Fanny Britt

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Rezension zu "Jane, der Fuchs & ich" von Fanny Britt

Jane, der Fuchs & Ich
Vaniivor 7 Monaten

Zum Graphic Novel:
Text: Fanny Britt
Illustrationen: Isabelle Arsenault
aus dem französischen von Ina Pfitzner
Titel: Jane, der Fuchs & Ich
Originaltitel: Jane, le Renard & Moi
Seitenzahl: 99 Seiten
Verlag: Reprodukt


Das erste was mich an diesem Graphic Novel angesprochen hat war das umwerfende Cover. Der Zeichenstil gefiel mir auf Anhieb und auch der Klappentext hat mein Interesse geweckt.

Ganz konkret ist Jane, der Fuchs & Ich eine Außenseiter-Geschichte.

Protagonist Héléne wird wegen ihres "Übergewichts" (sie ist völlig normalgewichtig) schikaniert und ausgegrenzt.
Sie fühlt sich sehr unwohl und hat gar keine Freundin, niemanden mit dem sie reden könnte.
Sie findet Trost bei Charlotte Brontes Romanheldin Jane Eyre mit der sie sich identifizieren kann.
Als dann noch eine Camping-Klassenfahrt vor der Tür steht nimmt sich Héléne vor so wenig wie möglich zu machen, aber die Dinge laufen anders wie geplant.

Mehr ist es auch nicht. Es ist eine ganz seichte ruhige Geschichte die perfekt für zwischendurch ist und für mich schon allein wegen der Illustrationen ein Augenschmauß ist.
Die Illustrationen sind nämlich mehrheitlich in schwarz/weiß gehalten, werden aber farbenfroher wenn Héléne uber Jane Eyre spricht oder in ihre Fantasiewelt eintaucht.

Der Novel ist schnell durch aber für mich persönlich war da irgendwie ein Funke und jetzt hallt es ganz lange in mir nach. ^^


Meine Meinung:
Eine kurze Geschichte die wahrscheinlich eher jüngere Mädchen anspricht aber zum durchschmökern reicht es alle mal. Leichte Kost sozusagen. :)

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kiraras avatar

Rezension zu "Jane, der Fuchs & ich" von Fanny Britt

Verwirrend
kiraravor 3 Jahren

Inhalt:
Hélène ist eine junge Schülerin, die in Ihrer Schule gemobbt wird. Die ständigen Lacher hinter ihrem Rücken, die Lästerreien und Gemeinheiten schaden ihrem Selbstbewusstsein und trüben ihre Laune. Nur wenn sie Jane Eyer liest, kann sie aus der Realität entfliehen. Am Schulausflug erreichen die Gemeinheiten ihren Höhepunkt, aber genau dann, als Hélène am verzeifeltsten ist, steht ihr jemand bei.

Zeichnungen:
Sehr schöne Bleistiftfarbene Zeichnungen mit ab und zu etwas Farbe. Kindlich gestaltet, als wirkte es wie von einem Kind gemacht, dabei aber sehr künstlerisch und detailiert.

Schreibstil:
Gefällt mir auch sehr gut. Immer wieder wechselt die Schriftart, Erzählendes hebt sich von Gesprochenem ab, Geschriebenes ist in Schreibschrift. Kurze klare Sätze, passt sehr gut zum Comic.

Warum ich trotzdem nur 3 Sterne vergebe? Sehr verwirrend fand ich den Grund, warum Hélène gehänselt wird. Anscheinend ist sie dick, das wird auch außerhalb der Mobbingattacken immer wieder thematisiert. Das schöne Kleid, das ihr an ihr nicht gefällt. Die Badeanzugshoppingtour mit der ebenfalls fülligen Mutter, ihre ständigen Betrachtungen im Spiegel und Schaufenster. Auch die Hänseleien thematisieren das Dicksein. Trotzdem ist Hélène schlank gezeichnet. Das ergibt keinen Sinn. Wäre das nicht so verwirrend, hätte ich sicher noch einen Stern mehr gegeben, aber ich finde, dass man gerade bei einem kindgerechten Comic schon genau sein sollte. Wenn man bestimmte Probleme anspricht, sollten diese auch klar erkennbar sein.

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