Fanny Lasalle

 4.4 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Die Gespielin.

Lebenslauf von Fanny Lasalle

Fanny Lasalle ist das Pseudonym einer jungen deutschen Autorin, die für ihre Kurzgeschichten mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie lebt in der Nähe von Mailand und hat weder Zimmerpflanzen (was sich nie ändern wird) noch Haustiere (was sich allerdings bald ändern soll), wodurch ihr reichlich Zeit bleibt, ihre Fantasie schweifen zu lassen.

Alle Bücher von Fanny Lasalle

Die Gespielin

Die Gespielin

 (11)
Erschienen am 15.12.2011

Neue Rezensionen zu Fanny Lasalle

Neu
Vicky209s avatar

Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle
Vicky209vor 6 Jahren

Leidenschaftlich, überzeugend und stimmig, ein Roman, der die 5 Sterne definitiv verdient hat und besonders zu empfehlen ist!

Frankreich 1730 (lasst euch nicht von der Zeit abschrecken!)

Suzanne hat vom geistlichen und strengen Leben hinter den Mauern des Klosters die Nase voll. Sie ist eine reife und erwachsene Frau, die wissen möchte, was sie draußen im Leben verpasst. Um aus dem Kloster entfliehen zu können, provoziert sie ein Techtelmechtel mit einem jungen Boten, was zum Rausschmiss führte.
Da sie weder Mutter noch Vater hat, kommt ihr Vormund Hector ins Spiel. In Suzannes Augen ist er zunächst ihr Retter - bis sie kurze Zeit später seine wahren Absichten erkennt. Suzannes attraktive Weiblichkeit soll ihm den Weg zum Versailler Hof ebnen!

Für alle, die sich bereits mit dem Erotik-Genre angefreundet haben, oder sich vielleicht etwas neues Literarisches wagen wollen, ist Fanny Lasalles Roman besonders zu empfehlen. Die Autorin beschreibt sehr niveauvoll und entbehrt jede Obszönität, alle Formulierungen sind mit Bedacht gewählt und wirkt konstruiert oder plastisch. Von Anfang an wirkte das Buch sehr authentisch angefangen bei den Charakteren bis hin zu den Schauplätzen.

Die dargestellten Gefühle lassen einen in das Innenleben der jeweiligen Figur schauen und machen somit auch das Handeln und Vorgehen transparent.

Jeder der erotischen Szene lassen es gewaltig knistern und die Experimentierfreude der Versailler Höflinge wirken nahezu anregend und dennoch real.

Tja, und wer jetzt glaubt, es sei ein reiner Erotikroman, der irrt, denn Franny Lasalle lässt ihre Hauptfigur zur Heldin werden, die ihr Ziel nicht aus den Augen verliert und gewinnt!

Es ist der beste Roman dieses Genres, den ich gelesen habe - sollte es sich irgendwann ändern, informiere ich euch darüber ;)

Kommentieren0
4
Teilen
AusZeit-Mags avatar

Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle
AusZeit-Magvor 7 Jahren

Inhalt:
.
Frankreich 1733: Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Suzanne d'Aubry wohlbehütet in einem Kloster auf, wo sie kurz vor ihrem 21ten Lebensjahr und nach einer bewusst inszenierten Liebelei mit einem Stallburschen, von ihrem Vormund abgeholt und in die Nähe von Paris gebracht wird. Für Suzanne sollte ab nun ein völlig neues Leben beginnen. Sie sehnt sich nach Heirat und einem liebevollen Mann, doch bis es soweit ist, weiß sie die Vorzüge außerhalb der Klostermauern zu genießen.
.
Bald schon offenbaren sich ihr die wahren Absichten ihres Vormundes, der Suzanne keineswegs zu sich geholt hat, um ihr ein angenehmes und sorgloses Leben zu bereiten - oder gar, um ihr einen passenden Ehemann an die Seite zu stellen. Eine Heirat erfordert eine finanzielle Mitgift, doch gerade an Geld mangelt es Héctor de Gouzon und zwar ganz gewaltig.
.
Für seine jahrelange finanzielle Unterstützung, die es erst ermöglichte, Suzanne in der Klosterschule unterzubringen, erwartet Héctor de Gouzon nun von seinem Mündel, dass es sich Mühe gibt, seine Ausgaben wieder einzuspielen und ihn damit gleichzeitig vor dem Ruin zu bewahren. Unter falschem Namen soll Suzanne sich unter die Höflinge von Versailles mischen und sich als Gespielin den reichen Adeligen an den Hals werfen. Suzanne willigt ein, jedoch nur, weil sie hofft, in Versailles mehr über ihren Vater zu erfahren, dessen Tod ein dunkles Geheimnis zu überschatten scheint.
.
Suzanne hat großes Glück. Sie wird die Mätresse des Königs, doch schon bald muss sie erkennen, dass Neid Menschen zu grässlichen Handlungen treibt und die Liebe immer und überall ihre eigenen Wege geht ...
.
Einschätzung:
.
Mit "Die Gespielin" präsentiert Fanny Lasalle ihren Debütroman und überzeugt damit bereits auf ganzer Linie! Mit einem sehr bildhaften und flüssigen Schreibstil, dazu prickelnde, niveauvolle Erotik und Romantik vom Feinsten, schaffte sie es, mich schnell für ihre Geschichte zu begeistern.
.
Ehrlich gesagt lese ich eher selten historisch erotische Liebesromane, einfach, weil solche Geschichten meist überladen wirken und mich durch zu viele Details schnell langweilen. Dem ist hier nicht so. Die Autorin legt zwar großen Wert auf einen gut recherchierten geschichtlichen Hintergrund, dennoch steht ganz klar die Gefühlswelt der jungen Suzanne im Vordergrund, die mit ihrer Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit voll punkten konnte. Ihre Lebensfreude hat etwas erfrischend Natürliches, ebenso ihre Neugierde in Liebesdingen. Darüber hinaus schneiderte ihr die Autorin sehr liebenswerte Marotten auf den Leib, die es unmöglich gemacht hätten, Suzanne nicht auf Anhieb zu mögen. Egal ob im Umgang mit ihrer Zofe, mit dem königlichen Gefolge oder dem König selbst, zeigt sich Suzanne stets freundlich, verständnisvoll und überaus herzlich, wenn ihr nicht gerade mal wieder etwas Freches oder ganz und gar Unpassendes über die Lippen flutscht. Die Geschichte lebt ganz klar von dieser jungen Frau und macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem, wie ich finde.
.
Neben Suzanne schließt man jedoch auch alle anderen Figuren schnell ins Herz. Ob es nun Yvette, die Zofe, mit ihrem herrlich losen Mundwerk ist; der König Louis, der sich als gefühlvoller, charmanter Liebhaber entpuppt und der Suzanna auf Händen trägt; oder Alexandre, der bei seinem ersten Auftritt bereits mit seinem dunklen Charme viele Pluspunkte bei mir sammelte. Im weiteren Verlauf habe ich mich mit Haut und Haaren in den kecken, großmütigen und oft unverschämten Herzog Alexandre verliebt!
.
Aber nicht nur die vielen verschiedenen und gut gezeichneten Persönlichkeiten hauchen der Story enorm viel Leben ein. Die Autorin würzt die Geschichte mit witzig spritzigen Dialogen und ausreichend Situationskomik, was mich des Öfteren herzhaft zum Lachen brachte. Aber auch mit gefühlvollen Momenten, die mir das eine oder andere Tränchen abverlangt haben, wird hier nicht gegeizt!
.
Auch die Erotik kann sich sehen lassen. Dauert es gute 40 Seiten, bis man sich darüber im Klaren ist, es hier tatsächlich mit einem erotischen Roman zu tun zu haben, zweifelt man später keine Sekunde mehr daran, dass der Vermerk "Erotischer Roman" ganz zurecht auf dem Einband steht. Aber Erotik ist nicht gleich Erotik, wie man weiß, wenn man in diesem Genre schon das eine oder andere Buch gelesen hat. Die Autorin legt hier ganz klar großen Wert auf Romantik und das macht die erotischen Szenen zu einem wahren Genuss. Spätestens wenn Suzanne im Schloss des Königs ihr Zimmer bezieht, sprüht jede einzelne Szene nur so vor Gefühlen, was keine Leserin kalt lassen kann. zwinker
.
Fazit:
.
Erotisch, prickelnd, romantisch!
.
"Die Gespielin" bringt alles mit, was ich mir von einem erotisch historischen Liebesroman wünsche: Figuren, die man schnell lieb gewinnt; tiefgehende Gefühle, die jede Erotikszene zu einem feurigen Vergnügen machen und einen spannenden Plot, der neben der Verwicklung in Liebesdingen noch genug Raum für die Suche nach der Wahrheit über den Tod von Suzannes Vater zulässt.
.
Da es für mich rein gar nichts an diesem Roman zu bemängeln gibt, sondern ich noch weitere 100 Zeilen schwärmen könnte, vergebe ich volle 5 von 5 Punkten und ein Amazing für dieses erotische Lesevergnügen! (PH)

Kommentieren0
28
Teilen
Leelas avatar

Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

Rezension zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle
Leelavor 7 Jahren

Frankreich 1733: Suzanne wächst nach dem Tod ihrer Eltern im Kloster auf, kann sich jedoch mit dem Leben dort nicht anfreunden. Als ihr Vormund sie zu sich holt, freut sie sich erst auf ein besseres Leben - dieser jedoch hat bereits Pläne mit Suzanne, nämlich, sie zur Mätresse eines Adligen zu machen, um selbst Einfluß am versailler Hof zu bekommen. Trotz anfänglichem Widerwillen fügt sich Suzanne letztendlich, denn das Leben am Hof von Versailles, so hofft sie, würde ihr sicher dabei helfen, etwas über den Tod ihres Vaters herauszufinden. Der Plan geht auf und letztendlich wird Suzanne sogar zur Mätresse des Königs ... nur unglücklicherweise hat sie sich unterdessen in jemand ganz anderen verliebt.

"Die Gespielin" ist mein erster erotischer Roman - bisher habe ich nur Erfahrungen mit allerhand "Erotikfantasy" (ich nenne das jetzt mal so) sammeln können, was zu 90% wirklich nicht mein Ding ist, da die erotischen Szenen oft künstlich in die Handlung integriert wirken und ein breites Spektrum von "lächerlich" bis "peinlich" abdecken.
Entsprechend gespannt war ich, wie denn ein Roman funktioniert, bei dem das "Erotik" direkt vorne auf dem Einband steht ... und ich muss sagen: Ich wurde angenehm überrascht. Erotische Szenen gibt es in diesem Buch wirklich einige, sie werden jedoch alle ansprechend beschrieben und wirken überhaupt nicht peinlich - schmunzeln ist allerdings erlaubt und ich habe mich über manche Stellen herrlich amüsiert.
Abgesehen davon ist aber auch die Handlung des Buches lesenswert, denn sie strotzt vor Humor und interessanten Charakteren. Wirklich überraschend fand ich vieles in der Geschichte zwar nicht, aber das Buch hat man dennoch durchweg super unterhalten und vor allem die historische Kulisse ist sehr stimmig.

"Die Gespielin" war für mich nicht nur ein interessantes Experiment, sondern auch ein wirklich unterhaltsames, spannendes Buch, das ich auch allen empfehlen kann, die normalerweise keine Erotikromane lesen. Vielleicht werde ich mich irgendwann mal wieder in diesem Genre umsehen.

Kommentieren0
12
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Fanny_Lasalles avatar
Leserunde ab 2. Januar 2012; Anmeldung bis 23. Dezember Ich möchte alle, die erotische, aber niveauvolle Romane mit einer guten Handlung lieben, zu dieser Leserunde einladen. Das Beste: Der Goldmann-Verlag stellt mir zehn Freiexemplare zu Verfügung, die ich an euch verlosen darf! "Die Gespielin" ist ein erotischer Roman vor historischem Hintergrund und entführt euch in die galante Zeit des Rokoko. Die junge Waise Suzanne d’Aubry hat keine andere Wahl, als Mätresse eines reichen Adeligen zu werden - und landet im Bett des Königs selbst. Am intriganten Hof von Versailles muss sie sich behaupten und versucht herauszufinden, wer für den Tod ihres Vaters verwantwortlich war. Immer an ihrer Seite: Der ebenso unverschämte wie attraktive Kommandant der königlichen Leibwache, Alexandre de Bournonville, der Suzannes Leidenschaft und ihr Herz gleichermaßen entfacht … und in der Liebe keine Tabus kennt. Wenn ihr Lust habt, mit mir die erotischen Abenteuer von Suzanne zu lesen udn darüber zu diskutieren, meldet euch bis zum 23. Dezember hier an. Die zehn Freiexemplare werden unter allen Anmeldungen verlost, von mir signiert und gleich nach den Weihnachtsfeiertagen verschickt. Am 2. Januar legen wir dann los mit der Leserunde, bei der ihr mich alles fragen könnt, was euch noch nie ein Erotikautor zu beantworten wagte ... ;) Ich bin schon sehr gespannt, wie euch mein Roman gefällt!
Leelas avatar
Letzter Beitrag von  Leelavor 7 Jahren
Zur Leserunde

Community-Statistik

in 24 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks