen vor. Die Autorin schafft mit ihrem bildhaften und detailliertem Schreibstil eine Welt, die so real scheint, als wäre man selbst anwesend. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und scheinen authentisch zu handeln und man kann sich in alle gut reinversetzen, wenngleich mir Lucy am sympathischsten war. Aber auch das Haus, die Umgebung, die Atmosphäre, alles war sehr greifbar und irgendwie wirklich. Der Roman ist sehr ruhig, lädt zum Träumen ein, aber dennoch wäre ein wenig mehr Schwung gut gewesen, um die Spannung kontinuierlich zu halten. So bin ich leider gedanklich immer mal wieder abgedriftet. Zwischenzeitlich tauchen extrem viele neue Charaktere im Buch auf, die nicht zwangsläufig für die Geschichte wichtig gewesen wären. Diese Nebenstränge hätte ich nicht gebraucht, vielmehr sorgten sie immer mal wieder für Verwirrung, aufgrund der zahlreichen Namen.

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  • ein haus voller träume

    Ein Haus voller Träume

    AnjaKoenig

    23. August 2017 um 14:38

    ein wunderschönes cover, das mich gleich angesprochen hat. die geschichte um diese Familie ist sehr gut geschrieben und die Personen mit all ihren gefühlen so gut beschrieben, dass man sich absolut reinversetzen kann. interessant, welche familiengeheimnisse und Offenbarungen es geben kann und schön über Verwicklungen und lösungen zu lesen. unterhaltsam und spannend erfährt man über das leben der Geschwister so einiges und auch über hope und die anderen bekannten und verwandten. es gibt viel lustiges und humorvolles, aber auch trauer, wut und Ängste kommen deutlich heraus. nachdenklich war ich immer wieder am überlegen wie es weiter gehen könnte und vor allem wie die menchen mit der Situation umgehen können.

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  • Familientreffen im Haus der Träume

    Ein Haus voller Träume

    AnnaMagareta

    22. August 2017 um 21:28

    Das Cover des Buches „Ein Haus voller Träume“ von Fanny Blake ist ein echter Eyecatcher. Die Lichteffekte der Sonne, die blühenden Blumen und der Blick ins Grüne wirken ein wenig geheimnisvoll und laden direkt zum Träumen ein. Die Geschwister Lucy, Jo und Tom treffen sich nach dem Tod ihrer Mutter Hope in dem Haus „Casa de Suenos“ in Andalusien, in dem sie ihre Kindheit verbracht haben und aufgewachsen sind. Die Kinder stammen von drei verschiedenen Vätern und haben das Haus alle zu gleichen Teilen geerbt.  Bevor das Haus nun verkauft werden soll, soll Hopes letzter Wunsch erfüllt werden und ein großes Fest anlässlich ihres Geburtstages mit Freunden und Familie stattfinden. Beim Aufräumen des Hauses stoßen die Geschwister auf einige Geheimnisse und lassen viele Erinnerungen Revue passieren…..  Neben den drei Protagonisten und ihrer Familie lernt man eine Menge weitere interessante Personen kennen. Die Charaktere wirken allesamt authentisch und werden detailreich beschrieben. Auch über die verstorbene Hope erfährt man aus Erinnerungen und Erzählungen eine Menge Einzelheiten. Bei dem Zusammentreffen erfahren die Geschwister einiges über ihre Vergangenheit und werden von den Geheimnissen ihrer Mutter überrascht. Ebenso detailreich wie die Charaktere werden die Umgebung und das Haus geschildert, so dass man beim Lesen wirklich das Gefühl hat dabei zu sein. Auch die lebhafte Atmosphäre während der Feier  hat die Autorin perfekt vermittelt. In dem Buch werden keine brisanten Familiengeheimnisse gelüftet, sondern es findet einfach ein Zusammentreffen aller Freunde und Bekannte mit den Kindern der Verstorben statt, die in Erinnerungen schwelgen und dabei mehr über ihre Vergangenheit und ihre Herkunft erfahren.  Der Schreibstil von Fanny Blake ist angenehm und lässt sich leicht lesen.  Mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen. Er lädt zum Träumen ein und schildert authentisch ein Stück Familiengeschichte.

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  • Ein stimmungsvoller und leiser Roman

    Ein Haus voller Träume

    Jashrin

    19. August 2017 um 23:18

    Nach Hopes Tod treffen sich ihre drei Kinder in Hopes Haus in Spanien, der "Casa de Suenos", um gemeinsam mit Freunden Abschied von ihrer Mutter zu nehmen, aber auch um gemäß Hopes Wunsch, das Haus zu verkaufen und statt einer Trauerfeier eine allerletzte Party für Hope zu geben. Während Lucy, Jo und Tom versuchen zu entscheiden, wer welche Erinnerungsstücke haben möchte, und alles für die Party vorbereiten, kommen immer mehr Erinnerungen an ihre Kindheit auf. Hope war eine sehr unkonventionelle Frau, die ihre Kinder zwar geliebt hat, doch wenig Beständigkeit bieten konnte und bis zum Ende Teile ihrer Lebensgeschichte für sich behalten hat. Dazu gehört auch die Identität der Väter von Jo und Tom. Ob die bevorstehenden vier Tage Licht ins Dunkel bringen werden? Durch Fanny Blakes lockerleichten Schreibstil und ihre sehr detaillierten Beschreibungen, habe ich schnell den Weg in die Geschichte und in die "Casa de Suenos" gefunden. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und bei aller Exzentrik, die der ein oder andere an den Tag legt, scheinen sie dennoch aus dem Leben gegriffen zu sein. Stellenweise fand ich es nur schwierig, die einzelnen Charaktere richtig einzuordnen, da sich zu dem Fest doch eine Vielzahl an Gästen einfindet. Obwohl sie als einzige nicht körperlich anwesend ist, ist Hope der Dreh-und Angelpunkt der Geschichte. Die Art, wie sie ihr Leben lebte, hat ihr Umfeld in ganz unterschiedlicher Weise geprägt. Während es Jo immer noch belastet, dass sie ihren Vater nicht kennt, hat Tom sich einen Lebensstil angeeignet, der nicht gegenteiliger sein könnte als das, was er in seiner Kindheit erlebte. Klare Regeln und ein strukturierter Tagesablauf sind ihm enorm wichtig. Doch zumindest für dieses Wochenende muss er sich damit arrangieren, dass er nicht alles kontrollieren kann und seine Mutter selbst aus dem Jenseits noch die Finger im Spiel zu haben scheint. Neben Geschenken für jeden Partygast, hinterlässt Hope auch ihren Kindern jeweils etwas ganz Besonderes. Mir haben vor allem die Szenen zwischen den Geschwistern sehr gefallen, da man stets eine tiefe Verbundenheit spürte. Lucy, das Nesthäkchen, war mir von Anfang an sehr sympathisch, aber auch die anderen beiden mochte ich immer mehr. Ebenso hat es mich gefreut, dass es keinerlei übermäßig dramatischen Enthüllungen gab, was nicht heißt, dass es nicht trotzdem die ein oder andere Überraschung gab. Mein Fazit: Es ist Fanny Blake sehr gut gelungen, Gegenwart und Vergangenheit zu verweben und einen stimmungsvollen Roman zu schreiben, der vor allem von seinen tollen Charakteren lebt. Es war und ist wirklich ein Haus voller Träume, das die Autorin dort geschaffen hat.

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  • Das Haus der Geheimnisse

    Ein Haus voller Träume

    Dreamworx

    19. August 2017 um 17:41

    Als Hope nach kurzer Krankheit in London stirbt, beschließen ihre drei Kinder, die Halbgeschwister Lucy, Tom und Jo, ihrem Elternhaus im spanischen Andalusien einen letzten Besuch abzustatten, denn Hope hat sich gewünscht, dass das Haus verkauft werden soll. So machen sich die drei an einem Wochenende auf, die letzten Wünsche ihrer Mutter zu erfüllen, ein Fest für alle Freunde und Bekannten zu veranstalten und sich von ihrem Zuhause zu verabschieden. Tom bringt seine Ehefrau Belle und seine Söhne mit, Jo kommt mit ihrer kleinen Tochter und Lucy reist ohne ihren Ehemann Art an. Während ihres Aufenthaltes spüren sowohl Lucy als auch Tom und Jo ihren Erinnerungen nach und stoßen beim Durchsuchen der Habseligkeiten auf so manche Überraschung. Tom trifft auf seine alte Jugendliebe Maria, die so einige Stimmungen in ihm weckt. Lucy dagegen würde gern das Haus behalten, mit dem sie viele schöne Erinnerungen verbindet. Aber auch Mutter Hope sorgt aus dem Grab noch für einigen Wirbel und so manche geheimnisvolle Überraschung… Fanny Blake hat mit ihrem Buch “Ein Haus voller Träume” einen sehr unterhaltsamen Familienroman vorgelegt, der einen Zeitraum von nur vier Tagen umfasst und so manchem Leser wohl den Spiegel vorhalten wird. Der Schreibstil ist flüssig, eingängig und sehr ausführlich. Die Autorin legt viel Wert darauf, dass der Leser sich alles sehr gut vorstellen kann und bis ins kleinste Detail informiert ist, sei es über das Umfeld, das Haus und die einzelnen Charaktere. Ebenso versteht sie es, ein Gefühl der spanischen Mentalität und Lebensweise zu vermitteln. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildhaft und beflügeln die Vorstellungskraft des Lesers. Der Spannungsbogen wird gemächlich aufgebaut, flacht dann leider wieder ab und kann dann nicht wirklich wieder hochkommen. Auch sind so einige Wendungen eingebaut, die erst einmal mehr Fragen aufwerfen als Antworten liefern, am Ende werden aber nicht alle aufgelöst. Leider konnte sich die Autorin nicht für einen schwerpunktmäßigen Handlungsstrang entscheiden, so gibt es viele Richtungen, denen zum Teil die Luft ausgeht und somit eigentlich überflüssig sind. Dadurch wirkt die Geschichte manchmal langatmig und flach. Die Charaktere sind sehr detailliert und individuell ausgearbeitet, sie wirken sehr realistisch und lebensnah. Bei dem einen oder anderen hat man das Gefühl, die Person persönlich zu kennen. Lucy ist Single und hat ihre Mutter bis kurz vor deren Tod gepflegt. Sie ist ausgebildete Köchin und hängt von allen Geschwistern am meisten an dem Elternhaus. Lucy wirkt oftmals recht naiv und kindlich. Sie lechzt regelrecht nach Aufmerksamkeit. Ihre Ehe mit Art steht vor dem Aus und irgendwie vermittelt sie den Eindruck, als würde es sie aus heiterem Himmel treffen. Tom ist ein eher pragmatischer Typ, eher still als schlagfertig. Es wirkt fast so, als wäre er harmoniesüchtig, denn seine ständig nörgelnde Ehefrau Belle verlangt einiges an Geduld. Belle macht selbst dem Leser oftmals das Leben schwer mit ihrer perfektionistischen Ader. Man fragt sich oft, wie diese beiden Menschen überhaupt zusammenleben können und das für einige Jahre. Belle ist ein nicht so leicht zu durchschauender Charakter, doch so nach und nach erkennt man, dass auch sie sich nur nach Aufmerksamkeit und vor allem nach Anerkennung sehnt. Jo ist die sympathischste der Geschwister, sie ist eine alleinerziehende Mutter, wirkt recht normal und gefestigt bzw. stabil. Sie hat sich ihr Leben gut eingerichtet und möchte jetzt eigentlich nur noch eine Lücke schließen, denn sie möchte erfahren, wer ihr Vater ist. Hope war eine exzentrische Frau, die ihr Leben sehr unkonventionell und eigenwillig gestaltet und gelebt hat. Dass sie dabei auch Menschen verletzt, ist ihr wahrscheinlich nie in den Sinn gekommen. Das zeugt aber auch von grenzenlosem Egoismus und Selbstverliebtheit, was sich irgendwann rächt. Auch die weiteren Protagonisten tragen mit ihren kleinen Geschichten und Episoden zur Handlung bei und steigern einmal mehr die Spannung und das Geheimnisvolle dieses Romans. “Ein Haus voller Träume” ist ein Familienroman, der einige Charakterstudien beinhaltet, die sehr interessant sind. Die Geschichte selbst ist nicht uninteressant, jedoch wird mit viel zu vielen anderen Nebengeschichten davon immer wieder abgelenkt. Deshalb gibt es hierfür auch nur eine eingeschränkte Leseempfehlung, da die Umsetzung nicht so ganz überzeugen konnte.

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  • Stimmungsvoller Familienroman im Herzen Andalusiens

    Ein Haus voller Träume

    tinstamp

    19. August 2017 um 14:09

    Bewertung: 3 1/2 SterneHope, die Mutter unserer drei Hauptprotaginisten Tom, Jo und Lucy, war ein Kind der wilden Siebziger. Ein lebensfroher Freigeist, die nach ihrem viel zu frühen Tod drei Kinder von drei verschiedenen Vätern hinterlässt. Diese kommen nun gemeinsam mit Hopes Freunden und weiteren Verwandten ins Haus ihrer Kindheit zusammen, um gemeinsam Abschied zu nehmen. In der "Casa de Suenos", Hopes Haus in Andalusien, soll statt den Begräbnisfeierlichkeiten eine Party gefeiert und anschließend Hopes Asche im nahegelegenen Wald vertreut werden. Danach soll das Haus, das für sie und ihre Kinder stets ein Domizil zum Träumen und Entspannen war, verkauft werden. Die Geschwister treffen nacheinander aus England, ihrer Heimat, wo auch Hope zuletzt von ihrer jüngsten Tochter Lucy gepflegt wurde, zur Hausstandauflösung ein. Nur Hope selbst, deren Urne Jo in ihrem Koffer gepackt hatte, ist am falschen Flughafen gelandet. Ob sie es noch rechtzeitig zu ihrer eigenen Abschiedsparty schaffen wird?Nach und nach lernen wir Tom, Jo und Lucy näher kennen, die von der Autorin sehr liebevoll und authentisch gezeichnet wurden. Tom, dem der Lebensstil seiner Mutter immer ein Gräuel war und sein Leben gerne strukturiert hat, ist mit Belle verheiratet und hat zwei Söhne, Alex und Ethan. Belle ist eine nach außen hin sehr kontrolllierte Frau, die nicht wirklich herzlich zu sein scheint und der es sehr wichtig ist, die Fassade nach außen hin aufrecht zu erhalten.Jo, die Zweitälteste, ist eine erfolgreiche, etwas chaotische alleinerziehende Mutter. Sie bedrückt schon immer, dass ihre Mutter ihr nie den Namen ihres leiblichen Vaters verraten hat und erhofft sich nun endlich Antworten. Ivy, ihre vierjährige Tochter, hat nicht nur das Herz ihrer Tante Lucy, sondern auch mein Herz sofort erobert.Lucy ist der Nachzügler und stand ihrer Mutter besonders nahe. Sie hat auch die größte Bindung zur Casa de Suenos, wo sie den Großteil ihres Lebens verbracht hat. Ihre Ehe mit Art steht gerade an einem Wendepunkt. Die ungewollte Kinderlosigkeit und die gegensätzlichen Lebensverläufe (Art beginnt als Schauspieler gerade Karriere zu machen, während Lucy ihr Partyservice zugunsten der Pflege ihrer Mutter immer mehr vernachlässigt hat) hat die Beiden von einander entfernt.Neben den drei Geschwistern und deren Ehepartnern gibt es jede Menge Nebencharaktere, die ich lange Zeit sehr schwer zuordnen konnte. Auch meinen Mitlesern in der Leserunde ging es ähnlich. Trotz der vielen Figuren ist der Roman nicht zu voll gepackt.Für Hope, die man aus immer wieder eingestreuten Erzählungen kennenlernt, konnte ich keine Sympathie empfinden. Zu sehr stellt sie sich selbst immer wieder in den Mittelpunkt, lebt ihr Leben und ist keine echte Mutter für ihre Kinder. Auch verschwieg sie meiner Meinung vorallem Tom und Jo sehr wichtige Dinge, die einschneidend sind und Auswirkungen auf ihr weiteres Leben haben. Allen ihren Kindern fehlte die Stabilität im Leben. Vorallem Tom sehnt sich danach und kompensiert diesen Wunsch mit seinem geregelten und durchgeplanten Tagesablauf und dem nach außen hin perfekten Familienleben.Obwohl Hope immer gerne im Mittelpunkt stand und für "ihre Party" einige Überraschungen für ihre Kinder bereithält, werden in diesem Roman keine brisanten und dramatischen Geheimnisse gelüftet, wie es oft in diversen Familiensagen passiert. Es geht eher um das Abschied nehmen und um den Familienzusammenhalt. Trotzdem gibt es einige verblüffende Wendungen und für den einen oder anderen Gast eine doch noch größere Überraschung.Die Geschichte ist eher ruhig und warmherzig. Sie lebt vorallem von der Charakterstudie und der tollen Atmosphäre. In der Mitte kommt es jedoch zu einigen Längen. Obwohl sich die Handlung nur über vier Tage erstreckt, erlebt man ein intensives Wochenende, bei dem jede Menge Konflikte ausbrechen.Am Ende hat man allerdings das Gefühl, dass nur wenige davon gelöst wurden und einige Handlungsstränge offen bleiben.Schreibstil:Der sehr atmosphärische Schreibstil, von der mir noch unbekannten Autorin Fanny Blake, hat mir sehr gut gefallen. Die andalusische Landschaft wird sehr bildhaft dargestellt. Auch die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und sind sehr lebensecht mit ihren Ecken und Kanten. Die Atmosphäre und die Beschreibung der Casa de Suenos, dem Haus voller Träume, sind lebendig und voller Flair.Die Kapitel erzählen abwechselnd von Tom, Jo oder Lucy und deren Erlebnissen und Gefühlen.Fazit:Ein leiser Roman mit viel Atmosphäre, der innehalten und das eigene Familienleben reflektieren lässt. Die Längen in der Mitte haben das Leseerlebnis leider etwas getrübt. Ansonsten ein sehr stimmungsvoller Roman, der noch ein bisschen Potential gehabt hätte.

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  • Liebeserklärung an la familia mit all ihren Macken

    Ein Haus voller Träume

    Walli_Gabs

    17. August 2017 um 20:47

    Die drei längst erwachsenen Geschwister Jo, Tom und Lucy treffen sich ein letztes Mal in ihrem Elternhaus, bevor dieses verkauft werden soll. Anlass ist der Tod ihrer Mutter Hope, deren Asche sie an diesem Wochenende verstreuen wollen. Davor soll, gemäß Hopes letztem Wunsch, noch einmal eine Party steigen, wie sie die gebürtige Engländerin selbst oft in ihrem spanischen „Haus voller Träume“ veranstaltet hat. Nachbarn, Freunde und Verwandte sind eingeladen und die Geschwister haben alle Hände voll zu tun – und neben der Trauer um ihre Mutter außerdem noch mit einigen persönlichen Problemen zu kämpfen. Es wird für alle Beteiligten ein intensives Wochenende, an dem sich einiges für immer verändern wird …Auch für den Leser ist „Ein Haus voller Träume“ ein intensives Erlebnis. Die Handlung des immerhin 475 Seiten dicken Buches erstreckt sich über vier Tage, an denen man hautnah Hopes letzte (posthume) Feier in der "Casa de Suenos“ miterlebt. Sie rollt anfangs sehr gemächlich an und stellenweise hat das Buch einige Längen; zum Teil wurde mir die Spannung über zu viele Seiten aufgebaut. Doch die Ereignisse sind nachvollziehbar, schließlich werden auch einige Geheimnisse gelüftet und trotz der vielen Figuren und ihrer unterschiedlichen Biografien ist der Roman nicht überladen. Eine der großen Stärken von Fanny Blake ist ihr Talent, Atmosphäre zu erzeugen: Im „Haus der Träume“ würde man nach der Lektüre am liebsten selbst den nächsten Urlaub verbringen, so gut hat man es während des Lesens kennen und lieben gelernt. Auch die drei charakterlich extrem unterschiedlichen Geschwister und ihre Sichtweisen bringt die Autorin dem Leser so nahe, dass man sich doch irgendwie in jede der Figuren einfühlen kann. Am Ende sind sie wie gute Bekannte, die man am liebsten weiterbegleiten möchte. Ein schöner Sommerroman, der sowohl Lust auf Spanien als auch Lust auf ein Familientreffen macht, denn wie heißt es im Roman so schön: „Was zählt, ist doch die Familie, oder?“

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  • Chaotischer Einblick in das Familienleben

    Ein Haus voller Träume

    Lrvtcb

    16. August 2017 um 19:17

    Jeder, der schon einmal einen Todesfall in der Familie hatte und die Beerdigung geplant hat, weiß dass, diese Zeit sehr stressig und emotional sein kann. Gegebenenfalls muss eine Wohnung aufgelöst werden und dabei können sehr viele Erinnerungen hochkommen. Genau diese Zeit wird in „Ein Haus voller Träume“ beschrieben. Jo, Lucy und Tom müssen nach dem Tod ihrer Mutter das Haus ihrer Kindheit verkaufen und noch ihren Geburtstag als Abschiedsparty planen. Dabei passieren einige Katastrophen, wie das Verschwinden der Asche der Mutter, und viele Geheimnisse werden aufgedeckt.Für die Verabschiedung reisen einige Verwandte an, sodass die Geschichte ziemlich viele Namen und Charaktere enthält. Nahezu jeder Charakter hat neue Probleme, wie einen Kontrollzwang, Drogen, Alkoholabhängigkeit oder Kinderlosigkeit. Dies birgt ein großes Streitpotenzial und nicht gerade wenige Personen ecken aneinander an. Für mich war Lucy die einzige Person, die ich wirklich sympathisch fand. Alle anderen Figuren konnte ich eigentlich bis zum Ende nicht verstehen.Wenn so viele Verwandte zusammenkommen und den Tod von jemanden betrauern bzw. in diesem Fall das vergangene Leben feiern, dann werden normalerweise irgendwann schöne Erinnerungen geteilt und Geschichte aus dem Leben erzählt. So gibt es eigentlich immer wieder lustige und fröhliche Momente. Genau diese Momente habe ich in dem Buch vermisst. Es gab keine einzige Szene, in der ich mal gedacht habe, „oh wie schön“. Immer wieder gab es nur ein neues Geheimnis oder eine weitere Meinungsverschiedenheit.Am Ende ist der Abschied vorbei und alles geregelt, aber für die einzelnen Personen hat sich meines Erachtens nach nichts verändert. Ich habe es gerne in Geschichten, wenn sich Charaktere entwickeln und das Ende des Buches nicht wie der Anfang ist.Somit hat das Buch insgesamt einen netten Einblick in das Familienleben gegeben, aber es konnte mich nicht überzeugen. Daher gibt es von mir für „Ein Haus voller Träume“ leider keine Leseempfehlung.

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